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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat"

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan (Mai 2018)

  • Die Sendung der Laien Switch

    Die Sendung der Laien:
    Christen sind in der heutigen Welt vielfach herausgefordert; sie mögen ihrer besonderen Sendung gerecht werden.

    Dass die Christen in der heutigen Welt vielfach herausgefordert sind, wird bezogen auf unser Trierer Bistum für mich besonders durch die Bistumssynode deutlich. Die Herausforderungen betreffen dabei die Priester, Diakone, Ordensleute, aber auch und vielleicht sogar besonders die Laien. Im Abschlussdokument tauchen die „Laien“ an 13 Stellen explizit auf. Es beginnt mit der Zusammensetzung der Synode. 162 (58%) der insgesamt 279 Mitglieder der Trierer Diözesansynode waren nämlich Laien.

    Besonders deutlich wird es dann beim Perspektivwechsel „Das synodale Prinzip bistumsweit leben“. Dort heißt es: „Die Synode hat die Kirche von Trier bereits verändert. Laien, Priester, Diakone und Ordensleute, Hauptamtliche und Ehrenamtliche sehen, hören und beraten gemeinsam in einer neuen Qualität. Diese positiven Erfahrungen soll das synodale Prinzip weitertragen; es soll künftig die Kirche im Bistum Trier auf allen Ebenen prägen.“ Darin stecken aber eben auch die Herausforderungen.

    Wenn es zum Beispiel im Dokument bei den Haltungen und der Kultur allgemein um die gemeinsame Würde der Getauften geht, die  das Zueinander und Miteinander von Geweihten und von haupt- und ehrenamtlich tätigen Laien prägen soll. Oder wenn die Herausforderungen dann bei den Orientierungen und Konkretisierungen des Dokuments klarer benannt werden: Verantwortliche Gestaltung von Gottesdiensten durch Laien verbunden mit Beauftragungen; mehr Mitverantwortung und neues Zu- und Miteinander von Bischof, Priestern, Diakonen und Laien, von Ehren- und Hauptamtlichen, von Männern und Frauen; Stärkung der Rolle und Verantwortung der Laien; Übernahme von Aufgaben in eigener Verantwortung und Erschließung von neuen Tätigkeitsfeldern.
    Stellen wir uns gemeinsam diesen Herausforderungen und beten wir in diesem Sinne zusammen mit Papst Franziskus für die besondere Sendung der Laien im Bistum Trier, aber darüber hinaus auch weltweit. (Oliver Laufer-Schmitt)

    Herr Jesus Christus, Heiland und Erlöser,
    Haupt deiner Kirche.
    Du hast uns versprochen, bei uns zu bleiben alle Tage
    bis ans Ende der Zeit.
    Wir vertrauen auf deine Zusage.
    Wir glauben: Du gehst mit uns, auch durch unsere Zeit.

    Schenke uns deinen Heiligen Geist,
    damit wir die Zeichen der Zeit erkennen.
    Er öffne uns die Augen.  
    Er nehme weg, was uns voneinander trennt.
    Er gebe uns Geduld, aufeinander zu hören, und den Mut,
    uns auf Neues einzulassen.  

    Wir sind herausgerufen,
    wollen Schritte in die Zukunft wagen.
    Lass uns als Kirche von Trier
    eine Gemeinschaft des geschwisterlichen Miteinanders sein.
    Miteinander sind wir unterwegs.
    Miteinander wollen wir Zeichen und Werkzeug
    Deiner frohen Botschaft sein.

    Heilige Maria, Patronin unseres Bistums,
    heiliger Apostel Petrus, Patron unseres Doms,
    heiliger Apostel Matthias, Blutzeuge Jesu Christi,
    alle Heiligen und Seligen unseres Bistums
    bittet für uns und helft uns durch eure Fürsprache bei Gott,
    dass wir unseren Auftrag als Kirche Jesu Christi
    heute erfüllen.

     

  • Für Frieden in Syrien Switch

    Papst Franziskus: Im Mai für Frieden in Syrien beten

    Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am 9. Mai abermals zum Gebet für Frieden in Syrien aufgerufen.

    Bei den Grüßen in arabischer Sprache sagte er: „Der Monat Mai ist Maria gewidmet; ich lade dazu ein, die Verehrung für die Muttergottes mit dem täglichen Rosenkranzgebet zu pflegen und dabei besonders für den Frieden in Syrien und in der Welt zu beten.“

  • Für Paare, die sich auf die Hochzeit vorbereiten, und Frauen in Erwartung Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für Brautpaare, die sich auf ihre Hochzeit vorbereiten, für die Frauen, die ein Kind erwarten, und für alle Familien, die Orte des Lebens und des Glaubens sind.

    „Verwirkliche dich selbst! Zeig uns wer du bist! Präsentiere dein einzigartiges, unglaubliches Leben.“ Eine Stunde unterwegs auf Facebook, lässt das Gefühl aufkommen, dass wir alle immer nur von einem Höhepunkt zum anderen hetzen. Auf jedem Einzelnen liegt heutzutage ein gesellschaftlicher Druck der Selbstverwirklichung. Am Ende aber sehnen wir uns alle doch nur nach Liebe. Wir brauchen das Gefühl, angenommen zu sein, sein zu können wer wir sind, zu wissen, dass wir gehalten werden, wenn es problematisch wird, dass verlässliche Menschen treu zu uns stehen.

    Seit Jahrhunderten hat dieses Bedürfnis häufig die Familie erfüllt. Sie soll Ort der Liebe, der Geborgenheit und des Halts und auch Ort der ersten möglichen Glaubenserfahrung sein. Heute scheint das klassische Familienbild aber oft in Frage zu stehen, während sich die gesellschaftliche Diskussion mehr um alternative Lebensformen dreht. Aber auch die Familie befindet sich im Wandel, stellt sich den gesellschaftlichen Herausforderungen und passt sich dem Leben an. Eine Zusage, die heute vielleicht wichtiger ist, als je zuvor, bleibt dabei Kern der Familie, nämlich: „Du bist geliebt und gut so wie du bist. Du bist Teil eines großen Ganzen“. Mit dieser unumstößlichen Zusage ermöglicht Familie die freie Entfaltung der Identität des Menschen und setzt einen Gegenakzent zum individualistischen, gesellschaftlichen Druck.

    Brautleute, die sich auf den Weg zur Ehe machen, folgen dieser Sehnsucht. Mit ihrer Entscheidung bezeugen sie, dass die geschenkte Liebe, das bedingungslose „Ja“ zueinander und die Erfahrung, der andere liebt mich so wie ich bin, Kräfte freisetzt. Das eigene Ich kommt durch den Partner zum Strahlen. Es ist die Erfahrung, dass wir gemeinsam mehr sein können als allein. Und dieses Gefühl, dieses „Ja - ohne Wenn und Aber“ schafft Atmosphäre. Es schafft einen Raum, in dem wir uns wohl fühlen können, in den Kinder hineingeboren werden, aufwachsen und sich entfalten können. Es schafft die Voraussetzung dass sich jeder von uns in Freiheit und Geborgenheit entfalten kann. (Carolin Müller)

    „Gebet an die Heilige Familie“ von Papst Franziskus:
    Jesus, Maria und Josef, in euch betrachten wir den Glanz der wahren Liebe, an euch wenden wir uns voll Vertrauen.
    Heilige Familie von Nazareth, mache auch unsere Familien zu Orten der Gemeinschaft und Räumen des Gebetes, zu echten Schulen des Evangeliums und kleinen Hauskirchen.

    Heilige Familie von Nazareth, nie mehr gebe es in unseren Familien Gewalt, Verschlossenheit und Spaltung: Wer Verletzung erfahren oder Anstoß nehmen musste, finde bald Trost und Heilung.Heilige Familie von Nazareth, möge die Bischofssy

    node in allen wieder das Bewusstsein erwecken für die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Familie, für ihre Schönheit im Plan Gottes. Jesus, Maria und Josef, hört und erhört unser Flehen!

  • Neupriester und alle, die sich in die besondere Christusnachfolge berufen fühlen Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für unsere Neupriester und für die jungen Menschen, die sich in die besondere Christusnachfolge als Priester oder Ordenschrist berufen fühlen.

    In diesem Jahr findet die Priesterweihe am Samstag vor Pfingsten (19. Mai 2018) statt und nicht, wie sonst, Anfang Juli. Dies hängt damit zusammen, dass es für die Bistümer, deren Seminaristen in Frankfurt Sankt Georgen studieren, ein gemeinsames Zeitfenster gibt und dies ist das Pfingstwochenende. Für unser Bistum Trier sind es in diesem Jahr drei Männer, die im vergangenen Jahr zu Diakonen geweiht wurden und die nun durch Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht werden. Dafür sind wir dankbar, denn mit Blick auf andere Bistümer ist es längst nicht mehr selbstverständlich, bisher jedes Jahr noch zwei bis drei Weihekandidaten zu haben.

    Dennoch, so sagte auch Papst Franziskus in einem Interview in der Zeitung Die Zeit, ist es ein Problem, dass es generell an Berufungen fehlt, sowohl bezogen auf Priester als auch auf Ordenschristen. Dieses Problem müsse die Kirche lösen. "Der Herr hat uns gesagt: Betet! Das ist es, was fehlt: das Gebet. Und es fehlt die Arbeit mit jungen Leuten, die Orientierung suchen. Es fehlt der Dienst an den anderen."

    Zu beidem gibt im Bistum Trier Initiativen. Genannt seien hier Im Hinblick auf das Gebet für geistliche Berufe nur das Euchariuswerk (http://www.ps-trier.de/priesterseminar/einrichtungen) und als Orientierungsangebot für junge Menschen auf der Suche nach ihrer Berufung das Felixianum (www.felixianum.de). (Oliver Laufer-Schmitt)

    Herr Jesus Christus,
    Bruder und Freund.
    Du bist mit uns auf dem Weg und sorgst für uns,
    weil wir dir wertvoll sind.
    Wir danken dir, dass du uns in deine Nähe gerufen hast
    und uns teilhaben lässt an deiner göttlichen Sendung.
    Wir bitten dich,
    hilf allen, die du in deine besondere Nachfolge berufen willst,
    deine Stimme zu hören,
    deinen Ruf zu folgen und
    deine Verheißung zu vertrauen.

    (Gebet Flyer Euchariuswerk)

     

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