Verordnungen und Bekanntmachungen - Sonntag, 1. Oktober 2017 - Jahrgang: 161 - Artikel: 148

Änderung der Übersetzung zur Hinzufügung des hl. Josef im Eucharistischen Hochgebet

Die Römische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hatte 2013 die Hinzufügung des Namens des heiligen Josef in den Eucharistischen Hochgebeten geregelt. Die deutsche Übersetzung wird nun in einem neuen Dekret angepasst.

Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung erließ am 1. Mai 2013 das Dekret Paternas vices, in dem die Hinzufügung des Namens des heiligen Josef in den eucharistischen Hochgebeten II, III und IV des Missale Romanum der Editio typica tertia geregelt wird.

Die Gottesdienstkongregation reagierte nun auf „Beobachtungen hinsichtlich der von dieser Kongregation vorgelegten deutschen Übersetzung“ und änderte mit einem Schreiben an die Vorsitzenden der Liturgischen Kommissionen der Deutschen, der Österreichischen und der Schweizer Bischofskonferenz die Übersetzung in deutscher Sprache (vgl. Dekret Nomen Sancti Ioseph vom 31. Juli 2017, Prot. N. 369/17).

Die offizielle Übersetzung lautet nun in den Hochgebeten II-IV:

Prex eucharistica II: „ ... in der Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und mit allen, ... “.

Prex eucharistica III: „ ... mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und Märtyrern, ....“.

Prex eucharistica IV: „ ... in Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und mit allen Heiligen, ... “.

Die Nennung des heiligen Josef in den Hochgebeten II-IV, die erst in der Neuausgabe des Deutschen Messbuches enthalten sein wird, kann nunmehr mit den genannten Formulierungen eingefügt werden.

Unbeschadet dessen gilt weiterhin, dass die Ergänzungen sich explizit auf die Editio typica tertia des Missale Romanum beziehen und für die deutschsprachige Liturgie deshalb erst im Kontext der Übersetzung des Missale Romanum 2002/2008 allgemeine Gültigkeit erlangen.

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