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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat" - Juni 2022

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Für alle christlichen Familien Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir um christliche Familien, dass sie in bedingungsloser Liebe wachsen und sich im Alltag ihres Lebens heiligen.

    Auf vielen Hochzeitsfeiern sind sie mittlerweile zu finden: auf Papier vorgedruckte Bäume,
    unter denen oft die Namen des Paares und ein für es wichtiges Datum wie der Tag des
    Kennenlernens oder der Hochzeit stehen. Diese Bäume haben in der Regel keine Blätter,
    denn diese werden mit Hilfe von Stempelfarbe durch die Fingerabdrücke der Gäste
    gebildet. Das Paar kann dieses Bild dann als Erinnerung an die Feier(gesellschaft)
    behalten und in seiner Wohnung aufhängen.

    Auch wenn die Bäume auf diesen Bildern in erster Linie ein ansprechendes Motiv bilden,
    auf dem sich die Gäste verewigen können, stellen sie zugleich ein Symbol für das
    Familienleben dar: Bis aus einem kleinen Setzling ein widerstandsfähiger Baum wird,
    braucht es in der Regel unter anderem Zeit, Geduld, günstige Rahmenbedingungen und
    unter Umständen Pflege. Auch Familien können im Laufe der Jahre an- und miteinander
    wachsen. Liebe ist wie wir Menschen nichts Statisches, sondern kann aus Fehlern lernen,
    sich weiterentwickeln und stärker werden. Dies lässt Papst Franziskus auch am Ende des
    nachsynodalen apostolischen Schreibens „amoris laetitia“ über die Liebe in der Familie
    anklingen, das 2016 erschien. Es endet mit folgendem Gebet:

    (Von Yvonne Uebel, Trier)

    Gebet zur Heiligen Familie

    Jesus, Maria und Josef,
    in euch betrachten wir
    den Glanz der wahren Liebe,
    an euch wenden wir uns voll Vertrauen.

    Heilige Familie von Nazareth,
    mache auch unsere Familien
    zu Orten innigen Miteinanders
    und zu Gemeinschaften des Gebetes,
    zu echten Schulen des Evangeliums
    und zu kleinen Hauskirchen.

    Heilige Familie von Nazareth,
    nie mehr gebe es in unseren Familien
    Gewalt, Halsstarrigkeit und Spaltung;
    wer Verletzung erfahren
    oder Anstoß nehmen musste,
    finde bald Trost und Heilung.

    Heilige Familie von Nazareth,
    lass allen bewusst werden,
    wie heilig und unantastbar die Familie ist
    und welche Schönheit sie besitzt im Plan Gottes.

    Jesus, Maria und Josef,
    hört und erhört unser Flehen.
    Amen.

  • Für die Wiederentdeckung der Eucharistie Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir um die Wiederentdeckung der Eucharistie als Zeichen der Gegenwart und Liebe Jesu Christi, die Quelle und Mitte unseres christlichen Lebens ist.

    Das Christentum bekennt einen Gott, der immer wieder auf den Menschen zugeht und die
    Beziehung mit ihm sucht. Er hat den Menschen nach der Erschaffung der Erde nicht
    einfach seinem Schicksal überlassen und sich aus der Welt zurückgezogen, sondern
    begleitet den Menschen durch seine Geschichte. Dies bezeugt die Bibel und dies
    bezeugen auch die Sakramente, die nach dem heiligen Augustinus sichtbar gewordenes
    Wort sind.
    Die Sakramente nehmen außerdem die Verfasstheit des Menschen ernst: Der Mensch ist
    zwar mit Vernunft begabt, aber zugleich ein Wesen, das sich seine Welt nicht nur mit dem
    Verstand, sondern auch mit den Sinnen erschließt. Und dem tragen die Sakramente
    Rechnung.
    So macht die Eucharistie die Gegenwart und Liebe Jesu Christi auf unvergleichliche
    Weise greif- und erfahrbar, denn „die Heiligste Eucharistie enthält ja das Heilsgut der
    Kirche in seiner ganzen Fülle, Christus selbst, unser Osterlamm und das lebendige Brot“
    (Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über Dienst und Leben der Priester
    Presbyterorum ordinis Nummer 5). In ihr ist Jesus Christus real gegenwärtig und sie lässt
    uns seine Nähe, die er in der Heiligen Schrift zugesagt hat, leibhaftig spüren. Er begegnet
    uns auch heute noch, insbesondere in der Eucharistie. Nicht ohne Grund ist der Empfang
    der heiligen Kommunion für viele Menschen ein besonderer, andächtiger Moment, der sie
    stärkt und ihren Glauben nährt.

    (Von Yvonne Uebel, Trier)

    Gebet

    Herr Jesus Christus, du hast gesagt: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt
    in mir, und ich bleibe in ihm“ (Joh 6,56). Wir danken dir für die Eucharistie, die uns deine
    Gegenwart und Liebe auf besondere Weise erfahren lässt. Wir bitten dich: Sie möge uns
    im Glauben und in der Gemeinschaft stärken und wachsam werden lassen für die Zeichen
    deiner Nähe und Zuwendung. Amen.

  • Für alle Priester im Bistum Trier Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir um Bestärkung für die Priester, die in unserem Bistum ihren alltäglichen Dienst der Verkündigung und der Seelsorge bei den Menschen verrichten.

    Die Frohe Botschaft in Wort und Tat zu verkünden ist Aufgabe der gesamten Kirche. Dass
    dies aus den verschiedensten Gründen nicht immer einfach ist, liegt auf der Hand. Und
    doch gibt es auch heute noch Männer, die sich in unserem Bistum als Priester diesem
    Auftrag stellen und sich hierfür in den Dienst nehmen lassen.

    „Das Amtspriestertum ist eines der Mittel, das Jesus zum Dienst an seinem Volk einsetzt,
    doch die große Würde kommt von der Taufe, die allen zugänglich ist. Die Gleichgestaltung
    des Priesters mit Christus, dem Haupt – das heißt als Hauptquelle der Gnade – schließt
    nicht eine Erhebung ein, die ihn an die Spitze alles Übrigen setzt“, hält Papst Franziskus in
    Nummer 104 seines Apostolischen Schreibens Evangelii Gaudium (EG) fest.

    Diese Feststellung kann zum Nachdenken anregen: Priester im Hinblick auf ihren Umgang
    mit Macht und Getaufte hinsichtlich ihrer Erwartungen, die sie an Priester stellen. Beide
    haben mehr gemeinsam als sie trennt und wie jeder andere Mensch können auch Priester
    nicht alles leisten, zumal sie in unserem Bistum weniger und ihre Aufgaben vielfältiger
    werden. Nicht nur deshalb macht es Sinn, einander auf Augenhöhe zu begegnen,
    geschwisterlich miteinander umzugehen und füreinander zu beten.

    (Von Yvonne Uebel, Trier)

    Gebet

    Herr Jesus Christus, mit dir „kommt immer – und immer wieder – die Freude“ (EG 1). Wir
    bitten für alle, die du in deine Nachfolge berufen hast, insbesondere für die Priester
    unseres Bistums. Stärke sie in der Freude an ihrem Dienst und lasse sie Gemeinschaft mit
    dir und ihren Mitmenschen erfahren. Amen.

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