Bistum Trier
Mittwoch, 23. November 2016

Stille für Syrien

Bischof Ackermann ruft zu Schweigeminute und Friedengebet am 30. November auf

Trier/Mainz– Zu Solidarität mit den Opfern von Krieg und Verfolgung in Syrien ruft der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann auf. Er schließt sich damit der Aktion „Stille für Syrien“ an, die die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer angestoßen hat und die vielfältige Unterstützung aus Kirche, Politik und Gesellschaft, etwa vom Katholikenrat im Bistum Trier, erfährt. Geplant ist eine landesweite Schweigeminute am Mittwoch, 30. November um 15 Uhr. Das Bistum Trier schließt daran ein Friedensgebet im Trierer Dom an.

„Seit fünf Jahren tobt in Syrien der Krieg. Hunderttausende Menschen sind verwundet oder getötet worden, ganze Städte oder Landstriche zerstört, Millionen Menschen sind auf der Flucht“, sagt Bischof Ackermann. Eine Lösung sei nicht in Sicht. Auch an vielen anderen Orten der Erde seien Menschen von kriegerischen Auseinandersetzung an Leib, Leben und Seele bedroht. „Wir bestärken die Verantwortlichen in der Suche nach diplomatischen Auswegen“, erklärt Ackermann. „Dazu unterstützen wir sie mit unserem Gebet.“ Deshalb will das Bistum mit der Schweigeminute und dem Friedensgebet den vielen Millionen Betroffenen seine Solidarität und sein Mitgefühl zeigen.

Bischof Ackermann lädt alle Gläubigen in den Gemeinden und Dekanaten im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums, aber auch darüber hinaus zur Beteiligung ein. „Jedes Gebet, jedes Innehalten ist wichtig.“ Das Bistum bietet einen Entwurf für ein Friedensgebet an. Der Aufruf „Stille für Syrien – Solidarität mit den Opfern von Krieg und Verfolgung“ kann geteilt und weiterverbreitet werden.

(JR)

Bischof Stephan lädt ein

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