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Mehr als nur "Amtszeichen":

Bischofs-Stab

 

 

Der Bischofsstab ist eigentlich das Zeichen, dass der Bischof dem Gottesvolk im Bistum Trier als Hirte dient.

Weihbischof Gebert hat den Bischofsstab des früh verstorbenen früheren Weihbischofs (1993 - 1998) Gerhard Jakob übernommen (als "Dauerleihgabe", wie er selbst sagt - "damit der Stab nicht im Museum liegen muss".)

Ein einfacher Stab mit einer einfachen Krümme.

Deren Knauf trägt drei Steine; sie stehen für drei verschiedene Dimensionen des Christ-Seins und der Kirche: je ein Stein stammt aus Rom, aus Jerusalem und aus dem Trierer Dom.

Ring

Der Bischofs-Ring spielt darauf an, dass Amts-Träger auch die Vollmacht haben, Urkunden zu besiegeln - eben mit einem Ring.

Der Ring an Weihbischof Geberts Hand greift - wie schon das Bischofswappen - die familiäre und berufliche Herkunft des Bischofs aus dem Weinbau auf; die Traube erinnert aber auch an die große Traube, die die Kundschafter aus dem "gelobten Land" zum Volk Israel zurückbrachten - und natürlich an den Wein, der in der Eucharistie zum Kelch des Heiles wird.

Brustkreuz

 

Das Brustkreuz (auch "Pektorale" genannt) ist in der katholischen Kirche einerseits Zeichen eines bestimmten Ranges (und Bischöfen und Äbten / Äbtissinnen vorbehalten). 

Zugleich ist das Kreuz auf der Brust ein Bild für die besondere Nähe zum gekreuzigten und auferstandenden Jesus Christus; der Bischof trägt ihn sozusagen auf dem Herzen immer bei sich. Das Bischofskreuz von Weihbischof Franz Josef Gebert ist ein einfaches gleichschenkliges Auferstehungs-Kreuz - es ist "leer", weil Christus auferstanden ist aus dem Tod.

Mitra

 

Die Mitra - der Bischofs-Hut - ist die Kopfbedeckung des Bischofs, wenn er Gottesdienst feiert.

Die Tradition der Mitra leitet sich aus den Bekleidungs-Regeln von antiken Würdenträgern her - entweder aus dem persischen Raum oder aus Rom.  

Wichtige Gegenstände - wenn auch keine "Amtszeichen"

  • Kelch und Hostienschale Switch

    Kelch und Hostienschale begleiten Franz-Josef Gebert seit seiner Primiz nach der Priesterweihe 1977. Der Trierer Goldschmied Hans Alof hat sie angefertigt.

    Der Kelch zeigt - auch in Verbindung mit Geberts Herkunft und seinem ersten Beruf im Weinbau - einerseits Rebstöcke mit reifen Trauben und auf der Rückseite den gekreuzigten Christus als Keltertreter in der Kelter: ER selbst wird gepresst und zu dem Wein, der in der Eucharistie als SEIN Blut Leben schenkt.

    Auf der Hostienschale erinnern Fisch und Brot-Korb an die Erzählung von der wunderbaren Brot-Vermehrung; sie ist traditionell ein Hinweis auf die Eucharistie: Jesus selbst speist die Menschen - und es ist mehr als genug für alle da. (Der Fisch - griechisch ΙΧΘΥΣ für "Jesus Christus Gottes Sohn - Erlöser" ist eines der ersten christlichen Bild-Symbole überhaupt.)

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