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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat" - September 2021

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Nachhaltiger Lebensstil Switch

    Beten wir dafür, dass wir alle mutige Entscheidungen für einen nüchternen und nachhaltigen Lebensstil treffen, in der Freude über die jungen Menschen, die sich entschieden dafür einsetzen.

    Das Gute, wenn es um Nachhaltigkeit geht, jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Niemand kann sich rausreden und die Verantwortung auf andere schieben nach dem Motto, dass man selber als einzelne/r ja doch nichts tun könne. Jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Dieser Rahmen der Möglichkeiten kann in der Tat sehr unterschiedlich sein. Nicht jeder kann auf ein Auto verzichten, nicht jeder kann ausschließlich Bio-Lebensmittel einkaufen. Maßnahmen zur Nachhaltigkeit müssen sich immer auch dem Gebot der sozialen Gerechtigkeit stellen. Aber Fakt ist auch, dass jeder einen gewissen Rahmen des Möglichen hat. Und jene, die mehr Möglichkeiten haben, habe auch mehr Verantwortung, etwas zu tun. Am Ende kann jeder überlegen, ob jede Strecke mit dem Auto gefahren werden muss oder auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann, ob jede Dienstfahrt notwendig ist oder der Termin auch digital gestaltet werden kann. Jeder kann überlegen, ob er zusätzliche Verpackung akzeptiert oder nicht. Der Beispiele gibt es viele. Manchmal bedarf es an Mut und Courage, manchmal aber auch „nur“ die Überwindung der eigenen Bequemlichkeit, Gewohnheiten oder Eitelkeit. Und es tut gut zu sehen, dass es gerade junge Menschen gibt, die zeigen, dass da was geht.   

    Von Markus Leineweber

    Gebet

    Lass uns in Deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun,
    gib uns den  Mut voll Glauben, Herr,
    heute und morgen zu handeln.“

    (Kurt Rommel, GL 446)

  • Bewahrung der Schöpfung Switch

    Für alle, die sich in Politik und Wirtschaft, in Initiativen oder persönlich für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, damit Mensch und Natur auch in Zukunft leben können.

    Als die „Gebetsanliegen“ für das Jahr 2021 verfasst wurden, war noch nicht abzusehen, welche Naturkatastrophen uns regional und global in diesem Jahr erwarten würden. Mit Blick auf die verheerenden Flutkatastrophen hier bei uns vor Ort, bekommt das aktuelle Gebetsanliegen eine nicht erahnte Nähe und Relevanz. Die Überschwemmungen weltweit, die Hitzewellen und die damit einhergehenden Brandkatastrophen machen zusätzlich auf dramatische Weise deutlich, wie überlebenswichtig das Anliegen ist, sich für den Erhalt der Schöpfung einzusetzen. Und zwar nicht nur in Politik und Wirtschaft, sondern auch in unsere Kirche und als Kirche – wir sind es den Opfern der Katastrophen und unseren nachfolgenden Generationen schuldig. Uns Christen ist die „Bewahrung der Schöpfung“ ins Stammbuch geschrieben. Und es war höchste Zeit, dass Papst Franziskus mit seiner Enzyklika „Laudato sí“ und im Rahmen der Amazonassynode von höchster Stelle aus das Thema Nachhaltigkeit als Grundauftrag der christlichen Botschaft ins Zentrum gerückt und damit ein wichtiges und notwendiges Zeichen in die Kirche und in die Gesellschaft hinein gesetzt hat. Ein Zeichen, das zu vielen Initiativen für mehr Nachhaltigkeit geführt hat, mit dem sich Kirche aber auch einem hohen Anspruch aussetzt, bis zu dessen Erfüllung noch viel getan werden muss.

    Von Markus Leineweber

    Gebet

    „Allmächtiger Gott, … heile unser Leben, damit wir Beschützer der Welt sind und nicht Räuber, damit wir Schönheit säen und nicht Verseuchung und Zerstörung. Rühre die Herzen derer an, die nur Gewinn suchen auf Kosten der Armen und der Erde.
    Lehre uns, den Wert von allen Dingen zu entdecken und voll Bewunderung zu betrachten; zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.
    Danke, dass du alle Tage bei uns bist. Ermutige uns bitte in unserem Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden.“

    (Papst Franziskus, Gebet für unsere Erde, aus: Enzyklika Laudato sí)

  • Menschen verbinden Switch

    Für die Medienschaffenden und für alle, die mit Hilfe der digitalen Kommunikationsmittel Menschen im Glauben miteinander verbinden.

    Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, welche Bedeutung die digitalen Medien gewonnen haben und welche Möglichkeiten durch sie gegeben sind. Noch nie war es möglich, so viele Menschen weltweit zu erreichen. Damit wird aber auch deutlich, welche Verantwortung mit der Nutzung dieser Medien verknüpft ist. So wie über sie  Begegnung und damit Leben – auch im Glauben – gefördert werden kann, so kann aufgrund ihrer digitalen Möglichkeiten auch Leben zerstört und Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden; so wie die Wahrheit weltweit ans Licht gebracht werden kann, so schnell kann sich auch die Unwahrheit unaufhaltsam verbreiten. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil gibt es den „Welttag der sozialen Kommunikationsmittel“. Ein Tag, der einerseits zum Ziel hatte, das Apostolat der Kirche - ihre Verkündigung und Sendung - materiell und ideell zu unterstützen. Darüber hinaus ist er bis heute aber auch eine Einladung über Möglichkeiten und Verantwortung im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Kommunikationsmittel gerade auch im pastoralen Raum zu reflektieren – mit Blick auf die digitalen Möglichkeiten und Risiken wichtiger denn je. Der diesjährige 55. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel steht unter dem aus dem Johannes-Evangelium entlehnten Motto: „Komm und sieh! (Joh1,46) – Kommunizieren, indem man den Menschen begegnet, wo uns wie sie sind.“ Seine diesjährige Botschaft zu diesem Tag, der in Deutschland am zweiten Sonntag im September begangen wird (12. Sept.2021), beendet Papst Franziskus mit dem Gebet:

    Von Markus Leineweber

    Gebet

    „Herr,
    lehre uns, aus uns selbst herauszugehen und uns auf den Weg der Suche nach Wahrheit zu machen.
    Lehre uns, zu gehen und zu sehen, lehre uns zuzuhören, nicht vorschnell zu urteilen, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.
    Lehre uns, dorthin zu gehen, wohin sonst niemand gehen will, uns die Zeit zu nehmen, zu verstehen, auf das Wesentliche zu achten, uns nicht von Überflüssigem ablenken zu lassen, den trügerischen Schein von der Wahrheit zu unterscheiden.
    Schenke uns die Gnade, deine  Wohnstätten in der Welt zu erkennen und die Ehrlichkeit, zu erzählen, was wir gesehen haben.“

    (Papst Franziskus, aus: Botschaft zum 55. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. Die ganze Botschaft unter: www.dbk.de)

Das Video vom Papst

Wer leitet neue Projekte zum Schutz und Erhalt der Umwelt? Junge Menschen, ohne Zweifel. Sie wissen sehr wohl, dass Umweltverbesserung und sozialer Fortschritt Hand in Hand gehen. Wir Erwachsenen können viel von jungen Menschen lernen. "Nutzen wir ihr Beispiel", so der Papst: "besonders in diesen Zeiten der Krise, der Gesundheitskrise, der sozialen Krise, der Umweltkrise, denken wir über unseren Lebensstil nach". 

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