Akten Papst Franziskus' - Freitag, 1. Dezember 2017 - Jahrgang: 161 - Artikel: 176

Gebetsmeinungen des Papstes und des Bischofs für 2018

(Das erste Gebetsanliegen der jeweiligen Monate wurde vom Papst festgelegt, die übrigen vom Trierer Bischof)

Januar

  • Religiöse Minderheiten in Asien: Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.
  •  Für die Menschen, die vor einer schweren Entscheidung stehen und die in Sorgen und Ängsten keine Auswege aus einer schwierigen Lebenssituation finden.
  •  Für alle, die sich in Politik und Gesellschaft für das Wohl der Menschen einsetzen: Segne ihr Wirken für eine neue Solidarität in unserem Land.

Februar

  • „Nein“ zu Korruption: Dass jene, die über wirtschaftliche, politische oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.
  • Für unsere Kirche im Bistum Trier, die auf dem Weg der Erkundung nach neuen Formen des kirchlichen Lebens in unseren Gemeinden ist: Schenke allen Mut und Aufmerksamkeit, die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu entdecken.
  • Für die Katechetinnen und Katecheten in unseren Gemeinden und die Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen: Stärke alle, die sich um die Weitergabe des Glaubens bemühen und Zeugnis von der Hoffnung geben, die sie erfüllt.

März

  • Ausbildung in geistlicher Unterscheidung: Dass die Kirche erkennt, wie dringend die Ausbildung zu geistlicher Unterscheidung ist und diese sowohl auf persönlicher als auch auf der Ebene der Gemeinden fördert.
  • Für alle, die sich in Parteien, Gewerkschaften oder Verbänden engagieren zum Wohl der Menschen und für die Bewahrung der Schöpfung.
  • Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die durch ihren Beruf stark in Anspruch genommen sind, und besonders für jene, deren Arbeit nicht ausreichend wertgeschätzt und entlohnt wird.

April

  • Verantwortliche in der Wirtschaft: Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.
  • Für alle, die in unserer Trierischen Kirche Verantwortung übernommen haben bei der Umsetzung der Diözesansynode: Lass uns gemeinsam im Vertrauen auf Christus Schritte in die Zukunft wagen.
  • Für die ökumenischen Gespräche der verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeinschaften auf allen Ebenen: Lass alle im Bekenntnis an den einen Gott und unseren Herrn Jesus Christus Schritte zueinander wagen.

Mai

  • Die Sendung der Laien: Christen sind in der heutigen Welt vielfach herausgefordert; sie mögen ihrer besonderen Sendung gerecht werden.
  • Für die Brautpaare, die sich auf ihre Hochzeit vorbereiten, für die Frauen, die ein Kind erwarten, und für alle Familien, die Orte des Lebens und des Glaubens sind.
  • Für unsere Neupriester und für die jungen Menschen, die sich in die besondere Christusnachfolge als Priester oder Ordenschrist berufen fühlen.

Juni

  • Die sozialen Netzwerke: Dass die Menschen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.
  • Für die Kinder in den Kinderkrippen und -tages -stätten unseres Bistums und für ihre Erzieherinnen und Erzieher, die ihnen helfen, Schritte ins Leben zu gehen.
  • Für die Journalisten und Filmemacher, die mit Worten und Bildern die Einstellungen von Menschen beeinflussen und prägen.

Juli

  • Die Priester und ihr Dienst: Priester, die sich durch ihre Arbeit erschöpft und allein gelassen fühlen, mögen durch Vertrautheit mit dem Herrn und durch Freundschaft untereinander Trost und Hilfe finden.
  • Für alle, die in den Ferienwochen Erholung suchen von der Arbeit und den alltäglichen Pflichten: Dass sie aufatmen und neue Lebenskraft schöpfen können.
  • Für alle Frauen und Männer, die in geistlicher Begleitung, Lebensberatung und Telefonseelsorge Rat -suchenden zur Seite stehen: Dass ihr Dienst helfend und heilend sei.

August

  • Wertschätzung der Familien: Alle ökonomischen und politischen Entscheidungen mögen in großer Wertschätzung der Familie getroffen werden.
  • Für die Familien, die von Sozialhilfe abhängig sind, und für die Armen und Benachteiligten in unserem Land.
  • Für die Frauen und Männer, die in einem Entwicklungsdienst gegen Krankheit, Unterernährung und soziale Ungerechtigkeit kämpfen.

September

  • Die Jugend Afrikas: Um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.
  • Für alle, die in unseren Kirchen und Kapellen, in den Klöstern und Geistlichen Zentren nach innerer Kraft suchen und Zeiten der Stille und des Gebetes finden.
  • Für alle, die sich in Bibelkreisen oder Glaubens- und Gebetsgruppen über ihren Glauben austauschen und ihn gemeinsam leben.

Oktober

  • Die Sendung der Ordensleute: Dass sich die Ordensleute wirksam für Arme und Ausgegrenzte einbringen.
  • Für die Jugendlichen, die die Weichen für ihr Leben stellen: Um Gottes Geist, der ihnen zu mutigen Entscheidungen für ihre Zukunft und die Zukunft von Kirche und Welt helfe.
  • Für alle, die in diesem Jahr ein Jubiläum feiern in ihrer Ehe, in Beruf oder Ehrenamt: Um Freude und Dankbarkeit.

November

  • Im Dienst des Friedens: Dass die Sprache des Herzens und der Dialog stets Vorrang haben vor Waffen gewalt.
  • 100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges beten wir für ein gutes und fruchtbares Miteinander mit den Menschen in unseren Nachbarbistümern in Frankreich, Luxemburg und Belgien, mit denen wir in der Euregio verbunden sind.
  • Für alle, die unter psychischer Belastung stehen oder unheilbar krank sind, und für die Frauen und Männer, die ihnen durch medizinische Versorgung helfen und in Pflege und Hospizarbeit beistehen.

Dezember

  • Im Dienst der Glaubensvermittlung: Dass alle, die das Evangelium verkündigen, eine Sprache finden, die den unterschiedlichen Menschen und Kulturen gerecht wird.
  • Für alle, die in diesem Jahr die Sakramente der Taufe, der Firmung, der Erstkommunion, der Buße, der Krankensalbung, der Ehe oder der Weihe als Zeichen des Heilshandelns Gottes empfangen haben: Um Ermutigung im Glauben.
  • Für die vielen Menschen anderer Muttersprache, Kultur und Hautfarbe, die aufgrund von Verfolgung und Unterdrückung bei uns Zuflucht und eine neue Heimat suchen: Um Aufnahme und Annahme.

 

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