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Gabi Kloep-Weber und Dorothe Altmeyer sind Vorsitzende der SK 1 - Diakonisches Wirken

Diakonie lernen heißt zu fühlen: Gott wohnt in dir und mir

Wochenzeitung Paulinus und Bischöfliche Pressestelle haben die Vorsitzenden der zehn Sachkommissionen der Bistums-Synode gebeten, kurz über ihre Motivation, die Arbeit in der jeweiligen Sachkommission und die Atmosphäre zu berichten. (Stand: Anfang September 2014)

Hier sind die Auskünfte von Gabi Kloep-Weber, 41, aus Weiler bei Bingen und Dorothe Altmeyer, 45, aus Losheim am See; sie sind Vorsitzende der Sachkommission 1 "Diakonisches Wirken" mit 27 Mitgliedern.

Warum haben Sie sich als Vorsitzender zur Verfügung gestellt?

Gabi Kloep-Weber:

Diakonisch sein ist für mich eine Herausforderung: sowohl in direkten Begegnungen als auch in weltweiten Zusammenhängen. Diakonie lernen heißt für mich zu fühlen: Gott wohnt in dir und mir.   

Damit ist Diakonie ein Glaubwürdigkeitskriterium, eine Hoffnung auf ein gelingendes Zusammenleben aller Menschen. Es geht auch um die Fragen nach dem Wie: Wie leben wir Gemeinschaft? Wie feiern wir Gottesdienst? Wie leben wir unseren Glauben in der Welt? Wie gestalten wir konkrete und politische Nächstenliebe?

Dorothe Altmeyer:

Glaube, der sich tatkräftig für andere einsetzt und so zu gelingendem Leben beiträgt, gehört für mich grundlegend zum Zukunftsbild der Kirche. Herausfordernd und spannend finde ich die Situation, dass in dieser Sachkommission Menschen aus vielfältigen Erfahrungsbereichen diakonischen Handelns ihre Anliegen einbringen möchten.

  • Die Sachkommission arbeitet gerade an... Switch

    Bis jetzt gab es zwei Treffen. Bei diesen Treffen haben wir mit der Methode der Zukunftswerkstatt gearbeitet. Dadurch wurde kreatives Arbeiten, das Entwickeln von Visionen und Sich-Kennenlernen möglich. Es ist uns gelungen, konkrete Themen zu benennen und Arbeitsgruppen zu bilden.

    Diese sind:

    • Situation von Flüchtlingen
    • Verbindung von Pastoral und Caritas
    • Ehrenamt und Diakonie
    • Klärung des Diakonieverständnisses
    • Profile katholischer Einrichtungen und Verbände (inbegriffe innere Diakonie/ Grundordung)
    • Not sehen – statt Rekrutierung
    • Armut
    • Schöpfungsverantwortung
    • Inklusion
  • Wie sieht der Arbeitsrhythmus aus? Wie oft treffen Sie sich? Wie zeitintensiv ist die Arbeit? Switch

    Geplant sind zwei Treffen zwischen den Vollversammlungen.

  • Wie empfinden Sie insgesamt die Arbeit in der Sachkommission? Switch

    In der Sachkommission gibt es viele Erfahrungen mit diakonischem Handeln. Es sind Ehren- und Hauptamtliche aus Caritas und Pastoral vertreten, es gibt in der Sachkommission vielfältige Kompetenzen und eine hohe Motivation. Die Mitglieder verbindet, dass diakonisches Handeln allen ein Herzensanliegen ist.

    Als Vorsitz sind wir ein Team von vier Personen. Neben uns beiden arbeiten auch Markus Igel und Martin Sauerbier im Vorstand mit. Torsten Hoffmann begleitet uns als Referent inhaltlich und organisatorisch.

    Wir hoffen, dass mit der Einrichtung von themenbezogen Arbeitsgruppen arbeitsteilig gearbeitet wird und alle gemeinsam verantwortlich sind für den weiteren Prozess und die Ergebnisse.

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