Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Advent im Bistum Trier

„Kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn!“

(Jesaja - Kapitel 2, Vers 5)

  • Mit dem Advent beginnt das Kirchenjahr Switch

    Die Feste und Gedenktage des Kirchenjahres geben im Wechsel der Jahreszeiten wichtige Impulse für das Zusammenleben von Christen und Christinnen in Familien und Gemeinden. Die vielen hellen, aber auch dunkleren Festfarben, die das Kirchenjahr kennt, helfen, religiöses Leben gerade auch mit Kindern zu gestalten und (neu) zu beleben. Gemeinsames Tun und das Erleben von Bräuchen und Festen sind dabei eine wichtige Dimension für ein christliches Familienleben.

    Feste stehen in heilsamer Spannung zum Alltag: Das Festliche unterbricht das Alltägliche, verleiht der jeweiligen (Jahres-)Zeit etwas Besonderes an Stimmung und Glanz. Sind einem Feste einmal durch bewusstes Mitfeiern vertraut geworden, bringt ihre alljährliche Wiederholung Vorfreude und Freude, schafft sogar ein Stück Zuhause.

    Der Festzyklus des Kirchenjahres ist im Laufe der ersten Jahrhunderte der Kirche entstanden. Sein Herzstück ist die Feier des Osterfestes: Jesu Weg durch Leiden und Tod hin zur Auferstehung. Darum ging es den ersten christlichen Gemeinden in ihrer wöchentlichen Feier am Sonntag und auch in der besonderen jährlichen Osterfeier, deren Anfänge in das erste Jahrhundert zurückreichen. Dass der Kreis des kirchlichen Jahres an einer bestimmten Stelle durch einen Beginn markiert ist, wurde nicht von Anfang an als notwendig angesehen. Denn schließlich hat ein Kreis ja keinen Anfang und kein Ende. Seit dem 11. Jahrhundert stellte man die Texte des 1. Adventssonntags, der heute das Kirchenjahr eröffnet, an den Anfang der Bücher für den Gottesdienst.

  • Advent im Kirchenjahr Switch

    Advent vom lateinischen adventus bedeutet wörtlich: Ankunft. Gemeint ist damit einmal die Ankunft Gottes in dieser Welt, die Geburt Jesu Christi, des Sohnes Gottes. Aber auch die Erwartung der Wiederkehr des Gottessohnes, seine Ankunft am Ende der Zeiten, ist ein wichtiges Motiv des Advents. Beide Gedanken haben die Geschichte des Advents bestimmt.

    So ist er zum einen geprägt von der Vorfreude auf die Geburt des Kindes von Betlehem. Zum anderen vom Nachdenken darüber, wie wir am Tag der Wiederkehr Christi mit unserem Leben vor Gott stehen und bestehen.
    Der Advent umfasst einen Zeitraum von ca. vier Wochen vor Weihnachten mit vier Adventssonntagen. Die Evangeliumstexte im kirchlichen Gottesdienst sprechen an jedem der vier Sonntage ein eigenes adventliches Motiv an: die Wiederkunft Christi am Ende der Zeit (1. Adventssonntag), der Ruf zur Umkehr (2. Adventssonntag), Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu (3. Adventssonntag) und die Ereignisse unmittelbar vor der Geburt Jesu (4. Adventssonntag).

    Die Lesungen aller Adventstage stellen uns die Sehnsucht vor Augen, mit denen die Menschen den Heiland erwarteten: einen, der Erlösung bringen würde aus Unfreiheit und Verlorenheit – viel mehr also als das Christkind in der Rolle des niedlichen Geschenkebringers.

  • Brauchtum im Advent Switch

    Die Wochen des Advent stecken voller Erwartungen, aber auch voller Erinnerungen an frühere Adventszeiten. Es gibt es lebendiges Brauchtum, das sich zwischen Advenstmärkten, Kauf und Konsum und Besinnlichkeit, Familientreffen und spiritueller Sehnsucht nach einem Neuanfang in breitem Spektrum bewegt.

    Adventskränze, Nikolausaktionen, Geschenke für Bedürftige sammeln, Plätzchen backen, Glühwein, Punsch und Kerzenschein. Und sich auf das besinnen, was im Advent eigentlich gefeiert wird: die Vorfreude auf Weihnachten, die Geburt Jesu Christi. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken informiert auf seinen Internetseiten über den Advent, das Brauchtum und die Hintergründe.

    Insbesondere für Familien bietet der Advent eine Fülle von Möglichkeiten, sich kindgerecht mit den Inhalten zu beschäftigen. Auf diesen Seiten zum Advent, zum Festtag der heiligen Barbara und zum Nikolaustag zeigen wir Ihnen einige Beispiele.

Advent

Vier Sonntage - und ihre Bedeutung

Der Advent dauert unterschiedlich lange, die Anzahl der Tage des Advents variiert von Jahr zu Jahr. Aber es liegen immer vier Sonntage in dieser Zeit. katholisch.de erklärt die Bedeutung der vier Adventssonntage. Das hat auch mit den ersten Worten des Eingangsgesangs zu tun. Dazu begleitet Sie in den Videos Pater Philipp Meyer OSB aus der Abtei Maria Laach mit Gesang und Gedanken zu den Sonntagen durch den Advent.

Ein "Trierer" Marien-Festtag am 8. Dezember

Das "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" am 8. Dezember ist das Patronatsfest des Bistums Trier. Wenn es auf einen Sonntag im Advent fällt, wird es im Bistum Trier am 7. Dezember gefeiert, also einen Tag zuvor. Das ist zum Beispiel im Jahr 2019 der Fall. Zu den Hintergründen und der Liturgie des Festtages finden Sie auf der Seite der Erzabtei Beuron nähere Informationen.

Am Samstag, 7. Dezember, feiern wir ihr Fest mit dem Pontifikalamt um 9:00 Uhr im Trierer Dom, anschließend führt die Prozession nach Liebfrauen.

Advent erleben

Mit Adveniat durch den Advent

Viele Menschen möchten sich im Advent auf Weihnachten vorbereiten: das Alltagstempo entschleunigen, zur Ruhe kommen und die Wochen vor dem Jahreswechsel bewusst genießen. Adveniat hat dazu eine Themenseite zusammengestellt, die wir gerne hier verlinken (mehr).


Aufruf von Bischof Stephan zur Adveniat-Spendenaktion 2019

Auch 2019 rufen die deutschen Bischöfe zur Beteiligung an der Aktion Adveniat auf. Der Aufruf soll am 3. Adventssonntag in allen heiligen Messen einschließlich der Vorabendmessen verlesen werden. Der Erlös der Kollekte, die an Heiligabend und am 1. Weihnachtstag (24./25. Dezember) in allen Gottesdiensten, auch in den Kinderkrippenfeiern, gehalten wird, ist ausschließlich für die Bischöfliche Aktion ADVENIAT bestimmt.

„'Friede auf Erden' ist die Botschaft des Engels, der den Hirten die Menschwerdung Gottes verkündet. Gelebte Solidarität trägt zu diesem Frieden bei. Mit der Kollekte am Weihnachtsfest können wir ein Zeichen setzen, indem wir das Engagement von ADVENIAT und der Kirche in Lateinamerika und der Karibik unterstützen." 

Bischof Dr. Stephan Ackermann


Adveniat-Gast Kardinal Barreto begleitet den Friedensweg

Sieben Stationen für den Frieden quer durch Trier

Zum Auftakt der diesjährigen Adveniat-Aktion lädt die Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier am 8. Dezember 2019 zu einem Friedensweg quer durch die Bischofsstadt ein. Gemeinsam mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, Kardinal Pedro Barreto aus Peru und Pater Michael Heinz, Geschäftsführer von Adveniat, erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sieben individuell gestaltete Stationen. Dort erwartet sie Gebet, Musik und Einblicke in die Arbeit von Adveniat aus erster Hand. (mehr)

Das Programm zum Ausdrucken und Weitergeben

Nachhaltig - mit "upcycling"

Adventskranz selbst gebastelt

Podcast

Advent - und die Synodenumsetzung im Bistum Trier

In der Menschwerdung sagt Gott zu uns Menschen: „Lass mich Dich lernen …“. Der Advent ist eine Einladung an uns alle, diesem Perspektivwechsel Gottes in Jesus Christus nachzufolgen, sagt Daniela Mohr-Braun, Theologische Referentin in der Stabsstelle zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier. (Podcast "Kreuz & Quer" aus dem Jahr 2016)

Impuls im Radio

Von Unkenrufen und Umkehrrufen - im Advent

Manchmal hört man was, was der andere gar nicht gesagt hat und es ergibt trotzdem einen Sinn. So habe ich einmal einen Kollegen sagen hören: „Johannes der Täufer hat mit seinen Unkenrufen das Volk aufgerüttelt.“ Na ja, habe ich gedacht, so kann man es auch sagen. Denn Johannes der Täufer war ein Prophet. Er erwartete das Ende der Welt und wollte die Menschen darauf vorbereiten. Ob jeder das gerne hören wollte, weiß ich nicht. Unkenrufe, also Unglücksprophezeiungen, stehen nicht hoch im Kurs.

Es wird schon nicht so schlimm werden, sagen dann die meisten und machen weiter wie immer. Das gilt allerdings so für Johannes nicht. Denn es sind keine „Unkenrufe“, die er von sich gegeben hat, sondern “Umkehrrufe“. Das war das Wort, das ich falsch verstanden hatte. Und weil er die Menschen zur „Umkehr“ aufruft, ist Johannes der Täufer eine feste Gestalt im Advent, wenn er auch nicht durch die Fußgängerzonen läuft und Geschenke verteilt. Er möchte, dass die Menschen mal still stehen, nachdenken und dann einen anderen Weg einschlagen, ihre Lebensweise korrigieren. Das kann durchaus von manchem als „Unkenruf“ verstanden werden. Was will der denn von mir, der soll mich mit seinen Sprüchen in Ruhe lassen. Dabei wollen seine Umkehrrufe nichts anderes, als eine Welt, in der es ein bisschen gerechter und liebevoller zugeht.

In der Bibel hat Johannes Beispiele dafür, heute kann man sie in den Gottesdiensten der katholischen Kirche hören: Wer zu essen hat, der gebe dem etwas, der nichts hat. Wer Steuern eintreibt, soll nicht mehr nehmen, als zulässig ist. Soldaten sollen niemanden misshandeln und erpressen. „Unkenrufe“ sind diese „Umkehrrufe“ vielleicht für die, die sich ertappt fühlen. Wer den Advent ernst nimmt, für den sind sie ein Teil der Frohen Botschaft, das heißt des Evangeliums. Denn dafür wird an Weihnachten Gott Mensch: dass die Welt so wird, dass sie kein Ende fürchten muss.

(Zwischenruf von Wolfgang Drießen im Saarländischen Rundfunk - 13. Dezember 2009)

katholisch.de präsentiert...

Adventslieder

Woher die bekannten und beliebten Adventslieder kommen, was sie bedeuten und besingen, erklärt katholisch.de auf seinerInternetseite.

Advent 2019 - nicht nur neues Kirchenjahr

Der "Synodale Weg" beginnt

Mit dem 1. Advent 2019 beginnt auch der so genannte "Synodale Weg" der Kirche in Deutschland. Alle Informationen aus dem Bistum Trier finden Sie auf dieser Themenseite.

Weiteres: