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Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Für Non-Profit-Organisationen Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir, dass Non-Profit-Organisationen im Bemühen um menschliche Entwicklung Menschen finden, denen das Gemeinwohl ein Anliegen ist und die unermüdlich auf der Suche nach internationaler Zusammenarbeit sind.

    Non-Profit-Organisationen (NPO) sind – wie der Name sagt – nicht auf das Erwirtschaften von Gewinnen ausgerichtet: Sie sind private oder öffentliche Organisationen oder Institutionen, die für das Gemeinwohl Dienstleistungen erbringen. Das können Stiftungen sein, Vereine, die der Freizeitgestaltung dienen, aber auch Parteien, Bürgerinitiativen oder Selbsthilfegruppen, THW, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienste, Naturschutz- und Umweltorganisationen, wie z.B. der NABU oder Greenpeace. Aber auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Hilfsorganisationen wie die Caritas. Manche zählen auch Schulen, Museen, Theater und sogar Kliniken dazu, jedoch keine öffentlichen Verwaltungsbehörden. Um es kurz zu sagen: Eine allgemein gültige Definition scheint es nicht zu geben.
    Gemeinsam ist NPOs jedoch das Interesse, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und an einer gerechteren und lebbaren Welt für alle Menschen zu arbeiten. Deutlicher als früher lässt sich erkennen, dass die drängenden Probleme unserer Zeit nur gemeinsam mit anderen zu lösen sind: Es gilt, zunehmend auch international zusammenzuarbeiten. Klimawandel und Naturkatastrophen, Coronapandemie, Armut und Hunger in vielen Gebieten der Erde, Krieg und Terror, die so viele Menschen zur Flucht treiben - nur
    gemeinsam hat der Kampf gegen sie Aussicht auf Erfolg.

    (Axel Berger)

    Gebet

    Guter Gott,
    wunderbar hast Du die Welt geschaffen.
    Der Mensch soll Deine Schöpfung hüten und bewahren.
    Viele Menschen guten Willens engagieren sich zum Wohle anderer.
    Dazu haben sie sich zusammengeschlossen – auch über Grenzen hinweg.
    Lass ihr Engagement Früchte tragen und begleite ihr Mühen durch die Kraft Deines Geistes, darum bitten
    wir Dich durch Christus, unseren Herrn. Amen.

  • Für Ehrenamtliche Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für alle, die sich mit ihren Begabungen und ihrer Zeit ehrenamtlich in unseren Gemeinden und Verbänden oder auch an vielen Stellen in unserer Gesellschaft einbringen.

    „Viele Menschen sind bereit, sich für die unterschiedlichsten Anliegen einzusetzen, sei es im Gottesdienst, in Katechese und Verkündigung, bei verschiedenen Gemeindeveranstaltungen oder im Einsatz gegen Armut, Einsamkeit oder Ungerechtigkeit. Von diesem freiwilligen Einsatz lebt die Kirche genauso wie unsere Zivilgesellschaft.” Das hat Michaela Tholl, Leiterin des Arbeitsbereichs Ehrenamtsentwicklung im Bistum Trier, bei einem Festakt zur Würdigung des Ehrenamtes am 4.
    November im Trierer Robert-Schuman-Haus hervorgehoben.
    Ich denke, sie hat recht: Ohne Ehrenamtliche, die bereit sind, kreativ mitzuarbeiten, um Kirche und Gesellschaft weiter zu entwickeln, ginge es nicht. Es sind die Ehrenamtlichen, die zahlreiche Projekte ermöglichen, und damit unser kirchliches und gesellschaftliches Leben entscheidend mitprägen. Sie machen unsere Welt dadurch lebenswerter für alle. Ich will ein paar Beispiele nennen: Die Tafeln, die Menschen mit Lebensmitteln unterstützen. Die Ukraine-Hilfe. Die Besuchsdienste, die Flüchtlingshilfe, Seniorennachmittage, Kinderfreizeiten und -bibeltage, Nachbarschaftshilfe und Vereinsleben. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. All das wäre ohne Ehrenamtliche undenkbar.

    (Axel Berger)

    Gebet

    Guter Gott,
    wir empfehlen Dir heute alle Menschen, die ehrenamtlich in Kirche und Gesellschaft tätig sind.
    Wir haben ihnen so viel zu verdanken. Ohne sie wäre unsere Welt kälter und weniger lebenswert.
    Vergilt ihnen, was sie uns Gutes getan haben und begleite sie und ihre Familien durch deinen Schutz und
    Segen. Amen.

     

  • Für alle, die einsam sind Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für alle, die einsam sind und sich verlassen fühlen, die sich nach menschlicher Nähe und Zuwendung sehnen.

    Mitten in der Corona-Pandemie traf ich auf dem Friedhof einen älteren Mann, der regelmäßig das Grab seiner Frau besucht. „Ich empfinde die jetzige Situation schlimmer als die Nachkriegszeit.“, so sagte er mir, und als ich ihn fragend ansah, erklärte er mir: „Wissen Sie, in der Zeit nach dem Krieg hatten wir nichts. Wir waren wirklich arm. Aber wir hatten uns. Jeder hat jedem geholfen – so gut es eben ging. Heute ist es genau umgekehrt. Wir leben im Überfluss, haben alles, haben aber niemanden, der auch nur ein Wort mit uns wechselt. Ich weiß ehrlich nicht, was schlimmer ist.“
    Die Corona-Pandemie scheint die Probleme all der Menschen noch zu verschärfen, die sich einsam und verlassen fühlen. Machen wir uns bewusst, dass in unserer Nähe Menschen leben, die niemanden haben, der sich um sie kümmert. Dabei bräuchte es gar nicht viel – außer vielleicht ein wenig Zeit für ein nettes Gespräch am Gartenzaun, einen kurzen Besuch, eine Einladung zu einer Tasse Kaffee etc., um Menschen spüren zu lassen: Du bist nicht allein. Voraussetzung wäre lediglich, dass jede und jeder sich vornimmt, ein wenig achtsamer für andere Menschen im persönlichen Umfeld zu sein.

    (Axel Berger)

    Gebet

    Guter Gott,
    wer sich einsam und verlassen fühlt, hat es meist schwer, an diesem Zustand aus eigener Kraft etwas zu ändern.
    Wer einsam und verlassen ist, dem fehlt Teilhabe am sozialen Leben, der fühlt sich abgehängt und oftmals auch ohne Nutzen für andere.
    Du, Gott, kennst die Herzen der Menschen, ihre Sehnsucht nach gelingendem Leben, nach Glück, Beziehung und Wertschätzung.
    Mach uns empfindsam für die Menschen, die niemanden haben, der sich um sie kümmert.
    Lass uns achtsam sein und führe uns an die Türen der Menschen, an die selten jemand klopft.
    Amen.

Das Video vom Papst - Dezember

Ehrenamtliche Tätigkeit. Verbindlichkeit. Koordinierung. So lauten die drei Schlüsselworte des Dezember-Video vom Papst, das vom Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes angeboten wird. Wie Franziskus sagt, "braucht die Welt Freiwillige und Organisationen, die sich für das Gemeinwohl engagieren wollen". Freiwillige, die sich in verschiedenen Organisationen engagieren, "wenn sie ihre Arbeit koordinieren, geben sie ihr Bestes und lassen das Wunder der Vermehrung von Hoffnung Wirklichkeit werden, auch wenn sie nur über wenige Ressourcen verfügen".

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