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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat" - März 2020

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Für die Kirche in China Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir im März für die leidende katholische Kirche in China: Wir beten dafür, dass die Kirche in China an ihrer Treue zum Evangelium festhält und immer mehr zusammenwächst.

    Wir haben dabei zu erkennen, dass die Kirche vier Mal einen Anfang genommen hat. Zuerst kommt da die Kirche des Ostens, eine Kirche, die im siebten Jahrhundert in einem kaiserlichen Edikt Anerkennung fand, als anerkannte Religion in China. Diese Anerkennung wurde auf einer Stele gefunden. Die Christen aus dem ostsyrischen Raum haben diese Kirche zur Blüte gebracht.

    Ein kaiserliches Edikt aus dem 9. Jahrhundert, das das Mönchtum verbot und das kirchliche Leben stark einschränkte. Nach 300 Jahren kamen wieder ostsyrische Christen unter dem Mongolenkaiser nach China. Diese Christen begrüßten den Mongolenkaiser, der das Vordringen des Islam aufgehalten hatte. Im 13. Jahrhundert kamen die Franziskaner nach China und trafen dort auf ostsyrische Christen. Nun waren ostsyrische und römisch-katholische Christen in China und Peking bekam einen Erzbischof. Diese Christen waren über den Landweg gekommen und haben mit mehr oder weniger Erfolg das Evangelium verkündet, wobei die zwischen-kirchlichen Beziehungen nicht ohne Probleme waren.

    Dann kommen die großen Missionsbewegungen über See, die Jesuiten, die Franziskaner und Dominikaner, allesamt Europäer. Matteo Ricci SJ entschloss sich, den Chinesen in einer chinesischen Form zu verkünden und dies verlangte eine intensive Vorbereitung und vor allem eine intensive Kenntnisnahme der chinesischen Kultur. Die große Revolution der Kommunisten hat sich nun von allen Verbindungen zum Ausland losgelöst und wollte das Gleiche für die in China vertretenen – religiösen – Gemeinschaften; so entstanden zugleich mit einem Kirchenwachstum Kircheneinschränkungen, die oft zur Verfolgung führten.

    Der kommunistische Staat verlangt von den Religionsgemeinschaften, der Drei-Selbst-Bewegung beizutreten: Selbstverwaltung, Selbstunterhaltung und Selbstverbreitung. In diesem Rahmen wurden die Ausländer ausgewiesen - und so begannen für die Katholiken Schwierigkeiten, insbesondere im Rahmen der Weltkirche, den Glauben zu bekennen. Es gab  in China ein Auf und Ab, aber die Katholiken haben – oft auf einem Leidensweg - ihren Glauben bewahrt und haben dennoch versucht, Jesus Christus zu verkünden.

    (Von Pater Dr. Ludger van Bergen SJ)

    Gebet für die Kirche Chinas

    Gott, du Lenker der Welt und du Licht der Völker,
    nehme du dich des ganzen chinesischen Volkes in den Tagen seines Leidens an.
    Stärke deine Kirche in China, die am Leiden deines geliebten Sohnes teilnimmt.
    Lass Jesus ihr und dem ganzen chinesischen Volk Licht und Auferstehung sein.
    Amen.

  • Für alle, die sich auf den Empfang der Sakramente vorbereiten Switch

    Mit Bischof Stephan Ackermann beten wir im für alle Kinder, Frauen und Männer, die Katecheten und für die Kinder und Erwachsenen, die sie auf den Empfang der Taufe, der Firmung und der Erstkommunion vorbereiten.

    Am Weihnachtsmorgen hören wir immer wieder die Geschichte der Hirten im Felde, die bereit sind auf Gott zu hören, die wahrnehmen was ihnen die Engel sagen. Und nun brechen sie auf und lassen sich aufbrechen, um das Kind in der Krippe, die Familie im Stall zu besuchen. Dort erfahren sie, was es bedeutet Kirche zu sein: eine Gemeinschaft rund um das Kind, um das Wort Gottes. Sie kommunizierten. Maria und Josef verstanden nicht alles, aber bewahrten es in ihrem Herzen. So wurden auch die Hirten berührt; alles war so wie es ihnen die Engel gesagt hatten und doch anders. Es war Fleisch und Blut - in einem Stall. Und nun gehen sie hinaus und erzählen, was sie erlebt haben. Dann preisen sie Gott und loben ihn: Eine der sehr alten Umschreibungen der Feier der Eucharistie.

    Es wird uns eine Geschichte erzählt, die doch tiefe Theologie umfasst, aber erlebbar wird. Es bekommt Fleisch und Blut. Manches, was wir nicht direkt verstehen können, wir in unserem Herzen bewahren und später erst verstehen, wie es Maria und Josef geschah. Wir lassen uns etwas sagen, wir hören zu und versuchen es dann weiter zu erzählen.

    Als Kind – und später noch – habe ich meiner jüngsten Tante stundenlang zugehört. Wesentliches hat sie nie gesagt, aber in feinen Strichen die Teilnehmer in der Runde dargestellt, und dann wusste man, was Sache war. Sie hat uns immer mit ihren Geschichten aufgeklärt, ohne zu sagen, was wirklich gesagt worden war. Die Bilder waren so einprägsam, dass sie nur eine Deutung zuließ, als ob man selber dabei gewesen wäre. Man wusste dann genau, was man selber dazu gesagt hätte.

    So habe ich mir immer wieder Katechese vorgestellt, spannend zu erleben, aber was man zu denken, zu glauben hat, wird einem nicht vorgesagt. Man ist in das Geheimnis der Geschichte eingeführt worden.

    (Von Pater Dr. Ludger van Bergen SJ)

    Gebet

    Herr, unser Gott,
    du wolltest uns nahe sein, wie ein Mensch seinen Mitmenschen nahe ist.
    So sehr stehst du inmitten unseres Lebens,
    dass wir dir unsere Sorgen anvertrauen.
    So erhöre unser Gebet, wenn wir dich bitten
    im Namen deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
    Amen.

  • Für alle im liturgischen Dienst Switch

    Mit Bischof Stephan Ackermann beten wir für alle Kinder, Frauen und Männer, die einen liturgischen Dienst übernommen haben und so mithelfen, Gottesdienst zu feiern und Gemeinde aufzubauen.

    Wie viele Entertainer, Männer und Frauen, gibt es, die im liturgischen Dienst gelernt haben, wie man andere erfreuen kann. Da gibt es Showmaster, Journalisten, die spannend berichten können. Darunter sind oft Leute, die es verstehen, spannend vorzutragen. Diese Entertainer sind durch eine Schule gegangen, nicht nur bei festlichen Gelegenheiten, sondern auch bei den einfachen Liturgien im Alltag. Aber die festlichen Auftritte verlangen auch eine besondere Andacht, die einlädt zu Übungen.

    Wie oft habe ich mit den Messdienern im Kinderheim geprobt, auch für große Beerdigungen! Dann habe ich den Erfolg erlebt, wenn alles geklappt hat. Aber vor allem unsere Kirchenbesucher waren voll des Lobes über die Messdienerschar, und dieses Lob wurde auch versilbert und vergoldet. Manchmal waren Erzieherinnen etwas eifersüchtig, dass gerade diese Kinder so korrekt auftreten konnten, während sie in den Wohngruppen ziemlich schwierig waren.

    Es war eine besondere Form der Katechese, denn zu den Übungen gehörten Erklärungen, wieso dies und jenes gemacht wurden. Von daher wurden die Kinder und Jugendlichen zu einer Einladung an die Erwachsenen auch mitzumachen. Die Liturgie, gespielt und gesungen, wurde zu Glauben mit Hand und Fuß, mit Wort und Tat, in Fleisch und Blut.

    (Von Pater Dr. Ludger van Bergen SJ)

    Gebet

    Herr, unser Gott,
    es ist so leicht von der Liebe zum Nächsten zu reden
    – und so schnell vergessen wir, was sie wirklich bedeutet:
    ohne Vorbehalt für seine Mitmenschen da zu sein.
    Lass unsere Welt zu einem neuen Himmel und zu einer neuen Erde werden,
    in der wir wieder deine Nähe spüren,
    weil wir füreinander und miteinander da sind,
    in Frieden und Freude.
    Amen.

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