Heinz Wilhelm Brockmann ein nachdenklicher und integrierender Mensch

Kurz: Der Katholikenrat äußert Unverständnis darüber, dass die Deutsche Bischofskonferenz den Kandidaten für den Vorsitz des Zentralkomitees Deutscher Katholiken nicht bestätigt hat. Konstruktives Miteinander oder Blockade?

Stellungnahme des Katholikenrates zur Nichtbestätigung von Heinz-Wilhelm Brockmann als Kandidat für das Amt des Präsidenten des ZdK durch die DBK

Der Katholikenrat im Bistum Trier steht verständnislos vor der Tatsache, dass Heinz Wilhelm Brockmann als Kandidat für das Amt des Präsidenten des ZdK nicht die erforderliche Bestätigung durch die Deutsche Bischofskonferenz erhalten hat. Ich habe in all den Jahren der Zusammenarbeit - sei es bei Katholikentagen oder auch bei den jährlichen bundesweiten Rätetagungen - Heinz Wilhelm Brockmann als nachdenklichen, ruhigen und integrierenden Menschen kennengelernt.

Mit wie viel Freude, Engagement und Kreativität er den Glauben weiterträgt, konnte man beim Katholikentag in Osnabrück erleben, den er maßgeblich mit gestaltet hat. Ich weiß, dass ihm die gemeinsame Tagung der Bischöfe mit dem ZdK über eine Zukunft der Kirche, die am vergangenen Wochenende stattgefunden hat, ein Herzensanliegen war. Und ohne dabei gewesen zu sein, kann ich von hier aus sagen, dass Brockmann intensiv an für alle tragbaren Visionen für den weiteren Weg des Volk Gottes mitgearbeitet hat.

Umso unverständlicher ist es, dass das konstruktiven Miteinander, das bei dieser Tagung noch beschworen wurde, kurz danach durch die Blockade einiger Bischöfe gegenüber Heinz Wilhelm Brockmann und somit gegenüber dem ZdK und den katholischen Laien mit Füßen getreten wurde.

Manfred Thesing
(Vorsitzender)

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