Bistum Trier
Freitag, 25. November 2016

Synodenumsetzung nimmt Fahrt auf

Synodalbüro und erste Teilprozessgruppen sind am Arbeiten

Trier – Die Umsetzung der Synodenergebnisse nimmt Fahrt auf: Nach zahlreichen Informations- und Diskussionsveranstaltungen im ganzen Bistum und der ersten Beratung der Bistumsleitung mit den diözesanen Räten ist das „Synodalbüro“ personalisiert und die ersten beiden Teilprozessgruppen nehmen ihre Arbeit auf. Informationen zur Umsetzung gibt es unter www.herausgerufen.bistum-trier.de.

Im Synodalbüro – offiziell: Stabsstelle zur Umsetzung der Synodenergebnisse in der Liebfrauenstraße - ist Christian Heckmann als Prozessleiter für die Umsetzung verantwortlich. Heckmann wird seit dem 1. September von der Diplom-Theologin Dr. Daniela Mohr-Braun als theologischer Referentin (mit 40% Beschäftigungsumfang) unterstützt. Im Sekretariat arbeitet Carolin Metzler (mit 50% Beschäftigungsumfang). Ab dem 1. Dezember wird ebenfalls als Referentin Edith Ries-Knoppik das Team verstärken. Ries-Knoppik war bisher im Bischöflichen Generalvikariat als Mitarbeiterin in der Abteilung Seelsorge und pastorales Personal unter anderem für die Räte zuständig. Die Stabsstelle versteht sich als Koordinierungs- und Dienstleistungsstelle für alle Fragen rund um die Synodenumsetzung. Heckmann ist beratendes Mitglied der Steuerungsgruppe. Entscheidungsgremium ist nach Einbindung der diözesanen Räte die Leitungskonferenz im Bischöflichen Generalvikariat. Die Stabsstelle hat ihren Sitz in der Liebfrauenstraße 8 in Trier und ist erreichbar unter Telefon 0651-7105-623, E-Mail: herausgerufen(at)bistum-trier.de.

Als erste Teilprozessgruppe ist die TPG Kommunikation an den Start gegangen: Birgitta Bauer (Diözesan-Caritasverband), Elisabeth Beiling (Dekanat Rhein-Wied), Karin Müller-Bauer (Organisationsentwicklung und Beschwerdemanagement im BGV), Michaela Tholl (Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung im BGV), Judith Rupp und Dr. André Uzulis (Bereich Kommunikation und Medien im BGV) sind für die Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes zuständig und begleiten die Umsetzung kommunikativ auf den verschiedenen Ebenen. Unterstützt wird die Gruppe von Reiner App vom Pragma Institut Reutlingen als externer Experte. Erprobte Methoden und Materialien stellt die Gruppe auf der Seite www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/best-practice-synode-wird-praxis zur Verfügung.

Die Teilprozessgruppe Raumgliederung nimmt nach dem 1. Dezember ihre Arbeit auf. Ihre Aufgabe ist es, bis März 2017 eine vorläufige Gliederung des Bistums in maximal 60 Pfarreien der Zukunft vorzulegen. Unter der Leitung des Hermeskeiler Dechanten Clemens Grünebach arbeiten in der Gruppe Dekanatsreferent Johannes Eiswirth (Dekanat Westeifel), Prälat Franz Josef Gebert (DiCV), Andreas Jager (Kanzlei BGV), Priesterreferent Dr. Markus Nicolay, Weihbischof Jörg Michael Peters, Finanzdirektorin Kirsten Straus, Katholikenratsvorsitzender Manfred Thesing und als externe Beratung eine Geografin bzw. ein Geograf. Nach der Vorlage einer vorläufigen Gliederung ist eine längere Resonanzphase geplant.

Die zeitnahe Erarbeitung einer vorläufigen Raumgliederung ist Ergebnis der Tagung der diözesanen Räte. Sie hatten dem Bischof Anfang Oktober zu einer schnellen Klärung der neuen Räume geraten, damit es danach eine intensive Zeit geben kann, in der die Verantwortlichen inhaltliche Konzepte und Arbeitsweisen für die Pfarrei der Zukunft als Netzwerk erarbeiten können. Dazu dient auch eine „Kundschafterphase“, in der gesellschaftliche, kirchliche, kulturelle und räumliche Gegebenheiten vor Ort entdeckt werden.

(JR)

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