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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat" - August 2019

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Familien als Schule der Menschlichkeit Switch

    Mit unserem Papst Franziskus beten wir um Familien als Schule der Menschlichkeit: dass der Familienalltag durch Gebet und liebevollen Umgang immer deutlicher eine „Schule menschlicher Reife“ wird

    Die Persönlichkeitsentwicklung vollzieht sich in einem langen Prozess und wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird. Besonders die Familie ist prägend für Heranwachsende. Orientieren sich Eltern in ihrer Lebensführung an Werten und Idealen und ordnen sie dementsprechend den Lebensraum ihrer Kinder, dann bieten sie ihnen Orientierungs- und Handlungssicherheit in einer pluralistischen, oft wertunsicheren Gesellschaft. Zugleich schaffen sie ihren Kindern Heimat, in der diese Halt, Geborgenheit und Sinn finden. „Die Familie ist eine Schule der Menschlichkeit, eine Schule, die uns lehrt, uns die Bedürfnisse der anderen zu Herzen zu nehmen, aufmerksam zu sein auf das Leben der anderen“, so Papst Franziskus im September 2015 in der Kathedrale „Nuestra Señora de la Asunción“ in Santiago de Cuba bei der Begegnung mit den Familien. In der Familie lernen Kinder, auf die Bedürfnisse der Eltern und Geschwister zu achten, diese ernst zu nehmen und die eigenen Wünsche auch mal zurück zu stellen.

    Von Dr. Barbara Engel-Ries

    Gebet:

    Herr Jesus Christus, Du bist in einer Familie aufgewachsen. Hilf den Eltern Vorbilder für ihre Kinder zu sein, im Glauben und in der Liebe, damit die Familien für alle zu einer echten Schule der Menschlichkeit werden, in der die Kinder Heimat finden, zu echten Persönlichkeiten heranreifen können und stark gemacht für das Leben. Denn Du bist ein Freund der Familien. Amen.

  • Theologiestudierende im künftigen Dienst in Seelsorge und Schule Switch

    Mit unserem Bischof Stephan beten wir für unsere Seminaristen und alle Frauen und Männer, die Theologie studieren und sich auf einen Dienst in Seelsorge oder Schule vorbereiten.

    Nach dem Abitur steht für viele junge Menschen die Frage an, was sie denn nun machen sollen, welches Fach sie studieren sollen. Viele wählen einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang, andere studieren Jura oder Psychologie. Einige wählen das Theologiestudium mit dem Ziel, in den Schuldienst oder in die Seelsorge zu gehen, als Priester, als Pastoralreferent oder Pastoralreferentin. Es gibt in Deutschland 19 Katholisch-Theologische Fakultäten und Hochschulen, mehr als 30 Institute und Lehrstühle für Katholische Theologie/Religion, an denen junge Menschen Theologie studieren. Ein Theologiestudium ist vielseitiger als es auf den ersten Blick scheint. Neben der Auslegung der biblischen Texte, der Exegese, umfasst das Studium Fächer wie bspw. Christliche Sozialwissenschaften, Kirchenrecht oder Religionspädagogik, aber auch Philosophie und Kirchengeschichte. Die Bandbreite ist groß und bietet die Gelegenheit, sich auf Interessensschwerpunkte festzulegen. Das Theologiestudium fordert die eigene Person und deren Einstellung zur Welt und zu Gott heraus. Es fragt nach und verändert, denn Theologie und die eigene Biographie sind eng miteinander verbunden.

    Von Dr. Barbara Engel-Ries

    Gebet:

    Guter Gott, wir bitten dich für unsere Seminaristen und alle Frauen und Männer, die Theologie studieren: Sei Du ihnen nah, wenn sie sich auf einen Dienst in Seelsorge oder Schule vorbereiten. Stärke ihren Glauben, wenn ihnen Zweifel kommen. Schenken ihnen Professoren und Professorinnen, die ihre Fragen ernst nehmen und mit ihnen nach Antworten suchen, damit sie später glaubwürdig und authentisch ihren Dienst verrichten können. Denn Du bist der Ursprung allen Denkens und das Ziel allen Suchens. Amen.

  • Den Alltag meistern Switch

    Mit unserem Bischof Stephan beten wir für alle, die unter den Anforderungen unserer Gesellschaft leiden und ihren Alltag nicht mehr meistern können; und für jene, die ausgebrannt sind oder sich in eine Sucht flüchten.

    Wenn der dauerhafte Überlastung in der Familie oder der Druck im Job zu groß wird und man den Alltag aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen kann, fühlen sich viele Menschen ausgebrannt. „Sechs von zehn Befragten klagen …zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst“, so meldete im April 2018 die dpa nach einer Krankenkasse-Umfrage. Burnout gilt als ein Problem der Lebensbewältigung, es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung. Menschen, die an Burnout leiden, verlieren häufig den Kontakt zu sich selbst und zu anderen, sie fühlen sich innerlich leer und versuchen häufig diese Gefühle durch Überreaktionen zu überspielen wie beispielsweise Essgewohnheiten, Alkohol und andere Drogen. Damit man nicht in die Burnout-Falle treibt, ist es wichtig Verhaltensmuster zu erkennen durch die man sich – oft unbewusst schädigt. Regelmäßige Entspannung und unverplante Zeit, Treffen mit lieben Menschen sind wichtig, um aufzutanken und den Alltag unbeschadet zu überstehen.

    Von Dr. Barbara Engel-Ries

    Gebet:

    Herr Jesus Christus, du hast zu deinen Jüngern gesagt: „Kommt mit an einen einsamen Ort… und ruht ein wenig aus“ (Mk 6,31). Wir bitten dich für alle, die unter den Anforderungen unserer Gesellschaft leiden und ihren Alltag nicht mehr meistern können: Schenke ihnen sinnerfüllte und frohe Erfahrungen, damit sie Kraft schöpfen können für ihren Alltag und Beruf. Denn Du bist uns nah und weißt, was wir brauchen und wonach wir uns sehnen. Amen.

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