Tonpost

Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bistum Trier

Herzlich Willkommen!

Die Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“ produziert Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen im gesamten Bundesgebiet.

Neben der Presse-, Internet- und Rundfunkarbeit ist die Produktion barrierefreier Medien auf CD's oder in Brailleschrift, ein Teil des Kommunikationskonzeptes des Bistums Trier.

Wichtigstes Produkt der Arbeitsstelle, ist das monatlich erscheinende Audiomagazin „Trierische Tonpost“. Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten, wünscht Ihnen Martin Ludwig und das Team der Arbeitsstelle.

 

Aktuelles

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Auftragsproduktionen

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FSJ/ BFD

Wichtige Links

Wir über uns

  • Louis Braille erobert die Musicalstadt NeunkirchenSwitch

    Sehbehinderte und blinde Schüler singen und spielen die Geschichte des Erfinders der Blindenschrift.

     

    Louis Braille verbringt seine Kindheit Anfang des 19. Jahrhunderts in der nähe von Paris. Seit einem Unfall in der Sattlerwerkstatt des Vaters, ist er blind. Als Schüler am Pariser Blindeninstitut, hat er diesen großen Traum, endlich lesen zu können. Aber gibt es überhaupt Bücher für Blinde? Eine Schrift, die Blinde lesen können? Noch nicht …

     

    Louis Braille ist Namenspatron der Blindenschule Lebach. Im vergangenen Schuljahr 2013/2014 brachten die Kinder und Jugendlichen das eigens für sie komponierte Musical, aus der Feder von Autorin und Projektleiterin Isabell Spindler und den Komponisten Carina Peitz und Matthias Nikola, auf die Bühne. Die Verbindung zur eigenen Lebenswelt ist dabei so unsagbar groß, dass der Zuschauer und –hörer in einen Bann gezogen wird. Einige der 42 sehbehinderten und blinden Schülerinnen und Schüler zwischen 8 und 18 Jahren identifizieren sich sehr stark mit ihren Rollen und wirken dadurch absolut authentisch.

     

    Ein überwältigendes Bühnenbild, von Diplomarchitekt Johannes Becker, verzaubert Protagonisten und Publikum gleichermaßen in das Paris des frühen 19. Jahrhunderts. Berührende Balladen, rockige Gute-Laune-Hits, und groovende Raps werden von der Band „The Soulfamily“ begleitet. Zusammen mit einem Rhythmusstück à la Stomp, angeleitet von

    „Allround- Drummer“ und Band- Leader Elmar Federkeil, ist ein farbenfroh klangvolles Musicalerleben garantiert.

     

    Unterstützt wurde dieses gleichermaßen außergewöhnliche wie erfolgreiche Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen dessen Förderprogramms: „KULTUR MACHT STARK“. In drei bewegenden Aufführungen im letzten Jahr in Saarbrücken und Lebach berührten die jungen Protagonisten die Herzen des Publikums.

     

    Und dabei soll es nicht bleiben!

     

    Unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Soziales Monika Bachmann und in Kooperation mit der Stadt Neunkirchen wird es drei weitere Aufführungen geben – in der saarländischen Stadt des Musicals

     

    am Mittwoch, den 22. Juli 2015, um 10:30 Uhr,

    am Donnerstag, den 23. Juli 2015 um 10:30 Uhr und um 16:00 Uhr

    in der neuen Gebläsehalle in Neunkirchen

     

    Eintritt 3,00 €

     

    Hier gibt’s die Tickets:

     

    Gehen sie auf die Internetseite www.ticket-regional.de/events

    Dann bis zu den Tickets für das Musical durchklicken und bestellen.

     

    Die Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen im Bischöflichen Generalvikariat Trier hat in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk die Produktion und Vervielfältigung der CD, des einzigartigen Musicals übernommen und möchte somit weitere Projekte unterstützen.

    Pro verkaufter CD gehen 5,- € an den Förderverein blinder und sehbehinderter Kinder e. V. der Louis- Braille- Schule in Lebach.

     

    Die CD zum Musical professionell aufgenommen im großen Sendesaal des saarländischen Rundfunks, kann bei uns der Arbeitstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte für 12,- € bestellt werden.

     

    Telefon: 0651/7105-430

    oder per Mail: tonpost(at)bistum-trier.de

     

    Mit dem Kauf der CD spenden sie 5,- € an den Förderverein blinder und sehbehinderter Kinder e.V. der Louis- Braille- Schule in Lebach.

     

    Eine DVD aufgenommen in der Stadthalle in Lebach, kann direkt bei der

    Louis- Braille- Schule Lebach für 12,- € bestellt werden.

    Auch diese Gelder kommen neuen Projekten zugute.

     

    Tel.: 06881 928321 oder per

    Mail unter: sekretariat(at)blindenschule-lebach.de

     

    Vielen Dank für ihre Unterstützung auch im Namen der Louis- Braille- Schule und des  Förderverein!

     

    Martin Ludwig und das Team der Arbeitsstelle

Bild von Audio CD des Musicals Louis Braille und die 6 Richtigen
Wir sehen eine Ausgabe der Audio CD, des Musical Louis Braille und die 6 Richtigen
  • Heute – Exerzitien im AlltagSwitch

    Mein Leben ist mir von Gott gegeben – täglich neu, auch HEUTE.

    Es ist eingespannt zwischen Morgen und Abend und es liegt an mir,

    wie ich es lebe.

     

    Exerzitien sind ein Übungsweg, der mich Tag für Tag näher zu mir

    selbst, zu Gott und zu den Mitmenschen bringen kann.

    Exerzitien lassen Vergangenheit und Zukunft nicht aus dem Blick, aber sie laden ein, HEUTE zu leben, HEUTE zu lieben, HEUTE zu handeln, HEUTE Gottes Botschaft von der Liebe zu verkünden.

     

    Dieses Daisybuch ist in 3 navigierbare Ebnen gegliedert. Auf der Ebene 1 gelangen Sie von Woche zu Woche. Auf der Ebne 2 innerhalb der gewählten Woche von Tag zu Tag und auf der Ebne 3 innerhalb des gewählten Tages von Beitrag zu Beitrag. Wenn Sie einen Gong ertönen hören, lädt dieser ein, das Gerät zu stoppen und ca. 10 Minuten innezuhalten. Das Daisybuch hat eine Spieldauer von ca. 2 Stunden und wurde von den Autorinnen Sr. Simone Remmert und  Petra Stadtfeld selbst eingelesen. Dabei wurden Sie

    von Dr. Siegfried Schmidt unterstützt.

     

    Es kann als Daisy- CD oder als 2 Audio- CD ´s für 6,50 € bei uns gekauft werden.

     

    Exerzitien – ein Übungsweg.

    Was gilt es zu üben?

     

    Ich kann mich einüben ins Lieben und Lieben-Lassen

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

    Ich kann mich einüben in die Freundschaft

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

    Ich kann mich einüben in die Sendung

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

     

    Liebe, Freundschaft, Sendung HEUTE entfalten sich in drei

    Bereichen:

     

    · in mir selbst, in meinem Wesen, meinem Denken,

    Handeln und Sein, in meinem Mensch-Sein

     

    · in meiner Beziehung zu Gott, der mir in Jesus Christus

    menschlich nahe gekommen ist, in meinem

    Christ- Sein und

     

    · in der Beziehung zu den Mitmenschen in Welt und

    Kirche, meinem Kirche-Sein.

     

    Einüben HEUTE geschieht im Alltag, also im Hier und Jetzt.

    Es gilt, den ersten Schritt zu tun.

    Das Ermutigende: Ich gehe nie alleine. Immer sind andere mit mir, in

    Gemeinschaft und mit Gott übend auf dem Weg.

    HEUTE und alle Tage.

     

    Bestellungen und Infos bei der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte:

    Tel.: 0651 / 7105-430

Bild der CDs von Exerzitien im Alltag 2014
Wir sehen die CDs der DAISY- und Audioausgabe von Exerzitien im Alltag 2014
  • Reportage über die Arbeitsstelle Medien von Rebecca BiwerSwitch

    Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Das Bistum Trier ist das einzige Bistum in Deutschland, das eine „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“ hat. Jeden Monat produziert die Arbeitsstelle das digitale Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das blinde und sehbehinderte Menschen über aktuelle Themen aus dem Blindenwesen in Deutschland informiert. Nebenbei laufen weitere Hörproduktionen, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern tatkräftig unterstützt werden.

    Von Rebecca Biwer (ehemalige FSJlerin der Tonpost)

    Trier. Es ist acht Uhr früh und die Vorbereitungen für die Produktion der Paulinus-Wochenzeitung im Bistum Trier sind schon tatkräftig im Gange. Sobald die neue Ausgabe der Zeitung gedruckt ist, geht ein Exemplar an die „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Wöchentlich produziert das kleine Team der Arbeitsstelle mit Hilfe von Helferinnen und Helfern im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) die Paulinus-Hörzeitschrift. Fleißig werden die Texte der Zeitung ausgeschnitten, sortiert und für die ehrenamtlichen Leserinnen und Leser geordnet aufgeklebt. Mit Kopfhörern und eingestellten Mikrofonen können dann die Berichte in abwechselnder Reihenfolge für die Hörerinnen und Hörer eingelesen werden. Zuvor wird noch der Pegel für den jeweiligen Stimmklang angepasst und auf das Kommando „3, 2, 1“ geht es dann los. Die Aufnahmen im Tonstudio übernehmen die FSJler. Am Mischpult können sie die Einstellungen korrigieren und, wenn Fehler gelesen werden, diese berichtigen. Immer zwei Lesergruppen mit jeweils zwei Lesern werden für die Aufnahmen benötigt.

    Martin Ludwig, der selbst erblindet ist, ist seit 1996 Leiter der „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Er ist sehr froh von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt zu werden, denen die freiwillige Arbeit viel Freude bereitet. „Ich lese jederzeit gerne Texte für die Tonpost ein. Es ist schön zu wissen, dass man etwas an andere Menschen weitergeben kann, was für sie nicht selbstverständlich ist, wie in dem Fall das Lesen“, sagt die ehrenamtliche Leserin Elsbeth Lubjuhn.

    Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Arbeitsstelle ist das eigenproduzierte Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das jeden Monat an rund 550 Abonnenten bundesweit verschickt wird. Dieses Hörmagazin ist in verschiedene Rubriken eingeteilt, die die Hörerinnen und Hörer unter anderem über Gesellschaft, Soziales, Recht, Kirche und Welt informieren. Hin und wieder werden auch Hörspiele angeboten und mit kleinen Geschichten und Gedichten wird eine Hörausgabe bereichert. Selbst aufgenommene Beiträge der FSJler über besondere Veranstaltungen, wie „Die Woche des Sehens“, „Der Tag des weißen Stockes“, die Ausstellung „Licht ins Dunkel“ und die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier werden auch verwendet.

    In jeder Tonpost-Ausgabe ist die Rubrik „Das Hörerforum“ ein wichtiger Bestandteil. Hier können sich die Hörerinnen und Hörer untereinander austauschen. „Mithilfe eines Braillebriefes, einer CD oder per Mail können die Hörerinnen und Hörer selbstverfasste Beiträge zu uns schicken, die wir einlesen oder am Computer mit technischen Ton-Programmen bearbeiten und anschließend in die Hörzeitschrift aufnehmen. So können die Hörer miteinander kommunizieren, was wiederum die Hörzeitschrift viel lebendiger macht und für eine interessante Unterhaltung sorgt“, erklärt Ludwig. Trotz seines Handicaps, der Erblindung, erledigt er die meisten Aufgaben selbst, was die Leidenschaft für seinen Beruf bestärkt.

    Auch die gemeinsame Arbeit mit den jungen Leuten aus den Freiwilligen-Diensten ist für Martin Ludwig sehr wichtig. Jedes Jahr stellt er zwei oder drei FSJler ein, die ihm und seinem Sekretär bei seiner Arbeit der Audioproduktionen behilflich sind. Aufnahmen im Tonstudio, Texte einlesen, CDs bedrucken, brennen und vervielfältigen, das Verpacken der Versandtaschen sowie die Bedienung der Braille-Maschine für die Blindenschrift gehören zu den Aufgaben eines FSJlers in der Arbeitsstelle. Für die Bearbeitung der Sprachaufnahmen mit speziellen Programmen ist daher eine gewisse Vorkenntnis mit dem Umgang eines Computers von Nutzen. Der 19-jährige Max Maxheim erklärt: „Ich bin froh, mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Tonpost zu absolvieren. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, man hat viel Kontakt zu anderen Menschen und wir dürfen unsere eigenen Ideen einbringen und mitgestalten.“

    Außerdem werden zwei weitere Hörzeitschriften, die ZB (Zeitschrift behinderte Menschen im Beruf) und das TV (Fernsehprogramm) produziert. Bis auf das TV-Programm sind alle Hörzeitschriften kostenlos, und im Winter gibt es zudem die Möglichkeit, den „Klingenden Adventskalender“ zu bestellen, der die Menschen mit kleinen Überraschungen in Form von Sprachaufnahmen durch die adventliche Zeit und den Winter über begleitet. Mit der Weihnachtsausgabe 1969 nahm das damalige Referat für blinde und sehbehinderte Menschen im Bistum Trier seine Arbeit auf und blickt nun auf eine 45-jährige Tradition in der Gestaltung von barrierefreien Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen zurück. Im Zugehen auf eine inklusive Gesellschaft trägt die Arbeitsstelle Medien im Bistum Trier dazu bei, Barrieren im Bereich der Kommunikation immer weiter abzubauen, bis zur gleichberechtigten Teilhabe aller in unserer Gesellschaft.

    Wollen Sie auch? Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Dann erreichen Sie uns unter:

    Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte
    Bischöfliches Generalvikariat
    Mustorstraße 2
    54290 Trier

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