Gästebuch

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10.08.2010
von: M.Stein
aus: Masburg

 
Dachte Gästebücher sind etwas schönes
, positives.....???????
Na ja ! ?
Möchte an dieser Stelle ganz herzlich
alle Messdiener , die mit in Rom
waren, grüssen und mich für die tollen
Fotos und Berichte bedanken ! So war
auch der Zuhausegebliebene mittendrin!

05.07.2010
von: Katja G.
aus: Koblenz

 
Seiner Exzellenz, dem Bischof von Trier, Herrn Dr. Stephan Ackermann

Eure Exzellenz,

mit Trauer, nein eher mit einem großen Schock muss ich den Aufruf der Fachschaft katholischer Theologie der Universität Koblenz lesen, die uns Studierenden mitteilt, dass unsere KHG auf Grund von Sparmaßnamen geschlossen werden soll.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass auch die Kirche von wirtschaftllichen Problemen betroffen ist, jedoch geht es hier um viele junge Frauen und Männer die im Sinne der Kirche und auch irgendwie im Dienste der Kirche deren Lehren weitergeben wollen. Den engagierten und willigen Junglehrern bereits im Studium schon den Rückhalt der Kirche zu nehmen, empfinde ich als sehr demotivierend, denn dies KANN einfach NICHT im Sinne der Kirche sein. Ich würde mir wünschen, dass Sie nochmal in sich gehen und nicht nur an Zahlen sondern auch an die jungen Menschen denken, die den Gedanken der Kirche weitertragen wollen in Ihrem Sinne. Die KHG ist ein Teil unseres Studium, kümmert sich intensiv um die Studierenden, deren Sorge und Nöte, auch in schweren Zeiten. Dies sollte so bleiben können.

Ich selbst bin Studentin der katholischen Religionslehre und dies aus Überzeugung, jedoch habe ich schon immer die Verbindung von Kirche und Geld als kritisch empfunden. Ich kann nicht mehr als beten, dass Sie mein Bitten und das unser aller Studenten erhören.
Hier geht es um mehr als Zahlen, hier geht es um Gemeinschaft, Rückhalt und Wille für die Zukunft der katholischen Kirche.

Hochachtungsvoll,
Katja G.


04.07.2010
von: Ursula Thielen
aus: Trier

 
Gute ehrenamtliche Jugendarbeit braucht hauptberufliche Unterstützung! Als selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich Tätige in der verbandlichen Jugendarbeit möchte ich Sie bitten, die Kostensenkungspläne, die nicht nur für die Verbände des BDKJ eine Katastrophe darstellen, zu revidieren.
Ursula Thielen

11.06.2010
von: Jan Loewe
aus: Daun

 
Seiner Exzellenz, dem Bischof von Trier, Herrn Dr. Stephan Ackermann

Eure Exzellenz,
Seiner Exzellenz, dem Bischof von Trier, Herrn Dr. Stephan Ackermann

Eure Exzellenz,
es stimmt mich traurig, dass dem "Wirtschaftsflügel" des Bistums Trier nichts Besseres einfällt, als gerade an der Stelle zu sparen, an der die katholische Kirche aktiv mit der Bevölkerung und im Besonderen mit der Jugend zusammentrifft.
Seit vielen Jahren gibt es die Internationale Jugendmedien Woche in Trier und gerade die Katholische Akademie als Tagungsort und als Mitveranstalter macht es für die Jugendlichen aus dem In- und Ausland möglich und unvergesslich zusammenzutreffen und über Themen zu diskutieren und sich zu informieren, die ihr persönliches Leben berühren und das Zusammenleben und Zusammenwachsen Europas stärken. Die unvergleichlichen Räumlichkeiten und das malerische Umfeld der Akademie, in Verbindung mit der herzlichen Betreuung durch das Personal, versetzt uns als Pädagogen in die Lage, die Jugendlichen über die Nationen- und Sprachgrenzen hinweg zu erreichen und mit ihnen fern ab von Schule und Alltag bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen. (siehe: http://medienwoche-trier.de/mewo2009/)
Eine Schließung der Akademie würde dieser seit 17Jahren bestehenden internationalen Jugendbegegnung ein jähes Ende setzten.
Eure Exzellenz, bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Endgültigen Entscheidung.

Hochachtungsvoll

Jan Loewe
Thomas-Morus-Gymnasium Daun


11.06.2010
von: Dr. Stephanie Mehringer-Bläsius
aus: Saarbrücken

 
Zum Kommentar von Herrn Müller möchte ich folgendes sagen: eine Schließung für einen Neuanfang wird es nicht geben, da es nicht um die Gestaltung der Messe geht, sondern um Kosteneinsparung. Die Gestaltung der Messe ist sicherlich "Geschmackssache". Aber wieso sollte es katholischer sein, in Kirchenbänken zu sitzen und nach vorne zu sehen, ohne seinen Nachbarn wahrzunehmen (was haben Sie gegen Händchenhalten?).
Und ernsthaft: auch die Möglichkeit der Beratung und Seelsorge auf dem Campus würde wegfallen.
lieber Gruß, Stephanie

10.06.2010
von: P. Müller
aus: Trier

 
Zur geplanten Schließung der KHG kann ich als Student folgendes sagen:
Man hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man füllt die KHG mit einem (echt katholischen) Profil oder man schließt sie. Das Bistum wählt letztere Variante. Erstere wäre sich besser gewesen. Allerdings kann ich auf Messen, in denen man händchenhaltend um den Altar steht gut verzichten. Das ist was für den Kindergarten! Von daher "Schließung als Chance für einen Neuanfang"!

08.06.2010
von: Gert-Hinrich Gerdes
aus: Frankfurt am Main

 
Seiner Exzellenz, dem Bischof von Trier, Herrn Dr. Stephan Ackermann

Eure Exzellenz,
mit Traurigkeit habe ich die geplanten Sparmaßnahmen im Bistum Trier zur Kenntnis genommen.
Auf mein Unverständnis allerdings trifft der Plan, deshalb die Katholische Akademie zu schließen. Dagegen wende ich mich!
Als Bildungsinstitut mit brillantem Ruf hat sie Bischof Dr. Marx während seiner Amtszeit als unverzichtbar bezeichnet, sogar als ethische Obligation!
Ja, Sie müssen sparen. Das ist schwer gegenüber einer Last von 40 Millionen Euro.
Aus gutem Grund hat die Bundesregierung jüngst als einzigen den Etat für Bildung nicht geschmälert. Bitte, folgen Sie diesem Beispiel! Die Bildungskademie mit ihrem hervorragenden Kollegium, die auch mir mit einzigartig wertvollen Impulsen diente, sollte unbeschädigt bleiben. Bischof Dr. Marx hat sie sogar als seinen Augapfel hervorgehoben.
Bitte, denken Sie an die geschichtlich wohlbegründeten staatlichen Zuwendungen für das geistliche Personal beider Kirchen. Es sind 442 Millionen Euro im Jahr. Sie fließen nicht aus der Kirchensteuer. Meinen Anteil daran leiste ich dann besonders gerne, wenn ich an so wichtige Einrichtungen denke, wie sie die Katholische Akademie Ihres Bistums ohne jeden Zweifel ist.
Ich bitte Eure Exzellenz herzlich, meine Zeilen in Ihre Überlegungen einzubeziehen.
Mit Dank und einem Gruß,
Gert-Hinrich Gerdes
An den Bergen 25
60437 Frankfurt am Main


08.06.2010
von: uwe weber
aus: neuwied

 
Die Kürzungen im Bereich der offenen Jugendarbeit treffen mich zutiefst. Gerade erleben wir Ähnliches in der großen Politik. Im Sozialen, bei denen, die sich nicht wehren können und deren Stimme nicht zählt oder nicht interessiert, wird gestrichen und gekürzt. Dort sind es die Menschen in prekären Lebenssituationen, hier sind es die Kinder und junge Christen.

Kinder, Jugendliche, junge erwachsene Christen sind die Zukunft unserer christlichen Gemeinschaft. Geistliche und Laien, die hier in offener engagierter Arbeit und oft mit viel herzenswärme Christentum leben und unseren Kindern nahe bringen, haben jede Unterstützung verdient. Auch die nötigen monetäre.

Einmal mehr bin ich als Christ zutiefst betroffen, ja innerlich zerrissen, weil sich in mir immer mehr die Sorge breit macht, dass diese Kirche einmal nicht mehr meine religiöse Heimat sein könnte.

Uwe Weber, Vater einer 12-jährigen Tochter


07.06.2010
von: Florentine Hirsch
aus: Saarbrücken

 
Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Bischof,

ich schreibe Ihnen mit der Bitte die KHG an der Universität des Saarlandes nicht zu schließen. Es ist ein wundervoller Ort an dem ich schon viele Stunden meines Studentenlebens verbracht habe! Diese Einrichtung erfüllt sehr viele wichtige Funktionen auf dem Campus und es wäre mehr als schade wenn es zur Schließung kommen würde!

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,
liebe Grüße,
Florentine Hirsch


Anmerkung der Redaktion:
Wir bitten um Verständnis, dass wir auf Gästebuch-Einträge in der Regel nicht antworten können - versichern Sie aber: sie werden gelesen und zur Kenntnis genommen - auch an der richtigen Stelle!
altfried g. rempe - redaktion bistum-trier.de


06.06.2010
von: Dr. Stephanie Mehringer-Bläsius
aus: Saarbrücken

 
lieber Bischof Stephan Ackermann,
für mich war es eine persönliche Katastrophe von Ihren Sparmaßnahmen zu hören, die eine Schließung der katholischen Hochschulgemeinde Saarbrücken bedeuten. Durch die Mißbrauchsskandale bin ich in eine große Glaubenskrise geraten. Ich betreue seit fast 20 Jahren als ärztliche Psychotherapeutin traumatisierte Patienten. Erst die Hochschulgemeinde unter Dr. Kreier hat mir Mut gemacht, der katholischen Kirche nicht den Rücken zu kehren. Ich habe den Eindruck, daß Sie nicht wissen, was diese Menschen leisten. Nach Ihrem Besuch im Kloster am Rande der Stadt in Burbach hatte ich die Hoffnung, daß die Hochschulgemeinde erhalten bleibt. Das scheint wohl nicht so zu sein. Nach Schließung der KHG werde ich mich entschließen, auszutreten.
Ihre Sparpläne werden zu einer weiteren Austrittswelle führen, dessen bin ich mir sicher.
mit freundlichem Gruß, Dr. S. Mehringer-Bläsius



 
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