Gebetsmeinungen von Papst und Bischof

Gebetsanliegen Jahresübersicht 2018

Für das Jahr 2018 legen Papst Franziskus und Bischof Dr. Stephan Ackermann diese Gebetsanliegen vor.

[Das erste Anliegen ist vom Papst langfristig festgelegt, die zwei weiteren (kursiv gesetzten) vom Trierer Bischof.

Seine Gebetsintentionen formuliert der Papst für das Jahr im Voraus und stellt sie monatlich in einem Video persönlich vor. Ein zweites Anliegen macht der Papst jetzt erst zum Anfang eines jeden Monats im Rahmen des Angelusgebets am ersten Sonntag des Monats öffentlich. So kann die zweite Intention auch aktuelle und dringende Anliegen der Welt sowie Herausforderungen der Zeit aufnehmen. Die jeweiligen Intentionen werden auf Radio Vatikan, sowie über Facebook, Twitter und Instagram verbreitet. Seit Mitte 2017 gibt es auch eine deutsche Version der App „Click to pray“.  - mehr zum Thema bei Radio Vatikan]

  • Dezember Switch

    Für die älteren Menschen, dass sie in ihren Familien und christlichen Gemeinschaften ihre Weisheit und ihre Erfahrung um den Glauben einbringen und zur Bildung der neuen Generationen beitragen können.

    Für die Sternsinger, die alljährlich den Segen Gottes zu den Menschen in die Häuser bringen und um eine Gabe für Kinder in Not bitten.

    Für die Bibelkreise, Gebetsgruppen und geistlichen Gemeinschaften in unserem Bistum, die sich regelmäßig treffen und so zu einer Glaubenslebendigkeit beitragen.

  • Januar 2018 Switch

    Für die religiösen Minderheiten in Asien:  Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.

    Für die Menschen, die vor einer schweren Entscheidung stehen, und die in Sorgen und  Ängsten keine Auswege aus einer schwierigen Lebenssituation finden.

    Für alle, die sich in Politik und Gesellschaft für das Wohl der Menschen einsetzen: Segne ihr Wirken für eine neue Solidarität in unserem Land.

  • Februar Switch

    „Nein“ zu Korruption
    Dass jene, die über wirtschaftliche, politische oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.

    Für unsere Kirche im Bistum Trier, die auf dem Weg der Erkundung nach neuen Formen des kirchlichen Lebens in unseren Gemeinden ist: Schenke allen Mut und  Aufmerksamkeit, die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu entdecken.

    Für die Katechetinnen und Katecheten in unseren Gemeinden und die Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen: Stärke alle, die sich um die Weitergabe des Glaubens bemühen und Zeugnis von der Hoffnung geben, die sie erfüllt.

  • März Switch

    Ausbildung in geistlicher Unterscheidung
    Dass die Kirche erkennt, wie dringend die Ausbildung zu Geistlicher Unterscheidung ist und diese sowohl auf persönlicher als auch auf der Ebene der Gemeinden fördert.

    Für alle, die sich in Parteien, Gewerkschaften oder Verbänden engagieren zum Wohl der  Menschen und für die Bewahrung der Schöpfung.

    Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die durch ihren Beruf stark in Anspruch genommen sind, und besonders für jene, deren Arbeit nicht ausreichend wertgeschätzt und entlohnt wird.

     

  • April Switch

    Verantwortliche in der Wirtschaft
    Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.

    Für alle, die in unserer trierischen Kirche Verantwortung übernommen haben bei der Umsetzung der Diözesansynode: Lass uns gemeinsam im Vertrauen auf Christus Schritte in die Zukunft wagen.

    Für die ökumenischen Gespräche der verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeinschaften auf allen Ebenen: Lass alle im Bekenntnis an den einen Gott und unseren Herrn Jesus Christus Schritte zueinander wagen.

  • Mai Switch

    Die Sendung der Laien
    Christen sind in der heutigen Welt vielfach herausgefordert; sie mögen ihrer besonderen Sendung gerecht werden.

    Für die Brautpaare, die sich auf ihre Hochzeit vorbereiten, für die Frauen, die ein Kind erwarten, und für alle Familien, die Orte des Lebens und des Glaubens sind.

    Für unsere Neupriester und für die jungen Menschen, die sich in die besondere Christusnachfolge als Priester oder Ordenschrist berufen fühlen.

  • Juni Switch

    Die sozialen Netzwerke
    Dass die Menschen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.

    Für die Kinder in den Kinderkrippen und -tagesstätten unseres Bistums und für ihre Erzieherinnen und Erzieher, die ihnen helfen, Schritte ins Leben zu gehen.

    Für die Journalisten und Filmemacher, die mit Worten und Bildern die Einstellungen von Menschen beeinflussen und prägen.

  • Juli Switch

    Die Priester und ihr Dienst
    Priester, die sich durch ihre Arbeit erschöpft und allein gelassen fühlen, mögen durch Vertrautheit mit dem Herrn und durch Freundschaft untereinander Trost und Hilfe finden.

    Für alle, die in den Ferienwochen Erholung suchen von der Arbeit und den alltäglichen Pflichten: Dass sie aufatmen und neue Lebenskraft schöpfen können.

    Für alle Frauen und Männer, die in geistlicher Begleitung, Lebensberatung und Telefonseelsorge Ratsuchenden zur Seite stehen: Dass ihr Dienst helfend und heilend sei.

  • August Switch

    Wertschätzung der Familien
    Alle ökonomischen und politischen Entscheidungen mögen in großer Wertschätzung der Familie getroffen werden.

    Für die Familien, die von Sozialhilfe abhängig sind, und für die Armen und Benachteiligten in unserem Land.

    Für die Frauen und Männer, die in einem Entwicklungsdienst gegen Krankheit, Unterernährung und soziale Ungerechtigkeit kämpfen.

  • September Switch

    Die Jugend Afrikas
    Um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.

    Für alle, die in unseren Kirchen und Kapellen, in den Klöstern und Geistlichen Zentren nach innerer Kraft suchen und Zeiten der Stille und des Gebetes finden.

    Für alle, die sich in Bibelkreisen oder Glaubens- und Gebetsgruppen über ihren Glauben austauschen und ihn gemeinsam leben.

     

  • Oktober Switch

    Die Sendung der Ordensleute
    Dass sich die Ordensleute wirksam für Arme und Ausgegrenzte einbringen.

    Für die Jugendlichen, die die Weichen für ihr Leben stellen: Um Gottes Geist, der ihnen zu mutigen Entscheidungen für ihre Zukunft und die Zukunft von Kirche und Welt helfe.

    Für alle, die in diesem Jahr ein Jubiläum feiern in ihrer Ehe, in Beruf oder Ehrenamt: UmFreude und Dankbarkeit.

  • November Switch

    Im Dienst des Friedens
    Dass die Sprache des Herzens und der Dialog stets Vorrang haben vor Waffengewalt.

    100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges beten wir für ein gutes und fruchtbares Miteinander mit den Menschen in unseren Nachbarbistümern in Frankreich, Luxemburg und Belgien, mit denen wir in der Euregio verbunden sind.

    Für alle, die unter psychischer Belastung stehen oder unheilbar krank sind, und für die Frauen und Männer, die ihnen durch medizinische Versorgung helfen und in Pflege und Hospizarbeit beistehen.

     

  • Dezember Switch

    Im Dienst der Glaubensvermittlung
    Dass alle, die das Evangelium verkündigen, eine Sprache finden, die den unterschiedlichen Menschen und Kulturen gerecht wird.

    Für alle, die in diesem Jahr die Sakramente der Taufe, der Firmung, der Erstkommunion, der Buße, der Krankensalbung, der Ehe oder der Weihe als Zeichen des Heilshandelns Gottes empfangen haben: Um Ermutigung im Glauben.

    Für die vielen Menschen anderer Muttersprache, Kultur und Hautfarbe, die aufgrund von Verfolgung und Unterdrückung bei uns Zuflucht und eine neue Heimat suchen: Um Aufnahme und Annahme.

     

  • Hintergrund Switch

    Von Anfang an haben die Mitglieder des Gebetsapostolats um das Wachsen des Reiches Gottes hier auf Erden gebetet. Die Verantwortlichen haben ihnen monatlich ein konkretes Missionsanliegen vorgelegt und sie eingeladen, für dieses Anliegen in besonderer Weise zu beten. Bereits seit dem Jahre 1887 hat der Papst selbst die Festlegung des monatlichen Missionsanliegens übernommen. Heute wählen Vertreter aller Kontinente die jährlichen päpstlichen Gebetsanliegen in einem besonderen Verfahren aus einer Vielzahl von Vorschlägen aus. Die Schlussauswahl legen sie dem Papst vor, der sie dann bestätigt.

    Es gibt zwei Anliegen für jeden Monat, ein allgemeineres und ein mehr missionarisches. - In einem „Weltgebet“ machen sich die Christen auf allen Kontinenten die Gebetsanliegen des Heiligen Vaters zu eigen. Eine große, weltweite Solidarität von Millionen Gläubigen wird durch dieses Gebet Wirklichkeit.

    Damit jedoch die kirchlichen Belange eines Bistums mit ihren Pfarreien, Gemeinschaften und Einrichtungen in das Gebet mit einbezogen werden, können auch die Bischöfe eigene Gebetsanliegen hinzufügen. Der Bischof von Trier tut dies seit einigen Jahren.

    Das "Gebetsapostolat" sorgt für die Verbreitung dieser monatlichen Gebetsanliegen.

Weiteres: