Freitag, 17. März 2017

25 Jahre Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer im Kreis St. Wendel

Große Feier mit Dank-Gottesdienst in der Basilika

St. Wendel – Mit einem Dank-Gottesdienst hat am Freitag, den 17. März, die Feier zum silbernen Jubiläum des Sozialdienstes der Katholischen Frauen und Männer im Kreis St. Wendel e.V. begonnen. Den Gottesdienst in der Basilika von St. Wendel zelebrierten neben Abt Makarius Hebler, der bei der Gründung des Vereins Geistlicher Beirat im Vorstand war, auch der aktuelle Geistliche Beirat, Pfarrer Martin Münster, der St. Wendler Pfarrer Klaus Leist, Prälat Franz Josef Gebert, der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Trier sowie Stefan End, Dechant von St. Wendel. Der evangelische Pfarrer von St. Wendel, Markus Karsch, gemeinsamen mit Pfarrer Münster die Predigt hielt, bedankte sich bei den Mitgliedern des SKFM: „Dass das hier gelebt wird – Menschen helfen Menschen – dafür bin ich dankbar.“ Münster betonte in der Predigt die überkonfessionelle Arbeit des SKFM: „Es ist egal, welcher Konfession die Betreuten oder die Betreuer haben.“

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Gäste im Cusanushaus gegenüber der Basilika von St. Wendel. Der erste Vorsitzende des SKFM, Ernst Neff, begrüßte die Ehrengäste der Kirche und der Politik und dankte den Mitgliedern sowie den Haupt- und Ehrenamtlichen des SKFM für ihre langjährige Arbeit. „Wir haben gute Voraussetzungen für eine gedeihliche Arbeit“, blickte er am Ende seines Grußwortes in die Zukunft. „Es kann gut weitergehen.“

Auch St. Wendels Landrat, Udo Recktenwald, bedachte die Mitglieder des SKFM mit Lob für ihre Arbeit: „Dank, Anerkennung und Respekt für die Arbeit der letzten 25 Jahre“, sagte er bei seiner Rede. „Der SKFM ist ein unverzichtbarer Partner der Sozialarbeit im Landkreis St. Wendel. Hier werden christliche Werte gelebt und praktiziert. Dem SKFM geht es darum, Fähigkeiten statt Defiziten in den Vordergrund zu stellen – Betreuung statt Bevormundung.“

Der SKFM im Kreis St. Wendel e.V. zählt mittlerweile über 300 Mitglieder. Neben den hauptamtlichen Betreuerinnen und Betreuern engagieren sich etwa 150 Mitglieder ehrenamtlich als Betreuer, zum Teil in den eigenen Familien. Zu den Hauptaufgaben des SKFM gehört neben der Betreuung selbst, auch die Schulung und Begleitung der Betreuerinnen und Betreuer sowie Straffälligenhilfe und Jugend- und Erwachsenenhilfe. Der SKFM gehört zum SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland e.V. Köln und zum Deutschen Caritasverband.

 

(dh)

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