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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat"

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan (August 2018)

  • Wertschätzung von Familien Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir um die Wertschätzung der Familien. Alle ökonomischen und politischen Entscheidungen mögen in großer Wertschätzung der Familie getroffen werden.

    Wie familienfreundlich eine Gesellschaft ist, erkennt man u.a. an der Familienpolitik. Die Familienpolitik entstand einerseits aufgrund der Probleme, die durch die Lebens- und Leistungszusammenhänge auftreten und zum anderen aufgrund der Tatsache, dass keine andere gesellschaftliche Institution die Familie ersetzen kann. Die Familienpolitik sollte darauf gerichtet sein, die wesentlichen Funktionen der Familie zu erhalten und zu stärken, denn Familien sind die Zukunft der Gesellschaft. Deshalb ist es für eine Gesellschaft wichtig, dass sich die Politik bemüht, einen Anreiz zur Gründung von Familien zu schaffen, beispielsweise in Unterstützungsleistungen wie Kindertagesstätten, in Steuerregelungen wie Kinderfreibeträge sowie im Recht der Mütter oder Väter, nach der Geburt eines Kindes Elternzeit zu nehmen. In den Staaten der Europäischen Union unterscheiden sich die Ziele und Maßnahmen der Familienpolitik. So arbeiten in Dänemark 72 % der Mütter in Vollzeit, in den Niederlanden 24 %. Auch in Deutschland rückt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend in den Mittelpunkt. Die Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie ist für Normalverdiener in vielen Ländern oft sehr eingeschränkt, da aufgrund der hohen Steuern beide Eltern für ein durchschnittliches Familieneinkommen arbeiten müssen. Grundsätzlich wäre es gut, den Eltern die Entscheidung zu überlassen, ob sie beide erwerbstätig sein wollen. Hier ist die Familienpolitik mit ihren Maßnahmen und Zielen besonders gefragt.

    Herr Jesus Christus,
    Du hast den Weg einer Familie gewählt, um als Mensch unser Erlöser zu werden.
    Wir bitten dich für alle Familie: Um Wertschätzung, besonders von Seiten der Politik.
    Schenke den Verantwortlichen die Einsicht, dass Familien die Zukunft der Gesellschaft sind.
    Lass die Politiker ihre ökonomischen und politischen Entscheidungen im Hinblick auf das Wohl der Familien treffen, denn Du bist der Anwalt der Familien.
    Amen.

  • Arme und Benachteiligte Switch

    Mit unserem Bischof Stephan beten wir für die Familien, die von Sozialhilfe abhängig sind, und für die Armen und Benachteiligten in unserem Land.

    Sozialhilfe ist historisch betrachtet die älteste Form einer Sozialleistung, gleichzeitig auch diejenige, die im Lauf der Geschichte die stärksten Wandlungen durchlaufen hat. Ihre Ursprünge hat sie in der Armen- und Krankenfürsorge, die in mittelalterlichen Städten von der Kirche, den Städten selbst oder von den Handwerksorganisationen organisiert wurde. In Deutschland gibt es immer mehr Familien, die von Sozialhilfe leben. Rund jeder Zehnte in Deutschland kann seine existentielle Grundversorgung nicht sichern und ist auf staatliche Hilfe angewiesen. Der Grundsatz der Sozialhilfe ist in § 1 SGB (Sozialgesetzbuch) XII geregelt: „Aufgabe der Sozialhilfe ist es, den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht.“ Arm und benachteiligt zu sein bedeutet in unserer Gesellschaft meist nicht, kein Dach über dem Kopf oder kein Essen zu haben, denn in der Regel ist die existentielle Grundsicherung gewährleistet. Arm zu sein heißt aber, auf vieles verzichten zu müssen, was zum sozialen und kulturellen Leben dazu gehört. Dies ist für viele Menschen aller Altersschichten und besonders für Kinder negativ prägend, wenn sie z.B. nicht mithalten können im Bereich der Freizeitgestaltung. Kinderarmut und Armut generell ist ein ernstes Thema, das einen immer größeren Raum einnimmt - nicht nur in der Dritten Welt, sondern auch in Deutschland.

    Herr Jesus Christus,
    Du hast gesagt: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid…“,
    schenke den Menschen, die von Sozialhilfe abhängig sind, besonders den Familien, Kraft darauf zu vertrauen, dass ihr Leben wertvoll ist.
    Eröffne ihnen eine Perspektive für eine neue Zukunft und gib ihnen Menschen, an die Seite, die sie mit Rat und Tat unterstützen.
    Denn Du willst, dass alle das Leben in Fülle haben.
    Amen.

  • Frauen und Männer im Entwicklungsdienst Switch

    Mit unserem Bischof Stephan beten wir für die Frauen und Männer, die in einem Entwicklungsdienst gegen Krankheit, Unterernährung und soziale Ungerechtigkeit kämpfen.

    Für die in Deutschland sieben anerkannten Entwicklungsdienste AGEH, CFI, GIZ, Brot für die Welt-EED / DÜ, EIRENE, forumZFD und WFD arbeiten fortlaufend rund 1.500 Fachkräfte in befristeten Einsätzen im Ausland. Sie sind Bauleiter, Ärzte, Ingenieure, Verfahrenstechniker, Menschen, die sich aufmachen, um sich in der Einen Welt für die menschenwürdige Entwicklung der Völker einzusetzen. Im Entwicklungsdienst kommen sehr viele Berufe zum Einsatz. Den Beruf “Entwicklungshelfer” als solchen gibt es nicht. Entwicklungshilfe bedeutet vielmehr die eigenen Fähigkeiten in einem entsprechenden Hilfsprojekt einzusetzen. Diese können sowohl handwerklich, als auch akademischer Natur sein. Oft ist die Tätigkeit im Entwicklungsdienst nicht nur körperlich, sondern auch seelisch belastend. Die Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern sind oft rau und der sichtbare Erfolg der Arbeit stellt sich häufig nur schwer ein. Es muss gut überlegt sein, ob man fähig ist, für einen längeren Zeitraum unter extremen Bedingungen zu leben und zu arbeiten.

    Herr Jesus Christus,
    Du berufst Menschen aus allen Völkern und Nationen in Deine Nachfolge und sendest sie in alle Welt.
    Wir bitten für die Männer und Frauen, die sich aufgemacht haben, um mit ihren Fähigkeiten ein Stück mitzubauen an einer gerechteren Welt, die für alle menschenwürdige Lebensbedingungen bietet:
    Schenke ihnen Kraft und Mut gegen Krankheit, Unterernährung und soziale Ungerechtigkeit zu kämpfen.
    Denn Du willst das Heil aller Menschen.
    Amen.

     

    Dr. Barbara Engel-Ries

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