Bistum Trier
Mittwoch, 16. Dezember 2015

10.000 Euro für Flüchtlingsarbeit

Ausländische Ordensgemeinschaften spenden an Neuwieder Projekte

Neuwied – 10.000 Euro für Flüchtlingsprojekte in Neuwied hat der Verein ausländischer katholischer Ordensgemeinschaften in Deutschland gespendet. Über jeweils 5.000 Euro für zwei Flüchtlingsprojekte der Pfarreiengemeinschaft Neuwied konnte sich Dechant Thomas Darscheid freuen, einen Scheck über 5.000 Euro erhielten Beate Knuffmann und Ute Heinrichs als Gesamtleitungen der Neuwieder Kindertageseinrichtungen, die zur Kita gGmbH Koblenz gehören. Das Geld soll in Betreuungsprojekte der Kitas für Flüchtlingskinder und ihre Familien fließen.

In der 1998 gegründeten „Vereinigung katholischer Orden zur Förderung der internationalen Solidarität e.V.“ (VKO) sind 93 ausländische und in Deutschland tätige Ordensgemeinschaften mit insgesamt 1.620 Schwestern und Brüdern zusammengeschlossen. Der Verein fungiert als Interessensvertretung gegenüber stattlichen Einrichtungen und kirchlichen Institutionen und hat seinen Sitz in Neuwied. Neben dem ehrenamtlichen Vorstand sind zurzeit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Vereinigung angestellt. Die Ordensgemeinschaften mit ihren Mitgliedern sind im ganzen Bundesgebiet tätig. Ihr Schwerpunkt liegt vielfach im sozial-karitativen Bereich, in der Alten- und Krankenpflege, in der Bildungsarbeit und der pastoralen Arbeit.

Auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in Köln, bei der der Trierer Bischof Stephan Ackermann mit den Ordensleuten Gottesdienst feierte und die Festansprache hielt, beschlossen die ausländischen Schwestern und Brüder, einen Betrag von 10.000 Euro für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung zu stellen. „Wir alle wissen als ausländische Ordensangehörige, wie es ist, als Fremder in ein unbekanntes Land zu kommen“, betont Schwester Tessy Mandapathil, die stellvertretende Vorsitzende der VKO. „Wie viel schwerer haben es dabei die Flüchtlinge in der aktuellen Situation.“

Dem Vorstand der VKO mit Pater Tomichan Mattathiveliyil, Schwester Clementine Ferdinand, Schwester Tessy Mandapathil, Schwester Veena Punnackapallil und Karl-Josef Heinrichs sei es wichtig gewesen, das Geld möglichst gezielt zur Verfügung zu stellen, erklärt Heinrichs. Da habe es nahe gelegen, die Spende für Projekte vor Ort am VKO-Standort Neuwied einzusetzen.

Weitere Informationen zur Arbeit der VKO gibt es im Internet: www.vko-neuwied.org.

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