„Hinter jeder Beschwerde steht ein Wunsch.“

Info über Beschwerdewege

Bisher sind äußerst selten Beschwerden vorgebracht worden, die sich auf die Tätigkeit der Supervisorinnen / Supervisoren / Coaches beziehen. Gleichwohl kann es natürlich auch in Supervision und Coaching – wie in allen zwischenmenschlichen Kontexten – zu Missverständnissen und Irritationen kommen. Dann ist es wichtig, dass schnell eine Klärung erfolgt und – falls ein Fehlverhalten vorliegt – dieses auch benannt wird. Im Folgenden werden mögliche Wege beschrieben.

Das direkte Gespräch:

Fühlt sich jemand in der Beratung missverstanden oder angegriffen oder provoziert oder fühlt sich jemand durch eine Verhaltensweise irritiert, so ist der erste Weg, dies bei der nächsten Gelegenheit direkt anzusprechen. Meist lassen sich missverständliche Äußerungen schnell aufklären, und es kann sogar zu einer vertieften Lernerfahrung kommen, wenn Knackpunkte oder Übertragungen be­wusst gemacht werden. Denn in der Beratung geht es nicht nur um Verständnis und Bestätigung, sondern auch um Konfrontation und das Anbieten neuer Sichtweisen.

Die Vermittlung durch Dritte:

Lässt sich im direkten Gespräch keine Klärung erzielen, so kann im Einzelfall der Leiter der Fachgruppe einbezogen werden. Falls es den Leiter selbst betrifft, kann der Direktor des SB 2, dem die Fachgruppe im BGV zugeordnet ist, einbezogen werden.

Das Beschwerdemanagement im BGV:

Seit einiger Zeit ist für das Bistum Trier eine Beschwerdestelle eingerichtet; zuständig ist Frau Karin Müller-Bauer. Sie ist telefonisch zu erreichen unter 0651 7105-404 oder per E-Mail: beschwerdestelle(at)bistum-trier.de

Schon bei der Vermittlung einer Supervision / eines Coachings wird darauf geachtet, dass es „passt“, dass also der/die einzelne bzw. das Team zu der Person aus der Fachgruppe kommen, mit der die jeweiligen Anliegen gut bearbeitet werden können. Das erste Gespräch dient dann dazu, die Themen und Ziele ge­nauer zu sondieren und dabei zu schauen, ob es miteinander geht. Alle Beteilig­ten haben die Möglichkeit, sich anschließend für oder gegen eine weitere Ver­einbarung zu entscheiden. Dadurch wird von Anfang an die Grundlage dafür gelegt, dass Supervision und Coaching wirklich als Unterstützung erfahren wer­den.

Weiteres: