Neue Regelungen zur Nutzung von urheberrechtlich geschützter Musik

Musik bei kirchlichen Feiern...

Bistum, Kirchengemeinden und andere kirchliche Veranstalter haben in der Vergangenheit von zwei Rahmenverträgen des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) mit der Verwertungsgesellschaft GEMA profitiert.

Der Rahmenvertrag über die Musiknutzung bei Gottesdiensten und gottesdienstähnlichen Feiern (z. B. Fronleichnamsprozessionen) entlastet auch weiterhin die kirchlichen Veranstalter von Melde- und Vergütungspflichten. (Das war die bessere Nachricht.)

Neue Regeln für Musik bei Festen und anderen Veranstaltungen

Zum 31.12.2017 hat die GEMA jedoch den Vertrag über die Musiknutzung bei kirchlichen Feiern außerhalb von Gottesdiensten (z. B. Pfarrfesten, Kindergartenfesten usw.) gekündigt. Ab dem 1. Januar 2018 müssen Kirchengemeinden und andere kirchliche Veranstalter deshalb bei der GEMA melden (und bezahlen), wenn sie urheberrechtlich geschützte Musikwerke außerhalb von Gottesdiensten und gottesdienstähnlichen Veranstaltungen aufführen.

Allerdings hat der VDD für alle Veranstaltungen in kirchlicher Trägerschaft mit urheberrechtlich geschützter Musik, die nicht (mehr) von einem Pauschalvertrag erfasst werden, einen Nachlass in Höhe von 20 Prozent auf die gesetzlichen Rahmentarife vereinbart.
Eine umfassende Information zur Melde- und Vergütungspflicht der Kirchengemeinden und anderer kirchlicher Veranstalter bei Musiknutzung außerhalb von Gottesdiensten finden Sie hier.

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