Bistum Trier
Dienstag, 26. September 2017

Katholische Kita gGmbH Saarland Trägerin von 158 Kitas

Ausbau der Plätze schreitet weiter voran

Dillingen – Mit der Aufnahme von weiteren 23 Einrichtungen zum 1. Januar 2017 befinden sich nun insgesamt 158 Kindertagesstätten in Trägerschaft der Katholischen KiTa gGmbH Saarland. Das hat der pädagogische Geschäftsführer Thomas Schmitz bei der Gesellschafterversammlung der gGmbH in Dillingen mitgeteilt.

Bis zum Ende des vergangenen Jahres gab es im Saarland 10.815 Plätze in den Kindertagesstätten der gGmbH im Saarland, davon waren 5.215 Ganztagesplätze und 1.563 Krippenplätze. Durch die zusätzlichen 23 Kindertagesstätten kommen 2017 unter anderem noch einmal 315 weitere Krippenplätze hinzu, wie Rainer Borens, kaufmännischer Geschäftsführer der Katholischen Kita gGmbH erklärte. „Damit sind jetzt die letzten Kitas der katholischen Kirchengemeinden im Saarland in Trägerschaft der Katholischen Kita gGmbH übergangen“, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende Mechthild Schabo. Sie betonte, die größte Herausforderung, die den Einrichtungen bevorstehe, sei die „große Aufgabe der Umsetzung der Synode“. Hier gebe es einerseits große Hoffnungen und eine hohe Motivation, Dinge mitzugestalten, aber auch Frust und Ängste. Georg Binninger, Mitglied des Aufsichtsrats, ging ebenfalls auf die Synodenumsetzung im Bistum Trier ein. „Kirche soll künftig vor Ort gelebt werden. Für unsere Kitas ist das Alltag, denn wir haben alle Familien in den Einzugsbereichen im Blick und sind somit immer vor Ort und kennen alle Brennpunkte.“

Im August stellte das Bistum Trier ein überarbeitetes Rahmenleitbild für die Kindertageseinrichtungen im Bistum vor. Darin sind auch die Ergebnisse der Bistumssynode eingeflossen. An diesem Rahmenleitbild orientiert sich die Katholische Kita gGmbH Saarland. „Bis 2020 werden wir unser Leitbild im Hinblick auf das Rahmenleitbild überarbeiten“, kündigte Thomas Schmitz an. Das überarbeitete Rahmenleitbild war ein zentraler Punkt auf der Versammlung in Dillingen. In Gruppen wurde die Umsetzung dieses Rahmenleitbildes im Alltag der Kitas diskutiert. Dabei kam unter anderem die Frage auf, wie der Glaube fester verankert werden könne. So forderte eine Gruppe beispielsweise eine stärkere pastorale Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als bisher.

Ein weiteres Thema, das auf der Versammlung angesprochen wurde, war der Fachkräftemangel. Durch den starken Ausbau von Ganztagesplätzen und der verstärkten Arbeit in Schichten werde die Belastung der Erzieherinnen und Erzieher immer stärker. Eine Entlastung scheint durch den Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften leider nicht in Sicht.

(dh)

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