Tonpost

Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte im Bistum Trier

Herzlich Willkommen!

Die Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“ produziert Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen im gesamten Bundesgebiet.

Neben der Presse-, Internet- und Rundfunkarbeit ist die Produktion barrierefreier Medien auf CD's oder in Brailleschrift, ein Teil des Kommunikationskonzeptes des Bistums Trier.

Wichtigstes Produkt der Arbeitsstelle, ist das monatlich erscheinende Audiomagazin „Trierische Tonpost“. Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten, wünscht Ihnen Martin Ludwig und das Team der Arbeitsstelle.

 

  • Offene Führung für blinde und sehbehinderte MenschenSwitch

    Die Römer hautnah erleben – das können Sie im Rheinischen Landesmuseum Trier! Am Samstag, den 6. Mai gibt es dazu eine spezielle Führung für blinde und sehbehinderte Menschen mit der Museumsführerin Dorothee Serwe.

    Im Mittelpunkt stehen die herausragenden Funde aus der Römerzeit. Dazu zählen die gigantischen Steingrabmäler aus Neumagen mit ihren lebendigen Szenen aus dem Alltag der Menschen oder die einzigartige Hermengalerie aus Welschbillig. Das Besondere ist: Ein Großteil der originalen Fundstücke darf im Rahmen dieser Führung mit den Händen ertastet werden. Besuchen Sie also eines der wichtigsten archäologischen Museen in Deutschland.

    Treffpunkt zur einstündigen Führung ist um 15 Uhr im Foyer des Rheinischen Landesmuseums. Anfallende Kosten sind der Ausstellungseintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, sowie zuzüglich 2 Euro Führungsgebühr.

     

    Bei Rückfragen:

    Rheinisches Landesmuseum Trier

    Weimarer Allee 1 · 54290 Trier

    Telefon +49 (0)651/9774-0

    Fax +49 (0)651/9774-222

    landesmuseum-trier(at)gdke.rlp.de

  • quer gedachtSwitch

    Geistliche Impulse online vom ersten Fastensonntag bis Pfingsten

    Der neue US-Präsident twittert täglich – und zwar mehrmals. Oft genug  quer zu dem, was die Welt erwartet und die meisten sich wünschen würden. Mit einer ganz anderen Botschaft natürlich, aber doch auch quer  und unerwartet für viele Menschen damals wie heute hat auch der Apostel Paulus gedacht und geschrieben.

    „Quer gedacht“ – unter diesem Leitwort senden sieben deutsche Bistümer in der ganzen österlichen Zeit – also vom ersten Fastensonntag (5. März) bis Pfingsten – geistliche Impulse aus; online und per Email-Abo, leicht erreichbar unter www.geistliche-impulse.de . Deutlich länger als die weltweit bekannten Tweets, vielleicht weniger emotional – aber oft genug doch ähnlich überraschend – mit einem großen Unterschied: Diese Impulse sind eher aufbauend und anregend, nie bedrohlich. „Segnet eure Verfolger“, schreibt Paulus; tut das Unerwartete, „verflucht sie nicht…“

    Autorinnen und Autoren aus den beteiligten Bistümern kommentieren die Quer-Gedanken des Völkerapostels – mit gelegentlich weiteren überraschenden Ideen. Zu jedem Impuls gibt es ein Bild, das die Seele ansprechen und vielleicht noch weiter führen kann. Und wer das Paulus-Zitat und den davon ausgehenden spirituellen Impuls lieber hören als nachlesen will, findet beides in der Audio-Version online.

    Schade eigentlich, dass das Internet vorerst noch keine Gerüche verbreiten kann. Mit allen Sinnen glauben – und auch den Duft des Glaubens verbreiten: Dazu laden die Geistlichen Impulse online ihre Abonnentinnen und Abonnenten ein – und alle, die eher zufällig etwa bei Facebook auf sie stoßen. Wer sich mitnehmen lässt oder quer dazu denkt, gewinnt ein Stück neuer Lebens-Qualität.

  • Blind Foundation - Inklusion YoutubelinkSwitch

  • Neue Führungstermine im Stadtmuseum SimeonstiftSwitch

    Die nächsten Führungstermine für blinde und sehbehinderte BesucherInnen im Stadtmuseum Simeonstift:

    Samstag, 4. März, 15:00 Uhr

    Stadtgeschichte zum Anfassen

    Führung für blinde und sehbehinderte BesucherInnen mit Dorothee Serwe

    Kosten: € 4,-

    Ein Museumsbesuch ist für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft oftmals mühevoll: Exponate dürfen nicht angefasst werden und die Beschriftung ist oftmals nur schwer leserlich. Das Stadtmuseum Simeonstift bietet daher eine spezielle Führung für blinde und sehbehinderte BesucherInnen an, bei der ausgewählte Objekte befühlt werden können und Schwellkopien den Bildaufbau von Gemälden ertastbar machen. Die eigens geschulte Museumsführerin Dorothee Serwe erklärt die Hintergründe und Geschichten der Exponate, mit denen die Stadtgeschichte Triers erzählt wird. Der Rundgang dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 4,-.

    Samstag, 20. Mai, 15:00 Uhr

    Shibori. Mode aus japanischen Stoffen

    Führung für blinde und sehbehinderte BesucherInnen durch die Sonderausstellung mit Dorothee Serwe

    Kosten: € 4,-

    Shibori ist eine traditionelle japanische Färbetechnik. Seiden- und Baumwollstoffe werden dabei so gewickelt, gefaltet oder vernäht, dass beim Färben grafische Muster entstehen. Die Faltungen und Raffungen hinterlassen nach dem Trocknen einen reliefartigen Effekt, der charakteristisch für diese Methode der Textilgestaltung ist. Die Sonderausstellung zeigt Modekollektionen von Studentinnen der Hochschule Trier von 1995, die aus dem kostbaren Stoff geschneidert wurde. Bei der Führung für blinde und sehbehinderte BesucherInnen dürfen die Textilien betastet werden, während Museumsführerin Dorothee Serwe die Ausstellungsstücke und ihre Hintergründe erklärt. Der Rundgang dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 4,-.

    Samstag, 23. September, 15:00 Uhr

    Peter Krisam. Maler zwischen den Zeiten

    Führung für blinde und sehbehinderte BesucherInnen durch die Sonderausstellung mit Dorothee Serwe

    Kosten: € 4,-

    Peter Krisam gehört bis heute zu den populärsten Malern der Region Trier. Mit seinen kräftigen Farben und charakteristischen Kompositionen schuf er nicht nur sinnliche Porträts und idyllische Landschaften, sondern auch bedrückende Dokumentationen der Kriegsjahre in der Region. Eine besondere Stärke von Peter Krisam liegt in der Zeichnung: Im Rundgang mit Museumsführerin Dorothee Serwe können wichtige Werke der Ausstellung in zahlreichen Schwellkopien ertastet werden. Der Rundgang erzählt die Lebensgeschichte dieses „Trierer Malers“ und ordnet die Werke in sein Schaffen ein. Der Rundgang dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 4,-.

    Es wird im Laufe des Jahres noch einige weitere Angebote für blinde und sehbehinderte BesucherInnen geben, über die ich Sie rechtzeitig informieren werde. Wir freuen uns, wenn Sie diese Veranstaltungshinweise in Ihrer Tonpost ankündigen. Eine Anmeldung zu den Terminen ist nicht erforderlich.

    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und schöne Grüße aus dem Stadtmuseum

     

    Kathrin Schug

    Kathrin Schug M.A.
    Stadtmuseum Simeonstift Trier
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Simeonstiftplatz 1
    54290 Trier
    www.museum-trier.de

    Tel. 0651 / 718-1454
    pr-stadtmuseum(at)trier.de

     

  • Frau Kristin Schlottmann liest vorSwitch

    Kristin Schlottmann

    liest gerne und viel. Als vierfache Großmutter ist sie im Vorlesen geübt und von den Enkeln geschätzt. Außerdem liest Kristin Schlottmann regelmäßig für die Tonpost im Tonstudio der Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen des Bischöflichen Generalvikariates Trier. Mit Ihnen möchte sie die Freude an guter Literatur teilen und freut sich auf rege Teilnahme.

    Wenn Sie gerne lesen, aber nicht mehr gut sehen,

    wenn Sie bei Hörbüchern regelmäßig einnicken,

    wenn Sie Geselligkeit lieben und

    wenn Sie schöne Literatur mögen,

    dann lade ich ein zum (Vor-)Lesekreis.

    Wer:       Kristin Schlottmann

    Was:       Novellen, Kurzgeschichten, Nacherzählungen, Romane, Klassiker, pp.

    Wo:         Stadtteiltreff Mariahof,
                    Am Mariahof 27d

    Zu erreichen mit der Stadtbuslinie 8, Haltestelle ANHEIERSTRASSE gegenüber der Stadtteilpassage.

    Wann: Seit Okt 2016 jeden 1. und 3.

    Donnerstag im Monat,

    10.30 Uhr — ca. 12.00 Uhr

    (Termine auch im Pfarrblatt)

    Auch Herren sind herzlich geladen!

    Bei Rückfragen bitte die 0651 39749

    Ihre Kristin Schlottmann

  • TV- Programm – Das 14-tägige Fernsehprogramm für Ihre Ohren!Switch

    Braille- TV aus Berlin ist eingestellt!

    Viele von Ihnen haben in der Vergangenheit das liebgewonnene Braille- TV vom Blindenwerk in Berlin bezogen. Bedauerlicherweise ist diese Braille- TV eingestellt worden. Wir können Ihnen das Lesen mit den Fingern nicht ersetzen, wollten Ihnen aber auf diesem Wege eine Alternative vorstellen.

    Die Alternative ist die TV- Daisy * Das 14-tägige Fernsehprogramm mit 17 Sendern und einfacher Navigierung!

    Senderspektrum der 14-tägig erscheinenden TV-Ausgabe:

    Öffentlich Rechtliche:

    ARD, ZDF, WDR, NDR, 3Sat, Bayern, MDR, SWR, Hessen, ARTE, RBB, Phoenix, ZDF Neo, ZDF Info

    Private:

    RTL, SAT1, VOX

    Zu beziehen als:

    DAISY-CD-MP3 * Dauer ca. 8 Stunden; Einwegversand per Blindensendung
    Jahresabo: 40,50 Euro


    TV-Fernsehen – Das 14-tägige Fernsehprogramm für Ihre Ohren!

    Nicht synthetisch sondern eingelesen von zwei Sprecherinnen mit Hinweis auf die erscheinenden Hörfilmsendetermine!!

    14 Tage auf einer Daisy-CD-MP3 mit 17 Sendern der öffentlich rechtlichen und der privaten Fernsehsender.

    Navigierbar auf 5 Ebenen:

    • Ebene 1 – die entsprechende Woche
    • Ebene 2 – den entsprechenden Tag
    • Ebene 3 – den entsprechenden Sender mit dem Vormittagsprogramm
    • Ebene 4 – das Nachmittagsprogramm des gewählten Senders
    • Ebene 5 – das Abendprogramm des gewählten Senders

    Komfortabel und schnell!

    Kostenloses Probeexemplar anfordern!

    Arbeitsstelle Medien für blinde und sehbehinderte Menschen

    Trierische Tonpost

    Postfach 1340

    54203 Trier

     

    Tel.: 0651 / 7105-430 Sekretariat Herr Rietz

    Mail: tonpost(at)bistum-trier.de

    Internet: www.tonpost.de

    Bitte geben Sie diese Information an Freunde und Bekannte weiter!

    Es grüßt alle Martin Ludwig und das gesamte Team der Arbeitsstelle

  • "Bayernrundschlag" Ein Hör-Magazin für junge LeuteSwitch

    "Bayernrundschlag" Ein Hör-Magazin für junge Leute

     

    die erste Ausgabe Bayernrundschlag im neuen Jahr 2017 ist erschienen. Dieses Mal wieder in Zusammenarbeit mit dem DBSV Jugendmagazin.

     

    Mit dem folgenden Link kommen sie direkt zur MP3-Datei:

    http://files.feedplace.de/bayernrundschlag/RS120_komplett_01-2017_web-192_V2FINAL.mp3

     

    Vollgepackt mit vielen spannenden Themen geht's mit dem Bayernrundschlag ins neue Jahr! Dieses Mal ist wieder Reiner Delgado mit an Bord und gemeinsam mit Ihm und dem DBSV Jugendmagazin schauen wir auf die ersten Highlights des bundesweiten Event-Kalenders, sprechen wir über die Schlafstörung "Non24" bei blinden Kindern und Jugendlichen und zeigen die beeindruckenden Ergebnisse eines Radioworkshops, der im September in Nürnberg stattfand. Ebenfalls mit dabei sind natürlich wieder die altbekannten Rubriken. Viel Spaß beim Hören.

     

    Viele Grüße - Reiner Delgardo DBSV-Sozialreferent

    und der Bayrische Blinden und Sehbehindertenbund BBSB

  • Heute – Exerzitien im AlltagSwitch

    Mein Leben ist mir von Gott gegeben – täglich neu, auch HEUTE.

    Es ist eingespannt zwischen Morgen und Abend und es liegt an mir,

    wie ich es lebe.

     

    Exerzitien sind ein Übungsweg, der mich Tag für Tag näher zu mir

    selbst, zu Gott und zu den Mitmenschen bringen kann.

    Exerzitien lassen Vergangenheit und Zukunft nicht aus dem Blick, aber sie laden ein, HEUTE zu leben, HEUTE zu lieben, HEUTE zu handeln, HEUTE Gottes Botschaft von der Liebe zu verkünden.

     

    Dieses Daisybuch ist in 3 navigierbare Ebnen gegliedert. Auf der Ebene 1 gelangen Sie von Woche zu Woche. Auf der Ebne 2 innerhalb der gewählten Woche von Tag zu Tag und auf der Ebne 3 innerhalb des gewählten Tages von Beitrag zu Beitrag. Wenn Sie einen Gong ertönen hören, lädt dieser ein, das Gerät zu stoppen und ca. 10 Minuten innezuhalten. Das Daisybuch hat eine Spieldauer von ca. 2 Stunden und wurde von den Autorinnen Sr. Simone Remmert und  Petra Stadtfeld selbst eingelesen. Dabei wurden Sie

    von Dr. Siegfried Schmidt unterstützt.

     

    Es kann als Daisy- CD oder als 2 Audio- CD ´s für 6,50 € bei uns gekauft werden.

     

    Exerzitien – ein Übungsweg.

    Was gilt es zu üben?

     

    Ich kann mich einüben ins Lieben und Lieben-Lassen

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

    Ich kann mich einüben in die Freundschaft

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

    Ich kann mich einüben in die Sendung

    nicht irgendwann, sondern HEUTE.

     

    Liebe, Freundschaft, Sendung HEUTE entfalten sich in drei

    Bereichen:

     

    · in mir selbst, in meinem Wesen, meinem Denken,

    Handeln und Sein, in meinem Mensch-Sein

     

    · in meiner Beziehung zu Gott, der mir in Jesus Christus

    menschlich nahe gekommen ist, in meinem

    Christ- Sein und

     

    · in der Beziehung zu den Mitmenschen in Welt und

    Kirche, meinem Kirche-Sein.

     

    Einüben HEUTE geschieht im Alltag, also im Hier und Jetzt.

    Es gilt, den ersten Schritt zu tun.

    Das Ermutigende: Ich gehe nie alleine. Immer sind andere mit mir, in

    Gemeinschaft und mit Gott übend auf dem Weg.

    HEUTE und alle Tage.

     

    Bestellungen und Infos bei der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte:

    Tel.: 0651 / 7105-430

Bild der CDs von Exerzitien im Alltag 2014
Wir sehen die CDs der DAISY- und Audioausgabe von Exerzitien im Alltag 2014
  • Reportage über die Arbeitsstelle Medien von Rebecca BiwerSwitch

    Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Das Bistum Trier ist das einzige Bistum in Deutschland, das eine „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“ hat. Jeden Monat produziert die Arbeitsstelle das digitale Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das blinde und sehbehinderte Menschen über aktuelle Themen aus dem Blindenwesen in Deutschland informiert. Nebenbei laufen weitere Hörproduktionen, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern tatkräftig unterstützt werden.

    Von Rebecca Biwer (ehemalige FSJlerin der Tonpost)

    Trier. Es ist acht Uhr früh und die Vorbereitungen für die Produktion der Paulinus-Wochenzeitung im Bistum Trier sind schon tatkräftig im Gange. Sobald die neue Ausgabe der Zeitung gedruckt ist, geht ein Exemplar an die „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Wöchentlich produziert das kleine Team der Arbeitsstelle mit Hilfe von Helferinnen und Helfern im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) die Paulinus-Hörzeitschrift. Fleißig werden die Texte der Zeitung ausgeschnitten, sortiert und für die ehrenamtlichen Leserinnen und Leser geordnet aufgeklebt. Mit Kopfhörern und eingestellten Mikrofonen können dann die Berichte in abwechselnder Reihenfolge für die Hörerinnen und Hörer eingelesen werden. Zuvor wird noch der Pegel für den jeweiligen Stimmklang angepasst und auf das Kommando „3, 2, 1“ geht es dann los. Die Aufnahmen im Tonstudio übernehmen die FSJler. Am Mischpult können sie die Einstellungen korrigieren und, wenn Fehler gelesen werden, diese berichtigen. Immer zwei Lesergruppen mit jeweils zwei Lesern werden für die Aufnahmen benötigt.

    Martin Ludwig, der selbst erblindet ist, ist seit 1996 Leiter der „Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte“. Er ist sehr froh von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt zu werden, denen die freiwillige Arbeit viel Freude bereitet. „Ich lese jederzeit gerne Texte für die Tonpost ein. Es ist schön zu wissen, dass man etwas an andere Menschen weitergeben kann, was für sie nicht selbstverständlich ist, wie in dem Fall das Lesen“, sagt die ehrenamtliche Leserin Elsbeth Lubjuhn.

    Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Arbeitsstelle ist das eigenproduzierte Hörmagazin „Trierische Tonpost“, das jeden Monat an rund 550 Abonnenten bundesweit verschickt wird. Dieses Hörmagazin ist in verschiedene Rubriken eingeteilt, die die Hörerinnen und Hörer unter anderem über Gesellschaft, Soziales, Recht, Kirche und Welt informieren. Hin und wieder werden auch Hörspiele angeboten und mit kleinen Geschichten und Gedichten wird eine Hörausgabe bereichert. Selbst aufgenommene Beiträge der FSJler über besondere Veranstaltungen, wie „Die Woche des Sehens“, „Der Tag des weißen Stockes“, die Ausstellung „Licht ins Dunkel“ und die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier werden auch verwendet.

    In jeder Tonpost-Ausgabe ist die Rubrik „Das Hörerforum“ ein wichtiger Bestandteil. Hier können sich die Hörerinnen und Hörer untereinander austauschen. „Mithilfe eines Braillebriefes, einer CD oder per Mail können die Hörerinnen und Hörer selbstverfasste Beiträge zu uns schicken, die wir einlesen oder am Computer mit technischen Ton-Programmen bearbeiten und anschließend in die Hörzeitschrift aufnehmen. So können die Hörer miteinander kommunizieren, was wiederum die Hörzeitschrift viel lebendiger macht und für eine interessante Unterhaltung sorgt“, erklärt Ludwig. Trotz seines Handicaps, der Erblindung, erledigt er die meisten Aufgaben selbst, was die Leidenschaft für seinen Beruf bestärkt.

    Auch die gemeinsame Arbeit mit den jungen Leuten aus den Freiwilligen-Diensten ist für Martin Ludwig sehr wichtig. Jedes Jahr stellt er zwei oder drei FSJler ein, die ihm und seinem Sekretär bei seiner Arbeit der Audioproduktionen behilflich sind. Aufnahmen im Tonstudio, Texte einlesen, CDs bedrucken, brennen und vervielfältigen, das Verpacken der Versandtaschen sowie die Bedienung der Braille-Maschine für die Blindenschrift gehören zu den Aufgaben eines FSJlers in der Arbeitsstelle. Für die Bearbeitung der Sprachaufnahmen mit speziellen Programmen ist daher eine gewisse Vorkenntnis mit dem Umgang eines Computers von Nutzen. Der 19-jährige Max Maxheim erklärt: „Ich bin froh, mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Tonpost zu absolvieren. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, man hat viel Kontakt zu anderen Menschen und wir dürfen unsere eigenen Ideen einbringen und mitgestalten.“

    Außerdem werden zwei weitere Hörzeitschriften, die ZB (Zeitschrift behinderte Menschen im Beruf) und das TV (Fernsehprogramm) produziert. Bis auf das TV-Programm sind alle Hörzeitschriften kostenlos, und im Winter gibt es zudem die Möglichkeit, den „Klingenden Adventskalender“ zu bestellen, der die Menschen mit kleinen Überraschungen in Form von Sprachaufnahmen durch die adventliche Zeit und den Winter über begleitet. Mit der Weihnachtsausgabe 1969 nahm das damalige Referat für blinde und sehbehinderte Menschen im Bistum Trier seine Arbeit auf und blickt nun auf eine 45-jährige Tradition in der Gestaltung von barrierefreien Hörzeitschriften für blinde und sehbehinderte Menschen zurück. Im Zugehen auf eine inklusive Gesellschaft trägt die Arbeitsstelle Medien im Bistum Trier dazu bei, Barrieren im Bereich der Kommunikation immer weiter abzubauen, bis zur gleichberechtigten Teilhabe aller in unserer Gesellschaft.

    Wollen Sie auch? Tonpost – Erleben mit Sinn(en)

    Dann erreichen Sie uns unter:

    Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte
    Bischöfliches Generalvikariat
    Mustorstraße 2
    54290 Trier

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