Bistum Trier
Freitag, 28. April 2017

„Herausragende militärische Arbeit“

Weihbischof besucht die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr

Ulmen – Weihbischof Jörg Michael Peters hat die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in der Gräfin-von-Maltzan-Kaserne in Ulmen besucht. Mit dabei waren Dechant Walter Fuß vom Dekanat Cochem, Pastoralreferent Burkhard Bleul als Leiter der Dienststelle des Katholischen Standortpfarrers Büchel und Diakon Wilfried Puth von der Pfarreiengemeinschaft Ulmen.

Nach der  Begrüßung erläuterte die Kommandeurin, Oberfeldveterinär Dr. Christiane Ernst, Auftrag, Gliederung und Besonderheiten der Diensthundeschule. Unter anderem wird in einem noch relativ neuen Ausbildungskonzept in Zusammenarbeit mit dem Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz durch gezielt ausgebildete Diensthundeteams versucht, nach Auslandseinsätzen heimgekehrten und zum Teil schwer traumatisierten Soldaten und Soldatinnen in Therapien zu helfen. Hier gab es Anknüpfungspunkte an die Seelsorgearbeit im Bistum Trier, da auch dort einige „tiergestützte Therapien“ mit speziell ausgebildeten Hunden angeboten werden, wie etwa bei Mutter-Kind-Kuren oder bei der Trauerbewältigung von Kindern nach dem Tod eines Elternteils.

Bei einer Führung durch die schuleigene Diensthundeklinik durch die Leiterin, Oberstabsveterinär Dr. Susanne Hartmann, gewann die Besuchergruppe einen eindrucksvollen Einblick in die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten in einem „Diensthundekrankenhaus“.

Anschließend konnten sich die Besucher beim Spielen mit einer Gruppe junger, aus eigener Zucht stammenden Welpen erfreuen. Danach zeigten die etwa ein Jahr alten „Junghunde“, was sie im Bereich des Schutzdienstes schon zu leisten imstande sind, während die Kampfmittelspürhundeteams in einem eindrucksvollen Szenario zeigten, wie sie in einem umgebauten ehemaligen Munitionsbunker die versteckte Munition erfolgreich erspüren und anzeigen konnten.

„Ich bin tief beeindruckt, was uns heute hier mitgeteilt und gezeigt wurde. Hier wird herausragende militärische Arbeit geleistet. Aber auch die eigene Zucht und vor allem der Vortrag über die Therapiebegleithundeteams, mit denen schwer traumatisierten Soldaten und Soldatinnen geholfen werden kann, haben mich sehr beeindruckt“, bedankte sich Weihbischof Peters am Ende des Besuches.

 

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