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Pfingstnovene 2021 - 5. Tag

Gerechtigkeit

Papst Franziskus schreibt:

„Wenn wir an die Situation denken, in der der Planet (Erde) den  kommenden Generationen hinterlassen wird, treten wir in eine andere Logik ein, in die des freien Geschenks, das wir empfangen und weitergeben … wir reden hier … von einer grundlegenden Frage der Gerechtigkeit, da die Erde, die wir empfangen haben, auch jenen gehört, die erst noch kommen… Wir sind die Ersten, die daran interessiert sind, der Menschheit, die nach uns kommen wird, einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen. Das ist ein Drama für uns selbst, denn dies beleuchtet kritisch den Sinn unseres eigenen Lebensweges auf dieser Erde … Denken wir nicht nur an die Armen der Zukunft. Es genügt schon an die Armen von heute zu denken. Daher muss „neben einer aufrichtigen Generationen übergreifenden Solidarität, die dringende moralische Notwendigkeit einer erneuerten Solidarität innerhalb einer Generation betont werden.“

(Enzyklika Laudato si, 159-162)

Impuls

aus der Heiligen Schrift:

Dann sprach Gott zu Noah und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euren Nachkommen nach euch und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt. Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde.

Gen. 9, 8-13

Anregung

Gebet    

Solang es Menschen gibt auf Erden,
solang die Erde Früchte trägt,
solang bist du uns allen Vater;
wir danken dir für das, was lebt.

Solang die Menschen Worte sprechen,
solang dein Wort zum Frieden ruft,
solang hast du uns nicht verlassen,
In Jesu Namen danken wird.

Du nährst die Vögel in den Bäumen.
Du schmückst die Blumen auf dem Feld.
Du machst ein Ende meinem Sorgen,
hast alle Tage schon bedacht.

Du bist das Licht,
schenkst uns das Leben,
du holst die Welt aus ihrem Tod,
gibst deinen Sohn in unsre Hände,
er ist das Brot, das uns vereint.

Darum muss jeder zu dir rufen,
den deine Leibe leben lässt:
du, Vater, bist in unsrer Mitte,
machst deinem Wesen uns verwandt.

Gotteslob 425

Für heute

Impuls

Papst Franziskus sagt: Wir haben die Bande mit unserem Schöpfer, mit der Schöpfung und mit unseren Mit-Geschöpfen vernachlässigt und schlecht behandelt. Aber die gute Nachricht ist, dass eine Arche auf uns wartet, um uns in ein neues Morgen zu bringen. (Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus der Krise S. 24)  

  • Wo und wie will ich mein Konsumverhalten verändern?

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