Fachstelle für Büchereiarbeit im Bistum Trier

Die Libell-e fliegt... – 120.000 Ausleihen

38 Büchereien – 9.479 Medien – 120.068 Ausleihen
Der Verbund libell-e Süd wächst weiter

Beinahe drei Jahre ist es her, dass unsere Onleihe www.libell-e.de gestartet ist. Heute wollen wir Ihnen einige Eckdaten zur Entwicklung der libell-e vorstellen:
Derzeit haben sich im Gesamtverbund 78 Büchereien zur libell-e.de zusammengeschlossen. In der libell-e Süd sind es momentan insgesamt 38 Büchereien aus sieben (Erz-)Diözesen¹, die zum 02.10. um weitere fünf Büchereien verstärkt werden. In unserem Bistum bereiten sich die Büchereien aus Neuwied-Engers und Tholey-Scheuern auf ihren Zustieg im Oktober vor. Damit sind es aus dem Bistum Trier insgesamt sechs Büchereien, die ein virtuelles Angebot rund um die Uhr bereithalten können.
Seit ihrem Start am 01.12.2014 hat sich die libell-e Süd folgendermaßen entwickelt²:
(Stand: 05.09.2017)

Bestand
 eBookseAudioseMagazineSumme
20141.84922822.079
20153.7286251174.470
20165.7331.1042107.047
20177.6071.6412319.479
Ausleihen
 eBookseAudioseMagazineGesamt
20141.529217211.767
201520.1453.1601.44924.754
201636.2625.4543.20344.919
201736.4927.7603.92648.628
Gesamt94.87816.5918.599120.068

 Seit Bestehen der Libell-e sind damit bisher (05.09.207) 120.068 Medien ausgeliehen worden.

Anzahl der Nutzer
2014201520162017-
4861.7942.3472.492-

Damit ist der Bestand in 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2.432 Medien angewachsen. Statistisch wurde jedes Medium in 2016 somit 6,37 Mal entliehen und so erfreulich häufig genutzt.

Momentan werden monatlich im Wert von ca. 3.000 bis 3.500 Euro Medien angeschafft. Um den Bestandsaufbau für den Verbund kümmern sich zurzeit zwölf Büchereien zusammen mit zwei Fachstellen und dem Borromäusverein. Im Wechsel von zwei Wochen ist ein anderes Büchereiteam für die Auswahl der Medien zuständig. Dabei bringt jedes Team auch unterschiedliche Schwerpunkte mit ein. Mit diesem Verfahren ist ein aktueller, zeitgemäßer und auch abwechslungsreicher Bestandsaufbau gewährleistet.

Einmal im Jahr treffen sich die libell-e-Süd-Büchereien zu einem Verbundtreffen. In diesem Jahr sind 28 Büchereien der Einladung zum Treffen am 4. März in Mannheim gefolgt und haben sich über Themen rund um die Onleihe (Organisation, Finanzen, Werbung, Neuaufnahme von e-Magazinen, Ausleihmodalitäten, …) ausgetauscht.

Auch technisch entwickelt sich die libell-e.de weiter. Schon seit längerem ist es möglich, Titel vorzeitig zurückzugeben und dadurch diese für nachfolgende Leser/Hörer früher freizugeben. Diesen Service nehmen mittlerweile bis zu 25% der Leser in Anspruch³. Seit Dezember 2016 ist neben dem Streaming – auf dem PC - das Offline-Abspielen von eAudios auf IOS- und Android-Geräten über die neu gestaltete Onleihe-App möglich und nicht zuletzt zu erwähnen ist, dass immer mehr Verlage ihr Angebot der Onleihe zur Verfügung stellen.

Zum 02. Oktober 2018 wird es eine weitere Verbunderweiterung geben.

Förderung beim Onleihe-Einstieg

Das Bistum Trier unterstützt durch die Bereitstellung eigener Projektmittel Büchereien, die Interesse an einem eigenen Onleihe-Angebot haben. Das Projekt und damit die Förderung bzw. Bereitstellung der Bistumsmittel ist auf 5 Jahre angelegt und läuft maximal bis einschließlich 2018.

Dabei werden die KÖB besonders in den ersten 3 Jahren, die im Vergleich zu den Folgejahren die kostenintensivsten sind, mit rund 80% der entstehenden Kosten (Bsp.: Einrichtung der Onleihe, Service und Medienaufbau) gefördert. Eine Informationsveranstaltung für Neueinsteiger in den Verbund Süd ist für den Ende Januar 2018 in Mannheim geplant. Sollten Sie an einer Verbundteilnahme interessiert sein oder Fragen bzw. Interesse an weiterführenden Informationen (Voraussetzungen für die Verbundteilnahme, Zuschussmodalitäten u.a.m.) zu diesem Thema haben, können Sie sich gerne an Judith Meter Tel: 0651 7105-260 oder eMail: buechereiarbeit@bistum-trier.de wenden.


¹ Im Süd-Verbund sind Büchereien aus den (Erz-) Diözesen Essen, Freiburg, Köln, Limburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart und Trier vertreten.
² Statistische Nutzungsdaten von www.libell-e.de bereitgestellt von der divibib GmbH. Die Zahlen wurden am 05.09.2017 über das Statistiktool Pentaho über kundenportal.onleihe.de abgerufen.
³ Diese Zahl wurde beim divibib-Anwendertreffen 2017 mitgeteilt.


Diese Zahlen bestätigen auch eine Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Bitkom:

Jeder Vierte liest digitale Bücher

Die Nutzung von eBooks bleibt stabil
Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage bleibt die Nutzung von eBooks in 2016 stabil. Der Befragung zufolge:
•    liest etwa ein Viertel der Bevölkerung digitale Bücher,
•    nutzen 27 Prozent der eBook-Leser/innen die Ausleihangebote öffentlicher Bibliotheken,
•    nutzen 13 Prozent der eBook-Leser/innen einen Abodienst, z. B. wie skoobe oder Kindle Unlimited,
•    liegen bei der Nutzung von eBooks eReader und Smartphones vorn und
•    ist die Belletristik das beliebteste Genre bei der Nutzung.
Weitere Infos sind unter: www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Nutzung-von-E-Books-bleibt-stabil.html zu finden. (Abrufdatum: 12.01.2017)

Katholische öffentliche Büchereien im Bistum Trier legen erfolgreiche Jahresstatistik 2016 vor

Jahresstatistik 2016 der Katholischen öffentlichen Büchereien im Bistum Trier

Ergebnis gegenüber dem Vorjahr stabil

Rund 207.388 Menschen besuchten in 2016 die Katholischen öffentlichen Büchereien (KÖB) im Bistum Trier und liehen dabei 619.670 Medien aus.

Das geht aus der jetzt vorliegenden Jahresstatistik 2016 hervor. Hiernach beläuft sich der Bestand der 151 KÖB auf rund 502.953 Medien. Die Medienbestände bieten neben Sachbüchern, Romanen, Kinder- und Jugendbüchern auch Hörbücher, DVD-Spielfilme, CD-ROM sowie Brettspiele für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Mit ihrem ausgewählten, auf Qualität bedachten Medienangebot, bieten die Katholischen öffentlichen Büchereien in der unübersichtlichen Flut der Medienvielfalt zuverlässige Orientierung. Sie ermöglichen für Menschen, unabhängig von Alter und Konfession den freien Zugang zu Literatur und Medien in erreichbarer Nähe und tragen so zur Mei-nungsbildung und Chancengleichheit bei. Die beiden Grafiken verdeutlichen, wie sich der Gesamtbestand der Medien aller KÖB im Bistum Trier auf die einzelnen Mediensparten verteilt und die entsprechende Nutzung in der Ausleihe.

Seit 2014 bieten einzelne Katholische Öffentliche Büchereien auch die Ausleihe elektronischer Medien (e-medien), die sogenannte »Onleihe« an. Gefördert durch eigene Projektmittel, unterstützt das Bistum Trier die Einführung der digitalen Ausleihe und ermöglicht damit auch kleineren Büchereien dieses attraktive und zeitgemäße Angebot. Unter dem Namen »libell-e.de« wurden zunächst bundesweit zwei Verbünde (Nord und Süd) gegründet, die sich seit 2014 jährlich durch weitere teilnehmende Büchereien erweitern. Siehe hierzu weitere Informationen auf unserer Internetseite: www.bistum-trier.de/buechereiarbeit.

Betreut werden die Büchereien bistumsweit von 1.293 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die 2016 zusammen rund 119.000 Stunden im Einsatz waren und sich für die örtliche Literatur- und Leseförderung einsetzten.

Veranstaltungen:
In mehr als 2.537 Veranstaltungen luden die Büchereiteams auch in 2016 wieder zu Autorenlesungen, Bilderbuchkinos, Vorlesestunden, Literaturgesprächskreisen, Buch- und Medienausstellungen, Buchvorstellungen und Büchereiführungen ein. Diese Zahlen belegen darüber hinaus eindrucksvoll, wie Katholische öffentliche Büchereien sich immer mehr zu Treffpunkten und zu lebendigen Kommunikations- und Begegnungsorten in den Pfarreien entwickeln. In Zusammenarbeit mit Kindergärten, Grundschulen und vielen anderen Einrichtungen halten sie besondere Medienangebote zu Kommunion- und Firm-Vorbereitung, zur Gottesdienstgestaltung oder für besondere Lebenssituationen wie Krankheit, Tod, Trauer, aber auch Schwangerschaft, Geburt und Erziehung bereit und unterstützen damit die pastorale Arbeit vor Ort. Regelmäßige Leseförderangebote unterstützen die Medienkompetenz und tragen zur Lese- und Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen bei.

Im Vordergrund des Engagements stehen dabei das Gespräch und die Begegnungen zwischen den Menschen.

Die Vorteile von EDV und Internet nutzen immer mehr der 151 Büchereiteams. Mittlerweile setzen rund 75 % der Büchereien die Bibliothekssoftware »BVS« für die Ausleihe und Verwaltung der Medien ein. Viele der Büchereien pflegen darüber hinaus eine attraktive Internetseite.

Die Bücherei ist ein Ort, an dem sich Ehrenamtliche mit großem Einsatz engagieren und qualifizieren können. Die Freude an ihrer Arbeit erwächst aus der Begegnung mit den Menschen, der Beratung und der Literaturvermittlung durch Gespräch und Austausch über das Gelesene. Ihr Engagement ist getragen von dem Bewusstsein, Teil der Gemeinschaft und des Glaubens in ihren Pfarreien zu sein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bistum-trier.de/buechereiarbeit

An dieser Stelle möchten wir uns wieder bei allen Büchereien, die uns ihre Zahlen fristgerecht zugesendet haben, herzlich bedanken!

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