Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bischof Stephan Ackermann zur Ernennung von Franz Josef Gebert zum Weihbischof

Ein erfahrener Priester, im Bistum verwurzelt

Liebe Mitbrüder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Damen und Herren der Presse!

Mit aufrichtiger Freude darf ich Ihnen bekannt geben, dass unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, heute einen neuen Weihbischof für unser Bistum ernannt hat. Es ist Prälat Franz Josef Gebert.

Ich danke dem Papst nicht nur dafür, dass er mir nach der Ernennung von Dr. Helmut Dieser zum Bischof von Aachen wieder einen dritten Weihbischof an die Seite stellt, sondern auch dafür, dass die Ernennung so zügig erfolgt ist. Vor allem danke ich dem Heiligen Vater natürlich für die gute Wahl, die er mit der Person von Franz Josef Gebert getroffen hat.

Erfahren in der Bistums-Leitung

Prälat Gebert ist ein erfahrener Priester, der tief im Bistum verwurzelt ist. Zugleich ist er in der Öffentlichkeit unseres Bistums kein Unbekannter. Schon seit etlichen Jahren trägt er Mitverantwortung in der Leitung unseres Bistums: Neun Jahre lang war er Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Dienste“ im Bischöflichen Generalvikariat; seit 2000 ist er Vorsitzender unseres Diözesan-Caritasverbandes. Hinzu kommen seine Aufgaben als stellvertretender Generalvikar und als Domdechant. Prälat Gebert kennt sowohl die verschiedenen Regionen als auch die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereiche unseres Bistums sehr gut. Immer wieder war und ist er auch schon als außerordentlicher Spender zu Firmfeiern im Bistum unterwegs, sodass ihm viele Felder des Dienstes eines Weihbischofs bereits bekannt sind.

„Ja“ zu einem beanspruchenden Dienst

Ich bin Franz Josef Gebert sehr dankbar, dass er dem Papst seine Bereitschaft zur Übernahme des Bischofsamtes erklärt hat, nicht zuletzt deshalb, weil er ja in einem Alter ist, in dem andere Menschen in der Regel bereits den Ruhestand genießen. Nun gilt diese Regel für Priester in unserer Kirche ohnehin so nicht, und wer Prälat Gebert persönlich kennt, der weiß um dessen innere Beweglichkeit und sein waches Interesse für Menschen und Situationen. Beides wird ihm geholfen haben, Ja zu sagen zu dem beanspruchenden Dienst eines Weihbischofs.

Perspektive „Caritas“ unüberhörbar einbringen

Schon bisher hat Prälat Gebert die Perspektive der kirchlichen Caritas unüberhörbar in die Leitung unseres Bistums eingebracht. Dabei denke ich nicht nur an die Caritas in ihrer verbandlich organisierten Form, sondern an die Anliegen und Bedarfe der Menschen, denen ein Platz am Rande unserer Gesellschaft zugewiesen ist und die so oft übersehen werden. Gerade sie sind aber diejenigen, denen Gottes Aufmerksamkeit und Liebe in besonderer Weise gilt und denen wir deshalb auch als Christen besonders verpflichtet sind.

Lieber Franz Josef, die Anwaltschaft für diese Menschen wirst Du in Deinem neuen Amt nicht hinter Dir lassen. Sie gehört sogar wesentlich zum Amt des Bischofs. Du kannst dann noch einmal auf eine andere Weise Anwalt dafür sein und damit auch einem wesentlichen Anliegen unsere Synode Geltung verschaffen. Denn die Synode hat unserem Bistum ja eine stärker diakonische Ausrichtung als bisher ins Stammbuch geschrieben.

In diesem Sinne sage ich noch einmal "Danke",
herzlichen Glückwunsch Dir und unserem Bistum
und Gottes Segen für den weiteren Weg!

Weiteres: