Mit der Säkularisation und der Auflösung der Klöster kam es auch zu einem Zusammenbruch der karitativ tätigen Einrichtungen. Im Jahr 1808 zählte man in Trier mehr als 20.000 Arme und Bettler. Um diesem Missstand abzuhelfen, ersuchten die städtischen Behörden Kaiser Napoleon um Überlassung von geeigneten Gebäuden zur Einrichtung eines Armenhauses. 1810 wurde ein "Bettlerhaus" beschlossen, konnte jedoch erst 1812 im Bereich des ehemaligen Augustinerklosters eröffnet werden. 1816 übernahm die preußische Regierung das "Landarmenhaus".
 
Augustinerhof,
ehem. "Landarmenhaus",
heute Rathaus der Stadt Trier
Foto: Friedel Thörnig
 
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