Dienstag, 5. August 2014

Neuer Schwung für den Dienst am Altar

Tim, Magdalena und Marcella von der Großgruppe Dekanat Trier
Tim, Magdalena und Marcella von der Großgruppe Dekanat Trier

Rom – Pizza und Pasta. Petersplatz und Piazza Navona. Papst Franziskus: Darauf freuen sich die rund 1.800 Messdienerinnen und Messdiener aus dem Bistum Trier in dieser Woche. Am 4. August sind die jungen Leute in der italienischen Hauptstadt Rom angekommen. Sie gehören zu den fast 50.000 Teilnehmenden der bundesweiten Messdienerwallfahrt.

Anstrengend, aber auch lustig sei die Busfahrt nach Rom gewesen, erzählt die 12-jährige Katharina. Fast 20 Stunden hat die Fahrt von ihrem Heimatort Antweiler in die „ewige Stadt“ gedauert. Am Abend des ersten Tages sei sie „ziemlich müde“, doch die Fahrt habe sich gelohnt: Schon im Bus habe sie neue Kontakte geknüpft mit anderen Messdienern aus dem Bistum. „Das wird eine schöne Woche“, ist sich die 12-Jährige jetzt schon sicher.

Weihbischof Dr. Helmut Dieser begleitet die Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Trier bei der Wallfahrt. Er habe die „gute Laune“ der jungen Leute schon an diesem ersten Tag gespürt. Die Messdiener verspürten ein Zusammengehörigkeitsgefühl, so dass sie ganz „unkompliziert und ohne Hemmungen aufeinander zu gehen“, sagt Dieser. „Der Funke springt über“, sowohl zwischen den Messdienern als auch zu ihm selbst, stellt der Weihbischof fest.

Dass er schon bald inmitten einer riesigen Menge von Messdienern auf dem Petersplatz stehen und an einer Audienz von Papst Franziskus teilnehmen wird, kann sich der 14-jährige Benedikt noch gar nicht vorstellen. Bisher habe er den Papst noch nie richtig gesehen, sagt der junge Saarbrücker. Wenn man dann vor Ort ist, sei das „etwas besonderes“. Sein Freund Marcel glaubt, dass er dort ein „überwältigendes Gefühl“ spüren werde.  Papst Franziskus sei ein „sehr charismatischer Mann, der viel bewegen möchte“, sagt der 16-jährige Saarbrücker. Nun könne er ihn selbst einmal live erleben. Auch die 17-jährige Magdalena freut sich auf dieses Ereignis. „Der Papst vertritt die komplette katholische Kirche“, betont die Triererin. Es sei toll, dass Franziskus eine Sonderaudienz nur für die Ministranten aus Deutschland gebe. „Er nimmt sich extra für uns Zeit“, stellt ihre Freundin Marcella fest.

Nicht nur durch die Begegnung mit Papst Franziskus, auch durch die Anwesenheit so vieler anderer Messdiener fühle sie sich in ihrer Aufgabe bestätigt, sagt Katharina. Sie habe nicht geglaubt, dass so viele junge Leute zu diesem Ereignis nach Rom kämen. „Das gibt auch neuen Schwung, wenn es zu Hause einmal etwas langweilig wird.“

Marcel ist auch wegen der besonderen Atmosphäre nach Rom gereist. Schließlich pilgerten schon seit sehr langer Zeit Gläubige nach Rom. Obwohl er noch nicht viel gesehen habe, hat der Saarbrücker ein „sehr gutes Gefühl“, was seine Zeit in Rom angeht: „Ich freue mich auf alles, was vor uns liegt.“

Die bundesweite Messdienerwallfahrt nach Rom steht unter dem Motto „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“. Sie findet vom 3. bis 9. August 2014 statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.minis-rom.de.