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Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Für Erzieher*innen Switch

    Beten wir für alle, die an der Erziehung junger Menschen mitwirken, dass sie glaubwürdige Zeugen seien, mehr zu Geschwisterlichkeit als zu Konkurrenzdenken erziehen und vor allem den Jüngsten und Verletzlichsten helfen.

    „Die jungen Leute leiden weniger unter ihren Fehlern als unter der Weisheit der Alten.“ Dieses Zitat stammt von Luc de Clapiers, einem Philosophen aus dem 18. Jahrhundert. Vor
    mehr als 200 Jahren klangen diese Worte mit Sicherheit mindestens genauso provokativ in manchen Ohren, wie heute. Selbstverständlich lernen junge Menschen von anderen, eben auch von Älteren. Was in den Worten Clapiers deutlich wird, ist der Grundgedanke, dass Erfahrungen selbst gemacht werden müssen, das heißt auch, dass manche Fehler selbst gemacht werden müssen, auch wenn vielleicht andere diese Fehler in ähnlicher Weise schon erlebt und reflektiert haben. Erfahrungen kann man nicht vorwegnehmen oder durch Fremde ersetzen. Was es braucht, ist eine weise, also eine gereifte, kluge, lebenserfahrene, Begleitung.
    Menschen an der Seite zu wissen, die Raum schaffen, Weite zu lassen und trotzdem da sind, weil sie überzeugt sind, dass wir voneinander lernen können, über die Generationen hinweg, weil Gemeinschaft von der Vielfalt der Menschen, ob jung oder alt, profitiert. Eine solche offene, partizipative Begleitung ermöglicht, dass wir uns geben können, wie wir sind, auch verletzlich, einfach menschlich.

    Gebet

    Im Miteinander der Generationen liegt unsere Zukunft. Auf dem Miteinander der Generationen liegt Segen. Gott, Vater und Mutter aller, du hast jede und jeden von uns
    geschaffen und rufst uns beim Namen. Wir brauchen einander und wir brauchen dich. Sei mitten unter uns, wenn wir uns aneinander reiben und wenn wir entdecken, wie kreativ wir
    zusammenwirken können. Amen.

    (von Sandra Baltes)

  • Für Sternsinger*innen Switch

    Für die Kinder und Jugendlichen, die sich an der Sternsingeraktion beteiligen und so Kinder in Not unterstützen.

    Manchmal braucht es nur ganz wenige eigene Worte, wenn andere längst viel Bessere schon gefunden haben: „Nimm einen Globus und suche das Land, in welchem du lebst und dann fahr mit der Hand mit geschlossenen Augen den Globus entlang, zähle bis drei und halt irgendwo an und dann überleg, wie die Kinder dort wohnen. Gehören sie gar zu den vielen Millionen, die lange schon all ihre Hoffnung verloren, denn sie wurden in bitterster Armut geboren, weil niemand wird vor die Entscheidung gestellt: ein Leben mit Hunger oder ein Leben mit Geld. Auf einem Planeten, von Grenzen getrennt, die man erste und zweite und dritte Welt nennt. Eine Erde, ein Gott, und doch so viele Mauern, so viele Kriege, die so lange dauern, dass viele nicht wissen, was Frieden bedeutet […]
    Die Eltern verloren, wer bietet jetzt Schutz, im Alltag der Straße voll Abfall und Schmutz. Wo Schicksale Spuren in Staubschichten schreiben […] Kein Abschluss, kein Job, keine Zukunftsaussichten. Und wir? Lesen nachher in Zeitungsberichten: Vom Elend woanders, doch das ist so weit weg, diese andere Welt voller Hunger und Dreck, die du grad mit dem Finger auf dem Globus berührst und wenn du in dir jetzt dein Herz schlagen spürst, voll Mut und voll Willen, den Ärmsten der Erde zu helfen, dann schau nicht nur zu, sondern werde: ein Nächte-Erheller, ein Schatzkisten-Träger, ein Spuren-In-Fallfrische-Schneedecken-Leger, ein Nächstenliebe-an-viele-Nächste-Geber, ein Gegen-Das-Unrecht-Die-Stimme-Erheber, der immer dann, wenn irgendwo auf dieser Welt, einem Menschen durch fleissig gesammeltes Geld, ein Hoffnungsschimmer das Dunkel erhellt, weiß: Auch ich bin ein Sternsinger-Held!“ (Lars Ruppel)

    Gebet

    Guter Gott, du schaust uns voller Liebe an. Wir sind deine Kinder.
    Du willst, dass es uns allen gut geht. Wie ein guter Vater, wie eine liebende Mutter, passt du
    auf uns auf und segnest uns. Wir bitten dich: Wenn wir einsam sind, lass uns deine Liebe
    spüren. Wenn wir Angst haben, sende uns Menschen, die uns trösten. Wenn wir in Gefahr
    sind, sende uns Menschen, die uns schützen. Wenn wir uns schwach fühlen, stärke uns. Wenn
    wir nicht wissen, was wir tun sollen, mach uns einfallsreich und mutig. Du bist immer bei uns.
    Dafür danken wir dir. Amen.

    (Gebet der Sternsingeraktion 2023)

  • Für die Gremien und Gruppierungen in den Pastoralen Räumen und den neu fusionierten Pfarreien Switch

    Für die Gremien und Gruppierungen in den Pastoralen Räumen und den neu fusionierten Pfarreien, die in ihrem Wirken Zeugnis geben von ihrem Glauben.

    In vielen Fusionsprozessen stellen sich die Gremien oft die Frage, nach einem neuen Patron, einer neuen Patronin für die zu gründende Pfarrei. Auf neue Art und Weise entdecken
    Menschen dabei Menschen und ihre Lebens- und Glaubensgeschichten. Vielleicht lesen sie in Heiligenerzählungen, dass da von gar nicht so außergewöhnlichen Menschen die Rede ist, vielleicht entdecken sie die ein oder andere Parallele zum eigenen Lebens- und Glaubensleben, oder reiben sich an mancher Legende und aneinander, weil es gar nicht so
    einfach ist, einen Menschen auszuwählen, dessen Namen dann die Pfarrei tragen soll.
    Egal wie die Wahl dann ausfällt, sind viele Menschen vielleicht unverhofft Menschen begegnet, die in ihrem Leben Zeugnis von ihrem Glauben gegeben haben. Egal welche Mehrheit „gewonnen“ hat, was bleiben kann, ist: es geht nicht um Vergangenes, um einen Menschen, der mal etwas Bedeutendes gewirkt hat, sondern es geht um Zukünftiges, um die Frage an uns Menschen selbst, wie wir (!) Zeugnis geben wollen, was wir bewirken wollen, an den Orten, an die wir gestellt sind, weil unser Glaube uns dazu antreibt. Wenn die
    Entscheidung für einen Patron/ eine Patronin mal gefallen ist, soll er oder sie mitgehen, weiter inspirieren, dass wir nicht aufhören uns gegenseitig zu erzählen, welchen Lebens- und Glaubensweg Gott mit uns geht – mal mehr und mal weniger (außer-)gewöhnlich.

    Gebet

    Jesus, du hast deinen Jüngerinnen und Jüngern den Heiligen Geist gesandt, den Beistand, der für immer bei uns bleiben und uns lehren wird. Dein Geist will uns ermutigen, den Glauben zu bekennen und auf deine Gegenwart zu vertrauen. Wir sind deine Kirche, dein Volk unterwegs durch diese Zeit. Wir haben eine Geschichte und eine lange Vergangenheit als Kirche von Trier, eine Geschichte mit Finsternis und Licht. Ruf uns heraus aus all unseren vermeintlichen Sicherheiten und Bindungen. Lass uns deinen Ruf immer wieder neu vernehmen und aus deiner Botschaft die Zeichen der Zeit erkennen. Lass uns voller Hoffnung und im Vertrauen auf dich, den treuen Gott, unsere Wege gehen. Lass uns heute glaubhaft deine Kirche sein mit allen Menschen guten Willens. Amen.

    (aus „Neun Tage – Neun Gebete – Novene um eine gute Zukunft)

Das Video vom Papst - Januar

In dem Video des Papstes vom Januar, das vom Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes angeboten wird, schlägt Franziskus den Erziehern vor, "einen neuen Inhalt in ihren Unterricht aufzunehmen: die Geschwisterlichkeit ". Er lädt sie ein, "Gemeinschaft stiften zu werden" und betet, dass sie "glaubwürdige Zeugen seien, mehr zu Geschwisterlichkeit als zu Konkurrenzdenken erziehen". Denn ein Erzieher, so betont der Papst, lehrt nicht nur Mathematik, Geografie oder Geschichte: "Er ist ein Zeuge, der nicht intellektuelles Wissen weitergibt, sondern seine Überzeugungen, sein Engagement für das Leben ".

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