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Von Bischof Dr. Stephan Ackermann

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

Jesus,
unser Gott und Heiland,
in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt
kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren;
  • für die Menschen, die am Virus verstorben sind, und für diejenigen, die im Dienst an den Kranken ihr Leben gelassen haben.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,
hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.
Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.
Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind,
um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,
so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit.
In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt,
die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und
die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich:
Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen
und unser christliches Zeugnis zu erneuern,
indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen
und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit.

Amen.

 

Es können ein "Vater unser" und ein "Gegrüßet seist du, Maria" angefügt werden.

 

Update: 22. März 2020: ergänzt um die Fürbitte für die Verstorbenen


Weltweites Gebet am 25. März - "Urbi et Orbi"-Segen am 27. März

Papst Franziskus hat alle Christen für den 25. März (Hochfest der Verkündigung des Herrn) zu einem weltweiten Gebet im Zeichen der Corona-Krise aufgerufen. Um 12 Uhr haben weltweit viele Gläubige einen Moment innegehalten und ein Vaterunser gebetet. Zwei Tage später spendet der Papst den außerordentlichen Segen "Urbi et Orbi" auf dem Petersplatz.

Mehr zu dieser Initiative in der Nachricht - und im Video von Papst Franziskus


Wir beten mit! - Mit Papst, Bischof und vielen weiteren weltweit!

Gemeinsam mit Papst Franziskus und Gläubigen weltweit beten wir im Bistum Trier das "Vater unser", um in der Zeit der Corona-Krise ein Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen zu setzen. Bischof Stephan, Generalvikar von Plettenberg und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums haben sich an diesem spontanen Kurz-Video von zu Hause beteiligt.

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Gebet während der Corona-Pandemie

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