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Pfingstnovene 2020 - 4. Tag

Gott spricht mich bei meinem Namen an

Lesung

Jetzt aber – so spricht der HERR, der dich erschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel:
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir!
Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort.
Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen.
Denn ich, der HERR, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

 (Jes. 43, 1-3 a)

Impuls

Gott spricht mich bei meinem Namen an

Wir alle tragen einen Namen. Das macht uns einmalig. Neben unserer DNA und allem, was mich persönlich ausmacht, macht der Name uns ansprechbar für andere. Wir identifizieren uns mit unserem Namen – und werden auch von anderen mit unserem Namen identifiziert – wie mit keinem unserer persönlichen Merkmale. Es macht etwas mit uns, wenn wir mit unserem Namen von anderen angesprochen werden. Wir wissen, wir sind gemeint und hören aufmerksam auf das, was uns gesagt wird.

So wie der prophetische Text es ausdrückt, will Gott selbst mit uns ins persönliche Gespräch kommen. Deshalb lässt der Prophet zu Beginn Gott zu mir sagen:  „Fürchte dich nicht! Ich will mit dir etwas zu tun haben. Du bist mir nicht unbekannt. Ich kenne sogar deinen Namen.“ Gott will Vertrautheit und Vertrauen zu mir herstellen, damit ich das ebenso machen kann: Auf Gott mein Vertrauen setzen.

Durch den biblischen Text wird deutlich, dass Gott mich begleiten will und mit mir alle Gefahren des Lebens durchstehen will. So kann ich spüren, dass ich für Gott wertvoll bin, ich bin für ihn liebenswert. Das lässt meine Würde erkennen, das macht mich stark und mutig, selbst Schwierigkeiten nicht aus dem Weg zu gehen.

Diesen Text mit dieser Zusage kann ich mehrmals lesen, weil er an mich gerichtet ist. So soll er immer mehr in mir zu der lebendigen Überzeugung werden:  Ich bin von Gott geliebt!

Helmut Gammel

Für heute

Gebet

Gott, du bist da.
Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt mich,
wie die Luft, die ich atme,
ohne die ich nicht leben kann.
Ich bin von dir geliebt,
und in der Kraft dieser Liebe kann ich im Vertrauen
meinen Weg  gehen.
Ich brauch mich nicht zu fürchten.
Der Heilige Geist möge mich immer
daran erinnern.

Helmut Gammel

Weiteres:
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