"Kommt zu mir!" - Geistliche Übungen im Jahr der Barmherzigkeit

Exerzitien im Alltag

„Kommt zu mir!“ – Eine solche Einladung strahlt Wärme aus und Herzlichkeit, gibt eine Richtung an und benennt das Ziel. Sie gilt allen Menschen, die sich sehnen nach einer besseren und heileren Welt.

„Kommt zu mir!“ – Diese Haltung – so betont Papst Franziskus – soll alles Bemühen der Kirche bestimmen. Die Gemeinschaft der Christen soll sich im Umgang miteinander auszeichnen durch Verständnis, Nächstenliebe und Vergebung. Urbild der Barmherzigkeit mit den Menschen ist das verzeihende Erbarmen Gottes.

Die Exerzitien im Alltag im Heiligen Jahr 2016 nehmen die Barmherzigkeit in den Blick. Die Betrachtungen der vier Wochen gehen konsequent davon aus, dass die Barmherzigkeit die Grundlage für alles Denken, Reden und Handeln Gottes darstellt. Ausgehend von dieser geschenkten Erfahrung können auch wir Menschen barmherzig miteinander umgehen.

"Kommt zu mir!" ist ein Angebot des Zentrums für Glaubensvertiefung und Spiritualität im Bistum Mainz; Redaktion & Gestaltung: Pastoralreferentin Martina Patenge, Pfarrer Alois Nagelschmitt und Pfarrer Walter Mückstein.

Bei uns finden Sie "Kommt zu mir!" auch online

Vom ersten bis zum vierten Fastensonntag 2016 (14. Februar bis 13. März) versenden wir im Newsletter der "Exerzitien im Alltag - online" die Tages-Blätter der Exerzitien im Alltag, die das Bistum Mainz zum Jahr der Barmherzigkeit anbietet. Ein Newsletter-Abonnement können Sie unten rechts bestellen. - Auf unseren Seiten finden Sie den jeweils neuesten Tagesimpuls hier

2015: Angebote aus westfälischen (Erz)Bistümern

Aus dem Jahr 2015 gibt es weiterhin zwei "Exerzitien im Alltag"-Begleit-Modelle:

  • aus dem Erzbistum Paderborn kommt „Spielzeit: Leben
    Die vier Wochen: "Spielfeld" - "Mitspieler" - "Andere Spiele / Spielarten" - "Finale" -- hier der Prospekt - das Begleitbuch gibt es im Buchhandel oder im Verlag direkt
  • das Bistum Münster bietet an: „beziehungsweise“ - 28 Tage Kontakt - und lädt ein und ermutigt, Beziehung aufzunehmen - mit sich selbst, mit anderen, mit Gott --
    hier der Prospekt - das Begleitmaterial gibt es beim Bistum Münster direkt

Spielzeit leben“ ist ganzjährig einsetzbar. „beziehungsweise“eignet sich besonders gut für die Zeit nach Ostern, da die Emmaus-Geschichte der Schwerpunkt ist; "beziehungsweise" ist aber auch ganzjährig einsetzbar.

Beide Angebote erschließen sich von selbst, lassen sich also auch von Einzelnen ohne Gruppenaustausch nutzen. Für die Anleitung / Begleitung von Gruppen wird es für „beziehungsweise“ auf der Bistumsseite Münster Handreichungen geben.

Beide Modelle liegen bei der Diözesanstelle Exerzitien als Muster zur Einsicht bereit.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich einfach an Sr. Simone Remmert CJ

weiter zu haben: "heute" aus dem Jahr 2014

Exerzitien im Alltag im Kontext der BistumsSynode

Die Diözesanstelle für Exerzitien hat vor Ostern 2014 Exerzitien im Alltag mit täglichen Gebetsimpulsen für drei Wochen angeboten - entstanden im Kontext der Bistums-Synode. Diese Exerzitien können auch weiterhin den Synodalen und allen im Bistum eine Hilfe sein, sich selbst und Gott näher zu kommen. Sie sind auf drei Wochen angelegt und können ganzjährig eingesetzt werden. Ein Beispiel für eine Tagesseite im Begleit-Heft finden sie hier,  die Bestelladresse rechts.

Was zu üben ist:

Mein Leben ist mir von Gott gegeben – täglich neu, auch HEUTE. Es ist eingespannt zwischen Morgen und Abend und es liegt an mir, wie ich es lebe. Exerzitien als Übungsweg bringen mich Tag für Tag näher zu mir selbst, zu Gott und zu den Mitmenschen. Exerzitien lassen Vergangenheit und Zukunft nicht aus dem Blick,  aber sie laden ein, HEUTE zu leben, HEUTE zu lieben, HEUTE zu handeln, HEUTE Gottes Botschaft von der Liebe zu verkünden.

Liebe, Freundschaft, Sendung HEUTE entfalten sich in drei Bereichen:

  • in mir selbst, in meinem Wesen, meinem Denken,Handeln und Sein, in meinem Mensch-Sein
  • in meiner Beziehung zu Gott, der mir in Jesus Christus menschlich nahe gekommen ist, in meinem Christ-Sein - und
  • in der Beziehung zu den Mitmenschen in Welt und Kirche, meinem Kirche-Sein.
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