Synode trifft Bistum - acht.mal WortWechsel und Rückmeldungen für die weitere Arbeit

WortWechsel II - über den "Stand" der Synode

Bei der vierten Vollversammlung Anfang Mai 2015 haben die zehn Sachkommissionen (SK) den Stand ihrer Arbeit und die bisherigen Empfehlungen vorgestellt; auf dieser Basis arbeiten sie jetzt weiter. Gleichzeitig stellt das Synodensekretariat bei acht "WortWechseln" im Bistum den Zwischenstand vor. Weiter unten die Statements zu den einzelnen Sachkommissionen.

"Zeitungs-Seiten" aus den bisherigen Wortwechseln 2

Die Arbeitsgruppen beim Wortwechsel 2 waren gebeten, ihre Gespräche in "Zeitungs-Schlagzeilen" sichtbar oder doch einfühlbar zu machen - wir haben die Plakate fotografiert und stellen sie hier zum Nachlesen vor...

Die Sachkommissionen und ihre Arbeitsaufträge

  • [1.] "Diakonisch sein": Kultur des Teilens - fünf Wegweiser diakonische Kirche Switch

    Die Sachkommission fragt nach „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art“ (Gaudium et spes 1).

    Arm sind Menschen,

    • die an materieller Not leiden,
    • keine oder kaum soziale Beziehungen haben,
    • religiös eingeengt oder
    • kulturell und politisch ausgegrenzt sind.

    Die Empfehlungen orientieren sich am Handeln Jesu, seiner Barmherzigkeit und seinem Mit–leiden.

    • Die Ortskirche von Trier lässt sich berühren von den Armen, Bedrängten und Notleidenden und handelt solidarisch.
    • Die Grundvollzüge der Kirche (Diakonie. Liturgie, Zeugnis geben, Gemeinschaft) sollen noch besser ineinander verwoben sein. Diakonie prägt das alltägliche Tun der Christinnen und Christen, die Verkündigung, den Gottesdienst und die gelebte Gemeinschaft.
    • Seelsorge und die Arbeit sozial caritativer Einrichtungen basieren auf dem Konzept der Sozialraumorientierung. Diese dient der Beteiligung aller an der Gestaltung der Lebensräume.
    • Inklusion, Schöpfungsverantwortung und Schöpfungsgerechtigkeit sind Leitlinien für kirchliches Handeln.

    Die Sachkommission wird in ihrer weiteren Arbeit auf dieser Grundlage konkrete Umsetzungsempfehlungen daraus ableiten.

  • [2.] "Missionarisch sein": Missions-Verständnis schärfen / missionarische Teams... Switch

    Alle Getauften sind Jüngerinnen/Jünger, sind Missionarinnen/Missionare.

    Die Sachkommission Missionarisch sein hat Ziele, Haltungen und Orientierungen entwickelt, die darauf abzielen, Gott im anderen Menschen zu suchen und sich neu bekehren zu lassen durch die eigene Missionstätigkeit.

    Es geht um die Verkündigung des Reiches Gottes, um die Begleitung der Menschen dabei, Gott in ihrem Leben zu entdecken und um die Nachfolge Christi aus Überzeugung.

    Wichtige Voraussetzungen dafür sind:

    • das Bekenntnis der Hoffnung, die trägt,
    • die eigene Leidenschaft für Gott,
    • die Sehnsucht nach der Begegnung mit dem Menschen,
    • das Einbringen der Charismen,
    • die Wichtigkeit der Verkündigung vor anderen Dingen.

    Missionarisch sein braucht und schafft die Begegnung auf Augenhöhe, die Kenntnis der Lebenswirklichkeit, der Sprache und der Kultur der Menschen.

    Die Sachkommission empfiehlt dementsprechend:

    • zur Glaubenskommunikation zu ermutigen und zu befähigen,
    • Neue Wege zu gehen, andere Orte zu finden, missionarische Projekte zu erproben, neue Formen von Gemeinschaft zu finden und bestehende Gottesdienstformen weiter zu entwickeln,
    • an die Ränder gehen, das Gespräch mit Menschen aus allen Milieus suchen,
    • den pastoralen Personaleinsatz entsprechend zu gestalten durch missionarische Teams, Vernetzung missionarischer Ansätze und glaubwürdige persönliche Ausrichtung. 
  • [3.] "Zukunft der Pfarrei": Nähe und Weite ermöglichen Switch

    Die Pfarrei der Zukunft will Nähe und Weite ermöglichen.

    Nähe soll entstehen durch das Fortbestehen und die Weiterentwicklung von lokalen Bezugspunkten kirchlichen Lebens, die vom vielfältigen Zeugnis der Getauften geprägt sind.

    So bilden sich Kirchorte, an denen Männer und Frauen mit einer befristeten bischöflichen Beauftragung für kirchliches Leben Verantwortung tragen.

    Schwerpunktzentren entstehen, wo soziale Aktivitäten, spirituelle Initiativen und andere Formen des Engagements gebündelt werden. Zu Schwerpunktzentren können auch bereits bestehende Einrichtungen (Geistliche Zentren, Bildungsstätten etc) werden.

    Kirchorte und Schwerpunktzentren sowie andere Orte bilden ein Netzwerk.

    Die Pfarrei ist der rechtliche und organisatorische Rahmen für dieses Netzwerk. Dazu gehört ein zentraler Ort, an dem das hauptberufliche Team für die Verwaltung und für die sakramentale Grundversorgung Verantwortung trägt.

    Die Pfarrei umfasst einen weiteren Raum als bisher. Höchstens 60 Pfarreien soll es im Bistum in der Zukunft geben, damit innerhalb der Pfarrei, ein breites Netzwerk, unterschiedlicher lokaler Orte organisiert werden kann und dafür genügend Ressourcen dafür zur Verfügung stehen.

    Ziel ist, dass es in der Pfarrei der Zukunft vielfältige Formen kirchlichen Lebens an den Lebensthemen und Lebensräumen der Männer und Frauen, der Mädchen und Jungen anknüpfen.

  • [4.] "Katechese": Erstverkündigung & vertiefende Verkündigung Switch

    „Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen,
    dein Fragen und Dasein,
    damit ich daran die Botschaft neu lernen kann,
    die ich dir zu überliefern habe.“

    Bischof Klaus Hemmerle

    Auftrag der Katechese ist die Vermittlung zwischen der christlichen Botschaft und den Lebenserfahrungen der Menschen. Dabei steht das Glaubenszeugnis der Menschen immer im Vordergrund.

    Die Sachkommission unterscheidet zwischen

    • erstverkündigender Katechese, die auf die Zustimmung des Herzens zum Glauben an Gott abzielt, und
    • der systematischen Katechese als Glaubensvertiefung.
    • Das Thema Katechese steht ganz besonders im Spannungsverhältnis zwischen Volkskirche und dem „Neuen“, was in die Zukunft führen will. So soll Altes  auslaufen können, während Neues experimentell entsteht. Es stellt sich die Frage, wie radikal bzw. wie behutsam der Übergang gestaltet werden soll.
    • Alles kirchliche Handeln nutzt die Chance zur erstverkündigenden Katechese, insbesondere an existentiellen Lebenswenden von Menschen und an allen Orten, an denen sich Menschen bewegen.
    • Die erstverkündigende Katechese geschieht dadurch, dass die Botschaft der Bibel auf die Lebensverhältnisse der Leute heute trifft.
    • Die Spendung der Initiationssakramente Taufe, Erstkommunion und Firmung soll so gestaltet sein, dass der Geschenkcharakter der Sakramente erfahrbar bleibt.
    • Katechese ist ein dialogisches Geschehen, das beide verändert.
  • [5.] "Glauben an vielen Orten leben lernen": Wo Menschen glauben / Aufbrechen in andere Welten Switch

    Gott ist immer schon und überall da, Auch an den nicht herkömmlichen Orten des Glaubens.

    Menschen lernen heute den Glauben nicht mehr nur an bekannten Orten der Volkskirche leben, sondern an „Anderen Orten“. Zukünftig soll an vielen solcher „Andersorte“ durch die Begegnung mit glaubenserfahrenen Christinnen und Christen der Glaube zur Bereicherung und Orientierung für das eigene Leben erfahren werden können.

    Die Sachkommission empfiehlt:

    • andere Orte zu bestimmen, an denen neue Formen und Ansätze des Glauben Leben-Lernens erprobt werden,
    • bisherige Orte zu würdigen, an denen Glaube gelebt wird,
    • Projekte der lokalen Kirchenentwicklung in den pastoralen Einheiten verbindlich einzuführen,
    • geistliche Zentren als Orte der Begegnung, der Beratung, der Begleitung, der Ruhe, des Gebetes und des Feierns zu unterstützen und neu zu gründen,
    • Wegbegleitung im Alltag zu fördern und religiöse Sprachfähigkeit weiter zu entwickeln,
    • den konfessionellen Religionsunterricht als Beitrag für die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler zu stärken und Räume zu eröffnen für die schulinternen und –externen Angebote der Schulpastoral,
    • herauszugehen aus den gewohnten, aber oft verfestigten Mauern hin zu den Menschen aller „Sprachen“ und aller Lebenswelten.
  • [6.] "Sonntag & Gestaltung d Sonntagsgottesdienstes": Selbstbestimmte Nähe & Distanz Switch

    Der Sonntag hat für die Christinnen und Christen eine zentrale Bedeutung. Es ist der Tag der gemeinschaftlichen Feier der Eucharistie, der Erinnerung an und lebendigen Begegnung mit Jesus Christus.

    Die Sachkommission empfiehlt,

    • dass die Eucharistiefeiern an Sonntagen zu festen Zeiten und an festen Orten gefeiert werden,
    • dass die Eucharistiefeiern von guter Qualität sein sollen. Dazu werden Richtlinien erarbeitet,
    • dass die Eucharistiefeiern am Sonntag auch als Gelegenheit zur Begegnung gestaltet werden.

    Die Diskussion in der Synode geht weiter, z.B. zu der Frage: Soll der Sonntagsgottesdienst möglichst viele Menschen unterschiedlicher Herkunft und Prägung sowie unterschiedlichen Alters sammeln? Oder Sollen die Sonntagsgottesdienste zielgruppen- und milieuorientiert gestaltet werden?

    Der Sachkommission ist sehr bewusst, dass die Menschen Nähe und Distanz zur Kirche selbst bestimmen: „Der Sonntag gehört uns schon lange nicht mehr.“ Die Christinnen und Christen entscheiden sich frei und individuell für oder gegen den sonntäglichen Messbesuch.

    Die Kommission will daher den Sonntag

    • nicht nur aus der Perspektive der Sonntagspflicht betrachten,
    • sondern beschäftigt sich auch mit der Sonntagsheiligung, die die Gläubigen auch durch Besuche anderer Gottesdienstformen zum Ausdruck bringen können.
    • Auch das gesellschaftlich relevante Thema der Sonntagskultur gehört zur christlichen Perspektive auf den Sonntag.
  • [7.] "Gebet & gottesdienstliche Feiern": Viele Formen Switch

    „Die Liturgie (ist) der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt,
    und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt.“
    Liturgiekonstitution, Zweites Vatikanisches Konzil

    Die Sachkommission will die Menschen im Bistum zur gemeinsamen Feier des Glaubens ermutigen, befähigen und entsprechende Orte zur Verfügung zu stellen. Sie empfiehlt:

    • Eine große Vielfalt an Gebet und gottesdienstlichen Feiern soll ermöglicht und zu gefördert werden. Neben der sonntäglichen Eucharistiefeier in jedem Seelsorgeraum sollen Wort-Gottes-Feiern an Sonn- und Werktagen möglich sein. Diese können sehr unterschiedlich gestaltet sein und Bezug haben zur Lebenswelt der Menschen. Eher traditionelle und neue Formen können nebeneinander stehen.
    • Zeiten und Orte der Feiern richten sich nach den Lebensgewohnheiten der Menschen.
    • Gottesdienste sollen soweit wie möglich in ökumenischer Offenheit gefeiert werden.
    • Zur Förderung des persönlichen Gebetes sollen verstärkt geistliche Zentren und „Gebetsschulen“ zur Verfügung stehen - offen für Menschen auf der Suche nach ihrer persönlichen Spiritualität oder für Menschen, die ihren Glauben vertiefen wollen. Durch Ruhe und vielfältige liturgische Angebote sollen geistliche Erfahrungen ermöglicht werden.
    • Wort-Gottes-Feiern sollen geleitet werden von Männern und Frauen im pastoralen Dienst je nach der liturgischen Kompetenz. Ehrenamtliche Gottesdienstleiterinnen und -leiter werden entsprechend gefördert und beauftragt.
    • Gottesdienste sollen gut geplant, vorbereitet und gestaltet werden, damit sie den Lebensvollzügen der Menschen entsprechen – in der Form, der Sprache, der Musik. 
  • [8.] "Vielfalt der Charismen...": Neuorganisation "von unten" Switch

    Gott lenkt und baut seine Kirche auf durch Charismen, die er schenkt.

    Darum empfiehlt die Sachkommission, dass sich das pastorale Handeln künftig verstärkt an den Charismen der Menschen und Gemeinschaften orientiert. Diese Gnadengaben gilt es zu entdecken und zu fördern. Damit dies gelingen kann, schlägt die SK 8 eine Neuorganisation der kirchlichen Strukturen vor,

    • die sich stärker von unten nach oben aufbauen und
    • mehr Freiraum schaffen für das kreative Einbringen der Charismen.

    So sollen sich in Kirchenorten Gruppen, Initiativen und Projekte bilden,

    • die orientiert sind an den Grundvollzügen der Kirche,
    • die selbstverantwortlich gestaltet werden und
    • zeitlich begrenzt sein können.

    Die größeren, territorial strukturierten pastoralen Einheiten bestehen aus einer Vielzahl solcher Kirchenorte.

    • Ermöglichung und Ermutigung stehen im Vordergrund, nicht Erlauben. Der Einsatz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berücksichtigt ihre jeweiligen Charismen.
    • Diese Entwicklung setzt im Haupt- und Ehrenamt eine Haltung der Offenheit und Achtung, des Vertrauens und Mutes voraus.
  • [9.] "Entwicklung der Rätestruktur": Ehrenamtliche lokale Pastoralteams ... Switch

    Die Sachkommission will den Menschen ermöglichen, sich entsprechend ihrer Charismen, Talente und Interessen einzubringen und kirchliches Leben mitgestalten zu können.

    Daher empfiehlt die Sachkommission die Bildung von ehrenamtlichen Pastoralteams im Nahraum (Kirchenorte) auf freiwilliger Basis. Dies ermöglicht eine stärkere Eigenverantwortung und ein sowohl zeitlich als auch inhaltlich flexibles Engagement.

    • Kirchliches Leben wird damit von Menschen aus ihrer Taufwürde, nicht aufgrund eines Amtes getragen.
    • Die Teams erhalten eine Legitimation.
    • Das Engagement ist zeitlich begrenzt.
    • Zusammensetzung und Arbeitsweise richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten.
    • Die Teams werden für ihre Aufgaben geschult und spirituell begleitet.

    Die Sachkommission empfiehlt auf der Ebene der pastoralen Einheit einen Pastoralrat für die Dauer von vier Jahren zu wählen.

    • Die Größe orientiert sich an der jeweiligen Einheit.
    • Es gibt die Möglichkeit von Berufungen und der leitende Pfarrer gehört dem Rat qua Amt an.
    • Die Aufgaben des Pastoralrates sind die Gestaltung des kirchlichen Lebens und die kirchliche Vermögensverwaltung.
    • Ein/e Ökonom/in bzw. ein/e Geschäftsführer/in soll eingesetzt werden.
    • Unterschiedliche Projektgruppen können zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Pastoralrates gebildet werden.

    Die Sachkommission empfiehlt ebenso Veränderungen innerhalb der Räte auf der diözesanen Ebene. Diese Vorschläge sind noch nicht fertig ausgearbeitet.

  • [10.] "Familien... & Geschlechtergerechtigkeit": Familienfreundlicher Arbeitgeber / Lebensrealität Switch

    Die Sachkommission stellt die Frage in den Mittelpunkt: Was brauchen Familien? Damit geht es nicht um Idealbilder von Familie, sondern um die konkreten Bedürfnisse und Nöte der Menschen unserer Zeit.

    Daher empfiehlt die Sachkommission,

     

    • dass das Bistum sich immer mehr zu einem familienfreundlicher Arbeitgeber entwickelt,
    • dass Alleinerziehende besondere Unterstützung erhalten,
    • dass das Bistum sich mit Gewalt gegen Frauen auseinandersetzt und die Rolle der Kirche dabei überprüft.

    Zur Lebensrealität der Menschen heute gehören auch Formen des Zusammenlebens, die nicht der kirchlichen Lehre von der Ehe zwischen Mann und Frau entsprechen. Die Sachkommission weist besonders auf die Situation von geschieden Wiederverheirateten und von homosexuell empfindenden Menschen hin.

    „Es geht uns nicht darum, verschiedene Lebensentwürfe zu bewerten, sondern die Lebensrealitäten der Menschen heute wertzuschätzen, die gelebten Werte, aber auch die Sorgen und Nöte wahrzunehmen, damit wir die Menschen in den Mittelpunkt stellen.“

    Mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit will die Sachkommission einen Prozess im Bistum Trier anstoßen, der vom Wunsch vieler Menschen nach einem gerechten Zusammenleben von Männern und Frauen geprägt ist. Die Sachkommission empfiehlt z. B., dass das Bischöfliche Generalvikariat Personalentwicklungsmaßnahmen initiiert, die die Chancengleichheit von Männern und Frauen in Führungspositionen erhöhen.

    Die Vollversammlung hat die Kommission angeregt, die gesellschaftlich diskutierte Forderung nach einer Frauenquote auch für das Bistum im Rahmen bisheriger rechtlicher Möglichkeiten zu bedenken.

  • Grundlegende Beschlüsse des vierten Plenums zur Arbeit der Synode & der Sachkommissionen Switch

    • Weil Jugendliche die Zukunft von Kirche und Gesellschaft sind, kommt ihnen eine besondere Stellung zu. Die Synodalen haben entschieden, dass die Sachkommissionen ihre Empfehlungen überprüfen, ob diese besondere Stellung der Jugend berücksichtigt ist.
    • Die Frage, wie die Beschlüsse der Synode im Bistum bekannt gemacht werden, beschäftigt die Synodalen bereits jetzt. Daher haben sie eine Arbeitsgruppe gebildet, die in Zusammenarbeit mit dem Kommunikationsdirektor des Bistums ein Kommunikationskonzept erstellt.
    • Der besseren Kommunikation und Verständlichkeit dient ebenfalls die Entscheidung, verwendete Begriffe gemeinsam einheitlich zu formulieren. Dazu soll das Synodensekretariat ein Glossar erstellen.
    • Die Sachkommission 9 Entwicklung der Rätestruktur hat ein wichtiges, viele Sachkommissionen verbindendes Thema entdeckt: die „Gestaltung des Nahraums“. Damit beschreiben die Sachkommissionen 3, 5, 8 und 9 den Anspruch, Kirche in der Nähe der Männer und Frauen, Kinder und Jugendlichen zu sein. Daran soll eine Untergruppe gemeinsam arbeiten.
    • Alle Sachkommissionen überprüfen die Konsequenzen ihrer Empfehlung im Hinblick auf das, was wegfallen wird und verabschiedet werden muss. „Wir können noch so schöne Zukunftsvisionen entwickeln, wir sind aber nicht ehrlich, wenn wir nicht deutlich machen, dass dazu auch Abschiede gehören“, begründet ein Synodaler die Entscheidung der Vollversammlung. Das sei ein geistlicher Prozess, war in einer Wortmeldung zu hören.
    • Eine lebensnahe und situationsorientierte Gestaltung der Gottesdienste auch im Rahmen der Vollversammlungen der Synode ist den Synodalen sehr wichtig. Daran werden sich einige Mitglieder der Synode beteiligen.
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