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Ostern im Bistum Trier

Der Herr ist auferstanden,
er ist wahrhaft auferstanden!
Halleluja!

Die Karwoche bis Ostern

Durch das Kreuz zum Leben

Die Karwoche - beginnend am Palmsonntag - bildet den Höhepunkt der Fastenzeit und mündet ins Osterfest, das höchste Fest der Kirche. Die "drei österlichen Tage" bilden dabei eine Einheit: Sie beginnen am Vorabend des Karfreitag (Gründonnerstag) und führen über den Karfreitag mit dem Gedenken des Kreuzestodes Christi über den Karsamstag als Tag der Grabesruhe durch die Osternacht hin zum Ostersonntag, dem Fest der Auferstehung. Christus ist von den Toten auferstanden, er hat den Tod besiegt. Diese Freude feiert die Kirche in der Osterzeit - sieben mal sieben Tage - bis zum Pfingstfest. Der Sieg des Lebens über den Tod reicht aber weit über diese Wochenzeit hinaus und soll das ganze christliche Leben stärken.

Zwischen der Auferstehung Christi und der Offenbarung seiner Macht und Herrlichkeit läuft unsere Zeit, unser Weg. Wir gehen im Licht des Glaubens, oder manchmal auch: in der Dunkelheit des Glaubens. Unser Glaube stützt sich auf das Zeugnis derer, die den Auferstandenen gesehen haben. Die Welt um uns aber und die Generation nach uns leben von dem Glauben, den wir bekennen und durch unser Leben bezeugen. (Mehr lesen auf der Seite der Erzabtei Beuron und bei katholisch.de)


Schwere Frage - nicht nur für Kinder...

Was feiern wir an Ostern?

Das Internetportal katholisch.de beantwortet die wichtigsten Fragen zu Ostern im Video - für Kinder und Erwachsene. In diesem Themendossier Ostern werden weitere Fragen beantwortet und Sie finden Hinweise, Hintergründe und Historisches zu diesem wichtigsten Fest im Kirchenjahr.

Auf einen Blick:  Was "passiert" in derKarwoche und an Ostern: Was Sie wissen können, was Sie wissen sollten, was es Interessantes zu erfahren gibt...

Interessantes zum Brauchtum rund um die Karwoche und das Osterfest finden Sie auf dieser Seite des Bonifatiuswerkes.

Auf dieser Themenseite haben wir zudem Tipps für Familien zusammengestellt, die das Osterfest gemeinsam feiern wollen (2020 unter dem Vorbehalt der Corona-Pandemie-Einschränkungen!)

"Zwischenruf" im Radio

Ostern - der "point of no return" zum Leben ist überschritten

Jetzt gibt es kein Zurück mehr, der „point of no return“ ist überschritten! Der Damm gebrochen. Wer weiß, wo das noch hinführt? Pessimisten gibt es viele. Und wenn man sich die Nachrichten so anschaut und anhört, dann kann man sicher Gründe finden, die das erklären. Aber nur weil heute oft live das aus aller Welt berichtet wird, was es an Verbrechen, Unglücken, Naturkatastrophen und Unheil gibt, heißt es ja noch nicht, dass es wirklich mehr geworden ist. Die Kriminalitätsstatistik bei uns, die Entwicklung der Einkommensverhältnisse, die medizinischen Fortschritte und die gesamtpolitische Lage zeigen objektiv ein anderes Bild: Eigentlich geht es den allermeisten von uns viel besser als wir zugeben.

Klar, es hilft dem, dem es wirklich schlecht geht, nichts, wenn er statistisch gesehen zu einer kleinen Gruppe gehört. Andererseits gibt es bei anderen gerade in Deutschland viel Klage auf hohem Niveau. Da helfen Argumente nur wenig. Von Neiddebatten oder gar Fake-News ganz zu schweigen.

Heute ist Ostern. Der Frühling bricht sich unaufhaltsam Bahn, der Damm ist gebrochen, die Natur blüht auf. Fast trotzig siegt das Leben über den winterlichen Tod. Ganz spür- und sichtbar, wenn man aus dem Fenster schaut. Das ist der Kern von Ostern: Der Sieg des Lebens über den Tod. Dass Jesus von den Toten auferstanden ist, diesen Dammbruch zum Guten, feiern Christen an Ostern. Damit haben der Tod und das Leid, auch wenn es sie noch gibt, nie mehr das letzte Wort. Ostern heißt auch: Auf dem Weg zum Leben gibt es kein Zurück.

Seit Ostern hört sich das ganz anders an: Jetzt gibt es kein Zurück mehr, der „point of no return“ ist überschritten! Der Damm gebrochen. Wer weiß, wo das noch hinführt? Wenn das mal keine frohe Botschaft ist – für die Stadt und den ganzen Erdkreis: Frohe Ostern!

Michael Kinnen - Saarländischer Rundfunk - "Zwischenruf" am 19. April 2019 - Ostersonntag

... Christus ist auferstanden... ΧΡΙΣΤΟΣ ΑΝΕΣΤΗ... Christ is risen...
Chrystus zmartwychwstał... Christo ha resucitado... İsa yükseldi...
Le Christ est ressuscité... Христос воскрес... Cristo ha resucitado... 
Christus is opgestaan... المسيح قام... Crist ha ressuscitat...
Chúa Kitô đã sống lại... ...  मसीह बढ़ गया है... Surrexit Christus hodie...

HEIL und LEBEN für ALLE!

Der Osterleuchter im Trierer Dom

Gedanken, Fotos, Impulse und Impressionen zum imposanten 2,30 Meter hohen Osterleuchter aus dem Trierer Dom, den der Künstler Ernst Alt aus Saarbrücken gestaltet hat, finden Sie auf der Seite der Dominformation. Dazu gibt es auch einen Bericht im Paulinus, den wir hier für Sie verlinkt haben.


Frauen am Grab - Bildmeditation aus dem Codex Egberti

Eine Bildmeditation aus dem Codex Egberti finden Sie, wenn Sie auf das Bild klicken. Der "Codex Egberti" (StB Hs 24) gehört zu den bekanntesten Handschriften weltweit. Unter dem Trierer Erzbischof Egbert (977-993) entstanden, ist er seit 2004 Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO. Die Bedeutung des "Codex Egberti" liegt vor allem in seinen etwa 60 Miniaturen. Sie bilden den ältesten erhaltenen ikonographischen Zyklus zum Leben Jesu in einem Buch. (mehr zum Egbert-Codex finden Sie auf den Seiten der Stadtbibliothek Trier).


Brücke nach Jerusalem

In diesen Tagen der Osterzeit geht der Blick an die zentralen christlichen Stätten im Heiligen Land - die Orte von Leben, Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. Besonders verbunden sind wir im Bistum Trier mit den Menschen, die heute am Ort „des Geschehens“ leben: Unsere "Brücke nach Jerusalem" ist Monsignore Stephan Wahl, ein Trierer Bistumspriester, der in Jerusalem lebt und dort das Paulus-Pilgerhaus des Deutschen Vereins vom Heiligen Land in der Nähe des Damaskustores leitet.

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