Bistum Trier - Redaktion Trier http://www.bistum-trier.de/ de-de Bistum Trier - Redaktion Trier Mon, 18 Dec 2017 09:15:59 +0100 Mon, 18 Dec 2017 09:15:59 +0100 Bistum Trier news-85163 Mon, 18 Dec 2017 09:07:47 +0100 Gesandte der frohen Botschaft Gottes http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/gesandte-der-frohen-botschaft-gottes/ Weihbischof Franz Josef Gebert hat drei Kandidaten zu Diakonen geweiht. Im kommenden Jahr wird Bischof Dr. Stephan Ackermann ihnen das Sakrament der Priesterweihe spenden. Trier – Gesandte der frohen Botschaft Gottes in Gemeinde und Welt sein – das ist Aufgabe der Diakone. Das hat Weihbischof Franz-Josef Gebert am 16. Dezember im Trierer Dom erklärt, wo er Rudolf Esser, Dr. Michael Meyer und Kevin Schirra zu Diakonen geweiht hat. An diesem Sonntag, der auch den Namen „Gaudete – Freuet Euch“ trägt, dürfe sich das ganze Bistum freuen, dass Handeln und Wirken Gottes an den drei Männern besonders deutlich werde, sagte Gebert. Konzelebranten waren unter anderem die Regenten der Priesterseminare in Trier, Michael Becker, und Lantershofen, Dr. Volker Malburg, sowie Bischof Michael Wüstenberg, emeritierer Oberhirte der südafrikanischen Diözese Aliwal.

Die Kandidaten stellten mit der Wahl ihres Leitwortes aus der Tageslesung des Propheten Jesaja „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe“ den Kern des Diakonenamtes dar. Der griechische Begriff „diakonos“ habe mehrere Bedeutungen, erklärte Weihbischof Gebert in seiner Predigt. „Sprachforscher sind sich aber einig, dass der ‚diakonos‘ in Auftrag und Vollmacht eines anderen eine Aufgabe übernimmt.“ Jesaja erfahre in der Lesung, dass der Geist Gottes ihm diesen Auftrag gibt, so Gebert weiter. Dieser Geist durchdringe ihn ganz, so dass die Aufgabe der Verkündigung von Gottes Botschaft zu seiner neuen Lebensaufgabe wird. In dieser Tradition stünden die Diakone. „Sie sind in Vollmacht Gesandte, denen der Geist Gottes in besonderer Weise geschickt wurde.“ Zentrale Aufgabe der Diakone sei es, in der Liturgie die frohe Botschaft, das Evangelium Christi zu verkündigen. „Zentrum Ihres Tuns ist es also, Jesus selber zum Sprechen zu bringen“, fasste der Weihbischof den wesentlichen Auftrag zusammen.

Dass es dabei nicht darum gehe, die besten Plätze und eine herausgehobene Stellung zu haben, stellte Gebert mit Blick auf das Evangelium dieses Sonntags dar. Johannes der Täufer habe keine Angst um Verlust seiner Identität gehabt, sondern vielmehr voller Selbstbewusstsein verkündet, er sei der „Rufer in der Wüste“, die Stimme eines Größeren. Als Diener und Verkünder des Heils seien die neuen Diakone vor allem gefordert, sich in den „Dienst derer zu stellen, die am Rand stehen, die zu den Verlierern gehören“. Die Botschaft des Evangeliums schaue gerade diese Menschen besonders an, gebe ihnen Ansehen. Mit einem Zitat aus der alten Liturgie schloss der Weihbischof seine Ausführungen. Dabei sagte der Diakon bei Gottesdienstbeginn zu Bischof oder Priester: „Herr, es ist Zeit, Gott handeln zu lassen.“ Das Bewusstsein für Gottes Handeln wünschte Gebert den neuen Diakonen in dem Dienst, der jetzt ihre Lebensmitte sei.

Alle drei Diakone werden bis Mai 2018 ihr Diakonatspraktikum in ihren bisherigen Einsatzpfarreien absolvieren. Rudolf Esser aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll wirkt weiter in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. In Völklingen St. Eligius ist Dr. Michael Meyer aus der Pfarreiengemeinschaft Lebach tätig. Kevin Schirra aus der Pfarreiengemeinschaft Marpingen absolviert sein Praktikum in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Voraussichtlich am Samstag, 19. Mai 2018, wird Bischof Ackermann den Diakonen das Sakrament der Priesterweihe spenden.

(red)

 

 

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news-85071 Sun, 17 Dec 2017 09:59:00 +0100 Weihnachtskollekte für bessere Arbeitsbedingungen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/weihnachtskollekte-fuer-bessere-arbeitsbedingungen/ Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft zur Spende für Adveniat auf. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto "Faire Arbeit. Würde. Helfen". Trier/Koblenz/Saarbrücken – Bischof Stephan Ackermann ruft die Menschen im Bistum Trier zu großherzigen Spenden in den Weihnachtsgottesdiensten am 24. und 25. Dezember für die Adveniat-Aktion auf. Verlesen wird der Aufruf in den Gottesdiensten am dritten Adventssonntag (17. Dezember). Mit der Kollekte unterstützt das katholische Hilfswerk Adveniat Menschen in Lateinamerika und in der Karibik. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Faire Arbeit. Würde. Helfen“. Mit dem gespendeten Geld will Adveniat dazu beitragen, menschenwürdigere Arbeitsbedingungen zu schaffen und die katholischen Kirchen vor Ort in ihrer caritativen Arbeit zu unterstützen. Besonders Frauen leiden in den Ländern Südamerikas unter ungerechten Löhnen und schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen. Als Tagelöhner, Hausbedienstete oder Straßenhändlerinnen verdienen sie oft nicht genug für ihre Familien und Kinder. Deshalb appelliert Bischof Ackermann, „dass es zur Botschaft der Bibel ebenso wie zum Auftrag der Kirche gehört, für die Belange der Armen und Entrechteten einzutreten.“

Weitere Informationen und Material zur diesjährigen Adveniat-Weihnachtsaktion gibt es unter www.adveniat.de/engagieren/weihnachtsaktion/.

(dk)

 

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news-85072 Fri, 15 Dec 2017 11:56:21 +0100 „Damit sie in ihrem Land eine Zukunft aufbauen können“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/damit-sie-in-ihrem-land-eine-zukunft-aufbauen-koennen/ Zu Spenden für die Schulkinder eines inklusiven Schulprojekts in Tansania hat Weihbischof Franz Josef Gebert aufgerufen. Trier   Weihbischof Franz Josef Gebert ruft zu Weihnachtsspenden für die Schulkinder des integrativen Projekts „St. Pamachius School“ des Diözesan-Caritasverbandes Trier in Tansania auf. „Bildung ist der Schlüssel für eine zukünftige Entwicklung Afrikas, für eine Jugend, die in ihrem Land etwas bewegen kann und nicht ihr Auskommen in der Ferne suchen muss“, so Gebert. Für die Ausstattung der Schulräume, vor allem der Schlafsäle, wird noch finanzielle Hilfe gebraucht.

Es geht um Unterstützung für Kinder wie Melisa, die schlecht sieht und ihre Haut nicht ungeschützt der Sonne aussetzen darf. Sie ist eins von vielen Kindern in Tansania, die unter dem Gendefekt Albinismus leiden. Abergläubische Menschen in Tansania denken, dass die Körper und Gliedmaßen dieser Menschen magische Kräfte haben. Dadurch sind Kinder wie Melisa nicht nur gesundheitlich gefährdet, sondern benötigen besonderen Schutz. Glücklich ist sie in der Schule, wenn sie in Sicherheit gemeinsam mit anderen Kindern lernen kann. So auch Patrick, der keine Arme hat, dafür aber mit seinen Füßen umso geschickter ist. Oder Kiburi, die blind ist, aber mit ihren anderen Sinnen viel lernen kann. Alle diese Kinder mit und ohne Behinderungen warten gemeinsam sehnsüchtig auf die Eröffnung der weiterführenden integrativen St. Pamachius Schule.

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news-85045 Thu, 14 Dec 2017 15:42:39 +0100 Trier erwartet über 2.600 Sternsinger http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/trier-erwartet-ueber-2600-sternsinger/ 2.659 Sternsinger nehmen am 29. Dezember an der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen teil. Bischof Stephan Ackermann freut sich über diese wunderbare Resonanz. Trier – Starke Zahlen konnten Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, und die Verantwortlichen für die Aktion Dreikönigssingen am 14. Dezember bei einer Pressekonferenz in Trier präsentieren. 2.659 Sternsinger sowie 867 jugendliche und erwachsene Begleitende aus 142 Pfarrgruppen freuen sich mit Gästen aus acht weiteren Bistümern auf die bundesweite Eröffnung der 60. Aktion Dreikönigssingen am Freitag, 29. Dezember, in Trier. „Das ist doch eine wunderbare Resonanz“, war Bischof Ackermann sichtlich stolz auf die königliche Bewegung in seiner Diözese und die erstmalige Rolle als Gastgeber für den bundesweiten Aktionsauftakt. „Wir freuen uns, Ausrichter der Eröffnung zu sein. Das Sternsingen hat eine starke Tradition in unserem Bistum.“

Kurz vor dem Anmeldeschluss hatten die Organisatoren vor Ort, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier, die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat und weitere Fachabteilungen des Bistums, noch mit rund 1.400 Teilnehmenden gerechnet. „Die hohe Teilnehmerzahl hat uns auch vor große Herausforderungen gestellt“, fasste die BDKJ-Diözesanvorsitzende Susanne Kiefer die Organisationsleistung der vergangenen beiden Wochen zusammen. An neun verschiedenen Orten wird nun am Eröffnungstag ein buntes Mitmachprogramm mit Theater-, Film- und Workshopangeboten für die Sternsinger organisiert. 150 Helferinnen und Helfer werden dann bei der Programmgestaltung, bei Lotsen- und Ordnerdiensten und bei der Essensausgabe aktiv sein. „Wir wollen den Kindern einen schönen Tag zum Abschluss des Jahres bereiten und zum Start der neuen Aktion“, so Kiefer.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 60. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder 300.000 Sternsinger von Tür zu Tür ziehen werden. Mit ihrem Motto werden sie dann darauf aufmerksam machen, wie sehr Kinder weltweit unter gefährlicher, gesundheitsgefährdender und ausbeuterischer Arbeit leiden.

Armut und Ausbeutung bekämpfen – Schulbesuch ermöglichen

„Armut und ein fehlendes gesichertes Einkommen der Eltern sind die Hauptursachen von Kinderarbeit“, so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger’. „Neben Gesetzen gegen Kinderarbeit sind deshalb staatliche und zivilgesellschaftliche Programme nötig, die einen Weg aus der Armut ermöglichen und Familien in die Lage versetzen, auf den Lohn ihrer Kinder verzichten zu können.“ Armut und Ausbeutung bekämpfen, Schulbesuch fördern, arbeitende Kinder zu Wort kommen lassen, das eigene Konsumverhalten überprüfen – so lauten einige der Forderungen der beiden Aktionsträger. „Auch bei Formen ausbeuterischer Kinderarbeit geht es um Produkte, die nach Deutschland exportiert werden“, so Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Wenn wir weniger konsumieren und Produkte aus dem Fairen Handel bevorzugen, nehmen wir unsere Verantwortung in globalen Fragen wahr. Auch das ist ein wichtiger Faktor bei der Bekämpfung von Kinderarbeit.“

Beginnen wird der Auftakt der 60. Aktion Dreikönigssingen am 29. Dezember um 10 Uhr mit der Begrüßung der großen Königsschar im Trierer Dom. Nach dem bunten Tagesprogramm ziehen die Sternsinger um 14 Uhr gemeinsam von der Porta Nigra erneut zum Dom. Dort wird um 15 Uhr ein Wortgottesdienst mit Bischof Ackermann, Prälat Krämer, Pfarrer Bingener und Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth gefeiert. Der Gottesdienst wird live im Web-TV von www.domradio.de übertragen. Darüber hinaus ist die Feier im Satellitenprogramm von EWTN zu sehen.

Ein Stern reist durch das Bistum Trier

Nicht nur die bundesweite Eröffnung wird erstmals in Trier gefeiert. Bischof Dr. Stephan Ackermann und der BDKJ Trier hatten bereits Mitte September für eine weitere Premiere gesorgt. Erstmals wurde im Vorfeld einer bundesweiten Eröffnung ein besonderer Sternsinger-Stern auf die Reise durch das gastgebende Bistum geschickt. Wie ein Staffelstab wird der Stern seitdem von Gruppe zu Gruppe weitergegeben. Insgesamt 63 Pfarrgemeinden und Sternsingergruppen nahmen den Stern in Empfang und gestalteten rund um dieses Aktionssymbol ihre Vorbereitung auf das Dreikönigssingen und die Eröffnung in Trier. Am 29. Dezember werden Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Martin aus Trier im Gottesdienst den Staffelstern einer Sternsingergruppe aus dem Bistum Passau übergeben. In Altötting (Bistum Passau) wird Ende 2018 die Eröffnung der übernächsten Aktion Dreikönigssingen gefeiert.

Mehr als eine Milliarde Euro, mehr als 71.700 Projekte

Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 71.700 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 59. Aktion zum Jahresbeginn 2017 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.328 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 46,8 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe. (red)

Mehr Informationen zu der Aktion gibt es im Internet auf www.sternsinger.de, und auf: www.bdkj-trier.de/sternsinger.

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news-84972 Tue, 12 Dec 2017 16:09:24 +0100 Brückenpreis für Familienpatenschaften http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/brueckenpreis-fuer-familienpatenschaften/ Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Caritasverband Westeifel mit dem Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Trier – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Caritasverband Westeifel mit dem Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. In der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement von Jung und Alt“ erhält er den Preis für sein Projekt „Wellcome und Familienpatenschaften“. Mit diesem Projekt werden Familien mit kleinen Kindern im Vulkaneifelkreis unterstützt.

 

Im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Mainz überreichte Ministerpräsidentin Dreyer die Auszeichnung an die Ehrenamtlichen und Verantwortlichen des Caritasverbandes Westeifel e.V., die vom ersten Kreisbeigeordneter des Landkreises Vulkaneifel, Alois Manstein, begleitet wurden.

Geehrt wurden mehrere Projekte und Initiativen, die mit guten Ideen und neuen Ansätzen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. „Mit dem Brückenpreis, dem höchsten Engagementpreis des Landes, will ich die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in unserem Land sichtbar machen und Danke sagen. Mir ist es ein ganz besonderes Anliegen, die vielen Engagierten und ihre Arbeit öffentlich zu würdigen“, betonte die Ministerpräsidentin. Neben einem Pokal, der einer stilisierten Brücke nachempfunden ist, erhielten die Preisträger zur Unterstützung ihres Engagements 1.000 Euro. Außerdem sind sie zusätzlich für den Deutschen Engagementpreis 2018, dem bundesweiten Dachpreis für freiwilliges Engagement, nominiert.

Im Projekt „Wellcome- und Familienpatenschaften im Vulkaneifelkreis“ des Caritasverbandes übernehmen ehrenamtlich Engagierte die Rolle von Familienpaten und „Wellcome-Engeln“ und unterstützen dabei insbesondere Alleinerziehende, sehr junge Eltern, Mehrkinderfamilien, zugezogene Familien, Eltern mit einem behinderten Kind und Familien mit Migrationshintergrund. Wellcome-Engel leisten praktische Hilfe bei Eltern mit einem Neugeborenen. Sie unterstützen im Alltag oder hüten das Baby ein- bis zweimal wöchentlich. Familienpaten entlasten Eltern durch Betreuung größerer Kinder und individuelle Hilfestellung. Bei den Ehrenamtlichen handelt es sich um Menschen mittleren Alters oder im Seniorenalter, die ihre Lebenserfahrung und zeitliche Ressourcen sinnvoll einsetzen. Alle Beteiligten profitieren.

Interessierte, die sich ebenfalls motiviert fühlen, ihre Zeit sinnvoll für andere Menschen einzusetzen und Familien mit Kindern Zeit zu schenken, können sich an den Caritasverband in Daun wenden. Ebenso besteht die Möglichkeit das Projekt finanziell mit einer Spende zu unterstützen unter dem Kennwort Wellcome/Familienpatenschaften: Spendenkonto Pax Bank BIC GENODED1PAX und IBAN DE32 3706 0193 3003 9390 99. Auch Eltern, die Unterstützung und Entlastung wünschen, können sich an die Koordinatorin Irmgard Olk wenden: i.olk@caritas-westeifel.de, Tel.: 06592-95730, Mehrener Straße 1, 54550 Daun.

(red)

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news-84969 Tue, 12 Dec 2017 15:17:46 +0100 „Heruntergekommener Gottesdienst“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/heruntergekommener-gottesdienst/ Bad Neuenahr-Ahrweiler feiert „Heiligabend wieder woanders“, und zwar in der Tiefgarage der Kreisverwaltung Ahrweiler. Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kalter Beton statt Kirchenbank, Glanz und Kuschelatmosphäre: Bad Neuenahr-Ahrweiler feiert „Heiligabend wieder woanders“, und zwar in der Tiefgarage der Kreisverwaltung Ahrweiler. Mit dem „Heruntergekommenen Gottesdienst“ knüpfen die Katholische Pfarreiengemeinschaft und die Evangelische Kirchengemeinde an die Weihnachtsgottesdienste der Vorjahre an, die unter dem Motto „Weihnachten anders“ Menschen neugierig machen und überraschen sollten. Es ist ein Angebot für alle, die mit dem traditionellen Kinderkrippenspiel oder der festlichen Christmette nicht mehr viel anfangen können, sich aber trotzdem nach Weihnachten sehnen und es nicht nur zuhause feiern wollen.

Zu insgesamt 17 Gottesdiensten laden die christlichen Kirchen der Stadt Bad-Neuenahr-Ahrweiler allein an Heiligabend ein – von Krippenfeiern über Familiengottesdienste bis zu den Christmetten. „Dazwischen ist noch viel Spielraum für andere Gottesdienstformen“, sagt Dechant Jörg Meyrer. „Spielraum auch, um den Glauben an anderen Orten zu suchen und ihn zu verheutigen“, ergänzt er mit Blick auf ein großes Anliegen der Synode des Bistums Trier. „Das gelingt uns an Weihnachten leichter als sonst.“ Der andere Ort ist in diesem Fall die Tiefgarage. „Wie damals: ganz tief unten, arm, klein, dunkel, allein, heruntergekommen“, heißt es in der Einladung. Menschen werden im Gottesdienst erzählen, wie es ist, heruntergekommen zu sein – und doch wieder Licht zu sehen in einer scheinbar aussichtslosen Situation. Bei eigenen Liedern von Stefan Glöckner von der Band „Menino“ und dem Weihnachtsevangelium, bei Gemeindeliedern, die von Georg Bullock mit dem Horn begleitet werden und Gebeten wird das Jesuskind auf einer Rettungsdecke liegen. Schon während der Adventszeit hängen zwei Dutzend solcher Decken in der St. Laurentius Kirche in Ahrweiler und weisen auf das Thema des Heiligabend-Gottesdienstes in der Tiefgarage hin.

Dechant Meyrer hat mit Brigitte Doege, Andrea Klaus, Ursula Läufer, Ulrike Phiesel und Lennart Schooß ein ganzes Vorbereitungsteam um sich herum – wie schon in den Vorjahren von „Weihnachten anders“. Zur Premiere 2015 waren besonders Flüchtlinge in die Kirche eingeladen, die zu dieser Zeit in einem Auffanglager der Stadt lebten. Damals beteiligten sich Muslime mit Gebeten aus dem Koran am Gottesdienst. An Heiligabend 2016 wagte das Team erstmals den Schritt aus der Kirche hinaus, unter eine Brücke. „Wir haben den ‚Stall’ von damals mit ‚Brücke’ in unsere Zeit übersetzt“, erklärt Jörg Meyrer. „Unter einer Brücke zu sein, bedeutet zwar keine Romantik, aber Schutz vor Regen und Nässe. Sie bietet keine Stille, sondern steht mit ihrer Nähe zu Straße und Bahnlinie mitten in der Welt.“

Die Resonanz auf die beiden bisherigen Angebote habe das Team ermutigt, das Konzept weiter zu verfolgen. „Kirche war bei ganz vielen sehr positiv im Gespräch. Es gab viele Nachfragen und Berichte von anrührenden Begegnungen weit über die Teilnehmer der Gottesdienste hinaus und noch lange Zeit nach Weihnachten“, begründet Dechant Meyrer die Motivation der Projektgruppe für eine weitere Ausgabe von „Weihnachten anders“.

Der Gottesdienst beginnt an Heiligabend um 18.30 Uhr in der Tiefgarage der Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24 bis 30. Informationen dazu gibt es bei der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641-24540, info@pg-bad-neuenahr-ahrweiler.de.

(red)

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news-84935 Mon, 11 Dec 2017 14:49:14 +0100 Kompetenzen der Menschen fördern http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/kompetenzen-der-menschen-foerdern/ Katharina Zey- Wortmann leitet jetzt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Trier. Der langjährige Leiter Dr. Michael Thomas wurde verabschiedet. Trier – Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in die Pfarreien der Zukunft mitnehmen und besonders den europäischen Gedanken im Blick haben – das sind für Katharina Zey-Wortmann Herausforderungen und Ziele zugleich. In einer Feierstunde in der Remise des Trierer Dom-Museums hat sie am 8. Dezember offiziell die Leitung der KEB Trier von Vorgänger Dr. Michael Thomas übernommen.

 

Er sei die „KEB Trier in Person“ gewesen, sagte Thomas Berenz, Leiter des Arbeitsbereiches Erwachsenen- und Familienbildung, bei der Verabschiedung von Michael Thomas. Fast 30 Jahre lang leitete er die Trierer Erwachsenenbildung, knüpfte Netzwerke, und prägte die KEB besonders auch durch seine persönliche Beziehung zu Literatur und Philosophie. Dabei sei er laut Berenz mit „großer Kollegialität, Kreativität und Offenheit neue Wege“ gegangen. Künftig wird Michael Thomas im Generalvikariat als Kulturbeauftragter zuständig sein. Seit Oktober hat seine Nachfolgerin Katharina Zey-Wortmann die Leitung der Trierer KEB, zu der neben dem Raum Trier auch die Bereiche Schweich-Welschbillig, Hermeskeil und Saarburg-Konz gehören. Vor allem aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Dozentin an der Katholischen Akademie bringe sie reiche Erfahrung im Bereich der Bildung mit, so Berenz. Die Erwachsenenbildung in der Fläche sei sehr dynamisch, müsse sich ständig weiterentwickeln und die Menschen mit ihren zentralen Lebensthemen  in ihren Lebensräumen in den Mittelpunkt stellen und ihre Kompetenzen fördern.

Gerade auch mit Blick auf die Ergebnisse der Bistumssynode werde der KEB derzeit Bewegung abverlangt, gelte es doch „Altes in Neues, Bewährtes in Innovatives zu überführen“, stellte Katharina Zey-Wortmann eine aktuelle Herausforderung dar. Die KEB vor Ort solle auch in den Pfarreien der Zukunft für die Menschen da sein und einen Stellenwert haben. Dabei spreche sie vor allem die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Bildungslotsen, Referenten und Kursleiter mit Respekt und Dank an und bitte sie, nach Neuem Ausschau zu halten. Bei den Bestrebungen, neue Wissens, Bildungs- und Glaubenshorizonte zu eröffnen, gebe es für sie keine Denkverbote. „Kirche kann auch an anderen Orten stattfinden“, so die neue Leiterin. Als Beispiele nannte sie etwa winterliche Kamingespräche im Dorfgasthaus, den sonntäglichen Familienbrunch mit Vortrag, Diskussion und Kinderbetreuung, oder die Verwandlung einer „kleinen, selten genutzten Dorfkapelle in eine Kulturkapelle mit Lesungen und kleinen Konzerten“. Mit Phantasie und persönlicher Hinwendung gelte es, die Menschen zu erreichen, ihre Bedürfnisse zu erspüren und vom Einzelnen her zu denken. Besonderes Augenmerk legt KEB-Leiterin Zey-Wortmann auf die für die Bildungslandschaft prägenden europäischen Nachbarn Luxemburg, Lothringen und Belgien. Gerade in einer der „größten Grenzgänger-Regionen Europas“ gelte es, die Lebenssituationen der Pendler im Blick zu haben. So sollten Angebote den „europäischen Gedanken verbunden mit dem christlichen Menschenbild stärker ins Bewusstsein bringen“. Abschließend lud Zey-Wortmann zum persönlichen Gespräch über Zielsetzungen und Anliegen der KEB Trier ein. „Lassen Sie uns gemeinsam Bildung mit Herz und Verstand für ein gelingendes Leben anbieten“.

Informationen zur KEB Trier und ihren Programmangeboten gibt es unter www.bistum-trier.de/keb-trier

(red)

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news-84841 Sun, 10 Dec 2017 07:01:00 +0100 Menschenrechte unter Druck http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/menschenrechte-unter-druck/ Am Tag der Menschenrechte betont Bischof Dr. Stephan Ackermann, es brauche den Einsatz jedes Einzelnen, damit die Menschenrechte nicht ausgehöhlt werden. Bonn/Trier – „Die Menschenrechte und ihr Versprechen, die Anerkennung der ‚Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen‘ (Präambel AEMR) stehen heute auch weltweit unter Druck.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann, der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember erklärt. Der Tag ist der 69. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) durch die Vereinten Nationen.

 „Neue Wellen des Autoritarismus, offenkundig in Russland, der Türkei und China, aber auch autoritäre Tendenzen in europäischen Ländern wie Ungarn und Polen, fordern uns heraus“, schreibt Ackermann in der Erklärung. Auch hierzulande hätten Rechtspopulismus und Identitäre Bewegung die Geltungsansprüche der Menschenrechte geschwächt. Ackermann betont, es brauche den Einsatz jedes Einzelnen und von zivilgesellschaftlichen Gruppen, damit „die Menschenrechte nicht ausgehöhlt werden, sondern als Schatz und Errungenschaft der Menschheit anerkannt werden und politisches Handeln prägen“ könnten. „Dafür steht auch die Kirche ein, die die unveräußerliche Würde eines jeden Menschen in das Zentrum ihrer Botschaft stellt.“

Die gesamte Erklärung ist unter www.justitia-et-pax.de zu finden.

(JR)

 

 

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news-84868 Sat, 09 Dec 2017 10:01:16 +0100 Gott bereitet sein Kommen in die Welt vor http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/gott-bereitet-sein-kommen-in-die-welt-vor/ Bischof Ackermann hat das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria mit einem Pontifikalamt im Dom gefeiert. Trier – „Gott bereitet sein Kommen in die Welt vor auf seine Weise: Er bricht nicht mit Gewalt ein. Er beschenkt Maria, wirbt um sie, dass sie ihr ‚Ja‘ gibt.“ So hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Bedeutung des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria erklärt. Damit sei das Fest „Maria Immaculata“ eine wichtige Etappe, gleichsam ein Meilenstein, auf Weihnachten zu, sagte Ackermann beim Gottesdienst am 8. Dezember im Trierer Dom.

Gott beziehe die Menschen von Anfang an in sein Heilswirken ein. Er helfe Maria und den Menschen, ihr Ja zu ihm zu sprechen. An diesem Tag, der auch als Patronatsfest des Bistums gefeiert wird, „können wir unsere Zuneigung und Verehrung zu Maria verstärken, damit auch wir zu Botinnen und Boten werden und Gott den Weg ebnen“, erklärte Ackermann.

Zum Leben gehöre die Faszination des Dunklen, Abgründigen, Bösen, sagte Ackermann in seiner Predigt. Der 8. Dezember setze dazu einen Gegenakzent: „Es gibt das Schöne, Gute, Heilige – es ist verkörpert in Maria.“ Dabei habe sie nicht einfach an sich gearbeitet, bis sie makellos gewesen sei. „Maria ist von Gott beschenkt“, erläuterte der Bischof. Maria sei vor der Faszination des Bösen bewahrt geblieben – das bedeute frei zu sein von der Erbsünde. „Maria ist die geöffnete Pforte zu Gott auf die ganze Welt hin.“

Dabei sei der 8. Dezember kein „Fest zum Einlullen“, sondern wisse um den Ernst des Lebens. „Dem Licht mehr zu glauben als der Dunkelheit muss geübt werden“, betonte Ackermann. „Gebt Acht, dass ihr nicht vom Dunkel umfangen werdet, sondern glaubt an das Licht und haltet danach Ausschau, auch wenn es noch so klein ist.“ Wer sich täglich darin übe, der sei auf der Spur Marias – „dann hält auch bei uns die Gnade Einzug“.

Im Anschluss an das Pontifikalamt zog die Gottesdienstgemeinde mit Bischof Ackermann in die benachbarte Liebfrauenbasilika, wo der Bischof die Weihe des Bistums an die Gottesmutter erneuerte.

(JR)

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news-84837 Fri, 08 Dec 2017 12:22:32 +0100 Syrischen Frauen und Mädchen Hoffnung geben http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/syrischen-frauen-und-maedchen-hoffnung-geben/ Die Katholische Frauengemeinschaft ruft zur Mitmachaktion für syrische Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon auf. Gesammelt und recycelt werden alte Stifte. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Das Leben von Frauen und Kindern in den Kriegs- und Krisengebieten in Syrien und den Nachbarländern verbessern: Dafür setzt sich die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) im Bistum Trier ein. Sie arbeiten etwa mit dem Projekt „Stiftung der Freien Frau in Rojava“ in Syrien zusammen, das gerade mit 20.000 Euro vom Komitee des Weltgebetstages der Frauen unterstützt wurde. Zudem will die kfd mit der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon helfen.

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags, bei der am ersten Freitag im März miteinander gebetet wird. Er wurde in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen und hat zum Ziel, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. Mit den gespendeten Geldern aus den verschiedenen Aktionen fördert das Weltgebetstags-Komitee weltweit Frauen- und Mädchenprojekte. So wie das Partnerprojekt der kfd Trier in Nordsyrien. Die Spenden ermöglichen in den Flüchtlingslagern Roj, Al Hol, Mabruka (Nordsyrien) Seminare für Frauen zu geschlechterspezifischer Gewalt, Folgen von Krieg und Flucht, friedlicher Konfliktlösung und Frauenrechten. Die Frauen lernen so, sich selbst zu organisieren und ihre Vorstellungen zur Selbstversorgung hinsichtlich Gesundheit, Bildung und (land-)wirtschaftlichen Tätigkeiten zu formulieren. Durch die Vermittlung von entsprechendem Fachwissen werden sie zu Multiplikatorinnen, die im jeweiligen Camp wiederum andere Frauen beim Aufbau von Kindergärten, Gesundheitszentren und Kleinprojekten anleiten können. Konkret werden ca. 450 Multiplikatorinnen in den Bereichen Gesundheit, Pädagogik, Handwerk/Kleingewerbe ausgebildet.

Doch nicht nur in Syrien selbst, sondern auch in einem Flüchtlingslager im Nachbarland Libanon werden 200 Mädchen durch die Spenden des Weltgebetstags-Komitees gefördert. Unter dem Motto „Stifte machen Mädchen stark“ werden alte Stifte in Deutschland und anderen Ländern gesammelt und recycelt. Der Erlös ermöglicht 200 syrischen Mädchen den Schulunterricht – finanziert werden das Schulmaterial und das Team aus Lehrerinnen und Psychologinnen. Die kfd im Bistum Trier macht sich auch für diese Aktion stark und ruft alle ihre Ortsgruppen, aber auch Pfarreien und andere Einrichtungen dazu auf, Sammelstellen einzurichten und Boxen für leergeschriebene oder defekte Stifte und Korrekturmittel aufzustellen. 450 Stifte reichen beispielsweise, um ein Mädchen mit Schulmaterial auszustatten. Die kfd-Geschäftsstelle in Trier bietet Informationsmaterial und dient als Anlauf- und Sammelstelle (Sichelstr. 36, 54290 Trier), Tel.: 0651-9948690, E-Mail: info(at)kfd-trier.de. Weitere Informationen zum Syrienprojekt der kfd gibt es unter www.kfd-trier.de/projekte/syrien-rojava, Material zu den Projekten des Weltgebetstags gibt es unter www.weltgebetstag.de

(sb)

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news-84812 Thu, 07 Dec 2017 16:14:32 +0100 Frieden in die Welt tragen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/frieden-in-die-welt-tragen/ Mit der Friedenslicht-Aktion 2017 wollen die Pfadfinder ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. Trier/Koblenz/Saarbrücken – Ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung: Das möchten Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch dieses Jahr wieder mit der Friedenslichtaktion setzen. Seit 1986 wird bei der Aktion eine kleine Flamme in der Geburtskirche Jesu in Bethlehem entzündet und nach Wien in Österreich gebracht. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus mehr aus 30 europäischen Ländern bringen das Licht von dort in ihre Heimat, um es den Menschen weiterzugeben. Auf den über 3.000 Kilometern, die das Friedenslicht zurücklegt, überwindet es viele Mauern und Grenzen – das greift auch das diesjährige Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ auf. Im Bistum Trier gibt es zahlreiche Aussendungsgottesdienste und Feiern, beispielsweise diese:

Samstag, 16. Dezember, 18.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Markus in Wittlich mit den Georgspfadfindern.

Sonntag, 17. Dezember, 17 Uhr, Marienburg bei Zell mit dem Jugendchor B53; um 17 Uhr, in der Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken und um 18 Uhr, in der Pfarrkirche Sankt Maternus in Trier Heilig-Kreuz.

Montag, 18. Dezember, um 19 Uhr, in Buchholz, am selben Tag um 19 Uhr, in der Pfarrkirche Kröv mit der Band B 53, und um 18 Uhr in Sankt Ägidius in Boppard.

Dienstag, 19. Dezember, um 18 Uhr, in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Blankenrath.

Mittwoch, 20. Dezember, 17 Uhr, in Sankt Johannes in St. Ingbert-Rohrbach und um 18 Uhr, in Sankt Wendelin in Blankenheim-Rohr.

Freitag, 22. Dezember, 18.30 Uhr, in Neuwied im Pfadfinderheim Oberbieber.

Sonntag, 24. Dezember, um 17 Uhr, in Sankt Gervasius und Protasius in Perl.

Weitere Informationen gibt es unter www.friedenslicht.de, auf Facebook: www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem, auf Twitter: www.twitter.com/friedenslicht, und auf Instagram: www.instagram.com/friedenslicht.

(sb)

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news-84776 Wed, 06 Dec 2017 14:41:52 +0100 Neue „Türen“ für Gefangene öffnen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neue-tueren-fuer-gefangene-oeffnen/ In Einrichtungen, wo Türen meist verschlossen sind, öffnen Gefängnisseelsorger manche "Herzenstür". Diakon Johannes Arnoldi ist nun einer von ihnen. Trier/Wittlich – Johannes Arnoldi steht am Altar, spricht einen Segen über die Gemeinde, das Licht bricht durch die bunt verglasten hohen Fenster. Es könnte ein Gottesdienst in einem beliebigen modernen Kirchenraum sein – wenn da nicht hinter dem Milchglas noch etwas anderes durchschimmern würde: Gitterstäbe. Der neue Arbeitsort des 56-Jährigen Diakons ist alles andere als gewöhnlich: Er ist neuer katholischer Seelsorger für die Justizvollzugsanstalten Wittlich und Trier sowie die Jugendstrafanstalt Wittlich. Seit einigen Wochen arbeitet Arnoldi schon als Gefängnisseelsorger im Team mit seinen beiden Kollegen, Peter Maus und Thomas Reichert. Das Team ist sowohl für die Gefangenen, als auch für das Personal der Anstalten zuständig. Am 1. Dezember ist er nun mit einem Gottesdienst und einer kleinen Feier offiziell eingeführt worden. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Clara Boor an der Orgel und einem siebenköpfigen Chor von Inhaftierten.

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news-84743 Tue, 05 Dec 2017 15:15:04 +0100 Diakonenweihe im Trierer Dom http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/diakonenweihe-im-trierer-dom-1/ Weihbischof Franz Josef Gebert wird am 16. Dezember im Hohen Dom zu Trier drei Seminaristen zu Diakonen weihen. Trier – Rudolf Esser aus Jünkerath-Glaadt, Dr. Michael Meyer aus Lebach-Landsweiler und Kevin Schirra aus Marpingen empfangen am Samstag, 16. Dezember 2017 die Diakonenweihe. Weihbischof Franz Josef Gebert weiht die drei Seminaristen im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann im Hohen Dom zu Trier. Die Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr.

Rudolf Esser (53) stammt aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll (Jünkerath-Glaadt/Kreuzauffindung) und arbeitet als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Dr. Michael Meyer (40) aus der Pfarreiengemeinschaft Lebach (Lebach-Landsweiler/St. Donatus) ist derzeit im pastoralen Einsatz in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius. Kevin Schirra (29) aus der Pfarreiengemeinschaft Marpingen (Marpingen/Maria Himmelfahrt) ist aktuell als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Mayen tätig. Alle drei Kandidaten werden auch ihr Diakonatspraktikum bis Mai 2018 in ihren bisherigen Einsatzpfarreien absolvieren.

Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann wird den drei künftigen Diakonen voraussichtlich am Samstag vor Pfingsten (19. Mai 2018) im Trierer Dom das Sakrament der Priesterweihe spenden.
(JR)

 

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news-84717 Mon, 04 Dec 2017 16:05:14 +0100 Experimentier-Ort von Kirche sein http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/experimentier-ort-von-kirche-sein/ Vertreter von Jugendkirchen und Kirchen der Jugend befassten sich mit der Frage, welche Rolle diese künftig in den Pfarreien der Zukunft spielen werde. Trier – Welche Rolle spielen Jugendkirchen und Kirchen der Jugend in den Pfarreien der Zukunft? Mit dieser Frage haben sich die dafür Verantwortlichen im Bistum Trier vom 30. November bis 1. Dezember beschäftigt. Zusammen mit Eileen Krauße von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj), nahmen sie eine „Standortbestimmung“ der Kirchen vor.

Aktuell gibt es im Bistum Trier drei Kirchen der Jugend – in Koblenz (X-ground), in Zell (Marienburg) und in Saarbrücken (eli.ja) – sowie zwei Jugendkirchen auf dem Flughafen Hahn (Crossport to Heaven) und in Rappweiler (MIA). Kirchen der Jugend sind vom Bistum installierte Experimentier- und Lernfelder, in denen Jugendliche selbst mitwirken. Jugendkirchen sind angebotsorientierte Projekte von Gemeinden und Dekanaten. Zunächst als Experiment gestartet, hätten sich die Kirchen nach elf Jahren sehr gut im Bistum etabliert, sagte Krauße. „Die Anfangseuphorie wurde weitergetragen. Die Kirchen sind breit aufgestellt und haben gut im Blick, was die Jugendlichen jeweils brauchen.“

Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth sagte, die Kirchen der Jugend seien mittlerweile ein selbstverständlicher Teil von Jugendpastoral. „Sie stehen nicht mehr nur in Verbindung mit einem festen Kirchenraum. Darüber hinaus haben sich Konzepte und Formen von weiteren Handlungsfeldern entwickelt, die neue Wege in der Jugendpastoral gehen.“ Diese Handlungsfelder sind zum Beispiel Freiwilligendienste, sportliche Angebote, Pastoral für und mit jungen Erwachsenen oder Tage der Orientierung.

Diskutiert und beraten wurde auch darüber, wie und in welcher Form sich die Kirchen der Jugend in den vermutlich 35 Pfarreien der Zukunft als jugendpastorale Kirchorte vernetzen können. Im Abschlussdokument der Bistumssynode heißt es in diesem Zusammenhang, dass sich das Bistum in der pfarrlich und verbandlich strukturierten Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Beispielhaft dafür stehen Jugendzentren und Jugendkirchen. Die Verantwortlichen wollen exemplarisch arbeiten, ihre Erfahrungen an andere weitergeben und diese begleiten – damit es auch in anderen Pfarreien der Zukunft solche „Experimentierort von Kirche“ gibt.

„Die Entwicklung zeigt: Wenn man Freiräume zum Experimentieren lässt, kann etwas entstehen – und das sollte man in die Pfarreien der Zukunft mitnehmen“, sagte Christian Heinz, Jugendpfarrer in Saarbrücken. Martin Laskewicz, Jugendpfarrer in Koblenz ergänzte: „Wir müssen weiterhin breit aufgestellt sein, um die verschiedenen Menschen zu erreichen und auf ihre Bedürfnisse zu reagieren. Die einen Jugendlichen brauchen ein niedrigschwelliges Angebot wie den offenen Treff, wollen einfach kommen, sich wohlfühlen und dann wieder gehen – andere kommen ganz gezielt für Gottesdienste.“

Informationen zu den Angeboten der Jugendpastoral im Bistum Trier gibt es unter www.bistum-trier.de/jugend.

(lb)

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news-84713 Mon, 04 Dec 2017 15:13:15 +0100 50 Jahre Zeitschrift „Gottesdienst“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/50-jahre-zeitschrift-gottesdienst/ "Liturgie braucht Besinnung auf Tradition und wache Zeitgenossenschaft", so Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Zeitschrift "gottesdienst". Freiburg/Trier – „In bewusster und qualitätsvoller Weise Liturgie zu feiern, ist in der Kirche kein unveränderliches Naturgesetz.“ Das hat der Vorsitzende der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stephan Ackermann, betont. „Immer wieder braucht es für eine gute Feier der Liturgie die Vergewisserung, die Erinnerung, die selbstkritische Rückfrage, die Besinnung auf die Tradition ebenso wie die wache Zeitgenossenschaft“, sagte Ackermann aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Zeitschrift „Gottesdienst“ am 4. Dezember in Freiburg.

Seit 1967 erscheint die Zeitschrift „Gottesdienst“ im Verlag Herder in Zusammenarbeit mit den Liturgischen Instituten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Zum Jubiläum wurde in die neu konzipierte Zeitschrift die Zeitschrift „praxis gottesdienst“ integriert. „Gottesdienst“ erscheint alle 14 Tage mit einer Auflage von 6.000 Exemplaren pro Ausgabe. Sie richtet sich an jene, die sich für die Feier des Gottesdienstes interessieren und engagieren und ist im deutschen Sprachraum eine maßgebliche Stimme in liturgischen Fragen.

Während eines Festaktes in Freiburg betonte Bischof Ackermann außerdem: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Bedeutung der Zeitschrift ‚Gottesdienstʻ über die Jahrzehnte hin nicht abgenommen hat oder abnimmt, auch wenn zurzeit keine einschneidenden Konzilsbeschlüsse umzusetzen sind. Die aktuellen Herausforderungen durch die sich signifikant verändernde kirchliche Landschaft in unseren Ländern sind auch für das gottesdienstliche Leben höchst anspruchsvoll: Sie erfordern wache Reflexion und zugleich eine lebendige wie authentische Praxis gottesdienstlichen Feierns. Veröffentlichungen für die reine Fachcommunity der Liturgiewissenschaftler sind da zu wenig, genauso wie bloße liturgiepraktische Ideenbörsen.“

Der Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI) mit Sitz in Trier, Pfarrer Dr. Marius Linnenborn, erläuterte mit Blick auf die Zeitschrift: „Durch die erneuerte Zeitschrift ‚Gottesdienstʻ wird die gesamte Bandbreite unserer Leserschaft von der liturgischen Praxis bis zur Liturgiewissenschaft noch besser angesprochen: alle, die in Liturgiekreisen Gottesdienste gestalten und Wort-Gottes-Feiern leiten, wie auch diejenigen, die hauptamtlich in Pfarreien und Diözesen für die Liturgie Verantwortung tragen.“

Die Ansprache von Bischof Dr. Stephan Ackermann ist als pdf-Datei unter www.dbk.de verfügbar.

(red)

 

 

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news-84712 Mon, 04 Dec 2017 14:57:36 +0100 Neues Chorheft für das Gesangbuch „Gotteslob“ erschienen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neues-chorheft-fuer-das-gesangbuch-gotteslob-erschienen/ Das Redaktionsteam übergab das neue Chorheft für das Gesangbuch "Gotteslob" an Bischof Dr. Stephan Ackermann. Mainz/Trier – „Tagzeitenliturgie mit dem Gotteslob. Weihnachten und Advent“ heißt ein neues Chorheft, das jetzt beim Carus-Verlag erschienen ist. Das Heft will das Kapitel „Tagzeitenliturgie“ im katholischen Gesangbuch „Gotteslob“ erschließen und Gemeindechören ermöglichen, die Feier einer Vesper oder eines Abendlobs mit leichten bis mittelschweren Chorsätzen lebendig und festlich zu gestalten. Mitglieder der Redaktionsgruppe haben das Heft Anfang Dezember in Mainz an den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann übergeben. Ackermann ist Vorsitzender der Liturgie-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Das Chorheft wird vom Bischöflichen Ordinariat Mainz im Auftrag des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes (ACV) für Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik der Diözesen Deutschlands (AGÄR) herausgeben.

Bei der Übergabe in Mainz durch (v.l.n.r.) Regionalkantorin Mechthild Bitsch-Molitor als Leiterin der Redaktionsgruppe, den Mainzer Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Drescher, ACV-Präsident Monsignore Wolfgang Bretschneider sowie den AGÄR-Vorsitzenden und Freiburger Diözesankirchenmusikdirektor Godehard Weithoff dankte Ackermann der Redaktion für die engagierte Erarbeitung des Chorheftes und wünschte dem Heft eine gute Verbreitung.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind auf der Internetseite des ACV www.acv-deutschland.de unter dem Reiter „Aktuelles“ zu finden.

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news-84706 Mon, 04 Dec 2017 12:20:02 +0100 Zimmer folgt Junkes http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/zimmer-folgt-junkes/ Wechsel im Katholischen Büro Saarland: Joachim Zimmer tritt die Nachfolge von Hartmut Junkes an, der am 31. Dezember in den Ruhestand geht. Trier/Saarbrücken – Joachim Zimmer wird Justiziar im Katholischen Büro Saarland. Er tritt die Nachfolge von Hartmut Junkes an, der am 31. Dezember in den Ruhestand geht. Das Katholische Büro Saarland mit Sitz in Saarbrücken ist das Kommissariat der Bischöfe von Speyer und Trier und wird von Prälat Dr. Peter Prassel geleitet.

Der 1964 geborene Zimmer hatte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und mehrere Jahre als Sparkassenfachwirt bei der Kreissparkasse St. Wendel gearbeitet. 1992 nahm er das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes auf, das er mit dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Während der Tätigkeit als Rechtsanwalt erwarb Zimmer Zusatzqualifikationen im Bereich Steuerrecht, Insolvenzrecht, sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Seit November 2013 ist er als Jurist im Bischöflichen Generalvikariat Trier tätig, zuletzt mit einem Schwerpunkt im kollektiven und individuellen Arbeitsrecht sowie als betrieblicher Datenschutzbeauftragter und als Beauftragter des Dienstgebers für die Belange schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Junkes, Jahrgang 1952, war 35 Jahre lang Justiziar im Katholischen Büro. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes hatte er nach dem zweiten Staatsexamen zunächst als Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt am Main und als Notarvertreter in Frankfurt am Main-Höchst gearbeitet. 1982 wechselte er nach Saarbücken. Seitdem war er im Katholischen Büro als Justitiar/Rechtsdirektor im Kirchendienst und zugleich als Datenschutzbeauftragter für die Diözesen Speyer und Trier tätig. Junkes hat auch eine Zulassung als Rechtsanwalt bei der Anwaltskammer des Saarlandes.

(JR)

 

 

 

 

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news-84622 Fri, 01 Dec 2017 12:53:57 +0100 Mit über 100.000 Euro Langzeitarbeitslose fördern http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/mit-ueber-100000-euro-langzeitarbeitslose-foerdern/ Auch im Jahr 2018 unterstützt die Aktion Arbeit mehrere Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeit-Arbeitslosen. Trier – Mit über 100.000 Euro wird die Aktion Arbeit im Bistum Trier auch im kommenden Jahr Projekte zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen unterstützen. Das hat der Vergabeausschuss der Initiative am 28. November beschlossen. Die Aktion Arbeit wurde 1983 vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen.

Unterstützt werden 2018 bistumsweit neun Beschäftigungsträger mit insgesamt 15 Projekten. Mit der größten Einzelsumme, 30.000 Euro, werden in Bitburg beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Projekte des AliBi Eifelservice gefördert. Die AliBi Eifelservice hat ihren Ursprung in dem Verein AliBi (Arbeitsloseninitiative Bitburg), der vor 30 Jahren gegründet wurde. Heute führt die AliBi-Eifelservice verschiedene arbeitsmarktpolitische Projekte durch: sie fördert Arbeitsgelegenheiten; sie aktiviert Menschen und kümmert sich um die berufliche Eingliederung und verbessert die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitssuchenden.

Neu gefördert wird mit insgesamt 15.000 Euro für zwei Jahre ab 2018 das Projekt Smarts-up des Hauses der offenen Tür (HOT) in Sinzig. Smarts-Up ist ein Projekt in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter. Hier werden jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren Perspektiven aufgezeigt, sie werden auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben mit individuellen und passgenauen Angeboten begleitet und unterstützt.

Ebenfalls neu dabei ist die Wärmesstube in Saarbrücken mit 7.000 Euro. Die Wärmestube bietet Menschen mit besonderen Problemlagen Beschäftigungsmöglichkeiten als einen ersten Schritt auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben.

Über die Zuteilung der Gelder entscheidet der Vergabeausschuss der Aktion Arbeit, der je nach Finanzlage ein- bis zweimal im Jahr tagt. Dessen Mitglieder werden vom Bischöflichen Generalvikar für vier Jahre berufen. Aktuell sind dies Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich (bischöflicher Beauftragter der Aktion Arbeit), Weihbischof Gebert (Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes), Petra Erbrath (kfd-Diözesanreferentin und Leiterin der Geschäftsstelle), Karl-Heinz Ney (Vorsitzender TINA e.V.) und Andrea Steyven als Geschäftsführerin der Aktion Arbeit. Bereits im Januar 2017 hatte der Vergabeausschuss getagt und einer Förderung von 135.730 Euro für 15 Projekte zugestimmt. Eine zweite Sitzung war möglich, weil aus der Spendenaktion im letzten Jahr Gelder zurückgestellt werden konnten. 2016 waren 133.148 Euro gespendet worden, die der Bischof aus Mitteln des bischöflichen Stuhls verdoppelte auf  266.297 Euro.

Die „Aktion Arbeit“ finanziert sich durch Spendengelder. Personal- und Sachkosten trägt das Bistum Trier. Spenden für den Solidaritätsfonds der Aktion Arbeit gehen ausschließlich in die Maßnahmenförderung. Spenden: Pax Bank Trier, BLZ: 370 601 93, Kto.Nr. 3001399011; IBAN: DE13 3706 0193 3001 3990 11, BIC: GENODED1PAX. Informationen zum Thema und eine Liste aller geförderten Projekte sind unter www.aktionarbeit.bistum-trier.de zu finden.

(tef)

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news-84617 Fri, 01 Dec 2017 11:27:16 +0100 Pfadfinder-Vorstand komplett http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/pfadfinder-vorstand-komplett/ Sebastian Kraus ist neuer Vorsitzender des Diözesanverbands Trier der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) 'Trier - Der Diözesanverband Trier der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) hat einen neuen Vorstand: Sebastian Kraus ist am 26. November bei der 82. Diözesanversammlung der DPSG einstimmig als Diözesanvorsitzender gewählt worden und bildet nun zusammen mit Katrin Rinke (Diözesanvorsitzende) und Peter Zillgen (Diözesankurat) das Leitungsteam. Damit ist der Vorstand nach fast 20 Jahren erstmals wieder komplett. Die DPSG Trier hatte sich mit 60 Teilnehmenden vom 24. bis 26. November auf der Marienburg in Zell getroffen. Die Jahresversammlung stand unter dem Motto „Leuchtfeuer – Der Funke springt über“.

Als langjähriges Mitglied der Diözesanleitung ist Jugendpfadfinderreferent Marco Krings verabschiedet worden. Ebenfalls die Diözesanleitung verlassen haben Stephi Schmolawe und Pia Stockhurst. Die Pfadfinderschaft dankte allen für ihren Einsatz. An den beiden Tagen beschloss die DPSG unter anderem, weiterhin aktiv und kritisch die Umsetzung der Ergebnisse der Bistumssynode zu begleiten. Die AG Synode der DPSG soll dabei ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Pfarreien der Zukunft und die zukünftige Ausgestaltung der pfadfinderischen Kinder-und Jugendgruppenarbeit im Bistum Trier richten. Zudem diskutierten die Teilnehmenden den Arbeitsbericht der Diözesanleitung, setzten sich im Studienteil unter dem Motto „Leuchtfeuer“ mit verschiedenen Fragen rund um das Thema „Leitung“ auseinander und feierten gemeinsam Gottesdienst.

Weitere Informationen gibt es unter www.dpsg-trier.de.

(lb)

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news-84588 Fri, 01 Dec 2017 07:01:00 +0100 Bedarf an Schwangerschaftsberatung steigt weiter an http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/bedarf-an-schwangerschaftsberatung-steigt-weiter-an/ Die Entscheidung für ein Kind braucht oft Unterstützung - Beratungsstellen der Caritas helfen, unter anderem mit Mitteln der Bundesstiftung. Die Zahl der ratsuchenden, schwangeren Frauen bei den katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen in Rheinland-Pfalz ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr erneut um fast fünf Prozent gestiegen. Rund 9100 Frauen suchten die 34 katholischen Beratungsstellen auf. Bei rund 35.000 Geburten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 bedeutet dies, dass jede vierte schwangere Frau eine Katholische Schwangerschaftsberatungsstelle aufgesucht hat. Aus den Hilfsfonds der rheinland-pfälzischen Diözesen erhielten Frauen in finanziellen Notlagen rund eine Million Euro Unterstützung. Rund 2,7 Millionen Euro Fördermittel erhielten bedürftige Frauen über Anträge der katholischen Beraterinnen an die Bundesstiftung.

Dies ergab die Auswertung der Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände (AG CV) Rheinland-Pfalz. Die Caritasverbände Mainz, Speyer, Trier und Limburg sind die Mitglieder der AG CV und bieten zusammen 30 Beratungsstellen für schwangere Frauen an, vier sind in Trägerschaft des Sozialverbandes katholischer Frauen (SkF). 2016 haben die katholischen Beraterinnen in Rheinland-Pfalz 9117 ratsuchende Frauen und 102 Männer beraten. 2015 waren es rund 8700 Frauen und 100 Männer. Davon hatten 1104 Frauen einen Migrationshintergrund (12,1 Prozent) und 4381 Frauen (45,5 Prozent) eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. 24 Prozent der Frauen kamen aus dem nichteuropäischen Ausland. Somit habe 2016 der Anteil der Frauen aus den Kriegs- und Krisenregionen, die die Katholischen Beratungsstellen aufgesucht haben, im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zugenommen.

„Die meisten Frauen (70,8 Prozent) nennen ihre finanzielle Situation als Grund, die Beratung aufzusuchen. 63,8 Prozent der Frauen haben Fragen zu ihren sozialrechtlichen Ansprüchen“, sagt der Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Mainz, Hans-Jürgen Eberhard, der auch Vorsitzender der AG CV ist. Das sei auch begründet in der Berufsbiographie der Frauen, die in die Beratung kommen. „Nur knapp 40 Prozent der Frauen verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Mehr als die Hälfte der Frauen, fast 55 Prozent, haben keinen Berufsabschluss“, so die Analyse der Schwangerschaftsberatung.

„Wir helfen den Frauen in finanziellen Notlagen zum einen mit Anträgen an die Bundesstiftung in Rheinland-Pfalz. Diese hat 2016 Hilfen in Höhe von knapp fünf Millionen Euro für 5886 Anträge bewilligt“, so Eberhardt. Das seien durchschnittlich rund 850 Euro Soforthilfe für die Frauen. „Die meisten Anträge an die Bundesstiftung, etwas mehr als 55 Prozent, kommen von unseren Katholischen Beratungsstellen“, erklärt Eberhardt. „Das hängt unter anderem damit zusammen, dass es die katholische Schwangerschaftsberatung traditionell mit Menschen zu tun hat, die eher sozial benachteiligt sind.“ Darüber hinaus wurden aus den Bischöflichen Hilfsfonds der Diözesen unbürokratische Soforthilfen in Höhe von rund einer Million Euro gewährt.

Wichtig sei den Caritasverbänden, dass ihre Beratung für alle Menschen offensteht, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrem Familienstand. „Wir beraten alle Frauen, die zu uns kommen und unsere Beratung ist immer kostenlos“, sagt der Vorsitzende der AG CV. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus den Caritasverbänden Mainz, Speyer, Trier und Limburg.

„Die Entscheidung für ein Kind bringt viele Fragen mit sich und natürlich auch den Wunsch nach finanzieller Sicherheit“, so der Vorsitzende der AG CV. „Frauen, die sich vor wirtschaftlich und aufenthaltsrechtlich unsicherem Hintergrund für ihr Kind entscheiden, haben einen hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Frauen mit Migrationshintergrund wollen aber in der Regel ihr Kind bekommen. Sie brauchen aber Begleitung bei der Antragstellung von Fördermitteln und Unterstützung in den ersten Lebensjahren ihres Kindes. Die bekommen sie bei unseren Beratungsstellen.“

Stichwort Schwangerschafts(konflikt)beratungsstellen

Es gibt in Rheinlandpfalz insgesamt 77 vom Land geförderte Beratungsstandorte, in denen Beraterinnen mit 113 Vollzeitstellen arbeiten. Hinzu kommen 10 Vollzeitstellen, die ausschließlich von der Katholischen Kirche bezahlt werden. 34 Beratungsstandorte sind in katholischer Trägerschaft von Caritas (30) und dem Sozialdienst katholischer Frauen SKF (4). 29 Beratungsstellen trägt die Diakonie, neun Pro Familia, sieben Donum Vitae und zwei der Verein Frauenwürde. Das Durchschnittsalter der Frauen in den Katholischen Beratungsstellen liegt bei 27,7 Jahren.

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news-84578 Thu, 30 Nov 2017 11:34:12 +0100 Weihnachtsvorfreude ins Trierer Rathaus bringen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/weihnachtsvorfreude-ins-trierer-rathaus-bringen/ Gemeinsam mit dem Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe schmückten Kinder der Kita Sankt Adula in Trier-Pfalzel traditionell den Weihnachtsbaum im Rathaus. Trier – Ein großer Tag für die kleinen „Wackelzähne“ der Kindertagesstätte St. Adula in Trier-Pfalzel: Gemeinsam mit dem Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe haben sie traditionell den Weihnachtsbaum im Rathaus geschmückt – unterstützt von vielen Eltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden, die der Einladung des Stadtoberhauptes gefolgt waren.

Es sei eine schöne Tradition, dass Kindergärten den Tannenbaum des Rathauses schmücken helfen, sagte Leibe bei der Begrüßung der kleinen und großen Helfer. “Schaut mal, wie wunderschön und groß der Baum diesmal ist. Ursprünglich war er mal sechs Meter hoch, aber wir mussten ihn etwas abschneiden, sonst hätte er nicht durch die Tür gepasst”, lenkte er die Blicke der Kinder auf die zunächst lediglich mit Kerzen geschmückte Tanne. Der von den Pfalzeler Kindern in der Kita gebastelte Baumschmuck steht in diesem Jahr unter dem Motto Nachhaltigkeit. „Dinge, die schon vorhanden waren, Altes und Gebrauchtes – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt“, berichtete Erzieherin Lena Cartarius, die mit ihren Kolleginnen und Kollegen die  „Wackelzähne“ in der Kita St. Adula, einem Standort der katholischen KiTa gGmbH Trier, betreut. Kreativ gestaltete Anhänger aus gebrauchten Glühbirnen, farbenfrohe Sterne aus alten Wäscheklammern, Baumschmuck aus CDs oder Korken hingen die rund 70 aus Pfalzel angereisten Kinder mit der tatkräftigen Unterstützung des Oberbürgermeisters an die Zweige. Dass die Kindergartengruppe aus Pfalzel bereits zum zweiten Mal in Folge zum Baumschmücken im Rathaus war, hatte einen guten Grund, wie Leibe verriet: „Es war mir ein besonderes Bedürfnis, dass die Kinder aus Pfalzel nach den Ereignissen im vergangenen Jahr nochmals kommen durften.“ Damals hatte der Baum aus Brandschutzgründen nach draußen verlagert werden müssen und der gebastelte, nicht wetterfeste Baumschmuck der „Wackelzähne“ war dieser Maßnahme zum Opfer gefallen, erklärte Christoph Hein, Leiter der Kita Sankt Adula.

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news-84512 Tue, 28 Nov 2017 16:09:00 +0100 Neuer Vorstand: Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/neuer-vorstand-sozialdienst-katholischer-frauen-und-maenner/ Der Diözesanverein Trier des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SKM) hat einen neuen Vorstand gewählt. Als erster Vorsitzender bestätigt wurde Bernd Walter. Trier –  Der Diözesanverein Trier des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SKM) hat auf seiner Vertreterversammlung am Ende November zehn neue Vorstandsmitglieder gewählt. Bernd Walter, der schon seit 20 Jahren erster Vorsitzender des Vereins ist, wurde von den 45 Delegierten aus dem ganzen Bistum bestätigt. Rolf Richartz wurde zu seinem Vertreter gewählt. Zukünftige Schwerpunkte für den neuen Vorstand sind unter anderem die finanzielle Absicherung der Vereine und die Umsetzung der Synode im Bistum Trier. Zudem wurde eine Änderung der aktuellen Satzung beschlossen. In Zukunft übernimmt der SKM-Diözesanverein die fachliche Begleitung und Interessenvertretung der SKM/SKFM Orts- und Kreisvereine, der Ortsvereine des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) sowie der örtlichen Caritasverbände. Daneben vertritt der SKM die Orts- und Kreisvereine auf Bundesebene.

Dem neuen Vorstand gehören folgende SKM/SKFM-Mitglieder an:
Bernd Walter (St. Wendel), Rolf Richartz (Wittlich), Pater Albert Seul O. P. (Geistlicher Beirat), Rudolf Barth (Caritasverband für die Diözese Trier), Arnold Folz (Fördergemeinschaft Saarbrücken), Heinz-Peter Geditz (SKFM Prüm), Stefanie Löwen (Diözesanverein Trier), Helmut Müller (Bitburg), Robert Müller (Mayen), Ernst Neff (St. Wendel), Antonia Schäfer (Birkenfeld), Matthias Schnitzler (Cochem) und Peter Schuh (Trier).

Der SKM ist ein katholischer Verband für soziale Dienste. So gehört zu seinen Aufgaben, ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer zu beraten, zu schulen und fortzubilden, Angehörige über Betreuungsmöglichkeiten zu informieren. Die Haupt- und Ehrenamtlichen Betreuer des Vereins helfen so alten, kranken oder behinderten Menschen, aber auch pflegenden Angehörigen, Entlastung und Rat zu finden. Weitere Informationen, auch über die Möglichkeit, sich ehrenamtlich als Betreuer zu engagieren, gibt es im Internet: www.skm-bistum-trier.de

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news-84520 Tue, 28 Nov 2017 16:03:48 +0100 Antworten finden http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/antworten-finden/ Ein Info-Wochenende für Interessierte am Priesterberuf findet von Freitag, 8. Dezember bis Sonntag, 10. Dezember, im Bischöflichen Priesterseminar Trier statt. Trier – Paul Doyran (17) war verunsichert. Ob Priester der richtige Beruf für ihn sein könnte? Ob es da noch andere Menschen gibt wie ihn, die sich das vorstellen könnten? Und wenn ja, wie denken sie? Viele Fragen, mit denen er im vergangenen Jahr zu den Informationstagen für Interessierte am Priesterberuf gegangen ist, um Antworten zu finden. „Ich war nicht mehr alleine – das hat mir sehr geholfen“, sagt Doyran.

Von Freitag, 8. Dezember bis Sonntag, 10. Dezember, können erneut junge Männer im Alter zwischen 16 und 35 Jahren im Bischöflichen Priesterseminar Trier mehr über den Priesterberuf und die Berufung erfahren. Dazu laden das Bischöfliche Priesterseminar und die Diözesanstelle „Geistlich leben“ im Bistum Trier ein. Der stellvertretende Leiter des Priesterseminars, Subregens Oliver Laufer-Schmitt und Spiritual Pfarrer Ulrich Laux begleiten durch das Wochenende.

Gemeinsam Gottesdienst feiern, sich mit Gleichgesinnten austauschen und ins Priesterseminar hineinschnuppern: Doyran war besonders von der Atmosphäre im Seminar überrascht, dort, wo auch das Felixianum, das einjährige Orientierungs- und Sprachenjahr im Bistum Trier angeboten wird. „Ich dachte, man lernt und lebt dort ziemlich alleine. Ich wusste nicht, dass es so eine zusammenhaltende familiäre Gemeinschaft ist.“ An den Informationstagen sind die Teilnehmer im Priesterseminar (Jesuitenstraße 13) untergebracht. Es entstehen keine Kosten für die Interessierten.

Die Anmeldung ist möglich per E-Mail an subregens(at)ps-trier.de oder bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt, Bischöfliches Priesterseminar Trier, Jesuitenstraße 13, 54290 Trier. Dort gibt es auch weitere Informationen, ebenso unter www.ps-trier.de und unter www.geistlichleben.de

(lb)

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news-84475 Mon, 27 Nov 2017 14:55:00 +0100 „Für die Integration entscheidend“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/fuer-die-integration-entscheidend/ Die 5. Flüchtlingskonferenz im Bistum Trier fordert eine Familienzusammenführung nach den Asylverfahren. Dafür stehen 50.000 Euro aus dem Flüchtlingsfonds zur Verfügung. Trier – „Flucht ist immer ein Familienprojekt“: So hat Professor Dr. Dieter Filsinger von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes die Thematik der 5. Flüchtlingskonferenz am 25. November in der Richterakademie in Trier auf den Punkt gebracht. Eingeladen hatte das von Caritas und Bistum gemeinsam getragene „Willkommensnetz“ der Flüchtlingshilfe. Thematisch ging es um Familie und ihre Bedeutung für die Integration. Atmosphärisch herrschte eine lebendige Stimmung der Offenheit und des Austausches zwischen Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit vor Ort tätig sind, und Flüchtlingen, die an der Konferenz teilnahmen.
Weihbischof Franz Josef Gebert, der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Trier, bekräftigte zu Beginn noch einmal die Forderung, den Familiennachzug für subsidiär Geschützte wieder zu ermöglichen. Er ist zurzeit noch bis März 2018 ausgesetzt. „Wir brauchen eine vernünftige Regelung des Familiennachzuges, um Menschen aus unerträglichen Spannungen herauszuholen“, so Gebert. Das Willkommensnetz bezeichnete er als nachhaltiges Hilfeangebot. Allen Anwesenden, die stellvertretend für die vielen Engagierten des Willkommensnetzes stehen, dankte er herzlich.

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news-84424 Sat, 25 Nov 2017 13:45:38 +0100 Auf dem Weg bleiben, den der Herr uns zeigt http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/auf-dem-weg-bleiben-den-der-herr-uns-zeigt-1/ Mit der Beratung durch die diözesanen Räte und Vertreter von Berufsgruppen und Einrichtungen ist die öffentliche Diskussion zur künftigen Raumgliederung des Bistums zu Ende gegangen. Trier – Mit der Beratung des überarbeiteten zweiten Entwurfs der Raumgliederung für das Bistum Trier durch die diözesanen Räte am 24. November ist die öffentliche Diskussion zu diesem Thema zu Ende gegangen. Katholikenrat, Diözesanpastoralrat, Kirchensteuerrat, Priesterrat, Dechanten, die erweiterte Leitungskonferenz sowie Vertreterinnen und Vertreter von Berufsgruppen und Einrichtungen im Bistum waren mit Bischof Dr. Stephan Ackermann zusammengekommen, um ihm abschließende Hinweise zur Raumgliederung zu geben.

Die zuständige Teilprozessgruppe wird diese Hinweise und Vorschläge nun prüfen und gegebenenfalls in den Entwurf einarbeiten, den sie noch vor Ende des Jahres dem Bischof vorlegen wird. Bischof Ackermann kündigte bei dem Treffen an, er werde nach einer kurzen Bedenkzeit Ende Januar eine Vorlage für die Raumgliederung freigeben, die dann Teil des kirchenrechtlich vorgesehenen formalen Anhörungsverfahrens ist.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten konkrete Vorschläge oder Hinweise vor allem zur Zuordnung der jetzigen Pfarreiengemeinschaft Mittlere Mosel und zu den Orten Illingen und Uchtelfangen gemacht. Auch die Pfarrei der Zukunft Gerolstein und die Zuordnung der bisherigen Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler wurden kritisch in den Blick genommen.

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news-84379 Fri, 24 Nov 2017 12:21:48 +0100 „Unser säkulares Gemeinwesen ist religionsfreundlich“ http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/unser-saekulares-gemeinwesen-ist-religionsfreundlich/ Beim Martinsempfang in Mainz, an dem auch Bischof Dr. Stephan Ackermann teilnahm, würdigte der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing das säkulare Gemeinwesen in Deutschland als „religionsfreundlich“. Mainz/Trier -  Der Limburger Bischof, Dr. Georg Bätzing, hat das säkulare Gemeinwesen in Deutschland als „religionsfreundlich“ gewürdigt. „Religion wird hier eben nicht weggedrückt, sondern ist unter fairen Bedingungen öffentlich präsent und wahrnehmbar. Nach meiner Überzeugung ist es für alle religiösen Menschen die förderliche und wünschenswerte Gesellschaftsform, ob sie nun in Deutschland geboren oder als Geflüchtete zu uns gekommen sind“, sagte Bätzing beim traditionellen St. Martinsempfang am Donnerstag-abend, 23. November, im Erbacher Hof in Mainz. Die Christen im europäischen Kulturkreis seien nach einer langen Geschichte von Auseinandersetzungen zur Überzeugung gekommen, „dass die bewährte Trennung von weltlicher und religiöser Herrschaft eine verlässliche Partnerschaft der Kirchen mit dem säkularen Gemeinwesen zugleich ermöglicht und erfordert“, sagte Bätzing. Der Religion komme die Rolle zu, „die weltanschauliche Neutralität als Teil des säkularen Staatsverständnisses zu verteidigen und zu begrün-den – gerade auch im interreligiösen Gespräch“. Der Vortrag von Bischof Bätzing stand unter der Überschrift „In Verbindung bleiben. Säkularer Staat und Religionen“.

In der öffentlichen Diskussion werde hingegen das Verhältnis zur Säkularität für den Islam als Religion immer wieder angezweifelt. „Zu welchen Bedingungen nun der Islam zur partnerschaftlichen Positionierung in unserer säkularen Gesellschaft fähig ist, das können natürlich nur muslimische Theologen selber beantworten. Nach meiner Wahrnehmung herrscht darüber immerhin eine angeregte Diskussion zwischen unterschiedlichen Strömungen“, sagte Bätzing weiter. Angesichts dieser komplexen Situation sei es aber „nicht sachgemäß, eine bestimmte Religion als ihrem Wesen nach ,demokratieunfähig‘ oder gar gewaltaffin zu betrachten“.

Der Limburger Bischof hob hervor, dass auch muslimische Geflüchtete aus ihren Herkunftsländern Rahmenbedingungen kennen würden, „in denen sie ihre persönlichen und familiären Angelegenheiten nach religiösen Maßstäben regeln, aber dabei im Gesamt einer Grundordnung leben, die eben nicht direkt von einer islamischen Verfassungs- und Strafgerichtsbarkeit bestimmt“ sei. „Dies kann immerhin zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über das Leben unter den neuen Bedingungen einer säkularen westlichen Demokratie werden. In diesem Gespräch müssen natürlich auch die Unterschiede kritisch angefragt werden, wenn religiöse Überprägungen im Bereich der persönlichen Lebensführung, in der eigenen Familie oder im gesellschaftlichen Umfeld angestrebt werden, die mit unseren Freiheitsrechten kollidieren. Neben der bereits angesprochenen Freiheit zum Religionswechsel gehören dazu auch Kinderrechte wie der gesetzliche Schutz vor einer Verheiratung Minderjähriger“, betonte er.

Deshalb brauche es heute nicht weniger, „sondern mehr Verständigung und Dialog“, wo-bei er vor allem auf das Gespräch zwischen den Religionen abheben wolle, sagte Bätzing. Und weiter: „Dialog bedeutet immer auch, Wege zu finden, um respektvoll auch über das Trennende reden zu lernen, damit wir das Vertrauen zueinander und in das Gemeinsame nicht verlieren, das wir uns in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet haben. Gegenseitige Wertschätzung und die Klarheit der Unterscheidung bilden gemeinsam die Basis weiterführender Gespräche. Nur so können wir eine gemeinsame Zukunft gestalten.“ Der Limburger Bischof hob hervor, dass dies auch für den kulturellen gesellschaftlichen Diskurs gelte: „Der dazu dringend notwendige Dialog kann nur unter einer Geschäftsordnung geführt werden, die alle Parteien um einen Tisch versammelt. Aber dann können und müssen wir auch grundsätzliche Fragen wie das Thema des gewaltbereiten religiösen Extremismus und der Religionsfreiheit als unteilbares Menschenrecht deutlich und zielführend aufgreifen.“

In diesem Zusammenhang unterstrich Bätzing, dass „wir katholische Bischöfe islamfeindliche Positionen nicht mittragen werden“. „Leitkultur, wie immer dieser Begriff zu verstehen wäre, ist nicht Dominanzkultur. Wenn wir Religionen ,Kitt der Gesellschaft‘ sein sollen, indem wir Brückenbauer in einem kritischen Dialog mit der Säkularität sind, dann benötigen wir auch im öffentlichen Bereich viel mehr interreligiöse Kompetenzen und Allianzen mit Eigenorganisationen der nach Deutschland Migrierten, um Entwicklungsräume für die praktischen Fragen zu eröffnen“, betonte der Bischof.
 

Wolf: Religiöser Glaube ist Ressource für unsere plurale Gesellschaft

Der rheinland-pfälzische Staatsminister Professor Dr. Konrad Wolf hielt in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Grußwort der Landesregierung. Dreyer musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen, da sie an Gesprächen der SPD-Parteigremien in Berlin teilnahm. Wolf bezeichnete die Kirchen als verlässliche und zentrale Bündnispartner des Staates für eine gute Zukunft und dankte ihnen für die Zusammenarbeit. Wolf betonte weiter: „Um die Erfahrungen unseres bewährten Verhältnisses von Staat, Kirchen und Religionsgemeinschaften auch in Zukunft für das Gemeinwohl fruchtbar machen zu können, müssen wir also gemeinsam zeigen und dafür werben, dass ein religiöser Glaube, noch dazu einer, der Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu seinen Grundpfeilern zählt, eine Ressource für unsere plurale Gesellschaft ist.“
 

Kohlgraf: Wir sind ein kritischer Begleiter

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf dankte in seinem Schlusswort der rheinland-pfälzischen Landesregierung sowie den Fraktionen und Abgeordneten des Landtags „für ihren Einsatz für die Demokratie in unserem Land und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“. Kohlgraf unterstrich, dass sich die katholische Kirche „als Dialogpartner im Gespräch mit einem weltanschaulich neutralen Staat und einer säkularen Gesellschaft“ verstehe. Der Bischof betonte: „Wir sind dabei nicht immer nur in der Rolle des Zustimmenden.“ Die Kirche müsse aus ihrer christlichen Überzeugung heraus und ausgehend von ihrem Menschenbild „ein kritischer Gesprächspartner sein, der manchmal auch Positionen vertritt, die anecken, die Widerspruch hervorrufen, die nicht mehrheitsfähig sind“. „Aber bei alledem bleiben wir im Gespräch und wir bleiben Partner; ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass in der Rolle des kritischen Begleiters der säkularen Diskurse ein besonderer Dienst der Kirche an unserer Gesellschaft liegt“, sagte Kohlgraf.
 

170 Gäste aus Politik, Kirche und Verwaltung

Zu der traditionellen Begegnung hatte der Leiter des Katholischen Büros Mainz, Ordinariatsdirektor Dieter Skala, rund 170 Gäste aus Politik, Kirche und Verwaltung im Ketteler-Saal des Erbacher Hofes begrüßt. Neben Staatsminister Wolf waren unter anderen Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sowie Landtagspräsident Hendrik Hering gekommen. Neben dem Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz, Dr. Lars Brocker, waren außerdem folgende Vorsitzende der im Landtag vertretenen Fraktionen der Einladung in den Erbacher Hof gefolgt: Alexander Schweitzer (SPD), Julia Klöckner (CDU), Uwe Junge (AfD), Dr. Bernhard Braun (Bündnis 90/Die Grünen) so-wie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Helga Lerch (FDP).

Aus den rheinland-pfälzischen Bistümern waren neben Bischof Kohlgraf und Bischof Bätzing unter anderen der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, der Trierer Bischof, Dr. Stephan Ackermann, und der Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wie-semann, gekommen. Musikalisch gestaltet wurde der Abend vom Kammerorchester der Bischof Neumann-Schule aus Königsstein im Taunus unter der Leitung von Studienrätin Mechthild Geißler.

(red)

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news-84384 Fri, 24 Nov 2017 12:08:00 +0100 Die Gemeinschaft stärken http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/die-gemeinschaft-staerken/ Im Sommer 2014 ist die Plattform P (das "P" steht für Priester) gestartet. Sie befasst sich mit aktuellen Themen rund um den Priesterdienst. Trier – Am Anfang stand die Erkenntnis: „Wir sind zu wenig vernetzt.“ Daran erinnert sich Clemens Kiefer gut. Kiefer ist Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach. Aus Unterstützungskursen für Priester, die das Bistum in den vergangenen Jahren angeboten hatte, sei die Idee für die „Plattform P“ – das „P“ steht für „Priester“ - entstanden. Im Sommer 2014 ist die Plattform gestartet. Kiefer gehört der Steuerungsgruppe an.

Das erste und wichtigste Ziel sei, das Presbyterium, die Gemeinschaft der Priester, zu stärken. Von den knapp 300 Priestern im aktiven Dienst des Bistum sind etwa 120 Mitglieder der Plattform und damit bei den Versammlungen stimmberechtigt. Man habe sich bewusst an die Priester im aktiven Dienst gewandt, halte aber auch Kontakt zu den Ruheständlern. Dass auch viele jüngere Priester dabei sind, freut Clemens Grünebach, Pfarrer in Hermeskeil und ebenfalls Mitglied der Steuerungsgruppe. „Wir sprechen hier über die Themen von heute und morgen.“ Dazu gehören natürlich auch die Synode und ihre Umsetzung. „Wir sind nicht nur gut gemischt nach Alter, sondern auch was unsere Einstellungen angeht. Da gibt es auch schon mal Diskussionen pro und contra Synodenumsetzung. Wir können offen reden“, betont Kiefer.

Die Priester stehen untereinander über Mail in Kontakt, mindestens zweimal jährlich treffen sie sich zu einer Vollversammlung oder thematischen Veranstaltungen. Im November ist der Jesuit Pater Stefan Kiechle zu Gast und gibt im Geiste des Ignatius von Loyola Impulse für das Priestersein heute. Schon Ignatius habe zu seiner Zeit gefragt, was Seelsorge heiße und was die Menschen brauchten. Kiechle rät den Priestern, immer wieder die Gottesfrage zu stellen, damit die Menschen überhaupt darauf kommen, „Gott in allen Dingen zu suchen“, wie Ignatius sage. „Gebt Antwort auf die Frage nach eurer Hoffnung“ ermutigt er mit den Worten des Heiligen Petrus die Priester. „In seinem Vortrag hat Pater Kiechle angesprochen, was er bei den Priestern derzeit wahrnimmt: eine Verunsicherung, die theologisch, biographisch und auch pastoral ist“, resümiert Grünebach den Impuls. Davon ausgehend habe Kiechle Impulse und Hinweise entwickelt, wie ein Priester heute gut leben könne.

Den Mitgliedern der Steuerungsgruppe – dazu gehören noch Thomas Darscheid (Neuwied), Peter Dörrenbächer (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Engelbert Felten (Trier), Joachim Fey (Bendorf) und Jonas Weller (Trier) – ist es wichtig, über „Themen, die gerade ‚dran‘ sind“, zu sprechen. Außerdem versteht sich die Plattform ähnlich wie ein Berufsverband. „Wir wollen füreinander da sein. Wenn Mitbrüder Unterstützung brauchen, etwa bei Gesprächen mit der Bistumsleitung, können wir Begleitung anbieten“, sagt Kiefer. „Und wir stehen im Austausch mit den anderen pastoralen Berufsgruppen.“ Die Plattform P ist nicht zu verwechseln mit dem Priesterrat, der ein Beratungsgremium des Bischofs ist und dessen Vertreter aus dem Presbyterium gewählt werden. „Wir sind unabhängig vom Bischof – aber nicht in Opposition zu ihm!“ betont Kiefer. Bischof Ackermann sei über die Aktivitäten der Plattform informiert, erhalte alle Mails. „Einmal im Jahr gibt es einen Austausch mit ihm, dem Generalvikar und dem Priesterreferenten“, sagt Grünebach. Letztlich sei es ein gemeinsames Ringen, nur auf unterschiedlichen Ebenen, über das priesterliche Leben mit all seinen Facetten.

(JR)

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news-84385 Fri, 24 Nov 2017 12:02:00 +0100 Wissenschaft und Forschung voranbringen http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/wissenschaft-und-forschung-voranbringen/ Der Förderverein der Theologischen Fakultät Trier hat einen neuen Vorstand. Er setzt sich ein für die neben Hochschule und Universität Trier dritte in Trier ansässige Institution für Forschung und Lehre. Trier – Er unterstützt Forschungsvorhaben, wissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen zu Weiterentwicklung der Theologie: Der Förderverein der Theologischen Fakultät Trier. Seit 17 Jahren setzt sich der Verein ein für die neben Hochschule und Universität Trier dritte in Trier ansässige Institution für Forschung und Lehre. Am 15. November hat sich der Vereinsvorstand neu konstituiert.

Zum neuen Vorsitzenden des Vereins war schon im Mai Dr. Hermann Josef Groß aus Trier gewählt worden, der das Amt nach 17 Jahren von Willi Decku übernahm. Seine Stellvertreterin ist Elke Kirsch, Klinikoberin im Mutterhaus der Borromäerinnen Trier. Die Fakultät ist im Vorstand vertreten durch ihren Rektor Prof. Dr. Johannes Brantl sowie den Schriftführer Prof. Dr. Erasmus Gaß. Als Schatzmeister des Fördervereins wiedergewählt wurde Matthias Follmann.

Die Aufgabe des Fördervereins ist, Lehre und Forschung zu unterstützen und voranzubringen. Zudem werden regelmäßig zwei Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen: Der Hieronymus-Preis für Doktorarbeiten sowie der Nachwuchs-Förderpreis für exzellente Studien-Abschlussarbeiten. Laut des Vereins ist das zentrale Anliegen die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fach Theologie. Zukünftig wolle der Verein deshalb die Formate zur Unterstützung erweitern, systematisch neue Mitglieder gewinnen und die finanzielle Basis durch Fundraising ausweiten. Es werde auch überlegt, den Kreis der Förderer um einen Kreis der Freunde der Theologischen Fakultät zu erweitern.

Derzeit studieren rund 200 Männer und Frauen an der Theologischen Fakultät Trier. Abschlüsse sind möglich als „Magister/Magistra in Theologie“ (10 Semester Vollstudium in Katholischer Theologie), in den "Bachelor- und Masterstudiengängen Katholische Religionslehre“ (Lehramt für Gymnasien und Realschulen plus) sowie in den „Bachelor- und Masterstudiengängen Katholische Theologie als Nebenfach“. Auch eine theologische Promotion und eine Habilitation können an der Theologischen Fakultät Trier angestrebt werden. Derzeit wird eine so genannten „Zukunftswerkstatt“ organisiert, in der sich Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren und externe Experten gemeinsam dafür einsetzen, dass das Studium der Theologie am Standort Trier attraktiv bleibt und weiter an Profil gewinnt. So hat die Fakultät etwa am 24. Oktober eine neue Kooperationsvereinbarung mit der Luxembourg School of Religion & Society (LSRS) abgeschlossen. Deutsche, luxemburgische und französische Theologie sowie Philosophie sollen sich dabei in der Europaregion Saar-Lor-Lux weiterentwickeln können.


(sb)

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news-84343 Thu, 23 Nov 2017 11:30:21 +0100 Ackermann und Rekowski für Perspektivwechsel in der Ökumene http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/ackermann-und-rekowski-fuer-perspektivwechsel-in-der-oekumene/ Im Mittelpunkt des ökumenischen Buß- und Bettagsgottesdienstes stand die Frage nach der Zukunft der Ökumene nach dem Ende des Jubiläumsjahres zu 500 Jahre Reformation. Trier – Die Frage nach der Zukunft der Ökumene nach dem Ende des Jubiläumsjahrs zu 500 Jahre Reformation hat im Mittelpunkt des ökumenischen Buß- und Bettagsgottesdienstes am 22. November in der Evangelischen Kirche zum Erlöser - Konstantin-Basilika in Trier gestanden. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, und der Trierer Bischof Stephan Ackermann, die den Gottesdienst vor rund 450 Gläubigen gemeinsam gestalteten, sprachen sich für einen Perspektivwechsel in der Ökumene aus. Anschließend unterzeichneten die beiden leitenden Geistlichen ein „Ökumenisches Wegzeichen“. Darin bekräftigen rheinische Kirche und Bistum Trier ihren Willen, das gewachsene Miteinander der Konfessionen weiter zu vertiefen und angesichts großer gesellschaftlicher und kirchlicher Umbrüche ihre ökumenische Zusammenarbeit zu verstärken.

Erstmals in der langen Tradition der ökumenischen Buß- und Bettagsgottesdienste in Trier hielten sowohl der Bischof wie der Präses eine Predigt. Er schaue dankbar auf das zurückliegende Jubiläumsjahr, denn „die ökumenische Verbundenheit hat einen gehörigen Schub bekommen“, sagte Ackermann, der als erster auf die Kanzel stieg. Er bitte Gott, „dass er uns auf dem weiteren Weg zur Wiedergewinnung der Einheit Perspektiven und Horizonte eröffnet, die wir selbst noch nicht sehen“. (Die Predigten im Wortlaut)

Gerade die Christinnen und Christen in Deutschland als dem Land der Reformation hätten eine besondere ökumenische Verantwortung, unterstrich Ackermann. Die Kirchenleitungen müssten sich zunächst mit den Vorstellungen von Einheit und Verschiedenheit in der Kirche auseinandersetzen. Wenn die Formel von der „versöhnten Verschiedenheit“ bloß ein schön klingender Ausdruck für den Status quo bleibe, sei das eine ökumenische Kapitulationserklärung, sagte er in Anlehnung an ein Zitat des früheren Bundestagspräsidenten Norbert Lammert. Die katholischen Bischöfe sieht er außerdem in der „dringenden pastoralen Verantwortung“ auf der Suche nach Antworten für konfessionsverschiedene Ehen und die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie. Schließlich, so Ackermann, müsse es um einen Perspektivwechsel in der Ökumene gehen. Er verstehe darunter, „dass wir uns als evangelische und katholische Christen letztlich in allem, was wir unternehmen, fragen, wie dies unsere Mitchristen der jeweils anderen Konfession sehen und einschätzen. Wir tun doch längst noch nicht all das zusammen, was wir zusammen tun könnten“, war sein Appell.

Auch Präses Rekowski sprach sich in seiner Predigt für einen Sinneswandel in der Ökumene aus. Das Reformationsjubiläum sei ein Erfolg gewesen, weil die Konfessionen es gemeinsam als Christusfest gefeiert haben. „Nachfolge Christi geht gar nicht in getrennten Wandergruppen“, sagte Rekowski. In der Ökumene gehe es „nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie. Das ist die ökumenische Zukunftsperspektive“, unterstrich er. Ökumene sei keine Last, die man auch mal weglassen könne. Ökumene könne vielmehr entlasten durch den Dienst der Mitchristen, der Geschwister der anderen Konfession. Das „Ökumenische Wegzeichen“ setze deshalb einen Doppelpunkt hinter das Reformationsjubiläum: „Darin verständigen wir uns auf konkrete Schritte, wie die Ökumene im Bereich des Bistums Trier und der evangelischen Gemeinden und Kirchenkreise im Gebiet nachhaltig und praktisch werden soll“, erläuterte der Präses. Vielerorts sei die Zusammenarbeit zwischen evangelischen und katholischen Gemeinden sowie mit weiteren christlichen Konfessionen schon auf einem guten Weg. Mit dem Wegzeichen verpflichteten sich die Kirchenleitungen, den Dialog weiterzuführen. Es solle Anregungen geben und dazu ermutigen, dass Ökumene nicht nur an den Feiertagen und bei Jubiläen groß geschrieben werden, sondern selbstverständlich zum Alltag gehöre.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Südwest, Pastor Jochen Wagner vom Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG), bat im Anschluss an die Unterzeichnung des Wegzeichens um Gottes Segen für den weiteren ökumenischen Weg.

Im Gottesdienst hatte Bischof Ackermann ein Geschenk zum 500 Jahre Reformation-Gedenken an Präses Rekowski überreicht: eine Abschrift der Evangelien in der Luther-Übersetzung von 1912. Das Evangeliar war im Vorfeld der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier entstanden, an der Vertreter der rheinischen Kirche teilgenommen hatten. Ein Roboter hatte ein Jahr lang vor dem Dom die Heilige Schrift abgeschrieben. Der Band solle beide Kirchen an den gemeinsamen Auftrag von Jesus Christus erinnern, die frohe Botschaft in die Welt zu tragen, so Ackermann; er hoffe, dass dieser Auftrag die Wege der Kirchen mehr und mehr zusammenführe.

(red)

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news-84304 Thu, 23 Nov 2017 08:00:00 +0100 Weihnachtszeit versüßen – auch ohne Schokolade http://www.bistum-trier.de/no_cache/news-details-social-tab/pressedienst/detail/News/weihnachtszeit-versuessen-auch-ohne-schokolade/ Der "Klingende Adventskalender" für Blinde und Sehbehinderte ist wieder erhältlich. Er begleitet Menschen mit und ohne Behinderung durch die Adventszeit. Trier – Jeden Tag nur „Last Christmas“ im Radio hören? Eine abwechslungsreiche Alternative zu den alljährlichen Weihnachtshits bietet das Bistum Trier mit seinem „Klingenden Adventskalender 2017“. Hinter den 24 akustischen Türchen verbergen sich Musik, Gedichte und Rezepte, kleine Geschichten, Gebete und ein Weihnachtshörspiel. Diese sollen Blinde, Sehbehinderte und alle, die sich sonst noch auf Weihnachten freuen, durch die besinnliche Adventszeit begleiten. Seit über 30 Jahren produzieren ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter der „Trierischen Tonpost“ im Bistum Trier den Klingenden Adventskalender.

Zu hören gibt es das tägliche Türchen auf www.tonpost.de/klingender-adventskalender, kompakt ist der ganze Kalender als MP3-CD oder auf vier Musik-CDs erhältlich. Blinde und sehbehinderte Menschen können den Kalender kostenlos bestellen, die Abonnenten des Hörmagazins „Trierische Tonpost“ bekommen ihn automatisch zugeschickt. Wer den Klingenden Adventskalender selbst genießen oder verschenken möchte, kann ihn für 18 Euro bestellen, unter der E-Mail: tonpost(at)bistum-trier.de oder per Tel.: 0651-7105-430.

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