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Advent im Bistum Trier

Liturgische Hilfen in der Corona-Zeit

Die Corona-Pandemie erfordert manche Änderung zum gewohnten und üblichen Feiern der Festtage in diesem Jahr und wohl auch im Kirchenjahr 2020/21.

Die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest und die Verkündigung der Weihnachtsbotschaft für die Menschen in der Zeit der Pandemie braucht Energie, Zeit und Kreativität - und zusätzliche Gottesdienste und alternative Orte und Formen für (liturgische) Feiern.

Hier finden Sie Hilfen aus dem Liturgiereferat des Bistums und aus dem Deutschen Liturgischen Institut.

Eine Hilfe für die Feier des Heiligen Abends (24. Dezember) in der Familie finden Sie unter diesem Link.

„Kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn!“

(Jesaja - Kapitel 2, Vers 5)

  • Mit dem Advent beginnt das Kirchenjahr Switch

    Die Feste und Gedenktage des Kirchenjahres geben im Wechsel der Jahreszeiten wichtige Impulse für das Zusammenleben von Christen und Christinnen in Familien und Gemeinden. Die vielen hellen, aber auch dunkleren Festfarben, die das Kirchenjahr kennt, helfen, religiöses Leben gerade auch mit Kindern zu gestalten und (neu) zu beleben. Gemeinsames Tun und das Erleben von Bräuchen und Festen sind dabei eine wichtige Dimension für ein christliches Familienleben.

    Feste stehen in heilsamer Spannung zum Alltag: Das Festliche unterbricht das Alltägliche, verleiht der jeweiligen (Jahres-)Zeit etwas Besonderes an Stimmung und Glanz. Sind einem Feste einmal durch bewusstes Mitfeiern vertraut geworden, bringt ihre alljährliche Wiederholung Vorfreude und Freude, schafft sogar ein Stück Zuhause.

    Der Festzyklus des Kirchenjahres ist im Laufe der ersten Jahrhunderte der Kirche entstanden. Sein Herzstück ist die Feier des Osterfestes: Jesu Weg durch Leiden und Tod hin zur Auferstehung. Darum ging es den ersten christlichen Gemeinden in ihrer wöchentlichen Feier am Sonntag und auch in der besonderen jährlichen Osterfeier, deren Anfänge in das erste Jahrhundert zurückreichen. Dass der Kreis des kirchlichen Jahres an einer bestimmten Stelle durch einen Beginn markiert ist, wurde nicht von Anfang an als notwendig angesehen. Denn schließlich hat ein Kreis ja keinen Anfang und kein Ende. Seit dem 11. Jahrhundert stellte man die Texte des 1. Adventssonntags, der heute das Kirchenjahr eröffnet, an den Anfang der Bücher für den Gottesdienst.

  • Advent im Kirchenjahr Switch

    Advent vom lateinischen adventus bedeutet wörtlich: Ankunft. Gemeint ist damit einmal die Ankunft Gottes in dieser Welt, die Geburt Jesu Christi, des Sohnes Gottes. Aber auch die Erwartung der Wiederkehr des Gottessohnes, seine Ankunft am Ende der Zeiten, ist ein wichtiges Motiv des Advents. Beide Gedanken haben die Geschichte des Advents bestimmt.

    So ist er zum einen geprägt von der Vorfreude auf die Geburt des Kindes von Betlehem. Zum anderen vom Nachdenken darüber, wie wir am Tag der Wiederkehr Christi mit unserem Leben vor Gott stehen und bestehen.
    Der Advent umfasst einen Zeitraum von ca. vier Wochen vor Weihnachten mit vier Adventssonntagen. Die Evangeliumstexte im kirchlichen Gottesdienst sprechen an jedem der vier Sonntage ein eigenes adventliches Motiv an: die Wiederkunft Christi am Ende der Zeit (1. Adventssonntag), der Ruf zur Umkehr (2. Adventssonntag), Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu (3. Adventssonntag) und die Ereignisse unmittelbar vor der Geburt Jesu (4. Adventssonntag).

    Die Lesungen aller Adventstage stellen uns die Sehnsucht vor Augen, mit denen die Menschen den Heiland erwarteten: einen, der Erlösung bringen würde aus Unfreiheit und Verlorenheit – viel mehr also als das Christkind in der Rolle des niedlichen Geschenkebringers.

  • Brauchtum im Advent Switch

    Die Wochen des Advent stecken voller Erwartungen, aber auch voller Erinnerungen an frühere Adventszeiten. Es gibt es lebendiges Brauchtum, das sich zwischen Advenstmärkten, Kauf und Konsum und Besinnlichkeit, Familientreffen und spiritueller Sehnsucht nach einem Neuanfang in breitem Spektrum bewegt.

    Adventskränze, Nikolausaktionen, Geschenke für Bedürftige sammeln, Plätzchen backen, Glühwein, Punsch und Kerzenschein. Und sich auf das besinnen, was im Advent eigentlich gefeiert wird: die Vorfreude auf Weihnachten, die Geburt Jesu Christi. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken informiert auf seinen Internetseiten über den Advent, das Brauchtum und die Hintergründe.

    Insbesondere für Familien bietet der Advent eine Fülle von Möglichkeiten, sich kindgerecht mit den Inhalten zu beschäftigen. Auf diesen Seiten zum Advent, zum Festtag der heiligen Barbara und zum Nikolaustag zeigen wir Ihnen einige Beispiele.

Advent

Vier Sonntage - und ihre Bedeutung

Der Advent dauert unterschiedlich lange, die Anzahl der Tage des Advents variiert von Jahr zu Jahr. Aber es liegen immer vier Sonntage in dieser Zeit. katholisch.de erklärt die Bedeutung der vier Adventssonntage. Das hat auch mit den ersten Worten des Eingangsgesangs zu tun. Dazu begleitet Sie in den Videos Pater Philipp Meyer OSB aus der Abtei Maria Laach mit Gesang und Gedanken zu den Sonntagen durch den Advent.

katholisch.de präsentiert...

Adventslieder

Woher die bekannten und beliebten Adventslieder kommen, was sie bedeuten und besingen, erklärt katholisch.de auf seinerInternetseite.

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