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Ausbildung

Volontärinnen und Volontäre gesucht

Im Bistum Trier sind ab dem 1. Oktober 2019 wieder zwei journalistische Volontariate zu vergeben:  in der Redaktion des „Paulinus – Wochenzeitung im Bistum Trier“ und im „Arbeitsbereich Kommunikation“. Ausbildungspartner ist das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp), das 2018 50 Jahre alt wurde. Details über die Volontärsausbildung am ifp finden Sie hier. Und im Volo-Blog und auf Instagram erzählen die Volos der aktuellen Jahrgänge von ihrer Ausbildung. 

Der „Paulinus“ erscheint wöchentlich in einer Auflage von 16.500 Exemplaren. Als Volontär/in erzählen Sie Geschichten über spannende Menschen aus dem Bistum und aus ganz Deutschland, recherchieren auch im Ausland, lernen multimedial zu berichten und haben die Möglichkeit, kurze Videos für unsere Website zu erstellen.

Bei dem multimedialen Volontariat im Arbeitsbereich „Kommunikation“ des Bistums Trier lernen Sie Journalismus von Anfang an multimedial: Meldungen, O-Töne, Berichte, Hörfunkbeiträge, Videobeiträge, Interviews und mehr. Ihre Ausbildungsredaktionen sind die Bischöfliche Pressestelle, die Privatfunkredaktion und die Internet-/Social-Media-Redaktion des Bistums.

Dienstsitz ist in beiden Fällen das Bischöfliche Generalvikariat in Trier. Bewerbungsschluss ist am 1. März 2019, die vollständige Ausschreibung finden Sie in unseren Stellenausschreibungen.

 

Hier erzählen einige KollegInnen, was sie am Volontariat beim ifp besonders schätzen:

  • Es gibt nicht den einen Weg in den Journalismus – aber der Weg über das ifp zusammen mit dem Bistum Trier ist einer, der sich in vielerlei Hinsicht auszahlt; und das nicht nur, weil wir als Volontäre nach Tarif bezahlt werden. Ich habe jegliches journalistisches Werkzeug an die Hand bekommen, habe texten, fotografieren, filmen und Radio machen gelernt. Ich durfte über Ländergrenzen hinweg recherchieren und mit todkranken Menschen über Sterbehilfe sprechen. Ich habe beeinträchtigte Menschen bei Rock am Ring begleitet und beim Katholikentag in Leipzig Norbert Lammert interviewt. Ich bin bei dpa und dem Sport-Informations-Dienst im Nachrichtenstrom mitgeschwommen und für ein Praktikum hat es mich zur ZDF heute-show verschlagen – kein Scherz. Jahrestreffen, Mentoren-Programm, spannende Konferenzen und vieles mehr – all das ist inklusive. Und außerdem bin ich seitdem Teil eines unbezahlbaren Netzwerks und habe Freunde fürs Leben gewonnen. Von den Sportplätzen der Region Trier über diverse Praktika ins Volontariat und dann zum ZDF: Wie gesagt, es gibt nicht den einen Weg in den Journalismus. Aber der Weg übers ifp und das Bistum Trier – er lohnt sich!

    Lena Binz war von 2015 bis 2017 multimediale Volontärin im Arbeitsbereich Kommunikation; heute arbeitet sie als Social Media Redakteurin beim ZDF

  • Meine Erwartungen an das ifp-Volo wurden übertroffen. Im Medienreferat Trier durfte ich von Anfang an eine große Bandbreite an Formaten erlernen und bearbeiten: Pressestellenarbeit, Magazinartikel, Radiobeiträge, Social Media Aktionen, Filmclips, Fotografie und Reportagen. In dem offenen und sympathischen Team ist immer Platz für Ideen und kreativen Austausch. Auch und gerade als Volontärin hab ich die Chance bekommen, an Herausforderungen zu wachsen. So durfte ich 2018 die Ministrantenwallfahrt nach Rom als Videojournalistin begleiten und darf die Öffentlichkeitsarbeit für die 72-Stunden-Aktion 2019 im Bistum Trier mitkoordinieren.

    In den Kursen im ifp in München lernen wir von erfahrenen Medienprofis aus allen Sparten die Grundkenntnisse über das Schreiben, Recherche, Radio, Fernsehen, Fotos, Social Media, Rechts- und Ethikfragen. Gepaart mit vielen praktischen Übungen und Sender-Besuchen. Das schafft auch ein weitreichendes Netzwerk, in dem wir als junge Journalisten an viel Erfahrung teilhaben können. Das ifp bietet uns außerdem viele Möglichkeiten der Weiterbildung, um über den Tellerrand zu blicken: bei (Auslands-)Exkursionen, der Mitarbeit beim Katholikentag (oder Evangelischen Kirchentag), Sprechtraining, besinnlich theologischen Angeboten und den Praktika in namhaften Redaktionen. Meine Hospitanzen bei ZDF heute-plus und die Radioarbeit beim SWR-Regionalstudio Tübingen haben meine Volo-Zeit sehr bereichert.

    Außerdem ist es unglaublich toll, in was für eine gute Gemeinschaft von ganz unterschiedlichen Leuten aus ganz Deutschland man in seinem Jahrgang zusammenkommt. Ich habe dabei eine ganz besondere Freude, viel Spaß und Zusammenhalt erfahren.

    Während meines ifp-Volos hab ich vor allem neu gemerkt, was mir am Reporter-Job so gefällt: nämlich überall hineinschnuppern zu können, hinter Kulissen zu blicken, Menschen zu treffen und das alles weiterzugeben. - Wo sonst darf man im sichersten Keller des Bistumarchives 1000 Jahre alte Schriften bestaunen, im Kreißsaal eine Geburt miterleben oder dem Papst die Hand schütteln.

    Deborah Kölz, Multimedia-Volontärin seit Oktober 2017
    Arbeit in Pressestelle, Rundfunkarbeit und Onlineredaktion

  • Reportage, Fotografie, Kommentar – in den Seminaren am ifp lernen wir das journalistische Handwerkszeug von echten Profis und können uns in allen möglichen Darstellungsformen ausprobieren. Man merkt den Referenten an, dass sie für ihr Fach brennen und sich freuen, ihre Leidenschaft für den Journalismus an die nächste Generation weitergeben zu können. Ihre Kritik ist Gold wert!

    Aber auch die Anmerkungen meiner Volontärskollegen sind sehr hilfreich. In den Seminaren herrscht stets eine konstruktive, entspannte Atmosphäre. Wir sind als Jahrgang nach wenigen Monaten schon zu einer tollen Gemeinschaft zusammengewachsen. Was sicherlich auch daran liegt, dass wir während der Seminare alle zusammen in dem schönen ehemaligen Kapuzinerkloster untergebracht sind und so die Abende gemeinsam ausklingen oder beim Morgenimpuls gemeinsam in den Tag starten können.

    Vieles von dem, was wir in den Seminaren am ifp lernen, können wir dann in unseren Ausbildungsredaktionen praktisch umsetzen. Ich bin neu im Bistum Trier und freue mich, dass ich für den „Paulinus“ viele interessante Ecken des Bistums entdecken und kennenlernen darf. Dass es nicht beim Bistum bleiben muss, sondern sogar ins Ausland gehen kann, hat meine Reise nach Valencia gezeigt, wo ich für den „Paulinus“ vom Taizé-Jahrestreffen berichtet habe.

    In der Redaktion fühle ich mich sehr gut aufgenommen. Meine Kollegen nehmen sich viel Zeit für Verbesserungen und Feedback zu meinen Texten. Und gerne auch für ein nettes Gespräch zwischen zwei Artikeln.

    Ich freue mich auf alles, was ich in den nächsten eineinhalb Jahren während meines Volontariats noch erleben darf. Und das wird nicht wenig sein: Am ifp gehen die Kurse multimedial mit Radio und Videojournalismus weiter, für Praktika werde ich in andere Redaktionen reinschnuppern können und das Bistum hält ja auch noch einige unentdeckte Ecken für mich bereit.

    Sarah Schött ist seit 2017 Volontärin bei der Wochenzeitung im Bistum Trier, dem Paulinus

  • Als ich im Jahr des Herrn 1992 zum „ifp“ kam, arbeitete man dort schon mit Laptops, während wir in der Redaktion noch auf Schreibmaschinen hackten – das war cool und ein kleiner Vorgeschmack auf die vielen technischen Entwicklungen, die das Berufsbild verändern sollten. Allein in den gut elf Jahren, die ich jetzt selbst als Volontärsausbilder tätig bin, hat sich technisch und beruflich enorm viel getan, der Online-Bereich auch als Job-Perspektive massiv an Bedeutung gewonnen.
    Was geblieben ist? Das „ifp“ als „Inschdidudd“ (wie Ex-Direktor Josef Innerhofer immer so schön sagte) mit einer hochqualitativen Ausbildung, fachkundigen Referenten und einem guten Gerüst an menschlich-christlichen Werten. Und was kann man Schlechtes über eine Ausbildung sagen, die im Lauf der Zeit unter anderem „Spiegel“-Chefredakteure (Klaus Brinkbäumer), öffentlich-rechtliche Intendantinnen und Chefredakteurinnen (Dagmar Reim, Claudia Nothelle), SZ-Politikchef Heribert Prantl und natürlich das ebenso untypische wie unvermeidliche Aushängeschild Thomas Gottschalk hervorgebracht hat?
    Für mich hat das „ifp“ schon vor meinem Studium ernorm zur Horizonterweiterung beigetragen und mich früh mit Themen, Regionen, Menschen und Redaktionen in Verbindung gebracht, die ich anders vermutlich nie kennengelernt hätte. Dafür bin ich dankbar, auch wenn ich die heutige räumliche Fokussierung auf München etwas bedauere – wir durften damals noch Seminare in so abwechslungsreichen Orten wie Hildesheim und Ludwigshafen erleben!
    Als stabiles, tragfähiges Netzwerk von Medienprofis aus allen Bereichen ist das „ifp“ aus der deutschen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken, und bis heute sind mir vom Volontariat und vom Umgang mit „ifp“-Kolleg(inn)en einige richtig gute Freundschaften geblieben. Auch dafür Dank!

    Tobias Wilhelm war Volontär bei der Bistumszeitung Paulinus und ist seit 2001 Redakteur der gleichnamigen Wochenzeitung im Bistum Trier

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