Donnerstag, 6. April 2017

Hilfe für Ostafrika

Bistum Trier unterstützt mit Soforthilfe, Kollekte und Spendenaufruf

Trier– Das Bistum Trier hat dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor für eine Soforthilfe in Ostafrika 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. In Ostafrika ereignet sich derzeit eine der schlimmsten Hungerkrisen seit langem. Die Not von Millionen Menschen insbesondere in Südsudan, Kenia und Äthiopien ist durch eine außergewöhnliche Dürre ausgelöst. Im Südsudan haben aufgrund des Bürgerkrieges viele Landwirte ihre Region verlassen und wegen der Fluchtwellen konnten die Felder nicht bepflanzt werden.

Die Kollekte im Eröffnungsgottesdienst der Heilig-Rock-Tage am 28. April wird für Ostafrika gehalten. Außerdem ruft der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann zu einer Spende für Ostafrika auf: „Für die dringend benötigte Hilfe rufe ich zu hochherziger Unterstützung auf. Die Not der Menschen berührt uns, sie sind uns Schwestern und Brüder.“ Neben Misereor ist auch Caritas International, das auf Katastrophenhilfe spezialisierte Werk des Deutschen Caritasverbands, vor Ort mit Partnern tätig. Sie stellen den notleidenden Menschen Lebensmittel und den Zugang zu Trinkwasser bereit. Zugleich wird mit Saatgutlieferungen für die zukünftige Ernährungssicherung gearbeitet und langfristig die Anpassung der Landwirtschaft an die Klimaveränderungen unterstützt. „Bitte zeigen Sie Ihre Solidarität mit den von der Hungerkrise betroffenen Menschen und unterstützen Sie mit Ihrer persönlichen Spende Misereor und Caritas International bei ihren drängenden Hilfsleistungen“, sagt Bischof Ackermann.

Spenden können überwiesen werden an Caritas International, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL, Stichwort: „Hungerkrise Ostafrika“ und Misereor, Pax Bank Aachen, IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10, BIC: GENODED1PAX, Stichwort: „Ostafrika“.

(JR)