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Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Die Kirche als solidarische Gemeinschaft Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir für eine Kirche, die treu und mutig das Evangelium verkündet, eine solidarische Gemeinschaft ist, jeden willkommen heißt und in einer Atmosphäre der Synodalität lebt.

    Papst Franziskus spricht, wenn er von Synodalität spricht, vom „gemeinsamen Voranschreiten“ und übersetzt damit den Begriff fast wörtlich. Eine andere kurze Version von Synodalität lautet: „Der Andere könnte Recht haben!“ Dieser Satz kommt schlicht daher, hat aber besondere Tiefe. Wenn ich diese Haltung lebe, dann verliere ich nicht mein Gesicht, denn ich könnte ja durchaus selbst Recht haben. Aber sie stimmt mich auf einen Dialog unter Gleichberechtigten ein.

    Ebenso tief ist das Bild vom gemeinsamen Voranschreiten. Wenn ich gemeinsam voranschreite, dann starre ich mir dabei nicht gegenseitig dauernd ins Gesicht oder fixiere mich nur auf mich selbst, sondern schaue gemeinsam in eine Richtung. Und wenn ich gemeinsam voranschreite, dann heißt das auch, dass ich mir dessen bewusst bin, wer neben mir geht. Ich laufe also nicht gedankenlos neben anderen her, sondern tue es in dem Bewusstsein, dass wir gemeinsam auf dem Weg sind – solidarisch und in einer Weise verkündigend, die ansprechend und einladend ist.
    (Vgl. Abschlussbericht der Teilprozessgruppe Synodales Prinzip und Synodale Gremien, Kap.2)

    (von Dr. Carola Fleck, Pastoralreferentin im Dekanat St. Wendel)

    Gebet

    Herr Jesus Christus,
    schenke uns deinen Heiligen Geist, damit wir die Zeichen der Zeit erkennen.
    Er begleite die Beratungen.
    Er nehme weg, was uns voneinander trennt.
    Er gebe uns Geduld, aufeinander zu hören, und den Mut, Schritte in die Zukunft zu wagen.
    Amen

    (Gebet der Trierer Bistumssynode 2013 - 2106, Abschnitt 2)

  • Land-, Forstwirte und Winzer Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für die Land- und Forstwirte und die Winzer, die durch ihre Arbeit für unsere Nahrung sorgen und sich um die Pflege der menschlichen Lebensgrundlagen kümmern.

    Die Krisen häufen sich. Erderwärmung, Artensterben und der Raubbau an den natürlichen Ressourcen schreiten weiter voran. Wir wissen das alles und bekommen es selbst zu spüren, etwa durch Dürre und Hitzewellen. Insbesondere die, die für unsere Nahrung sorgen, sind davon betroffen und geraten in existenzielle Not angesichts von Missernten und Witterungslagen, die den Wald und die Weinberge immer härter treffen.
    Die moderne Hirnforschung zeigt, dass Menschen ihr Verhalten erst ändern, wenn sie von etwas tatsächlich berührt werden. Hier kann Religion einen wichtigen Beitrag leisten. Sie spricht nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz an. Religiöse Erfahrungen wie die des Beschenktseins von Gott lassen die Dankbarkeit wachsen, motivieren zum Einsatz für eine gerechtere Welt und geben Halt in unsicheren Zeiten.

    Für die, die die menschlichen Lebensgrundlagen pflegen, und die sich einsetzen für das friedliche und gerechte Zusammenleben aller, beten wir in besonderer Weise mit und in der Oration des Wettersegens:

    Gebet

    Gott, Du Schöpfer aller Dinge,
    Du hast uns Menschen die Welt anvertraut und willst, dass wir ihre Kräfte nutzen.
    Aus dem Reichtum Deiner Liebe schenkst Du uns die Früchte der Erde:
    den Ertrag aus Garten und Acker, Weinberg und Wald, damit wir mit frohem und dankbarem Herzen Dir dienen.
    Erhöre unser Gebet: Halte Ungewitter und Hagel, Überschwemmung und Dürre, Frost und alles, was uns schaden mag, von uns fern.
    Schenke uns alles, was wir zum Leben brauchen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
    Amen

    (von Dr. Carola Fleck, Pastoralreferentin im Dekanat St. Wendel)

  • Für alle Pilger Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für alle, die sich als Pilger auf den Weg gemacht haben, um Gott zu begegnen und die Gemeinschaft der Glaubenden zu erfahren.

    Wandern ist „in“. Wandern ist mehr als ein Trend, gerade in der Corona-Zeit: Wandern ist eine der stärksten touristischen Ausdrucksformen, die wir derzeit in Deutschland erleben. Und auch Pilgern liegt voll im Trend, gilt es doch als „Reise für die Seele“. Beim Pilgern tritt der Reisende als ganzer Mensch in den Fokus. Unter touristischen Gesichtspunkten spielen hierbei Aspekte wie Natur, Aktivität, Bewegung, Ernährung, Entspannung, aber auch Gesundheit und Erholung eine Rolle.

    Darüber hinaus gibt es die religiöse Dimension derjenigen, die tatsächlich auf dem Weg nach der Begegnung mit Gott suchen. Sie ist zu unterscheiden von der Motivation vieler pilgernder Menschen, sich spirituell mit Sinnfragen auseinander zu setzen, ohne dabei speziell religiöse Aspekte zu berühren. Beide Gruppen verbindet allerdings das Interesse an einem intensiven Gemeinschaftsgefühl und an „Sinn-Räumen“: An Pilgerrouten und Wallfahrtsorten, die eine besondere Atmosphäre und Ausstrahlung haben, die oft als „Stimmigkeit“ von Raum, Zeit und Werten beschrieben wird. Unterwegs auf solchen Routen und an solchen Orten kann sich der eigene Blickwinkel auch verändern, und es gilt möglicherweise: „Man geht als Wanderer los und kommt als Pilger an.“ (Domvikar Reinhard Kürzinger, Leiter der diözesanen Pilgerstelle im Bistum Eichstätt).

    (Von Dr. Carola Fleck, Pastoralreferentin im Dekanat St. Wendel)

    Gebet

    (in Anlehnung an den Pilgersegen des Benediktionales):

    Gott, Du hast Abraham und Sarah auf allen Segen unversehrt behütet.
    Du hast das Volk Israel auf trockenem Weg mitten durch das Meer geführt.
    Du hast den Weisen aus dem Morgenland den Weg zu Christus gezeigt.
    Geleite auch die Pilgernden auf ihren Reisen.
    Lass sie Deine Gegenwart erfahren.
    Schütze sie vor allem Unheil.
    Führe sie glücklich ans Ziel und lass sie unversehrt nach Hause zurückkehren.
    Amen

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