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Pfingstnovene 2021 - 7. Tag

Botschaft der Schöpfung

Papst Franziskus schreibt:

„Gott hat ein kostbares Buch geschrieben, dessen „Buchstaben von der Vielzahl der im Universum vertretenen Geschöpfe gebildet werden!.“. So können wir sagen: „Neben der eigentlichen, in der Heiligen Schrift enthaltenen Offenbarung tut sich Gott auch im Strahlen der Sonne und im Anbruch der Nacht kund.“ Wenn der Mensch auf dieses Sich-Kundtun achtet, lernt er, in der Beziehung zu den anderen Geschöpfen sich selbst zu erkennen: „Ich drücke mich selbst aus, indem ich die Welt zum Ausdruck bringe; ich erkunde meine eigene Sakralität, indem ich die der Welt zu entschlüsseln suche.“  (P. Ricoeur)

(Enzyklika Laudato si, Nr. 84, 85).

Impuls

aus der Heiligen Schrift:

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und das Firmament kündet das Werk seiner Hände.
Ein Tag sagt es dem andern, eine Nacht tut es der andern kund, ohne Rede und ohne Worte, ungehört bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, ihre Kunde bis zu den Enden der Erde. Dort hat er der Sonne ein Zelt gebaut.
Sie tritt aus ihrem Gemach hervor wie ein Bräutigam; sie frohlockt wie ein Held, ihre Bahn zu laufen.
Am einen Ende des Himmels geht sie auf und läuft bis ans andere Ende; nichts kann sich vor ihrer Glut verbergen.
Die Weisung des HERRN  ist vollkommen, sie erquickt den Menschen.
Das Zeugnis des HERRN ist verlässlich, den  Unwissenden macht es weise.
Die Befehle des HERRN sind gerade, sie erfüllen das Herz mit Freude.
Das Gebot des HERRN ist rein, es erleuchtet die Augen.
Die Furcht des HERRN ist lauter, sie besteht für immer.
Die Urteile des HERRN sind wahrhaftig, gerecht sind sie alle.

Ps. 19, 2-10

Anregung

Gebet

Gott, der Liebe,
zeige uns unseren Platz in dieser Welt
als Werkzeuge deiner Liebe
zu allen Wesen dieser Erde,
denn keines von ihnen wird von dir vergessen.

Erleuchte, die Macht und Reichtum besitzen,
damit sie sich hüten vor der Sünde der Gleichgültigkeit,
das Gemeinwohl lieben, die Schwachen fördern
und für diese Welt sorgen, die wir bewohnen.

Die Armen und die Erde flehen,
Herr, ergreife uns mit deiner Macht
und deinem Licht,
um alles Leben zu schützen,
um eine bessere Zukunft vorzubereiten,
damit dein Reich komme,
das Reich der Gerechtigkeit, des Friedens,
der Liebe und der Schönheit.

Papst Franziskus

Für heute

Impuls

Hildegard von Bingen (1098-1179) sagt: „Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.“

  • Ich nehme mir Zeit, bewusst die Natur und die ganze Schöpfung wahrzunehmen.
  • Ich achte auf das Echo der Wahrnehmung der Schöpfung in meinem Inneren.
  • Was löst das bei mir aus?

 

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