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Pfingstnovene 2021 - 9. Tag

Beziehung zwischen den Geschöpfen

Papst Franziskus schreibt:

„Wenn wir also voller Bewunderung das Universum in seiner Größe und Schönheit betrachten, müssen wir die ganze Dreifaltigkeit loben“ (Joh. Paul II)  …Das lädt uns nicht nur ein, die vielfältigen Verbindungen zu bewundern, die unter den Geschöpfen bestehen, sondern führt uns dahin, einen Schlüssel zu unserer eigenen Verwirklichung zu entdecken. Denn die menschliche Person wächst, reift und heiligt sich zunehmend in dem Maß, in dem sie in Beziehung tritt, wenn sie  aus sich selbst herausgeht, um in Gemeinschaft mit Gott, mit den anderen und mit allen Geschöpfen zu leben. So übernimmt sie in ihr eigenes Dasein jene trinitarische Dynamik, die Gott dem Menschen seit seiner Erschaffung eingeprägt hat. Alles ist miteinander verbunden, und das lädt uns ein, eine Spiritualität der globalen Solidarität heranreifen zu lassen, die aus dem Geheimnis der Dreifaltigkeit entspringt.“

(EnzyklikaLaudato Si - Nr. 238- 240)

Impuls

aus der Heiligen Schrift:

Der Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind. Er lässt sich auch nicht von Menschenhänden dienen, als ob er etwas brauche, er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt. Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt. Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten;  denn keinem von uns ist er fern. Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir; wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von einem Geschlecht. 

Apg 17, 24-28 a

 

Anregung

Papst Franziskus sagt: Wir brauchen Mut zur Veränderung. 

  • Verspüre ich einen Handlungsimpuls? Ich spreche darüber mit Gleichgesinnten.
  • Wo verspüre ich bei mir Veränderungsbedarf?
  • Wofür will ich mich konkret einsetzen?

„Wir müssen wirklich ernst machen mit der Wertschätzung und der Feinfühligkeit, die Gottes Schöpfung in unserem alltäglichen Handeln verdient.“

(Dr. Ulrich von Plettenberg und Dr. Jörg Weber: Ökumenischer Andacht, Dom zu Trier am 19. März 2021)

Für heute

Gebet

Komm Heiliger Geist
Erfülle uns mit deiner Gnade und deiner Kraft,
sende uns dein Licht und deine Wahrheit.
Mache hell unsere Wege
und wach unsere Augen.

Durchflute unsere Gehirnwindungen;
Mobilisiere unsere Grauen Zellen,
damit wir erkennen, was du von uns verlangst.

Komme mit Feuerzungen und Sturmesbrausen
auf uns herab und mache unsere Köpfe klar.

Entfache in uns das Feuer Deiner göttlichen Liebe!

Heinz Pangels

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