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Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Für leidende Kinder Switch

    Wir beten für leidende, besonders für obdachlose Kinder, für Waisen und Opfer bewaffneter Konflikte, um Zugang zu Bildung und die Möglichkeit, Zuneigung in einer Familie zu erfahren..

    Haben Sie schon einmal über das Adjektiv „not-wendig“ nachgedacht? In Wörterbüchern finden wir dazu die Auskunft, das Not-wendiges etwas ist, was die Not in ihr Gegenteil
    wendet. Für den Kranken sind es die Medikamente, für den Durstigen das Wasser, für den Verirrten die Landkarte.
    Wenn Papst Franziskus im aktuellen Gebetsanliegen für den Monat November um Zugang zu Bildung und familiäre Zuneigung betet, dann werden diese beiden Punkte vielleicht die
    Antwort auf die Frage des Not-Wendenden für leidende, obdach- und elternlose Kinder sowie Opfer bewaffneter Konflikte gewesen sein: Bildung wendet einerseits die Not der Ausweglosigkeit und Stagnation. Bildung eröffnet zugleich aber auch die Perspektive einer selbst gestalteten Zukunft. Zuneigung hingegen legt den Fokus auf die Not des Momentes, in der man sich den liebevollen Blick oder das tröstende Wort wünscht. Sie blickt gleichzeitig aber, ebenso wie die Bildung, auch auf die Zukunft. Denn, Zuneigung befähigt dazu, auch anderen Wertschätzung, Anerkennung, und Herzenswärme zukommen zu lassen.
    Die Not leidender oder obdachloser Kinder, die Not der Waisen oder der Opfer bewaffneter Konflikte könnte tatsächlich durch den Zugang zu Bildung sowie einem Ort der Herzlichkeit wesentlich und zukunftsweisend gewendet werden. Lassen Sie uns dafür beten, dass sich jedem diese Chance zur Wende der Not öffnet. 

    Gebet

    Herr Jesus Christus, du bist wahrer Gott und wahrer Mensch. Du hast am eigenen Leib die Nöte und Bedürfnisse der Menschen erlebt und kannst dich in unsere Situation hineinversetzen. Gewähre allen Menschen Möglichkeiten und Zugänge zu Bildung sowie einen Ort der Herzlichkeit, der jedem, auch den Kleinsten unter uns, not-wendende Chancen eröffnet.
    Amen.

    (von Janik Jung)

  • Für Frieden und Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung Switch

    Für alle, die in ökumenischer Verbundenheit eintreten für Frieden und Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

    „Laudato si, o mio Signore “ – Hören Sie beim Lesen auch das Lied im inneren Ohr, das v.a. in Schul- und Kindergottesdiensten stimmungsvoll, mit rhythmischem Klatschen untermalt, gesungen wird? Das Lied „Laudato Sii“ ist die Vertonung des gleichnamigen, in italienischer Sprache verfassten Lobgesanges auf die Schöpfung, welcher aus der Feder des Heiligen Franz von Assisi stammt, in der er Sonne, Wind und Sterne preist. Diesen Lobgesang über die Schöpfung nahm auch Papst Franziskus im Schreiben „Laudato si“ zum Anlass und reflektierte „über die Sorge für das gemeinsame Haus“, die er „an alle Menschen guten Willens“ (Nr. 62) gerichtet hat.
    „Alle Menschen guten Willens“ – warum hat er das Schreiben eigentlich nicht nur an alle Christen gesandt? Dieser weite Adressatenkreis bedeutet, dass es im Einsatz für Frieden,
    Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung keine religiösen oder konfessionellen Grenzen geben kann – er geht uns alle an. Als Geschöpfe sitzen wir alle im selben Boot, das, sofern wir nicht zusammenarbeiten, kippen, kentern und dann sogar untergehen wird.
    Deshalb bedeutet Ökumene auch nicht nur, dass Texte formuliert werden, die im Zugehen von Konfessionen vermitteln und voranbringen wollen – nein, sie bedeutet eben auch die
    Erkenntnis, dass wir im Grunde genommen alle zusammen in einem großen Haus wohnen und eine Gemeinschaft bilden, und in ökumenischer und interreligiöser Verbundenheit das
    Mammut-Projekt zusammen angehen.

    Gebet

    Beten wir mit Papst Franziskus:
    Herr, ergreife uns mit deiner Macht und deinem Licht,
    um alles Leben zu schützen, um eine bessere Zukunft vorzubereiten,
    damit dein Reich komme, das Reich der Gerechtigkeit, des Friedens,
    der Liebe und der Schönheit.
    Gelobt seist du. Amen.

    (von Janik Jung)

  • Für alle, die von Ängsten gequält werden Switch

    Für alle, die von Ängsten gequält werden oder sich vom Bösen bedrängt fühlen.

    Angst vor einer anstehenden OP, Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, Angst vor Krieg und viele andere Ängste – die menschlichen Ängste sind wahrscheinlich so
    unterschiedlich wie die Menschen selbst. Bereit darüber zu sprechen, sind wir jedoch oftmals nicht. Schließlich lassen sie uns verletzlich erscheinen.
    Eigentlich wissen wir auch, dass uns das Gespräch helfen würde, und wir damit vielleicht sogar ein wenig gedankliche Freiheit zurückerlangen könnten. Anstatt dessen tragen wir
    unsere Ängste mit uns umher. Dies kann dazu führen, dass wir uns fühlen als ob wir im Elend gefangen sind und keinen Ausweg finden (Ps 88,9) oder, dass uns die Angst das Herz
    zusammenpresst (Ps 25,17).
    Papst Franziskus sagte dazu 2017 in einem Interview mit der Zeitung „Die Zeit“: „Ängste schließen Türen. Die Freiheit öffnet sie. Und wenn die Freiheit klein ist, öffnet sie immerhin
    ein Fensterchen.“ Doch wie sollen wir diese Freiheit erlangen? Die Freiheit wird wahrscheinlich genauso unterschiedlich wie unsere Ängste sein und jeder wird sie anders erleben und beurteilen. Vielleicht mag diese Freiheit dadurch erreicht werden, nicht vor der Angst zu fliehen, sondern zu wissen, wohin und zu wem wir mit der Angst fliehen können –
    sei es zum Partner, dem Freund, oder dem Weggefährten, der immer mit uns geht: Gott.
    Und vielleicht kann Dietrich Bonhoeffers Gebet auch unser Gebet werden.

    Gebet

    Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages.
    Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir;
    ich kann es nicht allein.
    In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht;
    ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht;
    ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe;
    ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede;
    in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld;
    ich verstehe deine Wege nicht,
    aber du weißt den rechten Weg für mich.

    (von Jannik Jung)

Das Video vom Papst - November

In seinem Video vom November lädt Franziskus uns ein, für die "Millionen von Kindern zu beten, die leiden und unter Bedingungen leben, die der Sklaverei sehr ähnlich sind", und bittet uns, unsere Augen zu öffnen "für die Ausbeutung dieser Kinder, die kein Recht auf Spielen, kein Recht auf Bildung, kein Recht auf Träume haben. Sie haben nicht einmal die Wärme einer Familie." „Für obdachlose Kinder, für Waisen und Opfer bewaffneter Konflikte": Die Welt ist voll von Kindern ohne Kindheit, und jedes von ihnen - so prangert der Papst in diesem Video an - ist „ein Schrei, der zu Gott aufsteigt und das System anklagt, das wir Erwachsenen aufgebaut haben".

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