Tonpost

Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bistum Trier

Herzlich Willkommen!

Die Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“ produziert Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen im gesamten Bundesgebiet.

Neben der Presse-, Internet- und Rundfunkarbeit Ist die Produktion barrierefreier Medien auf CD´s oder in Brailleschrift ein Teil des Kommunikationskonzeptes des Bistums Trier.

Wichtigstes Produkt der Arbeitsstelle ist das monatlich erscheinende Audiomagazin „Trierische Tonpost“.

Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten wünscht Ihnen Martin Ludwig und das Team der Arbeitsstelle

 

Aktuelles

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Unsere Braille- Angebote

Auftragsproduktionen

Ehrenamtliche Mitarbeit

FSJ/ BFD

Wir über uns

  • Klingender Adventskalender des Bistums Trier 2014Switch

    - Nicht das Türchen auf und  Schokolade raus,

    sondern CD rein und Ohren auf! -

     

    Kein Gaumen- sondern ein Ohrenschmaus ist der „Klingende Adventskalender des Bistums Trier“. Er wird für blinde und sehbehinderte Menschen, aber auch für all diejenigen produziert, die sich durch diese besinnliche Zeit des Jahres akustisch begleiten lassen möchten. Eingebettet in den klingenden Adventskalender, der am 1. Advent beginnt und bis zum Heiligen Abend  gestaltet ist, sind die schönsten Beiträge der letzen 25 Jahre aus unserem Archiv.

    Wenn sich die knarrende Tür öffnet, warten auf Sie wunderbare Gedichte, Geschichten, Rezepte und nicht zu vergessen, das Weihnachtshörspiel „Das Christkind mit dem Federbusch“, Aus dem Jahre 1992. Sie werden viele ehrenamtliche Leserinnen und Leser hören, deren Stimmen unverwechselbar sind und in guter Erinnerung bleiben werden.

    Dieses Hörvergnügen auf einer DAISY-CD (MP3) oder auf 4 Audio CDs wird Ihnen die Advents- und Weihnachtszeit versüßen.

    Für Hörerinnen und Hörer des Hörmagazins „Trierische Tonpost“

    und für alle blinden und sehbehinderten Menschen

    ist der Kalender kostenlos zu beziehen.

    Jedoch steht es jedem frei, der an Advent und Weihnachten interessiert ist, den

    „Klingenden Adventskalender“

    bei uns käuflich für 18,00 €

    zu erwerben.

    Ein toller Kalender, der sich zum verschenken hervorragend eignet.

     

    Bestellungen und Infos bei der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte:

    Tel.: 0651 / 7105-430

    Oder per E-Mail an tonpost(at)bistum-trier.de

    Auf www.tonpost.de erfahren Sie mehr über das monatlich erscheinende Hörmagazin Trierische Tonpost, über den „Hörpaulinus“, die Wochenzeitung im Bistum Trier und über das 14-tägige Fernsehprogramm zum hören sowie über die Zeitschrift Behinderte Menschen im Beruf

CD von Klingender Adventskalender 2014
BILD auf CD: © www.berglandkrippe.com

Trailer von Klingendem Adventskalender 2014

  • Reportage über die Arbeitsstelle Medien von Rebecca BiwerSwitch

    Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Das Bistum Trier ist das einzige Bistum in Deutschland, das eine „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“ hat. Jeden Monat produziert die Arbeitsstelle das digitale Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das blinde und sehbehinderte Menschen über aktuelle Themen aus dem Blindenwesen in Deutschland informiert. Nebenbei laufen weitere Hörproduktionen, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern tatkräftig unterstützt werden.

    Von Rebecca Biwer (ehemalige FSJlerin der Tonpost)

    Trier. Es ist acht Uhr früh und die Vorbereitungen für die Produktion der Paulinus-Wochenzeitung im Bistum Trier sind schon tatkräftig im Gange. Sobald die neue Ausgabe der Zeitung gedruckt ist, geht ein Exemplar an die „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Wöchentlich produziert das kleine Team der Arbeitsstelle mit Hilfe von Helferinnen und Helfern im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) die Paulinus-Hörzeitschrift. Fleißig werden die Texte der Zeitung ausgeschnitten, sortiert und für die ehrenamtlichen Leserinnen und Leser geordnet aufgeklebt. Mit Kopfhörern und eingestellten Mikrofonen können dann die Berichte in abwechselnder Reihenfolge für die Hörerinnen und Hörer eingelesen werden. Zuvor wird noch der Pegel für den jeweiligen Stimmklang angepasst und auf das Kommando „3, 2, 1“ geht es dann los. Die Aufnahmen im Tonstudio übernehmen die FSJler. Am Mischpult können sie die Einstellungen korrigieren und, wenn Fehler gelesen werden, diese berichtigen. Immer zwei Lesergruppen mit jeweils zwei Lesern werden für die Aufnahmen benötigt.

    Martin Ludwig, der selbst erblindet ist, ist seit 1996 Leiter der „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Er ist sehr froh von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt zu werden, denen die freiwillige Arbeit viel Freude bereitet. „Ich lese jederzeit gerne Texte für die Tonpost ein. Es ist schön zu wissen, dass man etwas an andere Menschen weitergeben kann, was für sie nicht selbstverständlich ist, wie in dem Fall das Lesen“, sagt die ehrenamtliche Leserin Elsbeth Lubjuhn.

    Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Arbeitsstelle ist das eigenproduzierte Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das jeden Monat an rund 550 Abonnenten bundesweit verschickt wird. Dieses Hörmagazin ist in verschiedene Rubriken eingeteilt, die die Hörerinnen und Hörer unter anderem über Gesellschaft, Soziales, Recht, Kirche und Welt informieren. Hin und wieder werden auch Hörspiele angeboten und mit kleinen Geschichten und Gedichten wird eine Hörausgabe bereichert. Selbst aufgenommene Beiträge der FSJler über besondere Veranstaltungen, wie „Die Woche des Sehens“, „Der Tag des weißen Stockes“, die Ausstellung „Licht ins Dunkel“ und die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier werden auch verwendet.

    In jeder Tonpost-Ausgabe ist die Rubrik „Das Hörerforum“ ein wichtiger Bestandteil. Hier können sich die Hörerinnen und Hörer untereinander austauschen. „Mithilfe eines Braillebriefes, einer CD oder per Mail können die Hörerinnen und Hörer selbstverfasste Beiträge zu uns schicken, die wir einlesen oder am Computer mit technischen Ton-Programmen bearbeiten und anschließend in die Hörzeitschrift aufnehmen. So können die Hörer miteinander kommunizieren, was wiederum die Hörzeitschrift viel lebendiger macht und für eine interessante Unterhaltung sorgt“, erklärt Ludwig. Trotz seines Handicaps, der Erblindung, erledigt er die meisten Aufgaben selbst, was die Leidenschaft für seinen Beruf bestärkt.

    Auch die gemeinsame Arbeit mit den jungen Leuten aus den Freiwilligen-Diensten ist für Martin Ludwig sehr wichtig. Jedes Jahr stellt er zwei oder drei FSJler ein, die ihm und seinem Sekretär bei seiner Arbeit der Audioproduktionen behilflich sind. Aufnahmen im Tonstudio, Texte einlesen, CDs bedrucken, brennen und vervielfältigen, das Verpacken der Versandtaschen sowie die Bedienung der Braille-Maschine für die Blindenschrift gehören zu den Aufgaben eines FSJlers in der Arbeitsstelle. Für die Bearbeitung der Sprachaufnahmen mit speziellen Programmen ist daher eine gewisse Vorkenntnis mit dem Umgang eines Computers von Nutzen. Der 19-jährige Max Maxheim erklärt: „Ich bin froh, mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Tonpost zu absolvieren. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, man hat viel Kontakt zu anderen Menschen und wir dürfen unsere eigenen Ideen einbringen und mitgestalten.“

    Außerdem werden zwei weitere Hörzeitschriften, die ZB (Zeitschrift behinderte Menschen im Beruf) und das TV (Fernsehprogramm) produziert. Bis auf das TV-Programm sind alle Hörzeitschriften kostenlos, und im Winter gibt es zudem die Möglichkeit, den „Klingenden Adventskalender“ zu bestellen, der die Menschen mit kleinen Überraschungen in Form von Sprachaufnahmen durch die adventliche Zeit und den Winter über begleitet. Mit der Weihnachtsausgabe 1969 nahm das damalige Referat für blinde und sehbehinderte Menschen im Bistum Trier seine Arbeit auf und blickt nun auf eine 45-jährige Tradition in der Gestaltung von barrierefreien Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen zurück. Im Zugehen auf eine inklusive Gesellschaft trägt die Arbeitsstelle Medien im Bistum Trier dazu bei, Barrieren im Bereich der Kommunikation immer weiter abzubauen, bis zur gleichberechtigten Teilhabe aller in unserer Gesellschaft.

    Wollen Sie auch? Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Dann erreichen Sie uns unter:

    Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte
    Bischöfliches Generalvikariat
    Hinter dem Dom 6
    54290 Trier

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