Bistum Trier
Mittwoch, 15. Juni 2016

Das Kreuz in den Petersdom getragen

210 Pilger aus Bistum Trier auf Wallfahrt in Rom zum Jahr der Barmherzigkeit

Trier/Rom – 210 Pilgerinnen und Pilger aus dem Bistum Trier sind vom 11. bis 18. Juni (Flugreisende 12. bis 16. Juni) auf Bistums-Wallfahrt in Rom, anlässlich des Jahres der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hatte. Begleitet wird die Gruppe von Bischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Robert Brahm.
Ein Höhepunkt der Reise: Die Pilger trugen am 14. Juni ein Kreuz von der Engelsburg am Tiber in den Petersdom, an das Grab des Apostels Petrus. Anschließend feierte die Gruppe im Petersdom eine Heilige Messe mit den Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Er appellierte in seiner Predigt an die Gläubigen, die Barmherzigkeit im eigenen Herzen und im Tun wirksam werden zu lassen.
Zudem besuchen die Pilger aus dem Bistum die Generalaudienz von Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Weitere Programmpunkte waren etwa eine Messe in den Domitilla-Katakomben, der ältesten und größten frühchristlichen Grabanlage Roms. Und: ein Besuch in der Lateranbasilika und in der Kirche Santa Maria Maggiore sowie ein Bußgottesdienst in Santa Pudenzia.
Die Wallfahrt gebe ihr Kraft, sagt Beate Kuhlen aus Grafschaft. Sie war 2008 schon einmal mit ihrem Dekanat in Rom – und sei „verändert“ wiedergekommen. „Kolleginnen meinten damals, ich sei gelassener geworden“, sagt die Krankenpflegerin. Für Schwester Gerhild Sewenig von den Heilig-Geist-Schwestern in Trier ist die Kombination aus Innehalten und Informationen der Reiz dieser Wallfahrt. „So viel Kunsthistorisches zu erfahren und zugleich das tiefe Geistliche einer Rom-Wallfahrt zu erleben, das macht es für mich aus.“ Hans Essler aus Wadgassen war schon acht Mal auf Wallfahrt in Lourdes. „Mein Traum war es, einmal Rom zu erleben.“ Der 67-Jährige ist begeistert: „Ich würde es wieder machen.“
Bischof Stephan Ackermann betonte beim Bußgottesdienst für die Wallfahrer in Santa Pudenzia, dass die Wallfahrt auch eine Gelegenheit sei, umzukehren. Barmherzigkeit ohne Umkehr sei nicht möglich. Viele der Pilger nutzten die Gelegenheit und empfingen das Sakrament der Versöhnung in einer historischen Kirche, die auf den Mauern des Hauses eines römischen Patriziers errichtet wurde, in der im 1. Jahrhundert der Apostel Petrus ein- und ausging.
Weitere Informationen zu den Bistums-Wallfahrten unter: www.wallfahrten.bistum-trier.de

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