Bistum Trier
Sonntag, 28. Mai 2017

Zukunftsperspektiven schaffen

Bischof ruft zur Solidarität mit Osteuropa auf – Pfingstnovene lädt zum Mitbeten ein

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Zukunftsperspektiven zu schaffen: Darum geht es in der aktuellen Pfingstaktion von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Sie steht unter dem Motto „Bleiben oder Gehen? Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven!“. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft zur Unterstützung der Aktion auf.

In dem Aufruf, der in den Gottesdienstes des Bistums am 28. Mai verlesen wird, erinnert der Bischof daran, dass die politische Wende vor mehr als 25 Jahren den Menschen im Osten Europas Freiheit gebracht und vieles zum Besseren gewendet habe. Weiter bestehende politische, wirtschaftliche oder soziale Probleme führten jedoch dazu, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen, „um sich andernorts eine bessere Zukunft aufzubauen“. Gerade Deutschland profitiere von den Arbeitskräften aus Mittel- und Osteuropa. „Oft aber übersehen wir die Folgen dieser Migration für die Herkunftsländer“, schreibt Ackermann – zerbrechende Familien mit zurückbleibenden Kindern und alten Menschen oder wirtschaftliche Verwerfungen, weil gut ausgebildete Arbeitskräfte fehlten.

Daher bittet Bischof Ackermann um das Gebet und um finanzielle Unterstützung in der Pfingstkollekte (4. Juni). „Niemand soll seine Heimat verlassen müssen. Die Solidaritätsaktion Renovabis hilft der Kirche vor Ort, Zukunftsperspektiven für möglichst viele Menschen zu schaffen. Seelsorgliche Begleitung und soziale Hilfe vermitteln Orientierung und neuen Lebensmut.“

Informationen zu Renovabis und der aktuellen Pfingstaktion sind unter www.renovabis.de zu finden. Das Bistum Trier lädt außerdem dazu ein, ab Christi Himmelfahrt (25. Mai) die „Renovabis-Pfingstnovene“, ein Neun-Tages-Gebet, mitzubeten.

(JR)

 

 

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