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Gedanken und Informationen zur "Fastenzeit"

Österliche Buß-Zeit: 40 Tage auf Ostern vorbereiten

Asche aufs Haupt - das ist heute (am Aschermittwoch und in den nächsten sechs Wochen auch!) dran.

Mit dem Aschermittwoch fängt die jährliche Bußzeit an. Ein echter Kontrapunkt gegen das närrische Treiben der letzten Tage seit dem "fetten Donnerstag" oder "Weiberfastnacht"; ein extremer Gegensatz gegen all das Lustige, was da so abgegangen ist...

Asche auf's Haupt - das ist ein Zeichen dafür, dass jemand neu anfangen will; er oder sie hat eingesehen:  Ich habe mich falsch oder schlecht verhalten, dumme oder sogar böse Dinge getan. (Und dafür hat es in den letzten Tagen ja einige Beispiele gegeben - im Stillen und in der großen Öffentlichkeit.) Das soll anders werden - ich will mich ändern.

Ganz früher haben die Leute dazu tatsächlich die feinen Klamotten abgelegt, haben sich in Säcke gekleidet; dann haben sie sich Asche auf den Kopf gestreut und ins Gesicht geschmiert. Was ich getan oder gesagt oder falsch gemacht habe, das hat mich dreckig gemacht, wollten sie damit sagen. Asche eben; wie mit Ruß verschmiert ist meine ganze Existenz. Und das habe ich eingesehen - gebt mir also eine Chance; so wie Gott es tut.

Seit 2018 geistert die Nachricht herum, das mit der Asche könne möglicherweise gefährlich sein. Hautverätzungen hat es da bei einigen Menschen in einer Schwarzwald-Gemeinde gegeben. War wohl zu viel Wasser in der Asche - und das kann sie dann tatsächlich ziemlich alkalisch machen - und damit verletzungsgefährlich. Da werden die Pfarrer und die anderen Verantwortlichen ein bisschen vorsichtiger sein müssen, wenn sie die Asche segnen, auch mit Weihwasser...

Gefährlich ist das Aschekreuz aber natürlich auch so: wo es mehr als ein Zeichen ist; wo Menschen anfangen, die Umkehr in die Tat umzusetzen, an die das Aschekreuz ja eigentlich nur erinnern soll, da wird das Eine oder Andere sich ändern müssen. Und wo wäre das gemütlich zu haben!? Da geraten gut eingeübte Abläufe und Redewendungen in Gefahr - und das kann zu mehr Leben führen und zu besseren Beziehungen; einfach, weil man / frau sich selbst und die anderen neu sehen lernt. Und das wären doch dann sinnvoll gefeierte vierzig Tage der Umkehr und Buße auf Ostern hin!? 

Asche auf mein Haupt! Dann kann ich noch mal einen neuen Anfang versuchen.

altfried g. rempe

Mehr als Heilfasten...

Den eigenen Weg finden, in der Österlichen Bußzeit ("Fastenzeit") bei sich selbst und bei Gott anzukommen:  Lust am Fasten & wieder beten... zum Nachlesen

fasten: wahrhaftig - gütig - notwendig kommunizieren

benedikt welter (Saarbrücken) im Wort zum Sonntag (Februar 2016)

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