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Spiritueller Kommentar: AG "Gebetsapostolat" - September 2018

Beten mit Papst Franziskus & Bischof Stephan

  • Für die Jugend in Afrika Switch

    Mit Papst Franziskus beten wir für die Jugend Afrikas:
    Um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas

    Der diesjährige Sonntag der Weltmission wird am 28. Oktober 2018 gefeiert. Schwerpunktland der Aktion 2018 ist Äthiopien. Das Land steht für eine reiche Kultur und Geschichte, aber auch für fortdauernde Hungerkrisen und politische Konflikte, religiöse und ethnische Spannungen und eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Mittendrin lebt eine katholische Kirche, die als kleine Minderheit versucht, entwurzelten Menschen Heimat zu geben. Denn Äthiopien ist nach Uganda das zweitgrößte Aufnahmeland für Flüchtlinge in Afrika. Vom sozialen Engagement der Kirche profitieren mehrere Millionen Menschen direkt. Katechisten, Ordensleute und Priester gehen bewusst in die Flüchtlingscamps und teilen das Leben der Menschen. Sie versuchen, Geborgenheit zu geben und Mut zu machen, das Leben wieder in die Hand zu nehmen. Dazu gehört in elementarer Weise, Zugang zu Arbeitsstellen und zum Bildungswesen zu finden. Aber in den immer wieder aufflammenden Unruhen und Krisen wird in vielen Familien das Essen knapp, und Eltern ohne feste Arbeit können das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr zahlen. Aus diesem Grund wäre freier Zutritt zum Bildungswesen ein großer Fortschritt und eine Entlastung für die Menschen.Das Leitwort der diesjährigen missio-Aktion lautet „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke“. Das Bekenntnis aus Psalm 46 ist eine Kraftquelle für Christen in Äthiopien, Deutschland und auf der ganzen Welt. Wir feiern die Gemeinschaft und Solidarität der Christinnen und Christen, die auf dem Weg des Glaubens weltweit miteinander unterwegs sind.

    Gebet: Gott, Du bist uns Vater und Mutter.  Die Kinder und Jugendlichen in Äthiopien sind die Zukunft ihres Landes. Stelle ihnen Menschen zur Seite, die sie auf ihrem Bildungsweg begleiten. Auch durch unsere finanzielle Solidarität wird so ein freier Zugang zum Bildungswesen angestrebt, der sie hoffnungsvoller in die Zukunft schauen lässt, weil Du ihre Zuflucht und Stärke bist. Amen.

  • Für alle, die nach innerer Kraft suchen in Zeiten der Stille... Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für alle, die in unseren Kirchen und Kapellen, in den Klöstern und geistlichen Zentren nach innerer Kraft suchen und Zeiten der Stille und des Gebetes finden.

    Die sommerlichen Tage neigen sich dem Ende zu, die erholsame Urlaubszeit ist vorbei. Doch auch im Alltag lassen sich Oasen der Ruhe und Erholung schaffen. Momente der Stille und Besinnung helfen uns, uns neu zu orientieren und Kraft zu tanken.

    „Stille Momente helfen, der eigenen Seele auf die Spur zu kommen. Wenn man zur Ruhe findet, spürt man, was einen bewegt. Deshalb meiden manche Menschen die Stille. Sie halten sich – oft unbewusst – beschäftigt, weil sie fürchten, dass sonst nicht zu bewältigende Gefühle an die Oberfläche treten. Gefahr droht jedoch nur, wenn man lange vieles verdrängt hat. Wer sich regelmäßig Zeiten der Stille gönnt, kann inneren Müll zeitnah entsorgen. Und sich, wo nötig, Trost und Hilfe suchen. Für viele Menschen gehört deshalb auch das Gebet zu Zeiten der Stille – das Bitten um Hilfe und das innere Hören auf inspirierende Impulse.“ (Quelle: Kerstin Hack, Leben  - schlicht + und ergreifend, Berlin 2011).

    „Stille Momente“ lassen sich an vielen Orten erleben. Zuhause, bei der Arbeit, in der Natur und manchmal im größten Trubel unter vielen Menschen. Kirchen und Kapellen, Klöster und Geistliche Zentren haben oft eine eigene, ruhige und einladende Atmosphäre, die uns hilft, zur Ruhe zu kommen und in die Stille und das Gebet hineinzufinden.

    Gott, Du lässt Dich erfahren, für uns wie für den Propheten Elija nicht im Sturm oder im Feuer, sondern vielmehr im „stillen sanften Säuseln“. Danke für das Geschenk der Ruhe auch in turbulenten Zeiten. Hilf uns, in der Stille auf Deine leise und einladende Stimme zu hören, die nicht aufhört, in uns zu sprechen und um uns zu werben. Amen.

  • Austausch über den eigenen Glauben Switch

    Mit Bischof Stephan beten wir für alle, die sich in Bibelkreisen oder Glaubens- und Gebetsgruppen über ihren Glauben austauschen und ihn gemeinsam leben.

    Martin Luthers Anliegen ist aktueller denn je: Wir müssen „dem Volk aufs Maul schauen“ und so reden, dass man die zeitlos gültigen Inhalte des Evangeliums auch heute versteht.
    „Schauen wir dem Volk aufs Maul, entdecken wir, dass schon ein Begriff wie „Sünde“ unterschiedlich verstanden wird. Der eine denkt dabei an die Verkehrssünderdatei in Flensburg, der Nächste an das vierte Stück Schwarzwälder Kirschtorte, der Dritte an den Karnevalsschlager und der Muslim fragt sich, wie er gute Taten sammeln kann, damit die Sünde nicht so schwer wiegt.“ (Quelle: Rainer Baum, www.cj-lernen.de, 18.1.2013).

    Umso wichtiger sind Bibelkreise, Glaubens- und Gebetsgruppen, in denen Menschen sich austauschen und miteinander einüben, über den Glauben zu sprechen. Denn noch immer gibt es in unserer Gesellschaft kaum ein größeres Tabu. Ob man dabei auf eigene Lebensgeschichten, aktuelle Zeitgeschichte, bewährte Literatur oder biblische Erzählungen zurückgreift, hängt vom Thema ab, von der Situation und den beteiligten Personen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich den Glaubensthemen und den daraus erwachsenen theologischen Begriffen kreativ zu nähern. Für alle gilt: Sie wollen erprobt und eingeübt werden. Wer einmal versucht hat, den eigenen Glauben in Worte zu fassen, der weiß, dass mehrere Anläufe nötig sind. Aber dann lassen die Worte sich finden und werden zum eigenen Wortschatz, der auch spontan über die Lippen kommt, das eigene Leben zum Ausdruck bringt und auch anderen Neuigkeiten zu entdecken gibt.

    Gott, durch Dein Wort rufst Du alles und alle ins Leben.
    Gib uns in unserem Leben für unsere Nächsten die richtigen Worte, „gib uns den richtigen Ton“. Hilf uns, im entscheidenden Moment die passenden Worte zu finden, die Menschen berühren und trösten - Worte, die sie direkt verstehen und ihnen zu Herzen gehen, weil sie von Herzen kommen und mitten aus dem Leben. Amen.  

     

    Carloa Fleck / Trier

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