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Auf der Suche nach Weihnachten

Erscheinung des Herrn (Epiphanie) - Dreikönig - Sternsinger im Bistum Trier

Aus christlicher Sicht

Die Heiligen Drei Könige sieht Wolfgang Drießen in Corona-Zeiten in einem ganz neuen Licht. Gerade jetzt könnten wir vieles von ihnen lernen. Was das ist, erzählt er an der Krippe der Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken. Sie finden den Beitrag in der Mediathek.

Dreikönigssingen wegen Corona kontaktlos – Zeitraum verlängert

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Solidarisch sein, sich für andere einsetzen, und anderen Menschen einen Lichtblick in tristen Zeiten bescheren: Gerade jetzt scheint die Botschaft der Sternsinger aktueller denn je. Doch auch die Sternsingeraktion wird wegen der aktuellen Kontaktbeschränkungen in veränderter Form unter dem Motto „kontaktlos – solidarisch – kreativ!“ stattfinden, wie das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Träger der Aktion nun angekündigt haben.

Mehr lesen in der Nachricht

Wie kreativ Sternsingergruppen im Bistum mit der aktuellen Lage umgehen, lesen Sie z.B. hier am Beispiel der "Adventshütten der Pfarrei Nahe-Heide-Westrich" in der Nachricht oder über Segenspakete und Segenshaltestellen im Bistum in dieser Nachricht. Die Sternsinger aus St. Jakob in Saarbrücken haben ein Video zur Aktion erstellt und in ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht. In Wadgassen haben rund 100 Sternsinger Segenspakete in 5000 Haushalte eingeworfen (Nachricht dazu).

Hinweise in Zeiten der Corona-Pandemie - Aktuelle Änderungen vorbehalten!

Aktion Dreikönigssingen 2021

Unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln ist die Durchführung der Sternsingeraktion möglich, jedoch mit aktuellen Änderungen, die aufgrund der Corona-Pandemie zu beachten sind! Das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" gibt hierzu auf seiner Internetseite hilfreiche Tipps.

Hier finden Sie weitere Details zum Bistum Trier.

Methodenkoffer

Empfehlungen des Kindermissionswerkes, Hygienekonzept und Umsetzungsideen finden sich auch im Methodenkoffer für Kinder- und Jugendarbeit.

Auch im Bereich der Katechese, der Jugendarbeit oder der Arbeit mit Gruppen müssen die guten Bemühungen nicht ruhen. Vielerorts gibt es virtuelle Möglichkeiten, die in den letzten Wochen erprobt wurden.

Aktuelle Informationen finden Sie unter www.bistum-trier.de/corona  - mit Verlinkung auf die jeweiligen Themenseiten.

Wir haben seinen Stern gesehen
und sind gekommen, dem Herrn zu huldigen.
Halleluja.

Rückblick - Aktion 2019/2020

Bistum Trier eröffnet diesjährige Sternsingeraktion in Völklingen

Zusammentreffen von zwei Weltkulturerben

Völklingen – „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“ Unter dieser Überschrift hat am 2. Januar im Bistum Trier die diesjährige Sternsingeraktion begonnen. Rund 500 Sternsingerinnen und Sternsinger samt ihren erwachsenen Begleitungen nahmen an der bistumsweiten Aussendung in Völklingen St. Eligius und im Weltkulturerbe „Alte Völklinger Hütte“ teil.

(Mehr lesen in der Nachricht mit Bildergalerie)


Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt 108 Sternsinger im Bundeskanzleramt

Eine Botschaft der Nächstenliebe

"Wenn ihr überall in Deutschland von Haus zu Haus zieht, dann pflegt ihr einen wunderbaren Brauch“, begrüßte und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag, 7. Januar, ihre 108 königlichen Gäste. Aus allen 27 deutschen Bistümern waren Sternsinger nach Berlin zum traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt gereist, auch aus der Gemeinde St. Helena in Losheim am See-Wahlen im Bistum Trier.

(Mehr lesen in der Nachricht).


Sternsinger aus Gerolstein zu Gast im Europäischen Parlament

„Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen“

Sternsinger aus dem Bistum Trier haben am 8. Januar 2020 als deutsche Delegation Segenswünsche ins Europaparlament in Brüssel gebracht. Janina (12), Enie Charlotte (10), Sebastian (13) und Leon (14) aus der Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land wurden von Rainer Wieland begrüßt, der einer der Vizepräsidenten des EU-Parlaments ist.

(Mehr lesen in der Nachricht).


Sternsinger bringen Segen in Staatskanzleien nach Mainz und Saarbrücken

„Wir müssen den armen Kindern doch helfen!“

Sechs Sternsinger aus der Pfarreiengemeinschaft Guldenbachtal-Langenlonsheim durften den Segen in die Staatskanzlei nach Mainz und zur Ministerpräsidentin Malu Dreyer bringen. In Saarbrücken hieß Ministerpräsident Tobias Hans ebenfalls zahlreiche Kinder und Jugendliche willkommen. (Mehr lesen in der Nachricht)

Epi... was? - Was feiern wir da eigentlich?

Epiphanie, Erscheinung des Herrn: göttliche Wahrheit und Herrlichkeit leuchten, wenn auch noch verborgen, in dem Kind von Betlehem. Suchende Menschen finden den Weg (Magier, Könige, Sterndeuter). Sie kommen mit Gaben und gehen als Beschenkte. Weil dieses Kind geboren wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung, auch für die in der Ferne. (mehr auf den Seiten der Erzabtei Beuron)

Bildmeditation mit dem "Codex Egberti"

Wo ist der neugeborene König?

Maria sitzt „auf dem Thron Davids“ (vgl. Lk 1,32), auf ihren Knien Jesus (als kleiner Erwachsener dargestellt), die Heilige Schrift in der Hand. Neben dem Thron, quasi ihn stützend, steht Josef, sein Umhang hat die gleiche Purpurfarbe wie der von Jesus. Er garantiert die Abstammung Jesu aus Davids Geschlecht, der Heiligenschein um Jesus und Maria zeigt Jesu Herkunft von Gott an. Das große Gebäude, vor dem Maria und das Kind sitzen, verliert sich im Himmel: Maria und Jesus sind der Eingang zur Kirche, die entsteht, die Bibel ist der Schlüssel. 

Die ganze Bildmeditation lesen Sie auf dieser Seite.

"Zwischenruf" im Radio

Sterndeuter - Sinnsucher

Die Sternsinger sind wieder unterwegs. Und heute ist der so genannte „Dreikönigstag“. Dabei waren die drei, die nach dem biblischen Zeugnis unterwegs zum Stall von Betlehem und zur Krippe waren, gar keine Könige. Zumindest steht davon nichts in der Bibel. Aber die Vorstellung hat sich gehalten. Vermutlich waren die drei eher Sterndeuter. Und in gewisser Weise auch: Leute auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Das macht sie vielleicht noch sympathischer und menschennäher als die Vorstellung von drei Königen mit Gold, Weihrauch und Myrrhe im Gepäck. Und wenn die drei wirklich Suchende waren, dann sind sie uns gar nicht so fremd. Denn Suchende nach dem Sinn im Leben sind wir doch auch, oder?

Vor ein paar Jahren habe ich mir eine Anhängerkette gekauft. Sie zeigt einen leuchtenden Stern auf einem hoffnungsgrünen Grund und trägt den Titel: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.“ Das ist aus der Bibel entnommen. Genau die Stelle nämlich, bei der es um die Sterndeuter geht, die den Sinn suchen, bis sie ihn in der Krippe gefunden haben: Jesus Christus als den Heiland der Welt. Erst dann haben sie ihr Ziel erreicht. Erst dann haben sie gespürt, wohin sie mit ihrer Suche eigentlich unterwegs waren.

Mir ist die Kette seitdem auch ein Symbol. Sie erinnert mich daran, wohin ich eigentlich unterwegs bin. Welchen Stars und Sternchen ich nachlaufe – und was mir am Ende wirklich Sinn gibt im Leben. Die Kette ist nur ein Sternenabbild. Sie ist äußerlich nicht besonders fromm. Aber sie bedeutet mir viel. Sie fragt mich täglich neu: Wohin bist du unterwegs? Was suchst du im Leben? Wofür lohnt es sich, am Ende sogar niederzuknien und zu sagen: „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.“ Ich bin weiter auf der Suche. Und ich wünsche mir und auch Ihnen, dass der Stern uns den Weg zeigt – dahin, wo wir wirklich hingehören.

Michael Kinnen, Zwischenruf auf SR 1 - 6. Januar 2013

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