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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat" - Juni 2021

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Die Schönheit der Ehe Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir für die jungen Menschen, die sich mit der Unterstützung einer christlichen Gemeinschaft auf die Ehe vorbereiten: damit sie in der Liebe wachsen mögen, mit Großzügigkeit, Treue und Geduld.

    Tiefgreifende Entscheidungen erfordern Mut – auch die, Ja zu einem Menschen zu sagen, ihn zu heiraten und mit ihm den Rest des Lebens verbringen zu wollen. Nicht selten sind Lebensentscheidungen auch mit Zweifeln, Fragen und Unsicherheiten verbunden. Da kann es gut tun, Orte zu haben, an denen diese Dinge zur Sprache kommen dürfen, sei es innerhalb der Familie, des Freundeskreises oder einer christlichen Gemeinschaft. Ehevorbereitungskurse und andere kirchliche Gruppierungen oder Initiativen können einen vertrauensvollen Raum bilden, in denen junge Menschen in ihrer Entscheidung für die Ehe bestärkt und begleitet werden.

    In der praktischen Vorbereitung auf die Hochzeitsfeier begegnen Paare vielen verschiedenen Bräuchen und Ideen. Eine davon sind Plakate, auf denen ein Baum abgedruckt ist und auf denen die Gäste mit Stempelfarbe und ihren Fingerabdrücken die Blätter der Baumkrone gestalten. Der Baum ist aus verschiedenen Gründen ein passendes Symbol für die Ehe und die Paarbeziehung. Zu ihnen zählt die Tatsache, dass es bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen braucht, damit aus einer kleinen Pflanze ein stattlicher Baum werden kann, der auch größere Stürme übersteht. Papst Franziskus nennt in dem Gebetsanliegen Aspekte, die zu diesem Wachstum beitragen können, nämlich Großzügigkeit, Geduld und Treue auf Seiten des Paares.

    Daneben sind die Plakate mit den Fingerabdrücken der Hochzeitsgäste nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern auch Sinnbild für einen weiteren Faktor, der einer Ehe guttun kann: nämlich ein Umfeld, das den Eheleuten wohlwollend mit Rat und Tat zur Seite steht.

    (Von Yvonne Uebel)

    Gebet

    Guter Gott,
    bei der Erschaffung des Menschen sagtest du:
    „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist“ (Gen 2,18).
    Auch heute noch gibt es Menschen, die den Bund der Ehe eingehen möchten.
    Wir bitten dich:
    Lass sie auf Mitmenschen und eine christliche Gemeinschaft treffen,
    die sie in ihrer Entscheidung unterstützen und begleiten
    und stehe ihnen im Zugehen auf das Ehesakrament bei.
    Amen.

  • Für die jungen Familien Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für die jungen Familien, die das gemeinsame Miteinander entdecken und gestalten lernen, und für die alleinerziehenden und beruflich beanspruchten Eltern, die den Familienalltag täglich neu bewältigen müssen.

    In vielen Wohnungen zieren sie mittlerweile eine Wand: so genannte Hausordnungen für die Familie. Diese selbst verfassten oder als Poster bestellten Plakate nennen verschiedene, mit einem Augenzwinkern formulierte Regeln, an die sich die Menschen halten wollen, die hier zusammen unter einem Dach leben. So charmant diese Grundsätze oft sind, so sehr machen sie auch die Komplexität des Familienlebens deutlich. Indem sie festhalten, dass man einander verzeihen möchte, deuten sie an, dass auch mal gestritten wird, indem sie daran erinnern, dass man sich füreinander Zeit nehmen will, lassen sie anklingen, dass dies im Alltag auch mal untergehen kann, indem sie ein Bitte und Danke einfordern, verweisen sie auf Umgangsformen, die sie einüben möchten, und so weiter.

    Der Alltag stellt Familien vor manche Herausforderungen, die Pandemie packt noch eine Schippe drauf. Der Umgang mit den Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen, die Sorge um die körperliche und seelische Gesundheit der Familienmitglieder und Angehörigen, die Frage nach der Kinderbetreuung und der Vereinbarkeit von Berufsleben/ Homeoffice und Homeschooling sind nur wenige Stichworte in diesem Zusammenhang. Familien stehen vor der immerwährenden Aufgabe, verschiedene Interessen und Anforderungen unter einen Hut zu bringen, das Familienleben zu koordinieren und Wege zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können. Dies trifft auch auf die Familien zu, auf die das Gebetsanliegen dieser Woche besonders den Blick lenkt: Familien mit kleinen Kindern, junge Patchwork-Familien, deren Zusammenleben sich noch einspielt, sowie berufstätige und alleinerziehende Eltern.

    (Von Yvonne Uebel)

    Gebet

    Gott unser Vater,
    dein Sohn lebte auf Erden in einer Familie
    und kennt die Herausforderungen, die das Familienleben mit sich bringt.
    Auch aktuell stehen viele Familien vor Aufgaben und Schwierigkeiten,
    die ihnen in der Form bisher unbekannt waren.
    Wir bitten dich:
    Sende ihnen deinen Geist und stärke sie mit deinem Beistand.
    Amen.

  • Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für die Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den alltäglichen Herausforderungen ihres Dienstes, und um Berufungen zu einem solchen Dienst in der Kirche von Trier.

    „Tu vida es misión“: Dieser Satz, der  jedem Menschen zugesagt ist und der frei übersetzt „dein Leben hat eine Mission“ bedeutet, prangte als großer Schriftzug auf einem Banner im Gebäude der Jugendpastoral Aiquiles – einer bolivianischen Kleinstadt, wo ich 2007 meinen Freiwilligendienst verbrachte.

    In Bolivien wie in Deutschland konnte und kann ich bis heute Menschen begegnen, die ihre Mission entdeckt haben und sie in einem Dienst in der Kirche verwirklichen. Es ist kein Geheimnis, dass die Kirche weltweit vor vielfältigen Herausforderungen steht und immer wieder in Kritik gerät. Diese Anforderungen und Anfragen machen im Alltag weder vor bekennenden Gläubigen noch vor Priestern, Diakonen und pastoralen Mitarbeiterinnen/ Mitarbeitern Halt. Das kann verunsichern, zweifeln und hadern lassen. Daher beeindruckt es mich immer wieder aufs Neue, wenn ich auf Menschen treffe, die diese Realitäten ernst nehmen und zugleich hoffnungsvoll Zeugnis für ihren Glauben und die Frohe Botschaft ablegen.

    „Tu vida es misión“/ „dein Leben hat eine Mission“: Manchmal hilft eine innere Stimme, ein Geistesblitz oder ein Ereignis die eigene Berufung zu entdecken, manchmal können es aber auch andere Menschen sein, die einen auf die richtige Fährte setzen. Daher kann es lohnen, wachsam für die Momente zu sein, die mich meine Mission oder die eines Mitmenschen erahnen lassen.

    (Von Yvonne Uebel)

    Gebet

    Jesus Christus,
    du hast deine Jünger aufgefordert, den Herrn der Ernte zu bitten, „Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (vgl. Mt 9,38).
    Wir bitten dich um Menschen, die als Priester, Diakon, pastorale Mitarbeiterin oder pastoraler Mitarbeiter in der Kirche von Trier wirken möchten.
    Lass sie auf Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter treffen, die sie in ihrer Berufung unterstützen und bestärken.

    Heute empfehlen wir dir auch die an,
    die bereits in deiner Kirche als Priester, Diakon, pastorale Mitarbeiterin oder pastoraler Mitarbeiter tätig sind.
    Wir bitten dich:
    Stärke sie in deiner Nachfolge und für ihren Dienst.
    Amen.

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