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Betroffenenbeirat

Diese Seite wird weiter aktualisiert - hier: Stand Oktober 2020. Der Aufruf, dessen Frist zum 31. August 2020 endete, bleibt vorerst zu Dokumentationszwecken erhalten. Sobald sich neue Entwicklungen ergeben, werden wir hier darüber berichten.

Aktuelles

Rahmenordnung für das Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren der Betroffenenbeiräte

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 23. Oktober 2020 eine Rahmenordnung für das Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren der Betroffenenbeiräte veröffentlicht. Sie geht zurück auf die am 22. Juni 2020 zwischen dem Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, Bischof Dr. Stephan Ackermann, und dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“. In dieser Erklärung wurde unter den Punkten 5.2 und 5.3 geregelt, dass in Abstimmung mit dem UBSKM und mit Betroffenenvertretern die heute veröffentlichte Rahmenordnung erstellt wird. (Mehr lesen auf der Seite der Bischofskonferenz)

Zum Download

Rahmenordnung für das Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren der Betroffenenbeiräte

Aufruf zur Mitwirkung im Betroffenenbeirat des Bistums Trier

Das Bistum Trier ist daran interessiert, dass Betroffene, denen sexualisierter Gewalt von Vertreterinnen und Vertretern des Bistums Trier zugefügt wurde, auf Grundlage ihrer Erfahrungen die Arbeit im Bereich Prävention und Intervention begleiten. Sie finden auf dieser Seite den Aufruf und weitere Informationen zu dem dafür geplanten Beirat.

  • Ziele Switch

    Im Bistum Trier soll eine kontinuierliche und institutionalisierte Beteiligung von Betroffenen an der Arbeit des Bistums im Bereich von Intervention und Prävention von sexualisierter Gewalt erfolgen. Zu diesem Zweck wird ein Betroffenenbeirat eingerichtet. Die angestrebte Zusammenarbeit erfolgt in dem Bewusstsein, dass auch im Bistum Trier viele Personen großes Leid und Unrecht durch Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Kirche erfahren haben.

  • Struktur Switch

    Dem Betroffenenbeirat sollen fünf Mitglieder angehören. Die Mitarbeit im Betroffenenbeirat endet drei Jahre nach der Berufung.

    Der Beirat tagt mehrmals, mindestens aber zweimal im Jahr in Trier. Sollte sich jenseits der vorgesehenen Sitzungsabfolge die Notwendigkeit einer Stellungnahme ergeben, kann der Beirat auch über die regulären Sitzungen hinaus zur Beratung einberufen werden.

    Die Mitarbeit im Betroffenenbeirat ist ehrenamtlich. Den Mitgliedern wird eine Aufwandsentschädigung für die Sitzungen gezahlt, die sich an der Praxis des Betroffenenrates beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM) orientiert. Darüber hinaus erfolgt eine Erstattung der Fahrtkosten nach Maßgabe der Erstattung von Dienstreisekosten im Bistum Trier.

    Der Beirat kann sich eine eigene Geschäftsordnung geben.

    Der Betroffenenrat erhält auf Wunsch administrative Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Sitzungen durch das Bischöfliche Generalvikariat.

  • Aufgaben Switch

    Aufgabe des Betroffenenbeirates ist es, einen Beitrag zu leisten zur Weiterentwicklung des Umgangs mit Fragen der sexualisierten Gewalt im Bistum Trier sowohl hinsichtlich der diözesanen Aufarbeitung, der Maßnahmen der Prävention als auch im Bereich der Intervention.

    Der Betroffenenbeirat als Expertengremium begleitet die Arbeit des Bistums Trier im Themenfeld der sexualisierten Gewalt aus Sicht der Betroffenen. Die Themen, mit denen sich der Betroffenenbeirat beschäftigt, ergeben sich sowohl aus den Anliegen der Betroffenen als auch aus den Fragestellungen des Bistums. Der Beirat ist Impulsgeber. Er wird gehört im Vorfeld geplanter Maßnahmen und gibt dazu Hinweise und Vorschläge. Er setzt sich kritisch mit den bereits vorliegenden Konzepten zum Umgang mit Fragen der sexualisierten Gewalt auseinander. Er steht im Austausch mit dem bischöflichen Beraterstab (Aktualisiert 1. Oktober 2020)

  • Mitgliedschaft Switch

    Bei der Zusammensetzung des Betroffenenbeirats sollen unterschiedliche Kontexte berücksichtigt werden, in denen Menschen sexualisierte Gewalt erlitten haben. Dazu gehören institutionelle, geografische und zeitliche Faktoren.

    Die Möglichkeit zur Interessenbekundung ist für alle Personen gegeben,

    • an denen in ihrer Kindheit, als Jugendliche oder als Schutzbefohlene sexualisierte Gewalt von Vertreterinnen oder Vertretern der katholischen Kirche im Bistum Trier verübt wurde,
    • die heute im Bistum Trier wohnen und an denen sexualisierte Gewalt durch Vertreterinnen oder Vertreter der katholischen Kirche verübt wurde.

    Für die Mitarbeit im Betroffenenbeirat notwendig ist die Bereitschaft zu einem ehrenamtlichen Engagement im Rahmen des genannten Zeitraums, zur kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit der Arbeit des Bistums Trier und seiner Vertreterinnen und Vertreter sowie zur regelmäßigen Teilnahme an den Sitzungen in Trier.

    Das Mindestalter für die Mitgliedschaft im Betroffenenbeirat liegt bei 18 Jahren.

  • Auswahlverfahren Switch

    Die Auswahl erfolgt durch ein Gremium. Es setzt sich zusammen aus einer Vertreterin oder einem Vertreter des Bischofs, einer Vertreterin oder einem Vertreter aus der Fachpraxis und einer Vertreterin oder einem Vertreter aus der Wissenschaft.
    Die Mitglieder des Gremiums werden auf der Internetseite des Bistums veröffentlicht.
    Entsprechend der Kriterien in Ziffer III. sichtet das Auswahlgremium die eingegangenen Interessensbekundungen und lädt Bewerberinnen und Bewerber zu einem Gespräch ein.

    Die Auswahlgespräche werden in Trier geführt. Die Teilnehmenden erhalten vorher Informationen über die Personen, die das Gespräch führen werden.

    Das Auswahlgremium schlägt im Anschluss an die Gespräche dem Bischof fünf Personen als Mitglieder des Betroffenenbeirats vor. Der Bischof beruft diese für eine Amtszeit von drei Jahren.

Interessenbekundung

Interessenbekundung für den Betroffenenbeirat können bis zum 31. August 2020 mit dem Bogen zur Erklärung der Bereitschaft zur Mitarbeit im Betroffenenbeirat im Bistum Trier postalisch oder per E-Mail geschickt werden an:

Bischöfliches Generalvikariat Trier
Büro des Generalvikars Dr. Ulrich Graf v. Plettenberg
Postfach 1340
54203 Trier
E-Mail: generalvikar(at)bgv-trier.de

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nur der eingereichte Bogen zur Erklärung der Bereitschaft für das Auswahlverfahren berücksichtigt werden kann. Weitere Unterlagen werden nicht gesichtet.
Wenn Sie weitere Fragen zum Interessenbekundungsverfahren haben, schreiben Sie uns bitte unter den oben genannten Kontaktdaten oder wenden sich per Mail an die Präventionsbeauftragten (praeventionsbeauftragte(at)bistum-trier.de).

Nach Eingang der Unterlagen wird eine Eingangsbestätigung versandt. Mit der Interessenbekundung entsteht kein Anspruch auf Berufung in den Betroffenenbeirat.

Trier, 16.06.2020
Dr. Ulrich Graf von Plettenberg 

  • Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß §§ 14, 15 KDG Switch

    Im Zusammenhang mit Ihrer Interessenbekundung für die Mitarbeit im Betroffenenbeirat übermitteln Sie uns personenbezogene Daten, bei denen es sich zum Teil um besonders sensible und damit in besonderer Weise zu schützende Daten handelt.

    Gemäß §§ 14, 15 des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (Kirchliches Amtsblatt, KA 2018 Nr.65) informieren wir über folgende Punkte:

    1. Kontaktdaten des Verantwortlichen

    Bischöfliches Generalvikariat Trier
    Generalvikar Dr. Ulrich Graf v. Plettenberg
    Postfach 1340
    54203 Trier
    Telefon: 0651 7105-210
    E-Mail: generalvikar(at)bgv-trier.de

    2. Kontaktdaten der betrieblichen Datenschutzbeauftragten

    Bischöfliches Generalvikariat Trier
    Stabsstelle Betrieblicher Datenschutz
    Postfach 1340
    54203  Trier
    Telefon: 0651 7105-468
    E-Mail: datenschutz(at)bgv-trier.de


    3. Zwecke und Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten

    Das Bistum Trier verarbeitet Ihre personenbezogenen Daten aufgrund Ihrer Einwilligung, die Sie uns mit Ihrer Erklärung der Bereitschaft zur Mitarbeit im Betroffenenbeirat im Bistum Trier gegeben haben (§ 11 Abs.2 a) KDG). Die Verarbeitung erfolgt nur in dem Maße, wie es zur Wahrnehmung der kirchlichen Aufgabe der Errichtung eines Betroffenenbeirates erforderlich ist. Dabei werden der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten und Ihrer Persönlichkeitsrechte sehr ernst genommen. Den Anforderungen des KDG und sonstiger datenschutzrechtlich relevanter Vorschriften wird sorgfältig Rechnung getragen.

    Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich zu dem Zweck, anhand der persönlichen Einzelangaben sachgerecht über die eingehenden Anträge zur Mitarbeit im Betroffenenbeirat entscheiden zu können.

    Sofern Sie Ihre Einwilligung erteilen, werden Ihre Daten ferner dazu verwendet, Sie auf dem präferierten Kontaktweg über Aktivitäten der Deutschen Bischofskonferenz zum Zwecke der Betroffenenpartizipation zu informieren. Diese Daten werden spätestens nach drei Jahren gelöscht.

    4. Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte

    Ihre personenbezogenen Daten werden an das Auswahlgremium übermittelt, soweit dies für die Durchführung des Auswahlprozesses notwendig ist.

    5. Speicherungsdauer der personenbezogenen Daten

    Ihre Daten aus dem Ausschreibungsverfahren werden nach Abschluss des Verfahrens umgehend gelöscht, sofern Sie nicht einer weiteren Nutzung zur Kontaktaufnahme zugestimmt haben.

    6. Rechte hinsichtlich personenbezogener Daten

    Sie haben das Recht, Ihre Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widerrufen (§ 8 Abs.6 KDG). Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Gemäß § 17 KDG haben Sie das Recht, Auskunft über die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zu erhalten. Gemäß § 18 KDG steht Ihnen das Recht auf Berichtigung zu, wenn unrichtige personenbezogene Daten über Sie verarbeitet werden sollten. Gemäß §§ 19, 20, 21, 22 und 23 KDG können Sie in den gesetzlich beschriebenen Fällen die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen, das Recht auf Datenübertragbarkeit wahrnehmen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Diese Rechte könnten Sie bei dem Verantwortlichen (Ziffer 1) oder der betrieblichen Datenschutzbeauftragten (Ziffer 2) geltend machen. Daneben haben Sie das Recht auf Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht (Katholisches Datenschutzzentrum Frankfurt/M., Domplatz 3, Haus am Dom, 60311 Frankfurt/M., Telefon: 069 – 800 8718 800, E-Mail: info(at)kdsz-ffm.de) unter den Voraussetzungen des § 48 KDG.

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