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Auf der Suche nach Weihnachten

Erscheinung des Herrn (Epiphanie) - Dreikönig - Sternsinger im Bistum Trier

Advent und Weihnachten in Zeiten der Pandemie

Bitte beachten Sie bei allen Veranstaltungen und Aktivitäten - zum Schutz für sich und andere - die aktuell geltenden Regelungen während der Corona-Pandemie.

Allgemeine Hinweise

Schutzkonzepte für die Gottesdienste

Aufruf zur Aktion Dreikönigssingen 2022

Im Januar 2022 werden die Sternsinger wieder zu den Menschen gesandt, um den Segen zu bringen. Ihr Motto ist aktueller denn je.

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Begleiterinnen und Begleiter in Gemeinden, Gruppen und Verbänden, liebe Schwestern und Brüder!

Im Januar 2022 werden die Sternsinger wieder zu den Menschen gesandt, um den Segen zu bringen. Ihr Motto ist aktueller denn je: „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“.

In den letzten Jahren ist besonders deutlich geworden, wie wichtig die Gesundheit ist. Wir sind dankbar, in einem Land zu leben, in dem die Allermeisten gut versorgt werden. In Ländern, die von Armut geprägt sind, können sich hingegen viele Eltern eine gute medizinische Versorgung ihrer Kinder nicht leisten. Der nächste Arzt und das nächste Krankenhaus sind oft weit entfernt. Nicht selten sind es die Projektpartner der Sternsinger, die helfen: Sie kümmern sich um verletzte Kinder, bringen Medikamente und medizinische Fachkräfte in entlegene Gegenden und fördern Kinder mit Behinderung. Sie unterstützen die Vorsorge und zeigen jungen Menschen, wie man sich vor Unfällen und Infektionskrankheiten schützt.

Das Plakatfoto zur Aktion Dreikönigssingen 2022 entstand im Südsudan. Es zeigt den fünfjährigen Benson, der nach einem Sturz vom Mangobaum operiert werden musste. Möglich war das, weil seine Mutter ihn ins Daniel-Comboni-Krankenhaus in der Stadt Wau bringen konnte.

Die Klinik wird von den Sternsingern unterstützt. Sie ist ein Segen für die Menschen im Südsudan.

In Hilfsprojekten weltweit wird der Segen der Sternsinger konkret. Für uns ist ihr Segen an den Türen ein Zeichen der Hoffnung auf einen Gott, der uns trägt und behütet. Diese Zusage fasst der Leittext zur kommenden Sternsingeraktion, der Psalm 91, in Worte: „Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen“ (Ps 91,1).

Wir alle dürfen uns auf die Königinnen und Könige freuen, die von der Krippe zu den Menschen gehen. Mit den Sternsingern und unter ihrem Segen für unsere Häuser und Wohnungen gehen wir in das neue Jahr, das Menschen weltweit voller Hoffnung erwarten.

Für das Bistum Trier

+ Stephan
Bischof von Trier

Dieser Aufruf soll den Gemeinden in geeigneter Weise zur Kenntnis gegeben werden. Der Ertrag der Aktion Dreikönigssingen (Sternsingeraktion) ist ohne Abzüge an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ weiterzuleiten.

Wir haben seinen Stern gesehen
und sind gekommen, dem Herrn zu huldigen.
Halleluja.

Aus christlicher Sicht

Die Heiligen Drei Könige sieht Wolfgang Drießen in Corona-Zeiten in einem ganz neuen Licht. Gerade jetzt könnten wir vieles von ihnen lernen. Was das ist, erzählt er an der Krippe der Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken. Sie finden den Beitrag in der Mediathek.

Epi... was? - Was feiern wir da eigentlich?

Epiphanie, Erscheinung des Herrn: göttliche Wahrheit und Herrlichkeit leuchten, wenn auch noch verborgen, in dem Kind von Betlehem. Suchende Menschen finden den Weg (Magier, Könige, Sterndeuter). Sie kommen mit Gaben und gehen als Beschenkte. Weil dieses Kind geboren wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung, auch für die in der Ferne. (mehr auf den Seiten der Erzabtei Beuron)

Zum Mitsingen

Sternsingerlieder

Kennen Sie die Texte der beliebtesten Sternsingerlieder? Auf den Seiten derInternetplattform katholisch.de finden Sie das, was Sie zum Üben und Mitsingen brauchen.

Bildmeditation mit dem "Codex Egberti"

Wo ist der neugeborene König?

Maria sitzt „auf dem Thron Davids“ (vgl. Lk 1,32), auf ihren Knien Jesus (als kleiner Erwachsener dargestellt), die Heilige Schrift in der Hand. Neben dem Thron, quasi ihn stützend, steht Josef, sein Umhang hat die gleiche Purpurfarbe wie der von Jesus. Er garantiert die Abstammung Jesu aus Davids Geschlecht, der Heiligenschein um Jesus und Maria zeigt Jesu Herkunft von Gott an. Das große Gebäude, vor dem Maria und das Kind sitzen, verliert sich im Himmel: Maria und Jesus sind der Eingang zur Kirche, die entsteht, die Bibel ist der Schlüssel. 

Die ganze Bildmeditation lesen Sie auf dieser Seite.

"Zwischenruf" im Radio

Sterndeuter - Sinnsucher

Die Sternsinger sind wieder unterwegs. Und heute ist der so genannte „Dreikönigstag“. Dabei waren die drei, die nach dem biblischen Zeugnis unterwegs zum Stall von Betlehem und zur Krippe waren, gar keine Könige. Zumindest steht davon nichts in der Bibel. Aber die Vorstellung hat sich gehalten. Vermutlich waren die drei eher Sterndeuter. Und in gewisser Weise auch: Leute auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Das macht sie vielleicht noch sympathischer und menschennäher als die Vorstellung von drei Königen mit Gold, Weihrauch und Myrrhe im Gepäck. Und wenn die drei wirklich Suchende waren, dann sind sie uns gar nicht so fremd. Denn Suchende nach dem Sinn im Leben sind wir doch auch, oder?

Vor ein paar Jahren habe ich mir eine Anhängerkette gekauft. Sie zeigt einen leuchtenden Stern auf einem hoffnungsgrünen Grund und trägt den Titel: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.“ Das ist aus der Bibel entnommen. Genau die Stelle nämlich, bei der es um die Sterndeuter geht, die den Sinn suchen, bis sie ihn in der Krippe gefunden haben: Jesus Christus als den Heiland der Welt. Erst dann haben sie ihr Ziel erreicht. Erst dann haben sie gespürt, wohin sie mit ihrer Suche eigentlich unterwegs waren.

Mir ist die Kette seitdem auch ein Symbol. Sie erinnert mich daran, wohin ich eigentlich unterwegs bin. Welchen Stars und Sternchen ich nachlaufe – und was mir am Ende wirklich Sinn gibt im Leben. Die Kette ist nur ein Sternenabbild. Sie ist äußerlich nicht besonders fromm. Aber sie bedeutet mir viel. Sie fragt mich täglich neu: Wohin bist du unterwegs? Was suchst du im Leben? Wofür lohnt es sich, am Ende sogar niederzuknien und zu sagen: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.“ Ich bin weiter auf der Suche. Und ich wünsche mir und auch Ihnen, dass der Stern uns den Weg zeigt – dahin, wo wir wirklich hingehören.

Michael Kinnen, Zwischenruf auf SR 1 - 6. Januar 2013

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